GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ...

... go home

Verzeichnis des Inhalts

1. Haus und Hof
2. Alphabetismen
3. SoNette
4. Vierzeiler
5. Geschichtchen
6. Langgedicht
7. Liebeslieder















1. Haus und Hof und zurück nach oben

Vom Reiten Wand Fenster
Vom Reiten II Fundament Couch
Vom Reiten III Schreibware Tisch
Topflappen Kelle Stuhl
Kochtopf Löffel Teppich
Herd Gabel Läufer
Haus Messer Parkett
Ambosshammer Tapete Lampe
Zaun Treppe Funzel
Dach Giebel Streichholz










2. Alphabetismen und zurück nach oben

Anfang karg unbeleibt
Basis Lamento Vernunft
Cäsar mein Wegeslos
Damentoilette Nelken X-Mal
ehemals Omega Ydee
fundiert Palast Zarathustra
Gegen Quark
Haben ratlos
Ina Sophie
jagen Total












3. SoNette und zurück nach oben

Vom Riechen Vom Glück Vom Schlafen
Vom Sehen Vom Licht Vom Interruptus
Vom Hören Vom Fliegen Vom Letzten
Vom Fühlen Vom Atmen Vom Schlurfen
Vom Reden Vom Herbst Vom Wählen
Vom Lieben Vom Lachen Vom Essen
Vom Leben Vom Fallen Vom Richten
Vom Gehen Vom Schreiben Vom Rechnen
Vom Lernen Vom Versprechen Vom Humor
Vom Tanzen Vom Verstehen Vom Mannsein













4. Vierzeiler und zurück nach oben

Moral Warum? Reichenprivileg
Verlorenheit wunderbarblöd Armenprivileg
Tag Vorwärts Die Dazwischengelegenen
Knall Freundschaft Künstlerdaseinseinsichten
Lügenbarberei lingern Spieler
Hoffnung Trinker Das Menschenmögliche
Titten Tatsächliches Vergewissertes
Banane Jesus der 1. Urteil
Langeweile Mißverständnis Alles wird besser
Pflaume Von der Kunst gehnietief

















5. Geschichtchen und zurück nach oben

Karnevalesk Lebenslang langsam
Liebesdienerin Großstadt Ausgang
Verantwortung Nach der Zukunft Nachgedanken
Vom Leben Bewegung Wieder Da
Operette Pumps in red August der Starke oder mein Leseabend
Unruhigruhigkeit bevor der Hahn kräht Zeit und Mond
Reisevorbereitungen Berliner Himmel Verschwendungssehnsucht
Heimat Strandbad MiMaMo
Vorosterspaziergang Lebendversuch Hymnisch
Neue Wege Topadresse mittenmang und durch
Ego-Gesellschaft Auch mal eine Dichterschelte Du

















6. Langgedicht und zurück nach oben
Tägliches Du
Amsel Lachen
Lebensbaum Haus
Erbse Alles
Geschichte Leute
Leben
Anders
Lieben
Das Unbedeutende
Land
Lied
Sagen











7. Liebeslieder und zurück nach oben
wir Zum Glück Jammerarie
hoffen Sommer Was?
Du alles Zweifler
glauben bei mir handmaked
komm Strandlied verloren
lachen und Faxen machen lärmend Marcusplatz
fühlen ertrage es nicht vonwegen
Abendgedanken warum Du und ich
Liebesgeflüster gefunden Verzeihung
warten Laut Versuch
verboten umher genug
Verlangen Eigenheiten Traumschauer
Ich klar Hilfe
Traum Leben paarweise
Traumgestalt Zeitenzeilen Ich und Du
Vom Hier und Nichts Laß uns und ich schreibe
Bitte Warte krank
ich weiß beisammen ganz leis
herbstgefühlt gespürt, Dich gespürt Unser Tag
Kuschelweich was und was erwartet
gefunden hatte gedacht ein Wort zu Dir
SMS ins Nichts mein Licht Überraschungsgast
Ein Liebeslied Glaubst Du Träumer
Glück Sehnsucht wenn
Leben gesehen Was
ohne Dich fühle wir
Widerstand Hey Worte
verstehen wünschen Lieber
Weiche Neues Bewegung
kaufen gefunden zusammen
bald Weihnachtslied Jahresendversion
atemlos weißt Du Wo
Du fehlst Dann Habe ich?
Wie oft alles und überhaupt
Du, Ich, Wir Suche süß, süßer am süßesten
naso Krieg Antrag
Tränen komm nicht loß von Dir Zukunft
Bist Du bei mir? Preis Bleiben
Alles anders













1. Haus und Hof

Vom Reiten


Das Ross gesattelt im Felde

so ritt er in bälde

bis zur Elbe

hinein

dort wurde ihm nass

nach seiner ungestümen Hatz

und das Ross fraß in aller Ruhe Gras.




Vom Reiten II


Alle Bewegung nur noch Sport

sein Denken ging derweil von ihr hinfort.

Glücklich war er wohl nur beim ersten Satteln

dort war ihm, als würde sich ihm ein neues Leben angeln.




Vom Reiten III


Der Gaul alt und behäbig

eine Mähre


ein Wagen, zog die Mähre

mit Kindern, welch Ehre


und jedes durfte einmal auf ihr sitzen

graugrüngelbliches Mährenpferd

und hoffte, daß es nicht

von ihr hinunter

plumpste.




Topflappen


Als Undinge geboren

fürs Leben verloren

nur wenn's heiß wird

erfreuen sie jeden Wirt.



Kochtopf


Nach dem letzten Krieg

war Dir der Stahlhelm

Ersatz von Mütter und Väter

ja, nach dem EndSieg

nahm ein jeder Schelm

dich Rohling als Bräter.



Herd


Eigener Herd, Goldes Wert.


Vier gasverschluckende Flammen

Jahrmarktsgetöse

die Mäuler blaken Feuer

Schaulustige schauen die Ungeheuer

kaum böse

eher belustigt sehen sie die Flammen


und hernach geben sie ihren Obolus,

für das Schauspiel auf dem kleinen Jahrmarktsglobus.




Haus


Hatte es sich verlebt?

als letztes Etikett

klebte das Siegel

des Denkmalschutzes

an ihm

Tauben kackten ihm aufs Dach

auch schon

und

kein Leben fand sich mehr in ihm

als das bereits gelebte


Zuletzt

kamen neue Bewohner

nichtsahnend


und nannten sich Bewahrer.




Ambosshammer


Spiegel sein oder

Licht

wer hat schon die bessere Sicht?

Spiegel sein oder

Licht?


Unverhohlen

ein Spiegel hat noch niemand erhoben.




Zaun


Alle Liebe braucht einen Zaun

um sich vom Außen zu befrein

muß sie liebend unfrei sein

denn alle Freiheit nützt ihr kaum.


Ja, die Freiheit ist ihr kein edler Saum

nur unnützer Schaum

ein altes Vehikel

nichts mehr taugend als Gedankenverstaubend.


Dennoch fand sich das Meer

an seinem GezeitenRand

und als es über diesen gelang

ja, sich nach Liebe sehnte

diese hinter dem Ufer wähnte

blieb dem Meer die Freiheit nur.




Dach


Wenn das Dach einen Schaden hat

wird dem Menschen selten nass

wenn er nicht das Denken haßt

sich also vom Nassen weg bewegt

auf daß er ins Trockene gerät

als ob sein Dach doch keinen Schaden hat.




Wand


Die Wand wird oft verkannt

man sieht sie nur als Grenze

nie in ihrer ganzen Gänze

denn würde die Wand nicht tragen

so fiele einem das Dach in den Kragen

und all die Langeweile wäre doch verbannt.




Fundament


Gut, wenn man beim Bau auf Zement vertraut

und, welch Bauherr hätte es gedacht

gerad an Sand braucht es große Mengen

alles muß man gut vermengen

und, hat man dies gut und besser gemacht

ist das Haus recht gut auf Sand gebaut.




Schreibware


Das Geschriebene war

nicht sicher

vor dem nochmaligen

Verwenden

- sich dabei Aneignen -


und


obzwar alles Lebendige

weiter geschrieben werden muß

soll es nicht NICHT sein


bleibt es doch

Gotteslästerung.




Kelle


Mit ihrem dicken Bauch

war sie die rechte zum Schöpfen

von Nudelsuppe und Erbsen

und im Tausch nahm sie Herzen

und Mengen an geneigten Köpfen

so verlangte es der Liebe Brauch.




Löffel


Du Blech mit Beule,

löffelst in einem fort

die heiße Suppe aus

sagst dabei kein Wort

brauchst auch keinen Applaus,

und bist mir doch lieber als ne' Keule.




Gabel


Welch Stück Kultur!

Eine Gabel mit vier Zinken

mag es dem Fleische nur winken

es recht aufspießen

das würde mich nicht verdrießen

wäre sie den Barbaren doch eine rechte Heilkur.




Messer


Du, stahlbewehrtes Ungeheuer

gehörtest du nicht verbannt

an Ketten gelegt?

Ja, währest du nur zum Morden gesandt

ja, hättest du nicht auch ein Stück Fortschritt bewegt

du gehörtest ganz sicher ins ewige Höllenfeuer.




Tapete


Die letzte Mode hat dich einfach vergessen

kein Tapetenwechsel war mehr möglich

und Farbe wechselt man nicht

lieber versagt man kläglich

mit dem immergleichen Gesicht

und so bleibt man trotz Mode auf das Alte versessen.




Treppe


Gleich jede Treppenstufe einzeln nehmen

sie, das Leben, so stets auszukosten

auch wenn die Kraft mehr Stufen zuließe

nicht über sie das Leben auszuboten

auf daß das Leben wie ein Bach dahin fließe

denn jede Stufe mag den Menschen über sich erheben.




Giebel


Der Giebel spricht sich wie Bibel

und schaut er nicht wie ein Rücken vom Buch?

Ja, hübsch aufgeschlagen zeigt er sich

und Staub bestimmt seinen Geruch

und so holt er sich den Blick von jedem ICH

will ihm das Lesen lernen, als sei er zudem die Fibel.




Fenster


Das Licht lassend hindurch

das Wetter nur zur Ansicht

als Muster ohne Wert für das Innen

so bleibt dem Wetter kaum Gewicht

mag das Wetter auch mit der Zeit gewinnen

führt doch ein jeder Weg durchs Wetter durch.




Couch


Du, Liegestatt, ein fremdes Wort muß dir genügen

kein deutscher Hintern mag auf dich überwintern

selbst der Gedanke ließe uns fremdeln

kein Deutscher mag mit dir händeln

allein spielenden Kindern

dienst du zum Vergnügen.




Tisch


Sind alle an einen Tisch gerufen

und soll kein einziger sich Abseits stellen

braucht es immer großer Tische

als seien sie ein Stück Kirche

doch kann keiner den Austritt wählen

denn jeder ist irgend an einem Tische berufen.




Stuhl


Er ging zu Stuhl

zum großen Stuhlgang

und er setzte sich

bis etwas von ihm wich

mit leisem Hohlgesang

das fand er kuhl (cool).




Teppich


Wie oft sollte er auf diesen bleiben

und doch hob er so gern ab

ließ alle geknüpften Knoten hinter sich

und ließ sich manchmal nur herab

zu seinem anderen ich

um dort zu verweilen.




Läufer


Ihm traute keiner recht

zu kurz zu eng war er bemessen

ja, zu kurz zu eng geraten wohl

er ward wohl gar vermessen

jeder Schritt klang gleich so hohl

rief dabei, das Leben sei so ungerecht.




Parkett


Es war sein Parkett

ohne es gekauft zu haben

liebte er das DraufLaufen

zumal ihn abertausend Augen sahen

mitten im sterbenshungrigen Haufen

oh, wie gern traf er sie allesamt zum Bankett.




Lampe


Ich sah ein Licht

mitten in einem Raume

grell und hell in einem scheinen

ich dachte schon ich staune

um dann wieder anders zu meinen

nein, kein Wunder war auf dieses Licht erpicht.




Funzel


Zur besseren Erleuchtung

wählte er das Dunkle

ließ nur eine Funzel leuchten

herum um all das Bunte

so sollte das Alles alles deuten

und doch, es fehlte eine Beleuchtung.



Streichholz


Nur ein kleines Hölzchen

klitzeklein und doch so gemein

zum Zündeln bestimmt

ja, alles zu bringen vom Sein zum Schein

auf daß die Zukunft beginnt

hinter dem letzten Häuschen.



2. Alphabetismen

Anfang


Wüßt ich ihn zu beschreiben

ich mich zu entleiben

bis zum Beginn

was für ein Gewinn

für all die Neugierde

ja, des Menschen Zierde.



Basis


Im Buddelkasten gebuddelt

sie zu finden

und doch keinen Fund gefunden

außer ein wenig mit Asphalt beschmiertem Beton.







Cäsar


Einmal im Leben Cäsar sein

oder wenigstens Cleopatra

und wenn das nicht

dann doch die besondere Milch

oder auch das weiße Gute,

egal

einmal im Leben mehr sein

als das schnöde Sein.



Damentoilette


In Petersburg

ja,

damals in Leningrad

konnte man die Toilettendüfte der Damen

riechen

meterweit

als wollten sie Bedürfnisanstalten sein.



ehemals


Was bleibt vom Leben

als ein Ehemals?

Ich hatte mich verliebt

und geliebt

ein paar Zeilen Geschriebenes

aber selbst das war

ehemals.



fundiert


Das Wissen fundamental

alles gelernt

das große ABC

und das kleine EinMalEins

wollte mich schon Faust nennen

doch blieb mir Mephisto fern

und, leider Gottes,

auch Gretel.



Gegen


Erschien das Für

als eine Verlockung

so blieb doch das Gegen

dagegen

das ewige Gegen,

in seinem unscheinbaren Gewand.



Haben


Auch wenn

all die Habe stets verloren geht

so bleibt der Wille zum Haben doch

die eine Tugend

die nie verloren gehen will.



Ina


Alle Frauen hießen nun Ina

nur und allein Ina

denn

Ina kannte ich

lernte ich kennen

als das Kennenlernen

die erste aller Aufgaben schien.



jagen


Schaut schaut schaut

das Ross

wie es den Bären jagd,

und gespannt schaute alles

wer wohl was hernach frass,

ob das Ross wirklich sein Sein

vergaß.



karg


Karg, ein Wort zu viel,

zum Beschreiben des Wenigen.



Lamento


Gehörte ein Wort eingedeutscht

so wärest du meine erste Wahl

Lamento.



mein


Das Mein

bei geschlossenen Augen

sehend leben können

Das Mein

von der Oma zugeteilt

im Scherz

Das Mein

so schwarz so nichts


mag es keinen Traum in sich haben.



Nelken


Wenn Nelken welken

ja,

wenn Nelken welken

mehr

als selten

so wollen sie Blumen sein

ganz natürlich

und

manchmal strafft man sie dann

ein wenig

mit ein paar Handgriffen,

zupft an ihnen

rupft an ihnen

tupft an ihnen

herum und herum

wenn Nelken welken.



Omega


Ich wußte es schon immer

das Ende ist immer in der Mitte gelegen

das Alphabet will es so

ganz unbewußt wohl

aber doch

das Ende ist immer in der Mitte gelegen.



Palast


Seht an seht an,

ein Pallast,

so schön und schön

als sei er kein Ballast

keines Menschen Last

und doch und doch

Paläste der Welt vereinigt euch

zum Sturm auf das Öde

so schnöde Betongewese.



Quark


Nur die Kuh mag keinen Quark

sonst erhielten wir doch diesen

anstatt der Milch

und Gott mag keine gebratenen Tauben

auch kein Mehl

und Wein

nein,

welch Mühsal trifft darum den Menschen

welch schweres Los

der Arbeit.



ratlos


Er tat so ratlos

als wäre er bereits seinen Rat los

dabei

ward er noch nicht gefragt

dennoch, keines Menschen Blick ward zum Rathausturm geragt

an dem sich die Zeit drehte

all seine Ungeduld damit und damit regte


als sei er noch nicht seinen Rat los,

als sei er noch nicht ratlos.



Sophie


Alle sagten Iiiieee

ich aber nie,

nein, Sophie

ist so lieb

wenn ich neben ihr lieg

auf daß ich einen Ständup krieg

und ihre Dienstbarkeit mit Gold aufwieg.



Total


Halbes mag der Deutsche nicht

er will alles total

nur das Hähnchen nicht

dort darf es ein Halbes sein

als könne Leben und Tod teilbar sein.



unbeleibt


Welch Geist nur

steht dort nur

unbeleibt

frei von Zeit und Leib,

ja

welch Geist nur

steht dort nur

unbeleibt

frei von Zeit und Leib


ist es der Zeitgeist

ein Geist

der mit der Zeit reist

oder ist er nur unbeleibt

so frei und frei so ohne Leib?



Vernunft


Ich küßte sie gar

auf den Mund

mit Vernunft

so dumpf

ohne jede Phantasie

so blieb die Muse

stumm

so leidig stumm

als gäb es keine Vernunft.



Wegeslos


Welch Los

die Wüste zu gehen

ohne Ordnung zu sehen

gar Wegeslos

ja welch Weges Los.



X-Mal


X-Mal

schaute das Schauen

das Ende

X-Mal

staunte das Staunen

den Anfang

und

immer wieder die Mitte

mittenmag

zwischen X und X

mal die Null

error

und aus.



Ydee


Meine Idee zum Tag

schreibt doch mal

von Mal zu Mal


Idee recht keck

mit dem guten Ypsilon

das wär mir gerad so recht.



Zarathustra


Zuletzt

und immer wieder du.


Ich hab dich gefunden

in meinen Gedanken

ist mir der Fund gelungen

auch wenn sich dort


gut und nicht so gut


zankten

mocht ich zu dir gelangen.






3. SoNette

Vom Riechen


Wenn sich einem die Nase krümmt

weil das Gehackte recht lila schaut

und einem das Gerochene schlecht dünkt

als wenn sich etwas zusammen braut

Ja, wenn alles einzustürzen droht

all die Vernunft begraben scheint

nur noch der Mief in uns wohnt

und selbst das Auge davon weint

Und doch keine Nase riechen mag

als sei alles und bleibe alles heil

auch wenn alles bereits nieder lag

als hinge alles nicht an einem Seil

Sagt und sagte der Volksmund doch

das Unheil brachte, wem es zuerst in die Nase kroch.



Vom Sehen


Ich sah dich von weit her

ja, von einem hohen Berg hinunter

und vom Tal zum Meer

auch aus der Luft, mitunter

Ich sah dich immer wieder

zwischen all den Dingen liegen

die uns so umgeben, recht bieder

ja, die uns in Sicherheit wiegen

Ich sah dich wegen des Sehens

obwohl mein Wille dagegen war

sah ich dich Zeit meines Lebens

so wurde stets dein Wille wahr

Und sag, können Hühneraugen sehen

auch wenn wir auf ihnen stehen?



Vom Hören


Es kam der Augenblick so nah

die Wolken stieben auseinander

und freie Sicht zum Himmel war

allein das Hören trennte voneinander

Vögel beim Gesang belauschen

Menschen beim einig Gackern

das Wasser beim leisen Rauschen

wie das einig All beim Rackern

Die Ohren gerichtet auf das Hören

als letzte edle Tat der Vernunft

vom Himmel schallt es bereits in Chören

ja, das Zuhören , Hören, sei eine Kunst

Und höre man nicht, nicht recht bald,

so gebraucht er doch, doch Gewalt.



Vom Fühlen


Luft, Wasser, Erde, Licht zu fühlen

als letzte Begabung des Lebens

Gefühle auf den Flügeln unserer Mühlen

immer wieder und wieder zu geben

Und das Bedürfnis zum Erkennen

der eigenen und eigenen Regungen

sich im Eigenen nicht zu Verrennen

auch nicht in den Begegnungen

Die Liebe als göttliche Erkenntnis

die letzten Zusammenhalt gewährt

es bleibt allein das Bekenntnis

zu dem was immer und immer währt

Ach, wie gern würd ich stets Gefühle fühlen!

Ach, wie gut fühlt sich doch das Gefühle Fühlen!



Vom Reden


Stimmchen Stimmchen erhebe dich

bring Laut um Laut hervor

so wird das Hören lebendig

bringst Leben wo kein Leben war zuvor

Das Reden kommt vom Reden

seine Stimme zu erheben

immer für und gegen, für und gegen

alles im Allen zu ersehen

Das Reden hört allein beim Schwafeln auf

doch immer wieder hört man nur Geschwafel

und bei diesem Mehrgebrauch gehen nur die Nerven drauf

so bleibt dem Schwafeln stets ein Makel

Dann mag die Welt lieber stille sein

So still als wär sie ohne Sein.



Vom Lieben


Sag, kannst du lieben

also, dich aufgeben

dich ganz verlieren

ohne zurück zu sehen

Und bleibt dir nur ein wenig

dir von dir selbst

so ist sie doch nicht selig

egal, für was du sie hältst

Und kannst du lieben

also, dich aufgeben

dich ganz verlieren

ohne zurück zu sehen

So bleibst du niemals du selbst

so bleibt nichts, was die Liebe erhält.



Vom Leben


Sag mir, wo das Leben ist

wo ist es geblieben

sag mir, wo du bist

ich möchte dich lieben

Kein Traum läßt mich los von dir

immer wieder bunte runde grelle Farben

ich such dich in meiner Gier

möchte mich an dich laben

Sag mir, wo du bist

ich möchte dich lieben

nichts soll mich halten, keine Tücke, keine List

möchte mich in dich verlieren

Das Leben, das Leben, das Leben die beste Erfindung

seit dem Tod, ihm bleibt dagegen nur des Lebens letzte Ergründung.



Vom Gehen


Immer wieder Wege nehmen

stets fort zu gelangen

alles alles zu ergehen

doch stets im Leben gefangen

Das Dutzend dutzendeweise voll zu machen

Monate um Monate zum Jahr zu fügen

und dennoch lachen

ohne sich zu begnügen

Ja, immer wieder Wege nehmen

ohne den Wegen zu genügen

stets auch zu Seite sehen

als sei dies das alleinige Vergnügen

Ja ja ja, Gehen als sei man stehend

denn nur stehend bleibt man lebend.



Vom Lernen


Das Leben verstehen lernen

in all seinen Zügen

erzählt doch stets nur von den Fernen

ja, vom allzu vielen Lügen

Sonnenaufgang im Mondeslicht

und du und du und du

Tageslicht in deinem Gesicht

das ist es, was ich such

Hab dich gelernt, verfickt gelernt

alles und alles in dir verstanden

und doch nur entfernt

als hätt' ich nie bei dir gestanden

Lieber wär' ich doch wunschlos blöd

Oh, wie ist mir das Lernen (des Lebens) öd.



Vom Tanzen


Sollt ich lügen und betrügen

würd ich mich als Tänzer outen

ich könne jedes Frauchen verführen

mit ihr Schritt um Schritt zusammen laufen

Das Tanzbein schwingend

immer im gleichen Takt

dabei ständig mit sich ringend

das wär mein unmutiger Akt

Alle Schritte wie im Männerballett

links zwo drei die Bässe schallen

in der Armee ist's doch recht nett

auch wenn nicht die Hüllen fallen

Sich zu vergessen im anmutigen Tanze

dafür brech ich trotzdem 'ne ordentliche Lanze.



Vom Glück


Was für ein wunderbarer Morgen

so herzlich grau lacht es von oben

auch all die Sterne scheinen kaum verloren

man möchte und möchte das Leben loben

Ein seltsames Gefühl besiegt die Welt

satt, von der Zehe bis zur Schädeldecke

all die trüben Lichter scheinen nun so hell

springen springen möcht man bis zur Decke

Der Tag liebt himmelblaue Watte

kaum läßt er einem Zeit zu verdauen

all das und das war es, was er sonst nie hatte

ein Tag ein Tag zum neue Tage bauen

Ja, ich hatte dich so sehr vermißt

und, jetzt hast du mir gar den Arsch geküßt.



Vom Licht


Gerad so hat' ich es gesehen

das Dunkle maß gerade Meter

wollt es dennoch bekehren

mit Licht des Welten Äther

Das Dunkle erschien der Welt so hell

all die guten Lichter verbergend

gab die Welt ihr letztes Fell

ohne ein Licht fragend

Straßen hell erleuchtet im Scheinwerferlicht

leise ein Kamin im Hause säuselt

Menschen ohne jede Sicht

während das Dunkle im ewigen Draußen meuchelt

Mein Gott, die das Licht dennoch sehen

mögen der Erde beistehen.



Vom Fliegen


Sitz auf meinem Sessel

das Fliegen neu zu lernen

er ist mir die rechte Fessel

beim Flug in all die Fernen

So kann solch Möbelstück

einem ein guter Teppich sein

ich liebe dieses edle Stück

es läßt mich fliegend glücklich sein

Den Wolken längst zur Freiheit enthoben

das kommt mir im Sitzen gerad gelegen

ja, zur grenzenlosen Freiheit abgehoben

ich möcht wie im Mai um die Häuser fegen

Was wollt ich noch vom Fliegen berichten?

Ach ja, alles läßt sich so leicht im Fliegen verrichten.



Vom Atmen


Die gute Luft ist für uns alle da

ja, sie ist so gnadenlos egalitär

kein Eigentümer je sie sah

ja, sie ist so wenig elitär

Das Atmen kommt uns alle an

das Atmen läßt nur die Toten los

und doch kommen alle einmal ran

so ist des Menschen Los

Und ist die Luft so dünn wie Schonkaffee

und ist sie gar ein wenig trocken

zudem ihr Sauerstoffgehalt recht vage

und stinkig wie Dreitagesocken

Ja, ist die Luft gar überaus eklig

der Lebenswille lügt sie uns doch erträglich.



Vom Herbst


Der Herbst hatte es mir angetan

er zeigte mir sein heiteres Gesicht

keine Stunde bei ihm war mir vertan

ja, in jedem Verweilen fand ich ein Licht.

Was hilft des Frühlings Grün

und des Sommers rege Hitzigkeit

erst recht des Winters letztes Bemühn

dem Herbst bleibt doch stets die letzte Zeit

Und so streift das Alte das Junge ab

so geschieht es Blatt um Blatt

bis nur noch Geäst ward

als lebten dort nun Schrat um Schrat

Ja, dort, dort im Herbst magt ihr raun'.

dort, dort hat eure Mystik seinen Raum.



Vom Lachen


Der Unterschied von Mensch zu Tier

sei seine Fähigkeit zum Lachen

auch trinkt das Tier kein Bier

ja ja Mensch, laß es krachen

Aber mit feiner Ironie

nicht zu derb und doch vergnügt

über Namen lache nie

alles andere sich um so leichter fügt

Und bist du einmal traurig

dann schau dich doch an

ja, Trübsal wirkt recht kauzig

lieber lach und lach fortan

Ja, das Lachen ist eine Wissenschaft

auch wenn die Welt über dies Wissen lacht.



Vom Fallen


Das Fallen ist ein besonderes Ding

welches nur von Oben gelingt

und ist die Höhe noch so gering

ein jeder Fall doch den Sturz mit sich bringt

Wie gut, im Fallen ist gut überlegen

denn alles Tun bleibt vergebens

alle Richtung ist im Unten gegeben

selbst ums Denken bleibt kein Aufhebens

Der Stein fällt zu Boden

das Wasser tut es ihm gleich

die Erdanziehung muß man loben

wird sie auch niemals weich

Oohohoch, das Fallen kommt vor dem Aufstehen

Bleibt man nicht im Fallen leben.



Vom Schreiben


Wort um Wort zu fügen

zur Komposition des Glücks

und dabei nur Wahrheit zu lügen

als hät' das Leben den Griffel gezückt

Suhrkamp will einem das gesamte Leben begleiten

Aufbau läßt einem nur kurz grüßen

Ullstein läßt es gleich im Zehnerpack scheitern

und doch und doch mag die Muse einem küssen.

Es will heraus hinaus raus raus raus

geschrieben werden

mit wehenden Fahnen voraus

Wörter wollen Wörter erben

Doch glaub es doch, das Schreiben, lasse es lieber

Doch, der Süchtige braucht doch seinen Gebieter.



Vom Versprechen


Versprechen, welch hohlgewordenes Wort

welch öde Anleihe an die Zukunft

alles alles Dummgeblöke hat dort seinen Hort

Mensch, wo bleibt nur die Vernunft?

Als die Worte noch galten

ganz am Anfang

von Gottes Walten

hatte es noch einen guten Klang

Mein Gott wie lang wie lang ist es her

das Wort das Wort als Basis

nun ist sie so leer

als hätte es Karies

Nein ich mag es nicht mehr hören

Nein, du kannst mich nicht mehr, betören.



Vom Verstehen


Eins zwei drei und du gehörst mir

Gedanke Gedanke komme an meine Flanke

gebe es dir und mir und dir

schaffe meine deine eigene Welt und sage Danke

Ach, wenn sich alles verstünde, von allein

Ach, wenn kein Kommentar des Kommentars mehr nötig schiene

alle Lehre alle Lehre wäre so rein

so rein so rein wie Gottes Liebe

Nein nein nein, alles versteht nur was es selbst verstehen will

drum biegt man gern krumm was gerade gehört

drum bleibt alles Schreiben Unbill

alles erscheint so un-erhört

Ach wie liebte ich es ohne Seil in der Luft zu tanzen

würde ich dann, ja, dann verstanden.



Vom Schlafen


Der Liebe auf der Spur

gesucht und gesucht

immer und stets auf weiter Flur

wie verrucht und verrucht

Der Schlaf hat es gebracht

Ja, nutzlos Vertanes hat der Schlaf getan

Ja, der Schlaf hat Liebe möglich gemacht

Ja, der Schlaf hat sich das Tunland vermacht

Wachend schlafend sein

welch erklekliches Leben

Wachend schlafend sein

mit geschlossenen Augen sehen

Schlaf, du buntes EinMalEins des Lebens

Schlaf, du heiliges Leben des Verstehens.



Vom Interruptus


Im Interruptus zu leben

mein Gott, welch Zwischenzeit

zum kaum wahrzunehmenden Daherreden

und doch zu aller Relativität bereit

Ja ja ja nun rede vorüber

versuch das Offene zu öffnen

das Eingebettete und Gegenüber

gemeinsam zu löffeln

Hatte 'ne Warze am Knie

sie sah gar schrecklich aus

nein, ich verlor sie nie

so wurde sie meine Braut

Und was noch zu sagen war

Mann oh Frau ich sag es, gar.



Vom Letzten


Als Letztes immer das Erste sein

welch kunstlose Kunst

auch das Letzte mag doch den Sonnenschein

ihn zu sehen in des Morgens Brunst

Mode ist doch immer auch das Letzte

und das letzte Kind das Neueste

und selbst wenn man um die Erde hetzte

blieb einem das Letzte doch das Treueste

Und schiß ich mal

und liebte ich mal

und sagte ich mal

und malte ich mal

Alles blieb doch das Letzte

als wenn das Neueste niemals nach mir lechzte.



Vom Schlurfen


Dem Boden ständig zugetan

nicht abheben wollend

der Schritt so wenig galant

so wenig schreitend mehr doch rollend

Ja, das Schlurfen sei hier ausdrücklich genannt

es schlurft der Clown und Chaplin

ja, beim Schlurfen wird nicht gerannt

und doch, man kommt voran als führte, Merlin

Das Schlurfen ist daher recht achtbar

auch wenn die Sohlen drunter leiden

als tanzte man mit Leder in einer Nachtbar

mag sich dennoch Niemandes Auge dran weiden

Ja, zu guter guter Letzt

man schlurfe doch lieber, als daß man irgend hetzt.



Vom Wählen


Des Teiches Mitte ergründen

des Feldes Maht vernehmen

des Berges Höhe begründen

des Welten Seele ersehen

Und wählen wählen wählen

als des Bürgers erste Pflicht

sollen es keine Computer übernehmen

worauf so mancher doch erpicht

Und wählen wählen wählen

als letzter Bürgertraum und seiner Qual

Kinder würden spielen gehen

das Naive kennt doch keine Wahl

Dort hat alles seinen eigenen einen Platz

Dort ist doch jede Wahl nur für die Katz.



Vom Essen


Welch Verführung hohler Klang

Essen, Essen, mein Gott, Essen

immer und stets der Speisekarte entlang

vom Essen ist man gern besessen

Und morgen wieder kauen

vegetarisches Fleisch

alles muß man hübsch verdauen

ja, so mag der Vegetarier auch das Fruchtfleisch

Und das Hungern darf man dabei nie vergessen

ja, denke Hunger bei jedem Bissen

als würdest du allein die Welt aufessen

nein, niemand möchte deine Moral missen

Und fiebert die fünfte Welt auch im letzten Hunger

du, mein Ich, du kriegst sicher immer einen Bissen runter.



Vom Richten


Irgend, in ferner Zeit

soll das Richten das Leben fangen

und selbst wenn die Erde dazu nicht bereit

wird sie doch zum Gericht gelangen

Und sollte es sein, das Gericht

wie wäre es denn, wenn dann jeder selbst

über sich selbst Recht spricht

jeder seinen eigenen Stein nach oben wälzt

Und will er zum Himmel gelangen

so muß er zuerst Sisyphus töten

Und ist er dann im Himmel gefangen

so soll man ihn darum doch mögen

Ach, wie leicht ist doch das Richten

Ach, so leicht wie sonst nur das Wichsen.



Vom Rechnen


Immer mit dem Schlimmsten rechnen

als letzte bekannte Unbekannte

immer das Minus denken

gegen alles Bekannte

Die Mathematik kennt unsere Zahlen

das Leben in mathematischen Formeln

ja, stets mögen wir mit Zahlen malen

ja, stets mögen wir mit Goggle gogglen

Was immer des Menschen Habe sei

eins zwei drei

er bleibt doch stets ein Habesei

eins zwei drei

Und bleibt das Leben doch Komödie

so rechnet man doch sicherer nur, mit einer Tragödie.



Vom Humor


Wenn man auch das Lachen

mit Humor verwechselte

ja, sich nur an's Lustigmachen

so gern und sehr fesselte

Auch wenn man nicht an's Lachen dächte

ja, lieber doch seine Tränen spürte

sich so an's Leben rächte

als wenn man keines führte

Ja, wenn man den Humor vergieße

kein bißchen Verstand an sich ließe

als schliefe man in einem Verließe

oder sei auch die letzte eine Wiese

So lebte der Humor doch fort

So lebte der Humor doch, fort



Vom Mannsein


Gäbe es die Wiedergeburt

so wäre man doch gern zuvor eine Frau

denn hätte man nie als Frau gehurt

so wär das Mannsein doch recht lau

Mann wüßte doch nichts vom Mannsein

Mann sähe doch nur sich selbst

sich und immer nur sich im Alleinsein

ein Mann der sich in sich wälzt

Ach, was macht das Mannsein aus

der eine mehr oder weniger große Unterschied

oder ist dort mehr, auf das das Mannsein baut

etwa Haarwuchs auf jedwedem Gebiet

Egal, das Mannsein

kommt doch vom Mann sein.







4. Vierzeiler

Moral


Wie verloren ist doch all die Moral

als opferte man dem Bal

dem Kainsmal

und doch bleibt irgend eine Wahl.







Verlorenheit


Hab mich wieder verloren

beim Bretterbohren

und habe gefroren

als sei ich nicht zum Bohren erkoren.







Tag


Der Tag ist lang

Gott sei Dank

der Tag ist Dank

Gott sei lang.







Knall


Was für ein krummer Fall

und welch irrer Knall

wie von einem zerborstenen Ball

im ewigen Hall.







Lügenbarberei


Und ist die Welt verloren

so wird sie doch neu geboren

zwar bleibt sie nicht auf uns bezogen

aber wenigstens das wäre dann nicht gelogen.







Hoffnung


Wenn nur noch das Ende leuchtet

Gott der Erde nichts mehr bedeutet

obwohl Glocke um Glocke läutet

bleibt das Hoffen, daß der Tag sich häutet.







Titten


Man kieke mal die Titten

die so überaus fitten

wie sie zum Tanze bitten

als wenn sie am Alleinsein litten.







Alles Banane


Sehe nur noch Bananen

möchte nur noch nach Bananen langen

den schlanken ranken

und den langen.







Langeweile (Hoffnungsschimmer, ihrer)


Stets dem Gleichen begegnen

als würde es jeden Tag regnen

nein, man soll seine Gegner nicht segnen

schon, weil sie einem mit Sterbenslangeweile belegen.







Pflaume


Welch nette Pflaume

hängt mir da am Saume

wie aus letzter Laune

wo ich doch nur vom Anderen raune.







Warum?


Gewechselt zwischen Lust

und Frust

dennoch nichts genutzt

ja, keinen einen seinen Beweggrund gewußt.







wunderbarblöd


Schillers Glocke gefunden

hab mich unter ihr gewunden

als ließe sie mich gesunden

von all den unglaublichen Wunden.







Vorwärts


Zu reisen

nicht mehr am Orte bleiben

zu reifen

nicht mehr das Grüne leiden.







Freundschaft


Alles was Freunde schafft

nenne man Freundschaft.

Doch, alles was sich zusammen rafft

kennt doch keine Freundschaft.






lingern


Er liebte das Fingern

das zusammen Lingern

auch Hintern an Hintern

und nichts mochte seine Liebe lindern







Trinker


Er kann nichts mehr trinken

er ist trinken

erst muß er ihn auswringen

dann kann er wieder trinken.







Tatsächliches


Des Winters Anfang ist des Herbstes Ende

wieder einmal eine kleine Wende

ein Ende ohne jede Wände

alle waschen mit Unschuld, ihre dreckigen Hände.







Jesus der 1.


Nun kam Jesus

doch, er war nie ein Krösus

bei ihm fand sich noch nicht einmal ein Pesus

er hatte nichts Irdisches, außer seinem Genius und Fidibus.







Mißverständnis


Er war nicht sehr lang

auch gar zu rank

der übergroße überübere Dank

ja, es war nicht sein Ding, von dem er sang.







Von der Kunst


Die Kunst zu pupen

ohne viel hupen

muß man doch versuchen

gerade in geschlossenen Buden.







Reichenprivileg


Ach, wie wohl tut doch der Verzicht

immer wieder das ewig Nicht Nicht Nicht

so Gott zu sehen von Angesicht zu Angesicht

immer wieder das ewig Licht Licht Licht







Armenprivileg


Zukunft träumen zu können

unabhängig vom eigenen Können

und wenn auch alle Träume gerönnen

so gäbe es doch das Nichts, was sie gewönnen







Die Dazwischengelegenen


Dazwischen liegt die ganze Pracht

alles was ordentliche Eier hat

und so verschwendet man alle Acht

auf das, was man dazwischen hat







Künstlerdaseinseinsichten


Man sollte sie hören

sich nicht an ihren Gedichten stören

ja, sie sollen nicht nur betören

sollen auch vorhersehen, das große Zerstören.







Spieler


Alles hat seine Zeit

oh, seid zu jeder Zeit bereit

wenn sich Tag und Nacht befreit

bleibt nur noch Leid.







Das Menschenmögliche


Das Alles zu retten

nicht auf den Untergang zu wetten

das Alte gehört in Ketten

oh, laßt uns uns retten.







Vergewissertes


Die Erde ist rund

so kunterbunt

und wir sind gesund

und?







Urteil


Wenn man die Lust verspürt

ja, man alle Lust verliert

also die Erde negiert

ist es doch besser, daß man sie nicht regiert.







Alles wird besser


Vom Poster grüßt die blöde Barmerkuh

auch im Fernsehen einig Gemuh

ach, ginge es doch und ginge es doch zur letzten Ruh

für dies öde Gemuh.







gehnietief


alles ist realtiv

so spekulativ

ja, ultimativ

außer dem Genitiv







5. Geschichtchen

Karnevalesk


Dereinst verfluchte er den Tag

an dem er als Kölner geboren ward

denn schon als Kind war ihm die Narretei

ein einzig ödes leeres Ei


Doch als Kind spielte er noch das Übel mit

ja, alle dachten, er sei der rechte Jeck

Noch bis zur Jugend er an diesem Spiele litt,

dann, ja dann zog es ihm endlich hinweg


Wie befreiend ihm plötzlich der 11.11. war

als er in Berlin keinen einzigen Jecken sah

und erst die tollen Tage im Februar

sie nahm er nur noch übers Fernsehen wahr.


Doch eines Tages ging er in Berlin spazieren

ja, er wollte sich derart ein wenig regenerieren

als ihn plötzlich ein Karnevalszug traf

weswegen es ihm vornüberwarf.


Kein einzig liebes Wort er dachte noch

das Mörderlein ihm aus dem Bauche kroch

allein Easyjet galt noch sein Dank

jedenfalls drei Stunden lang


Denn dort droben im Himmel

gibt es keine Lümmel

die ständig spaßig lustig sind.

Ach, seufzte er, wär ich doch ein Himmelskind.







Liebesdienerin


Als Mädchen dachte sie noch an Liebe

nun stand sie an der Oranienburger

damit sie auch jeder kriege

ja, darunter auch manch feiner Bürger.


Jeden Abend um halb zehn

wenn die Götter wandern gehen

zieht es sie dorthin in Pink

wartet auf den ersten zweiten dritten Wink


Kein Mitleid, dies Leben hatte sie sich so gesucht

klang es ihr auch recht verrucht.

Ja, wollte sie zuerst nur bleiben

um den rechten Mann zu freien.


Freie Auswahl hatte sie ja genug

doch stets war er zu dick, zu dünn oder zu wenig betucht

und war es dann einmal der rechte Mann

ihr Traum sofort zu Tränen gerann


Ja, sucht sie nur, sucht sie nur dort

in der Oranienburger steht sie fort und fort

und wenn die Liebe nicht gestorben ist

dann heißt sie jetzt Kathrine, Sophie, Christine.







Verantwortung


Die Straßen suchten ihn

und das Leben machte ihn frei

denn er gewann einen Hauptgewinn

ja, Schluß war es mit all der Arbeiterei


Seine Firma hatte ihn erwählt

man hatte es bereits herumerzählt

er sollte sich ruhig mal verändern

ohne groß herumzumeckern


Ach, wie schön ist es doch

in Freiheit zu leben noch und noch

Er gewannn dazu 'nen Papagei

der sagte ihm, jetzt sei er frei, so frei.


Das Arbeitsamt sah ihn im lichten Grau

er fragte, wo der Arbeitsmarkt sei

aber keiner wußte es recht genau

aber zum Glück sei er jetzt frei, so frei.


Er lächelte nun in den Tag hinein

ja, er erschien ihn im feinsten Blau

und zu Hause wartete seine Frau

ihr brachte er die Neuigkeit kaum bei


Ja, die Straßen suchten ihn

denn das Leben machte ihn frei

er ging mit seinen Stullen spazieren

bis in den Mai, den ewigen Mai.


Und schließlich kam Hartz IV

nichts war es mehr mit seiner Freiheit

der Arbeitsmarkt nahm ihn in seiner Gier

und sein Papagei rief: Gemeinheit, Gemeinheit.







Vom Leben


Es war ihm recht leicht

ihn zu finden

und doch war er erbleicht

beim letzten Ergründen


Sein Leben lang

hatte er um sein Leben gebangt

hatte dennoch große und kleine Steine bewegt

auch so manch Holz gesägt


Die letzte Rechnung

war jedoch zugleich die Erste

zuvor traf ihn keine Begegnung

auch wenn er ihn recht herzte.


Nun war er dort

an diesem anderen Ort

und er erwartete die übergroße Wut

doch schien sie dort ein Tabu


Aber nicht lange mußte er warten

dann durfte er hinunter fahren

Dort wo kein Traum blüht

dort, wo sich selbst das Bleiche bleicher fühlt.







Operette


Immer drei Schritt zurück

und einen vor

ja, immer einen vor

so trippelt das ewige Stück


Die Hände erhoben

so erscheint man nicht verdorben

den Kopf geneigt

auf das er Charakter zeigt


Die Partnerin im festen Blick

vorbei an Brust und Bein

so geht es immer drei Schritt zurück

und einen ins Glück hinein


Sie war ihm bereits nackend

fast unbeleibt

so hielt sie ihn packend

zu allem bereit


Doch das Tanzstück verlangte immer

drei Schritt zurück, ja drei Schritt zurück und zurück

so trafen sie sich nimmer

zum Pflücken des heiligen Glücks.







Unruhigruhigkeit


Ein Mann, wie er es kann

schwebte ihn vor

während ihm dessen Bilde kam

als malten es die Englein im Chor.


Und als er vor sich malte hin

ergriff es ihn

er dachte sich die Welt

ohne all dem, was zu ihr zählt.


Wie leicht war es nun um ihn

wie gut gelang ihm jeder Pinselstrich

als malte er in einem Rausch

ja, als wollte Pups um Pups aus ihm hinaus.


Nein nein nein,

er wollte die Welt erhalten

zu lieb waren ihm Tier, Pflanze und Gottes Sein

so wollte er sie malend halten halten halten







Reisevorbereitungen


Sollte er sich übergeben

würde er von uns gehen

einen anderen Kontinent besuchen

um ein neues Leben zu versuchen.


So dachte er an einem frühen Morgen

als er sie sah, die Horden

wie sie sich um die Wahrheit sorgten

die sie sich von der Lüge borgten.


Ein zwei Schritte zum Cafe'

nein, das Leben ist nicht schwer

und bis das jeder raffe

ist nicht jeder wer.


Den Ausblick genossen

durchs große Fenster geschaut

große und kleine Leute mit ihren Possen

oh, wie es ihm graut.


Er spürte wieder das große Übel

ja, bald würde er reisen

zuerst käme jedoch der Kübel

für die allerfeinsten Speisen.







Heimat


Das Leben meint es gut mit dir

und du nimmst es in deiner Gier

gehst von einem Flecken zum anderen

möchtest gern überall wandern.


Doch bleibt dein Leben stille stehen

wird niemals zu dir reden

wenn du deine Heimat siehst

ja, wenn du deine Heimat siehst.


Ein Flecken Erde, so groß wie deine Erinnerung.

Als ein immerwährendes Denken

bleibt es stets ohne jede Veränderung

als könne es sich allein im Gedachten erstrecken.







Vorosterspaziergang


Lebensvergessen wandelnd gehen

durch Park und Auen

Frauen zu bestaunen

die einem gerne ersehen.


Und dort hinten die Väter

jeder mit seinem Kind

da weiß man, wo wir sind

Meter um Meter paarweise Kinder und Väter.


Jedes spielt für sich allein

das zweite dritte vierte fünfte

bleibt im Himmellein

dafür gibt es gute Gründe

denn das Vaterfähigsein

zeigt sich bereits bei einem

Und alles spricht dafür:

das Eine wird geliebt wie zwei drei vier.








Neue Wege


Groß ist die Not

klein, die Häufchen Kot

die am Straßenrand liegen

so schön gediegen.


Allein der Schritt

vorbei am Trampelpfad

in das dunkle Vergnügen trifft

vorbei an dem, was stets bejaht.


Und keine Seife hilft

es ist geschehen

ein Jeder kann es sehen

ein Jeder, dem es nicht betrifft.








Ego-Gesellschaft


Zwei Wahlen verloren

da fühlt man sich wie neu geboren

und so fragt das Kind

was wird aus mir, wo ich doch nun Kind bin?


Was wird aus mir

mir mir mir

Die Frage des ICH

an das große SICH


Und ist man auch zum Diener erkoren

so fühlt man sich so ganz verloren

wenn das ICH erscheint

trotz ständigem WIR nur ICH meint

ja, dann verkehrt sich aller Sinn

warum die Mächtigen vor allem Diener sind.


Und so fragt das große SICH

an das ICH

Was wird aus mir

mir mir mir.








Lebenslang


Manche leben lebenslang

andere ein Leben lang

alle aber bleiben verschieden

wenn sie auseinander stieben.


Und so gehen sie dahin

verlieren sich in keinen Sinn

leben für das Leben

sehen für das Sehen.








Großstadt


da laufen sie die Damen und Herren

gehen die Straßen gegenüber

und denken über das große Werden

bis es ist vorüber


Großstadtleben, so sicher wie das Paradies

als liebten sie sich wie am Spieß

und immer wieder verlieren sich ihre Schritte

so ist es des Lebens Sitte


ja, da laufen sie, die Damen und Herren

mit großen und kleinen Hüten

wie sie sich durchs Leben zerren

ja doch, ja man muß sich vor ihnen hüten


denn wer trägt schon noch Hüte

und das mit solcher Mühe

ach, wer trägt schon noch Hüte

so fern die Zeit, als man sich um Hüte mühte








Nach der Zukunft


Sechszig Jahre sind vorüber

nun, und in Ewigkeit

alles liegt vornüber

gerad, und doch wird es Zeit.

Die Väter zu verdammen

und die Mütter

auch das letzte Verlangen

nach Glückseligkeit.

Gefangen in Schuld

Gefangen und frei

längst befreit

in Huld.

Die Deutschen haben sich wieder

gefunden, und streben zurück

sie durften an Kopf und Glieder

gesunden, zum Welten Glück.


Ach laßt das Sterben Sterben sein

und braucht fortan euch für euch allein.

Laßt keine Menge mehr entscheiden

über euer Sein.

Laßt keine Menge mehr entscheiden

über euer Sein.








Bewegung


Deutschland schweinig Vaterland

die Rechten singen links zwo drei

die Linken besingen das Unserland

und überall bleibt ein einig Befreiungsbrei


Hitler sind wir

und Hitler sind wir

es klingt so plausibel

ist man nur ein wenig sensibel


Und der Hahn kräht

wie der Wind weht

der Feiertag den Müttern

dem Rest mag vor Freiheit zittern








Pumps in red


Das Schöne im Blick

weltfremd entrückt

ein Gang, wie zur Erde gedrückt

so wenig abgehoben

so wenig von sich enthoben

doch das Schöne im Blick

der Welt fremd, sich entrückt.




bevor der Hahn kräht


Am frühen Morgen aufgestanden

tauchte mein Gesicht in deine Wangen

dein lieblich Haar ließ dich mich fangen

ja, deine Hand sollte zu mir gelangen.








Berliner Himmel


Möchte mich in den Regen legen

Sonne kosten, auch

und immer am Rande des Lebens gehen

Rücken und Bauch.


In Berlin geblieben

sich in Berlin verlieben

eine Behausung um sich bauen

Leben und Leben verdauen.


Gestern war die Stadt bedrückt

Häuser haben sich hinter dem Diktat verdrückt

Leere Wege

und immer wieder doch die Liebe


Berlin geniert sich

sich anzugaffen

und immer wieder doch Liebe

und immer wieder doch Liebe


Im Alter wird man entsetzlich weise

sagt man ganz leise

nein, im Alter bröckelt die Fassade

im Alter wird das Krumme gerade

im Alter läßt sich Berlin ertragen

im Alter kann man sich das Altern wagen.


Frolein, wo gehen wir denn

wo steht uns denn der Sinn

sind denn Miniröcke noch In?

Schon gut, schon gut









Strandbad


Es ist gewagt zu sagen

es sei zu heiß

im Strandbad unter der Sonne

Leiber wälzen sich liebend im Schweiß

nur dem Wasser bleibt kühl

und dem Leguan

er schaut sich das Treiben aus der Ferne an.









Lebendversuch


Und bleibt das Leben ein Versuch

so versuch es als einen Besuch

es könnte auch Berlin sein

recht nett und fein


Und geht das Leben baden

steht es im Schlamm mit beiden Waden

so laß es einen Versuch sein

recht nett und fein


Berlin, Ort mit schiefem Lächeln

an dem sie alle hecheln

nach Leben

und alles geben


Ja, laß das Leben einen Versuch sein

recht nett und fein

und ist das Leben ein Versuch

so versuch es als ein Besuch.









Topadresse


Leider sind sie nicht gegangen

über des Berges Mühen

sieben Hügel braucht die Stadt

und auf allen muß das Leben gelangen

schon in des Morgens Frühen

auf den sieben Hügeln, die Berlin nicht hat









Auch mal eine Dichterschelte


Oh, Dichter, nun ereile ihm

holde Worte

zum lesbaren Vergnügen

Worte mit viel Gewicht

Sahnetortenworte

Tischleindeckdichworte

Simsalabim

oh, in welchen Worten steckt nur Bedeutung drin?

Weltensterben?

Vergißmeinicht?

Und immer wieder Bumerang?

Oder ergreift dem Lyriker dann doch

Komet, Mond,

Sonne und andere Sterne?

Ach,

ich hab sie leider vergessen

die schweren Wörter, die alles sein sollen,

alles darstellen sollen,

allein im Kompendium der heutigen Lyrik

mögen sie aufgehoben sein,

wie Pharaos Beigaben

zum Leben sind sie einem eh zu viel.










langsam


Und er ging seinen Weg

und es war nicht sein Weg

und er ging seinen Weg

tausend Augen beobachteten ihn

entführten ihn

Berlin kann gnädig sein

große Stadt kleine Stadt grüne Stadt

meine Stadt

entführten ihn

schrittweise

tausend Augen

er ging seinen Weg

und es war nicht sein Weg

selbstvergessen liebte er

und die Stadt

die große kleine grüne

meine

nahm ihn

gefangen schrittweise

schrittweise gefangen

an der Ecke

Nante,

ihm war das Stehen satt

er saß

er las sich

und vergaß das

sein

Nantesein.










Ausgang


Berlin hat Ausgang

tausend Himmel sind Berlin geblieben

Berlin, Berlin lernt fliegen

und Berlin hat Ausgang.










Nachgedanken


Gern würd ich mich verstehen

wie man Fremdsprachen versteht

und gern würd ich mich verstehen

wozu ich leb und wozu mein Ich besteht


Doch bleib ich beschäftigt mit dem Leben

auch mit dem Ego

und dem Wir

zu beschäftigt um zu verstehen


Wie gern würd ich mich verstehen

nicht als Geste

eines Intellektuellen

nicht, als verstünde ich längst,

nein,

mehr wie ein Kind

voller Neugierde,

nicht zu erstickender Neugierde

und

immer wieder Staunen

Staunen

ja, Staunen

ist überhaupt das Größte

gern würd ich Leben

nur wegen des Staunens,

des ständigen Staunens wegen.











Wieder Da


Ich hatte dich längst vergessen

bis ich dich wieder sah

du hattest dich neben mich gelegt

so wie stets

und

dennoch sah ich dich.


Verliebt?


Ach,

ich hab dich gern wiedererkannt.


Guten Tag

und ich will dich ewig lieben.


Und

bitte zwick mich

wenn ich dich nicht sehe

wenn ich schaue

immer wieder schaue

an dir vorbei.


Ja, bitte zwick mich,

zwick mich,

ich will bei dir bleiben

nun bei dir bleiben

ewiglich.


Ach

was sag ich Großes

zumindest bleib ich,

bis der Tod uns scheidet.












August der Starke oder mein Leseabend


Welch starkes Stück

August der Starke

im feinsten Gebinde

so schön

ich fasse es nicht

Bertelsmann sei Dank

und doch

welch starkes Stück

das schönste Bertelspapier

zu überschütten

mit blödigem Geblöcke

Oh,

will er mich umbringen

der Autor

und darf man kritisieren

nach nur einer Seite Gelesenem

ja,

man darf

ach, schreibe er lieber

geleerte Bücher für die Wissenschaft













Zeit und Mond


Der Mond ist aufgegangen

Zeit ihn zu fangen

in Geschichten um Geschichten

Zeit,

du magst dich leben

und immer wieder nach Geschichtchen streben

streben leben leben streben wegen leben streben leben

Ha,

Zeit, den Mond zu fangen

mit Händen

Augen

Rachen Kehle Lunge

Zeit, den Mond zu fangen

und immer wieder grünes Gras,

Gras,

so grün im Mondeslicht

Zeit

zeitige Zeit

Zeit, den Mond zu fangen

als besten Gedanken nach dem Mond zu verlangen.













Verschwendungssehnsucht


Einen Gedanken zu verschwenden

sich an sich zu wenden

Berlin

und immer wieder Berlin


Es ging die Straßen entlang

immer mittenmang

Straßenlaternen und Autos

Häuser

krakelende Weiber

zeitgenössische Kunst

Bäume Pflaster Hundehaufen und

Gutes aus der Alditüte.


Gelte es einen Gedanken zu verschwenden

würde ich ihn nach Berlin senden

Eilpost im Fernverkehr

paar Straßen zu überbrücken

im Land ohne Lücken

Mücken

und Alkohol zum Trinken und Frisuren legen

Bier hilft viel

die Fliegen kommen

und keiner mag löschen

als gelte es,

keinen Gedanken zu verschwenden.













MiMaMo


Hatte Matte Latte

Kacke

Watte Ratte

ei ei ei

oh Wunder

welch Sinn sich offenbart:

Hatte Matte Latte

Kacke

Watte Ratte

und die Berliner Republik siegt

siegt siegt siegt

ach, welch Sinn sich offenbart:

Hatte Matte Latte

Kacke

Watte Ratte.

und die Berliner Republik?

siegt














Hymnisch


Ich möcht einmal im Leben Schygulla sein

Schygulla einfach nur Schygulla

es klingt so gut, so Schygulla,

ach

einmal im Leben Schygulla sein.













mittenmang und durch


Na, Langweiler

geh ruhig vor

Christiansen läßt bereits die Sirenen heulen

ja, Langweiler

geh ruhig vor

denn du gehst vor

so lang der Keiler

da wangt der Pfeiler

mitten mang der Meiler

Ja,

nun geh ruhig vor

Was hält dich

außer das bißchen

ja, außer das bißchen


Ha


außer das bißchen

ja, außer das bißchen


nun geh schon vor

ich sing es für dich auch im Chor

und

morgen scheint die Sonne

auf der Sonne

und

morgen scheint die Sonne

auf der Sonne

und

morgen scheint die Sonne

auf der Sonne


Es blieb ein leeres Gähnen

ich wollt dich schon im Himmel wähnen

aber

Langweiler kommen nicht in den Himmel

nein, Langweiler kommen nicht in den Himmel












Du


Das Erste

was er sah

war doch nur

das Zweite

was er sah


Maria nun liebe mich

zum Henker, küsse mich

himmlich

ach Gott, mir wird so schwindlig


und


das Zweite

was er sah

war doch nur

das Dritte

was er sah


zu wandeln im ewigen Licht

immer in deinem Angesicht

und Nichts, was dies verrückt

oh, wie bin ich entzückt


und


das Dritte

was er sah

war doch nur

das Erste

was er sah


drei Lieben mag ich lieben

ich mag es mit Butterbrot

und auch mit der Not

ach, ich stell die Liebe in dein Belieben


Ganz ehrlich

das Erste was ICH sah

warst doch nur du












6. Langgedicht

Tägliches


Der Tag begann um sieben

davor war nichts

außer Traum und Schweiß

im Bettuch

und ein wenig aasiger Geruch.


Der Weg vom Bett zum Bad

hatte merklich etwas

Eulenhaftes

die Toilette bot die erste Sitzgelegenheit

des Tages.


Der Gruß des Morgens

schnatternde Vögel

beim Morgengebet

und die zweite Toaststulle

bröckelte im Mund

sie hatte die Butter wohl

vergessen.


Der Tag faßte nach dem Leben

funktionieren eben

das war es

und das sollte es

der Tag

der Tag faßte nun nach dem Leben


Aufrechten Ganges

gebückter Haltung

stehend kriechend

warmlächend fröstelnd

die Straßenbahn fuhr an

und eine Amsel sang


Der nächste Steig ein lärmendes

beunruhigendes

Sein

einsteigen aussteigen Türen schließen

zurückbleiben

und immer fünf Minuten Wartezeit

die gleichen fremden Gesichter zu sehen


Stempeln und Stempeln lassen

das Verlassen hassen

Stunden überspringen

zu hoffen

es sei nicht das Leben

zu hoffen

es sei das Leben

und draußen die Ansicht des Innen

Zeit, dem Außen Augen zu borgen.


Im Nachmittag steckte der Tag

unverdrossen gebückt

in sich alles Glück

des Abends

die Straßenbahn fuhr an

draußen standen Känguruhs an.


Treppauf Treppauf

daheim das Zurückgelassene

Treppauf Treppauf

das Leben ist eine Treppe

und manchmal ist sie ungeputzt

Treppauf Treppauf

bis die Glocke läutet


Daheim

das Fernsehen stöbert durchs Leben

mitleben fernsehend

mitleben

und der Abend wartet

das Rot vielleicht

auch


Zum Lieben zu spät

das Zusammensitzen ein Aussitzen

und die Hoffnung allen Seins

auf das Morgen

der Abend kennt das Bier

und das Wir

er kennt uns

uns hier


Zu liegen

zu warten

auf daß des Schlafes

Zwillingsbruder erwacht

ein Traum ein Traum

ein Schlaf für ein Traum

nackend durch Paris

und zurück

und immer wieder zurück.


Sollte der Wecker klingeln

und sollte der Wecker klingeln

solltest du erwachen

und solltest du erwachen

sollst du DU sein

und sollst du wieder DU sein


Im Morgengrauen erwachen

im Grauen Gedanken ranken lassen

wie Pflanzen

Träume liebend gern verzieren

mit Wirklichkeit

alles gerät in Schweiß

und ein Geschmack von Nacht

auf der Zunge


Das letzte bißchen Wasser

gesammelt in der Blase

seenweise

und das Gewissen juckt

endlich aufzustehen

zu gehen

auf des Tages Klo.


Letzte Unwägbarkeiten

gedacht

auch das letzte bißchen

vom Bißchen

der Melodie des Traumes des Traumes

und

der Tag begann um sieben.






Amsel


Die Amsel sang

und es klang

wie Weibergesang

als die Männer

ihr schütteres Haar

nahmen

und damit entkamen

dem Liede zu entsagen.


Das leere Geschwätz

gut gereimt

in Strophen zu bringen

singen.


Eine Amsel,

nein, zwei drei vier

und hinten

das Licht des Mondes.


Der Jägersmann die

Amsel nahm

nein, zwei drei vier

und sie sang und sang


Wollte er sie verführen

sollte dem Lied der Tod gebühren?

und die Amsel sang

als wenn sie mit dem Leben rang


Hoch auf dem Baume

hielt sie des Jägers Sinnen

vorerst im Zaume

sie sang gar wunderbar

selbst als das Gewehr auf sie

gerichtet war.


Erst als sie inne hielt

als ein blöder Reflex

des Schluckens

Würgens

sich Übergebens

erst dann

erst dann sie einen Schuß

erhielt.


Tod,

ein Wort

für nicht mehr lebend sein

und sie pfiff sich eins.


Und hätte es eines Wortes bedurft

vielleicht genügte

dem vergnügten Vogel

der Tod.


Welch Gesang

welch wohliger Klang

als die Amsel sang

all die Tage wieder

der Jäger blickte zu ihr nieder.


Sie stob in den Himmel

ein Himmel voller Geigen

den mag man ihr neiden

und sie stob in den Himmel.


Der Jägersmann mit seinem

Latein am Ende

Kruzifix

und Luzifix

die Sonne über allen.


Und die Amsel sang

ein Leben lang

ein Lied

vom Leben

bis

soeben.





Lebensbaum


Es stand ein Baum

recht unplaziert

auf weiter Feld und Flur

er stand im Wind

und stand recht schief,

als wär in ihm kein Leben drin.


Man sah ihn nicht zur Gänze

und doch,

was bliebe ihm

ohne sein tiefes Ende.


Er stand so schief

es brauchte Wurzeln

tief,

unsichtbar

das Vergangene

und doch weiter wachsend

sich um das Morgen kümmernd

Wenn es zum Auferstehen kommt

Wurzel um Wurzel

nach oben

hoch

vom Stamm

zum Ast und Ast

bis zur Krone dort droben


Ein Baum so schief

so schön

der Stamm geneigt nach Süden

er mag die Sonne fühlen


Ast um Ast der Baum sich schuf

ein herrlich freies Dach

und unter ihm

das liebe nette Leben

Hund und Hund

Katz und Katz.


So schief der Baum

und doch der Kampf

von Ast und Ast

um den rechten Platz.


Und lebt das Lebende

und lebt das Sterbende

gleich nebeneinander

Ast um Ast

mit der Zeiten Last.


Und trägt im frühen Jahr

auch nur der jüngste Äste Schar

das schönste Kleid in Grün

man muß sich doch um das Kahle Häßliche

stetig bemühen.


Ein Baum so schief

so schön,

und wollt das Leben ihn

ihn nicht mehr haben

mag sein Grün doch jammern.


Ein Baum so schief,

so schön,

nun schaut das Feld so kahl,

mit einem Mal,

so kahl.


Wo ist der Baum geblieben

fragen nun die, die hinterblieben

mag er im Himmelreich wohnen

das Himmelreich soll ihn belohnen.


Und als ein grüner Trieb sich bohrte

von der öden Wurzel durch den Boden,

da fragten sie ganz unverhohlen,

wird er so schief, so schön wie ehedem?


Und hätte man ihn sehen können,

so schief, so schön,

wem täte man diesen Anblick nicht vergönnen?


Ein Baum so schief, so schön,

was wäre noch zu sagen?

Nichts.

Und doch, es wird sich zeigen,

warum soll er nicht Geschichte schreiben.


Ach, wär doch noch die Zeit,

ihn als Erwachsenen zu sehen,

200 Jahre würd' ich ihm gern geben,

und wird er schief und schön,

dann soll er gerne ewig leben.


Ein Baum so schief

so schön

ach.





Erbse


Ein Königreich für eine Erbse,

und zehn Matratzen,

damit mag man sie belasten.


Und ein Prinzessin,

sie mag die Matratzen hassen,

möchte kein Geld verprassen.


Und doch, eine Erbse,

so groß wie die Welt,

eine Erbse will ich sein,

eine Erbse, nichts weiter,

stimmte jede Prinzessin heiter.


Weich gekocht,

reich an Geschmack,

ein Hauch von Thymian

und anderem Extrakt,

ach, ich werde schwach.


Ein Königreich für eine Erbse,

denn alles was sie darf,

ist sich zu blähen,

einen hübschen Wind von sich zu geben.


Als sich die Prinzessin wunderte,

was unter ihren Matratzen lungerte,

da war sie plötzlich wer,

ach, und die Erbse blieb Erbse.


Ach wie schön die Sonne lacht,

kommt sie doch mit aller Macht,

nur die Erbse,

die Erbse, blieb auf der bloßen Erde.


Ohne Beachtung kullerte sie dahin

und dorthin

und die Welt drehte sich.


Nichts war da, was stehen blieb,

die Prinzessin sich die Augen rieb,

als sie die Erbse sieht.


Ein Schritt nur,

und doch war sie platt,

nachher wurde sie fortgemacht.


Und die Prinzessin stand im weißen

Nachtkostüm

und sprühte ein wenig Parfum

dorthin,

wo einst die Erbse ward,

das Ertragen des Geruchs war ihr einfach zu hart.


Und doch und doch,

wie liebte sie plötzlich die Erbse,

ihr war so,

als gäbe es nur eine Erdenerbse.


Und doch und doch,

oh und Weh,

es war zu spät.


Die Erbse platt

und nicht mehr rund,

das ist für keine Erbse gesund.


Und hät' sie es gekonnt,

sie hät' die Erbse geklont,

auf daß sie nun bei ihr wohnt.


Doch aller Menschen Schicksal auch

die Erbse trifft,

doch unvergessen

bleibt sie lebend,

kein Tod mag ihr das nehmen.


Und wenn dereinst ein Grabeslicht,

an ihrer Seite steht,

so mag sie sein,

mehr, als ein Nichts.


Gepflegt das Beet

in das sie gerät,

und alles voller Harmonie,

so sah sie die Erde nie.


Es blieb das Leben

für einen kurzen Augenblick stehen

die Prinzessin schaute

auf die kaputte Erdenerbse,

Oh, wie ging ihr dieses zu Herze.


Nun,

nun wollte sie Besserung geloben

alle Erbsen schienen ihr lieber,

als alle Globen,

gar Sterne schaute sie in ihnen,

sie wollte sich in sie verlieben.


Eins zwei drei

ein Denkmal mußte her,

rund wie eine Erbse,

das geht noch jedem zu Herze.


Aus Marmor fest erbaut

auf daß jeder vor Freude jauchzt

rund wie eine Kugel,

auf einem kleinem Hügel.


Davor ein Ehrenhain,

man pflanze Erbsen hinein,

und Butterblumen

gedeihen in in des Erden Krumen.


Und für den immerwährenden Genuß,

ein Täfelchen

aus Bronzeguß.


Hier ruhet nun ewiglich,

die platte Erbse,

in der guten runden Erde.


Und zum Schluß

den immerwährend Gruß:


Du,

Erbse

bleibst uns

unvergessen.


Unvergessen bis ans

Lebensende.


Und ein leiser Pups,

beim Bücken nach dem Grabe

erhebt das Pupsen zu einer göttlichen Gnade.


Ach, du,

göttliche Erbse,

du wirst uns fehlen,

aber wir tragen dich in uns,

so lange sich in uns Leben findet.


Und so hatte sich die Prinzessin

drangemacht,

an diesem hübschen Grab,

auf daß es nun an jedem Wege lag.


Die Welt sollte sich erinnern,

wie schnell man doch platt wie eine Scheibe

werden kann,

oh, wie die Prinzessin mit den Tränen rang,

als man ihr ein Tempo gab,

zur eigenen Hand,

auf daß Träne um Träne verschwand.


Und trocken war Gesicht und Hals,

ach, es war so kalt,

die Prinzessin an ihre Tränen fror,

im ewigen Tränenflor.


Und dicht stand die Schar

der Trauernden

kein einziger fehlte,

alle waren gekommen

so hat es selbst der Koch vernommen.


Und wie es sich gehört,

keine Totenfeier einen Leichenschmaus

entbehrt.

Aufgetischt ward alles

von Bohnen bis Erbsen,

alles,

was es gibt,

auf Erden.


Nur die Prinzessin Wunderschön

wollt nichts vom üppigen Essen nehmen,

sie wollte lieber ihr Volk zu Fleischessern

bekehren,

keine Erbse käme mehr durch des Menschen Schlund,

ein Hund, wer Erbsen äße.


Und so wurde alles Gemüse,

groß und klein

recht und fein,

hinweg gebracht

alsbald war es vollbracht

diese große Rettungstat.


Dann holte man Schwein und Rind

recht geschwind,

zum Braten und Kochen,

oh, wie hat es gut gerochen.


Die Prinzessin hat es gern vernommen

sie sah die Neue Zeit kommen,

zwar noch verschwommen,

aber sie war bereit,

denn die Neue Zeit war nicht mehr weit.


Und doch und doch,

was sah sie nur,

eine Hofdame

die eine Erbse aß,

darob die Prinzessin ihre Liebe

vergaß.


Ein, zwei Schellen

und eine dritte lies sie gellen,

oh Weh, oh Schmerz,

verendet war dennoch

die Erbs.


Zum wiederholten Male gemordet

die Prinzessin mag Träne über Träne

vergießen

bis neue Erbsen sprießen,

vor ihren Füßen

mögen sie das Leben begrüßen.


Welch Wunder war geschehen

oh, welch Wunder war geschehen,

sie schenkte Erbsen über Erbsen ein

neues Leben.


Und wenn sie nicht gefressen wurden,

so mögen sie noch heute leben,

und wenn sie nicht gefressen wurden,

so mögen sie noch heute leben.





Geschichte


Es streiten sich Huhn und Ei,

wer war zuerst dabei,

als die Geschichte

begann

das Denken in Zeit gerann.


Es hatte etwas Ovales,

das sagte schon Novales,

oder war es das Ei selbst?


Zuerst war der Wurm,

sprach das Huhn,

aber wer fragt schon das Huhn?


Zuerst war das Eidotter,

sprach das Ei,

was für ein sprechendes Ei!


Und wäre nicht die große Übermacht des Huhns

sie hätten mit ihrer Diskussion ewig zu tun,

so pickte das Huhn das vorlaute Ei,

oh weh, einfach entzwei.


Alsbald, als sie das nächste Ei gebar,

war ihre Frage ganz klar:

Was war zuerst

Ich oder Du?


Ein Spiel ein Spiel

ein Endlosspiel,

gebären und zerpicken,

kein Ei wollte nach dem Huhn gewesen sein,

kein einziges Ei das Huhn mit der rechten Antwort

erquicken.


Und doch und doch es kam der Tag,

an dem ein Ei richtig lag,

und seit diesem Tage

denken alle Eier das Gleiche,

nur das Lügen sichert uns auf Erden eine Bleibe.


Doch als aus dem Ei ein Hühnchen kroch

es dem Huhn alsbald nach Verrat roch,

denn wer hatte dem Huhn geantwortet?


Das Ei? Das Ei? Oder das Huhn im Ei?

Oh, weh, Oh, weh,

wer war zuerst das Ei oder das Huhn

im Ei?


Ach, wie leicht wäre es dem Huhn,

die Frage zu ergründen,

würde es bei den Philosophen ruhen,

täte es eine hübsche Philosophie begründen.


Und doch, oh weh,

es fehlt an Bildung,

wie philosophiert es sich richtig,

das ist zu studieren,

da hilft kein Lamentieren.


Hinauf hinaus zur Akademie

hüpft und hüpfte das Huhn wie nie,

beinahe wäre es im Suppentopf gelandet,

all ihr Glück im Fond versandet,

wäre nicht der Präsident gewesen,

er sicherte dem Huhn das Überleben,

er mag auf Hühner zu stehen.


Die erste Lektion war besonders schwer,

ganz gegen das Leben, sollte das Huhn

im Sitzen nach Bildung streben und picken,

und Bildung soll doch erquicken.


Dem Huhn war es fast zu spät,

bis es begriff,

das ist nicht der Hühnerweg

kein einziges Wort vom Huhn und Ei,

und der neue Platon war ihr einerlei,

auch Hegel, Kant,

Nietzsche

alles nur Hähne,

sie wartete, daß endlich die Story

vom Huhn und Ei käme.


Dann noch Hannah Arendt

und doch kein Sturm,

keine Revolution,

Huhn, was willst du,

das Leben ergründen,

mag im Leben münden,

und doch,

was war zuerst Ei oder

Huhn.


Das letzte Rätsel der Menschheit,

zu ergründen,

wer ist schon so gescheit,

wie das Huhn, ist es erst vom Ei befreit?


Das letzte Rätsel der Menschheit,

zu ergründen,

Huhn und Ei,

und doch ist alles vorbei.


Das Leben eine Seifenblase,

wie es dem Huhn schwant,

Oh Gott, fragt es sich, warum

lebe ich,

zum Eierlegen?


Das Huhn im Zweifel,

Wissen macht nur eitel,

trotz allen Studierens,

bleibt nur das Probieren.


Zu leben bis zum jüngsten Tag,

als wäre jeder Tag der letzte,

als wenn das Leben das Leben hetzte,

bis das Huhn am Boden lag,

es war erschöpft,

als sei es geköpft,

so dumpf kam dem Huhn das Leben vor,

so dumpf. so dumpf.


Und doch und doch,

die Frage schwirrt noch im Huhn

herum wie dumm,

was war zuerst

zuerst,

Ei oder Huhn.


Und sollte es einmal sterben

so wird es seine Frage vererben,

und die Welt liegt in Scherben

wenn wir sie nicht beantworten werden.


Das Ei, das Huhn,

was nun?

Und existierten beide nicht,

es bliebe kein Gedicht.

Der Untergang wäre da

es krähte darum kein Hahn.

Alles Denken kreiste um das Nichts,

in Lichte des letzten Gerichts.

Drum laßt uns Ei und Huhn ehren,

laßt uns von ihnen zehren.

Laßt uns ihren Streit nehmen,

zum Begründen unseres Lebens.

Es war in einer Nacht,

in der das Ei hervor gebracht.



Leben


Gegen all das Leben,

tut sich der Tod verwegen,

scheint so ganz weit

und ist doch stets bereit.


Die Sommerfrische genießen,

wenn all die Blumen sprießen

und das Heu auf den Feldern wächst

es einem nach Draußen lechzt.


Der weite See den Himmel spiegelt,

paar Wolken über sich ziehen läßt,

Seerosen den See bevölkern

ein Fisch sich gerad 'ne Mücke schnappt.


Ein lustig Völkchen sich versammelt,

den lieben Tag am Strand rumgammelt,

sein Fleisch von allen Seiten bräunt,

und ab und zu ins Wasser springt.


Der Wind das Geäst zum Klingen bringt,

eine Amsel friedlich singt,

während das Leben spazieren geht

ein Schwan nach einem Fisch schnappt.


Der Sand leise unter den Sohlen knirscht,

Schritt um Schritt der Mensch sich ans Leben pirscht

Die Blätter der Bäume grün und satt,

ein trocken Holz aus dem Boden ragt.


Grün in unzähligen Farben,

soll sich die Seele dran laben,

das Blau des Himmels,

paar Wolken, dunkle und helle.


Ach, du beseelte Heimat,

laß mich dein Freier sein,

ich lade dich zur Heirat

Glockenläuten in der Ferne


Wunderlicher Abendgesang

unter freiem Himmel Sterne sehen

der große leuchtende Mond mittenmang

ein Frosch quakt und


Das große Leben geht vorüber

alles Erwartete abgehakt

es bleibt die Nacht

der nächste Morgen.

der Tag,

das Licht der Ferne

und das Immergleiche

Erleben.

Nur das Vergessen hindert

den Überdruss,

läßt uns gerne das Leben neu erleben,

neu das Weite nahe sehen.

während sich die Erde dreht

hie und dort ein Stern zu sehen.


Am Ufer liegt der Sand

gelb und lockend

hat sich dort niedergelassen

ein rotes Handtuch auf ihm liegend.


Der Weg ins Glück zurück,

drei Schritte nur

ein Dreischritt

und immer wieder die Sonne


Das Licht des Tages vergangen,

am Abend noch die letzten Strahlen

am Himmel gehangen

und Nachts das Mondlicht


Sterne teilen sich den Raum,

leuchten kaum,

nur ein wenig,

weniger als die Laterne am Wegesrand.


Pflastersteine über Pflastersteine,

aufgehäuft zu Haufen,

Asphalt belegt die Straße nun

ein Auto fährt entlang mit lichten Scheinwerfern.


Das bißchen Leben geht vorüber

man ist sich schnell über

paar Bäume halten

Ausschau nach dem Paradies.


Und immer wieder Schall und Rauch

Namen sind wie Samen

doch Namen sind wie Samen

und immer wieder Schall und Rauch.


Das Dunkel der Nacht weicht

in aller Ruhe

von der Erde

der Hahn kräht.


Welch freudiges Erwachen

das Herz will Wunder sehen

über den großen Tag lachen

und alle Tränen genießen.


Es ging dahin

und ging dorthin

es wurde besser

und war doch das Alte.


Ein Stück Weges noch

zum See, zum Wald, zum Feld

zu sich selbst

dann scheint der Tag gelungen.


Blumen schauen,

den Mohn auf dem Feld,

am Wegesrand,

das Röslein.


Wege, staubig und schön

sich im Horizont zu verlieren

Schritte, die zu ihm führen

Traum, ihn zu finden.


Die Spötter der Luft

singen ihren Psalm

und unter ihnen wandeln

im Unterholz, welch Glück.

Steine schauen, große kleine,

Wege gehen,

über das Leben reden

mit all den liegenden Genossen.

Lebendig Gestorbene

vom Leben Verdorbene

Menschengeister

ach, heiter heiter heiter.

es darf nicht sein

aber wer soll um euch wein'.


Das Morgenlicht dämmert

in den Tag hinein

letzte Ufer zu erreichen

und Brücken wachsen ins Irgendwo.


Leben, sich auf Erden regen

sich all das zu geben

all das sehen

und das Dunkle verstehen.

die Nacht zu erhellen

Gedanken gellen

um das Leben

reden

vom Leben

immer wieder Leben

der Tag erscheint

der Tod greint

und das Gute will ruhen

während wir tun, ständig tun.


Dort ein Weg, ein Baum,

ein Blumenlicht,

Leben,

Leben Leben.


Das Feld am Wegrand

der Bach, der Fluß

der Teich

Menschen beim Gehen.


Und schaute er verwegen

ja, und schaute er verwegen

weg

gäbe er das Leben weg.




Anders


Alles ist anders,

wenn der Mensch wandert

von einem Ort zum andern

dann wird alles anders.


Augen schauen

können sich etwas trauen

in die weite Welt hinaus,

eine Welt, die auf die Ferne baut.


Das Leben so süß,

der Tod so fern

im Anderen lebt es sich gern

im Anderen wandeln, als das Eigene handeln.


Ein Stock sein

ein Knüppel sein

ein Sack sein,

ein Ding sein, anders sein.


Baum sein,

nein nein nein,

Baum sein,

nein Ast, Stamm, Wurzel.


Vogel auf dem Baume,

im Baume

sein

und singen und raunen.


Eine Lerche singen hören

vom Oben

in die weite Welt

Acker Wiese Wald.


Gaul Ochse Hase

Gras am Boden

ein Veilchen

Immergrün.


Krokusse, die blühen,

Kartoffeln und Käfer

ruhen in der Erden

der Frühling läßt sie erwachen.


Der Frühling läßt sie erwachen

der Frühling tausendschön

und das Meer zeigt den Himmel

der Himmel die Sterne


Sonnen über Sonnen

welch heitere Wonnen

unter Sonnen wandeln

sich an's Lichte hangeln


Und stets das Andere sehen

stets das Andere begegnen

dem Ich in sich

aufzulauern.


Strebend lebend

stets strebend lebend

Sorgen fassen

nicht vom Leben lassen


Fanfaren

jubelnde Chöre

Himmelsgeister

Lehmgewordene

die Sonne schaut hinweg

und der Tag kommt

das Andere erscheint

alles greint weint greint

oben,

das letzte Licht

wie jubelt es

ach jauchzet und frohlocket

der Tag ist vergeben

das Andere läßt es weiter leben.


Ganz anders ist das Andere

als gedacht

und doch war beim Denken an das Andere

schon immer ein Verdacht

als ließe es sich nicht denken

ohne die Blicke vom Eigenen zu lenken

als ließe es einem nicht zu sich,

entfernt vom eigenen Sich


Der Ölbaum verdorrt

die Hitze lag ihm verquer

und das Tal

ein Tal zum Jammern.

Der Fluß versiegt

der Bach ein Rinnsal

kein Ton entrinnt dem Leben

das Lautlose muß den Ton angeben

Die Nacht zu spüren

die ewige Nacht

das Endlose Nichts

das Andere, das Andere.


Frohlocken mag das Andere locken

wenn erst einmal nichts mehr ist,

und alles Gewesene war

so ist es nah.


Und alles Abgeschlossene

wird aufgeschlossen

das Andere das Andere

es posaunen die Posaunen

das Andere das Andere

der Beginn beginnt mögen

die Erdenwürmer raunen

mögen die Erdenwürmer raunen.


Eine letzte Stille

das Wasser fließt

neben dem Weg

ein Wanderer

wandert

Stille

eine letzte Stille

bevor das Lautlose lärmt

um das Nichts.


Das Andere das Andere,

wenn es doch wanderte

Das Andere das Andere,

wenn es mit dem Leben haderte

in die Lichte Welt

unter des Himmels Zelt

wo tausend Blumen blühen

Geranien und Vergißmeinnicht

den Duft des Lebens versprühen.


Wenn es doch wanderte

wenn es doch wanderte

und doch bleibt es stehen

versteht nichts vom Gehen.


Der Apfel hängt am Baume

neben ihm die Pflaume

am Baume

und unter ihnen die Erde

Fluß Stadt Land

Traktor LKW PKW

Gurken im Salatbeet

wer Gurken sät wird Gurken ernten

das Leben zuckt

einsam in die Nacht hinein

sehnt sich nach ein wenig Sonnenschein

das Andere

Baum, Apfel und Pflaume.


Geh geh geh

seh seh seh

und werde stumm

das Leben vorüber

Kopfüber

tritt das Andere

ins Leben hinein

hinein.


Ein letzter Schrei

Gekreisch

von der Ferne leises Säuseln

dunkles Licht.


Hatte gedacht, das Andere wacht

hatte gedacht, das Andere wacht

während der Nacht

wacht

während der Nacht

wacht

wenn alles schläft

wacht

während der Nacht

wacht

wie das letzte Licht

das Andere.


Nun,

es fehlt.


Lieben


Trunken im Wald spazieren

das Moos unter den Füßen spüren

das Leben an sich lassen

nichts verpassen

lieben.


Durchs Leben hasten

mit der Zeit prassen

sich verlassen

passen

und der Versuch vom Lieben

lieben.


Den Weg gehen

voran, der Zeit hinweg

duldsam das Gute dulden

überrascht vom Gleichen

vom stets so Gleichen

das Gleiche

lieben.


Die Ferne sehen

den Alltag übersehen

das Gute am Guten verstehen

den Himmel blau malen

dazu paar Schäfchenwolken

und ein erfrischender Windzug

lieben.


Vom Leben hören

'ne Amsel singen

und den ungeküßten Frosch

quaken

das Leben quängeln

mit dem Hören

das Fallen der Bäume

Kronen Stämme Äste hören

die Amsel singt

lieben.


Von der Liebe reden

Liebe reden

flüstern

ein Blick

der alles sagt

reden,

der Versuch,

sich zu verstehen

ja, sich zu verstehen

lieben.


Das große Zerstören

Welten empören

wenn sie sich verlören

im Zerstörten

das Ganze

kaputt

mit großer Wut

das Ganze kaputt

und der Versuch

zu lieben.


In der Ferne

die Ruhe

die lautlose Ruhe

und so nahe das Laute

das Leben

kein Wort zu verstehen

vor Leben

vor lauter Laute

dennoch der Versuch

zu lieben.


Welch ein Singsang

welch ein Klang

die Liebe kennt ihre eigenen Lieder

nur die Liebe mag man lieber.

Welch seltsame Lieder

man trifft sie immer wieder.

Im freien Raum

in lichten Höhen

auf des Erden Saum

in tiefen Höhlen.

Versteckte Herzen

stets versteckte Herzen.

Liebe in sich gründend

sie findend.


Und irrend gehen wir unsere Wege

und doch sagt die Liebe: lebe

auch wenn sich das Leben klein macht,

mit aller Macht klein macht

bleibt das Kleine groß

ein Leben bloß ein Leben und doch ein Wort:

lieben.


Das Moos zu fühlen

unter den Füßen

und das Licht des Waldes

sehen

unter der Krone des Dickichtes

im Wasser waten

mit den Füßen Abdrücke im nassen Sand malen

auf das Leben warten

in sich verharren.


Bedeutendes ahnen

im Angesicht der Ahnen

in die Geschichte lauschen

beim Meeresrauschen

beim Windwehen

beim Herumstehen

lauschen

Bedeutendes ahnen

die Liebe zieht ihre Bahnen

Liebe ahnen

Bedeutendes ahnen

Liebe ahnen

lieben.


Und doch

sich an Unbedeutendes erheben

Unbedeutendes zum Mittelpunkt des Lebens nehmen

Dinge über Dinge als das Leben sehen

an Dinge sein Leben geben

an ihnen hängen

wie an einem Seil,

einem seidenem Faden

mit Dinge beladen

überhoben verdorben

geborgen

dennoch geborgen

in Liebe.


Und

und Grüß die Liebe

versuch die Liebe zu lieben

schau,

schau nach ihr,

wie zu einem fernen

Bekannten

zu dir

auch zu dir

versuch die Liebe

zu lieben.

wenigstens und zumindest die Liebe

zu lieben

bricht auch alles

bricht das Alles

bleibt es, zu lieben.


Und der Götterwagen fährt

zur Schlacht

die Götter kommen

mit dem göttlichen Gefährt

in aller Macht.


Nichts mag sie aufhalten

wer kann sie halten?

Sie rollen heran,

das Leben voran

den Tod hintendran

hintendran

im Gepäck

auf ihrem Weg

und in naher Ferne

das letzte Glück

lieben.











Das Unbedeutende


Ein Leben wie einen Tag

erleben

nach Liebe und Macht

streben

das Unbedeutende

Bedeutung geben

das Bedeutende

von sich nehmen.


Der Tag war hell

die Nacht blieb dunkel

Sterne leuchteten zu uns rüber

und die Sonne ging am Morgen auf

das Land roch wieder jung

das Alte neu geboren

unverdorben

vom Licht des Tages

noch nicht umworben

der Atem ging verstohlen

die neue Luft zu holen

frisch, ja frisch und so lebendig

frisch, ja frisch, noch so wenig gebändigt.


Wer hat schon einen Fisch sterben sehen

der Fischer und das Meer

Das Wasser ging dem Fisch aus

sein Fehlen machte ihm den Garaus.


Das Leben ging dahin,

dem Gehen fehlte jeder Sinn,

es blieb das Unbedeutende

als letztes Bedeutende.


Sich mit Dinge umgeben

die vom Leben erzählen

sich in ihnen begeben

sie als das Leben wähnen

und die Ahnung

die immerwährende Ahnung

vom Leben

von all dem Leben

das sich hinter den Dingen

versteckt

hinter denen es

verreckt.


Welch schönes Gefühl

ein Gefühl zu haben

sich dran zu laben

wie an göttlichen Gaben

endlich Bedeutung erhaschen

sich auf das Leben einlassen

kein Gefühl verpassen

im großen Gewühl,

welch Gefühl

und doch

das Bedeutende über das Gefühl

herrschen lassen

recht kühl

jedes Gefühl verlassen

als sei der Tod das Leben

als würde sich das Bedeutende

über das Leben erheben

ewig bestehen

dem Leben davon eilen

alles alles Unbedeutende meiden.


Wer rastet der rostet

sagt der Kolben zum Zylinder

banal

wie banal

und doch bedeutend

soll es doch etwas bedeuten

mehr als all das Sein sein

sich über alles erheben

neues Leben gebären

sich gegen den Tod wehren.


Die junge Kuh und die grüne Wiese

Gras mampfend

in den Himmel schauend

sich diesen Blick erlaubend

und nichts stört

bißchen Wind, Sonne

und nichts stört.


Das letzte Geschrei

das Neue ruft

manchem ist es einerlei

ringt selbst um Luft

das Hören fällt schwer

das Sehen ebensosehr

Das letzte Geschrei

das Neue ruft.


Ein hohler Ruf in's Nichts

nichts

da und dort

ein hohler Ruf in's Nichts,

die Leere suchend

sich buchend

sie buchend

ein Buch der Stille

und der Wille

es zu lesen

zu leben

geben

und zu geben

dem Leben eine Bedeutung

womöglich eine Vernunft

irgend

eine Vernunft

irrend

irrend seien die Weisen

mögen mit ihrer Vernunft reisen

ins Tal der Ahnungsvollen

dort bestimmt das Irrenwollen ihr Wollen

dort greift das Irren in die Vollen,

denn das Irren ist es,

was die Weisen sollen wollen

verirren im Sein,

und

dann dann dann

Bedeutung sein

doch und doch

Bedeutung sein

endlich Bedeutung sein,

sei die Bedeutung auch noch so klein,

ja ja ja , mag die Bedeutung unbedeutend sein.










Land


Wo liegt das Paradies auf Erden

in dem selbst Menschen zu Menschen werden?


Ein Land in dem die Geranien blühen

ein Land in dem sich die Menschen mühen

das Leben stetig schöner zu leben

dem Leben keinen besonderen Sinn zu geben.


Sich von Schlangen nicht verführen lassen

das Pflücken von Äpfeln hassen

lieber dumm in die Welt schauen

ohne dies groß zu bedauern.


Wenn der Frühling erwacht

aus des Winters Schlaf

gibt das Paradies obacht

auf das, was der Frühling darf.


Besonnen läßt es den Sommer kommen

aus des Frühlings Schoß empor und

welch lustig Zauber kommt aus ihm hervor

versöhnt das Leben mit des Lebens Wonnen.


Nach des Sommers Seeligkeit

kommt der Herbst herbei,

er läßt des Frühlings Kleid welken

das Grün und Bunt wird selten.


Und der Winter läßt das Licht erwachen,

taucht alles in ein feines Weiß,

macht aus dunkle helle Sachen

und aus Wasser Eis.


Das Jahr geht vorüber und

die Zeit arbeitet sich in die Dinge

doch es dreht sich das Erdenrund

auf daß stets alles neu beginne.


Unendlich ist der Zeitenlauf

und endlich alle Dinge

der Mensch paßt auf sein Leben auf

als wenn es bloß um sein Leben ginge.


Der Tag löst die Nacht ab

und die Nacht den Tag

doch keiner hat die Antwort

auf das erste Wort.


Der Mensch lebt seinen eigenen Sinn

in ihm steckt sein Sinn drin

der Körper will gelebt sein

alles alles, Kopf, Rumpf, Arme, Bein.


Land und Landeskinder

Land und Landesenkel

Land und Landesekel

Land und Landesmünder.


Ein Land, das Grenzen um sich zieht

damit es sich besser sieht

Ein Land, zum Leben und Welken

und den anderen Welten.


Fern des Landes, das sich Heimat nennt,

das Leben sich oft bunter gibt

ein Land, in dem man sich nicht kennt,

das Leben so oft lieber liebt.


Ja, es leben Länder über Länder

auf diesem Erdenrund

bis an den Länderrändern

bleibt die Erde bunt.


Ein Land ein Land

in dem die Geranien blühen

sich mit dem Blühen mühen

an Wand an Wand.


Und gäbe es das Paradies,

gäbe es das Paradies,

es wäre kein Land

es gehörte nicht zum Welten Band.


Ein Land ein Land, in dem die Geranien blühen

Menschen sich mit dem Paradiese mühen

Menschen sich das Paradies nehmen

nach dem sich allerlei Menschen sehnen.


Versuchen das Gute zu suchen

das Leben zu verstehen

alles zu buchen

im Leben.


Wer suchte es nicht

das Land, das einem leben läßt

bis zum Jüngsten Gericht

in Frieden.


Ein Land in dem die Geranien blühen

stets so blühen, nimmermüd

man möchtes es berühren

aber der Gedanke ist wohl verfrüht.







Lied


Welch Wonnen welch Entzücken

gleich gleich gleich, nach dieser Melodie

möchte sich jeder strecken und bücken

es ist das Lied das stets spielt.


Die alte Leier hat es längst erkannt

es nach sich benannt

will mit weichen Tönen hausieren gehen

von den weichen Tönen leben.


Überall erklingt das sagenhafte Lied

mit der immergleichen Melodie

es beherrscht das Erden Gebiet

mit seiner Monotonie.


Seine Rufe klingen im Wald

sie sorgen am Berg für einen schönen Hall,

und selbst in der großen Stadt

gibt es ihn vom frühen Morgen bis in die Nacht.


Welch Lied ich singe

dem, Leben ich bringe

das Lied der tausend schönen Dinge

eines, mit dem ich jeden Tag ringe.


Im Kampfe erliegen

das Lied wird siegen

voller gleichmutenden Klang

bleibt es der ewige Singsang.


Der ewige Atem

der Dunst des Wissens

er kennt alles beim Namen

bei ihm liegt das Gewissen begraben.


Er singt es den Tag entlang

er ist in ihm mittenmang

im Dunst seines Liedes

lebt so vieles.


Und keine Harmonie,

kein ebener Klang

Disharmonie,

überall und mittenmang.


Immerall der gleiche krumme Klang

er redet vom Leben

er besingt des Lebens Streben

des Lebens Hang mit dem noch jeder rang.


Gut zu singen, eine rare Kunst

zu finden, eine Melodie mit des Lebens Grund

welchem Sänger gewährt Gott solch Gunst

gebt gebt gebt es allen kund

welchem Sänger gewährt Gott solch Gunst?


Nicht vielen mag er dies Talent geben

viele verzweifeln in ihrem Leben

David war so einer

er war wie keiner.


Spiel die alten Weisen des David

laß die Harfe klingen

den ewigen Saul zu bezwingen

ein Lied, ein Lied für des Erden Gebiet.


Laß sie erklingen,

sie erzählen von der Liebe zu ihm

mit ihm lassen sich alle Gewaltigen bezwingen

laß sie uns lieben

das ewige Lied singen

uns dem Lied näher bringen

ein Lied, so alt wie die Welt, so alt wie die Welt.

das Lied der Welt

ein Lied, welches die Welt zusammen hält

im Innersten zusammen hält

damit das Äußere nicht auseinander fällt

laßt es uns singen,

laßt es den Wind bringen

ins Nirgend und Irgendwo.


Die Welt geistert durch das All

gehalten von der Sonne,

kommt sie zu Fall

so bleibt das Lied unsere einzige Wonne.


Das ewige Lied

die ewige Leier

es ist uns stets lieb

es ist unsere stetige Feier.


Und gäbe es bloß all die Tage

gäbe es keine weitere Frage

das Leben wäre hohl

es sänge bloß Kohl.


Ach, laßt uns singen die alte Leier

immer zu hören das gleiche Geseier

und laßt uns leben

uns aus dem Menschsein erheben.

uns gut und edel sein

nicht allzu gemein.

Mit der alten Leier bleibt keiner allein

sie bestimmt das Sein.

Laßt uns die alte Leier huldigen

sie leiert für alle Geduldigen.

und ist es uns genug,

wähnen wir einen großen Betrug,

laßt es uns dennoch singen

während wir mit den Dingen ringen

es singen singen,

zumindest das sollte gelingen.


Das Leben stirbt zuletzt

sind erst alle Tode besetzt

weilt das Leben ohne Rast

beim letzten Rest.

und der Tod geht weiter

weiter

singt eine neue Leier

heiter

vom Tode weiter

stets die alte Leier

als sei sie stets die neue,

die neue, ja, die erste Leier.

bevor alles Leben begann

bevor alles Leben rann.

nach neuen Ufern sann

sann.



Sagen


Ich wollte mir das Sagen versagen

liebte mich in der Ruhe:

die stille Runde

in der meine Gedanken lagen.


Das ewige Stille

die ewige Nacht

Stille in Fülle

und das Nichts lacht.


Ausgefüllt mit dem ewigen Sein

Stimmen über Stimmen

da kommt keine Stimme mehr rein

es würden sich die Stimmen überstimmen.

Lautlosigkeit erzeugen

krachende Lautlosigkeit

ein Geräusch

Autobahnkulisse

schreien lachen klatschen

Gelärme und es bleibt das Nichts.


Das Nichts des Ich

das Nichts des Überlebenden

des über dem Leben stehenden Sagenden

sein Wort, ein Wort.


Anfang und Ende

das Sagen, das Wort

bis zum Weltenende

das Wort als letzter gültiger Hort.

Das Wort, als einzig gültiges

unter den vielen, ein gültiges

als letztes Pfand

für eine Welt aus Sand.


Und wird doch viel gequatscht

wird das Dumme beklatscht

das Unsinnige sinnig

hören es alle innig.

Wollte das Unsinnige ins Ungesagte heben

als rollenden Stein

mich mit ihm den Berg hinauf begeben

und die Welt wäre rein.

Das Unsinnige dem Himmel nahe gebracht

und wenn derHimmel lacht

so wäre es vollbracht

das Unsinnige sinnig gemacht.


Doch das öde Sagen übernimmt die Macht

kein Stein mag es zum Himmel tragen

es fällt uns vor die Füße

sendet stets neue Grüße

vom fernen Ungelingen

es mag in unseren Ohren ewig klingen.

das gesagte Sagte,

die Sagerei

die Sage

welch Plage.


Wortlos könnte die Zukunft sein

ohne ein einziges Wort

Stille kehrte ein

Nirwana wäre unser Hort.

Das ewige Glück behauptend

auf die lautlose Stille vertrauend

aller Mühsal enthoben

von der Welt unverdorben.

Gingen wir in das Lautlose ein

so rein so rein

in das Lautlose ein

so rein so rein.


Gesagte sagte sage

ma ma ma

a

l0

0101

........................

...---...---...

.........

....

.

Und die Welt dreht sich

doch

doch dreht sich die Welt

dem Wort gehorchend

trotzdem sie versucht

das Wort zu morden

weiter ruft

der erste Ruf

längst gerufen

fühlt er sich berufen

zum Guten,


Nur Mut

für das Gute!

Nur Wut

für das Gute!

Trete ein

gegen den Verein

des Bösen

soll sich in Luft auflösen.

zerbröseln in alle Winde

wie die Sünde

und ehe das Wort

alles Unglück verkünde

und ehe das Wort

alles Unglück verkünde

laßt uns erbauen Noahs Hort.


Und laßt uns Tiere sein

dann lädt uns Noah ein

von den Menschen hat er mit Zweien

sicher genug

er muß sich von den Milliarden befreien

auf sein Schiff gelangt bloß ein endlicher Zug

von Lebendigen

er muß sich zufrieden geben mit dem Wenigen.

dem Ewigen

den Seligen

und verläßt uns Noah

so ist das Ende so nah, so nah.


Alles haucht das Wort

alles sucht den heiligen Ort

Alles geht fort

alles und alles sofort.


Und er sagte Schluß

als letzten Gruß

Schluß

und doch und doch und doch

das Wort das Wort das Wort

sein Wort

ja, sein Wort.












Du


Gern hätte ich dich gesehen

in meinem Leben

du, mein Du

das Leben in dem ich gern ruh.


Gern hätte ich dich gefunden

in meinem Leben

zum Reißen und Binden meiner Wunden

sollte es dich irgend hier auf Erden geben.


Hörst du mich

so versuch ich dich zu sehen

siehst du mich,

so kann ich dich hören,

versuchen deine Stimme zu mögen.

Dich mein DU zu nennen,

zu versuchen, dich zu erkennen.


Das Leben lebt meinen Weg

es zieht und rüttelt mich

über das Sein hinweg

und doch suche ich dich,

suche ich dich

versuche ich

mich

ständig mich.


Dort, wo die Blüten ewig blühen

wo Milch und Wein fließen

Dort, mit den Tagen ohne Mühen

wo Geist und Seele sprießen.


Dort, in den Tiefen meiner Gefühle

suchte ich dich

dort, wo ich die Kühle fühle

brauchte ich dich.


Dort, im ewigen Sein,

ist alles so klein,

Dort, im hellen Schein,

möcht ich mit dir zusammen wein'.


Und lachen und lachen

und gehen über das Sein

wie über Wolken im ewigen Heim

entbunden von all den erdenen Sachen.


Die ewige Liebe finden

sie zusammen mit dir ergründen

unsere Liebe soll im Meer münden

wir müssen uns selbst neu erfinden.


Müssen uns neu erfinden

als ein ewiges Licht

das Leben neu begründen

fernab vom letzten Gericht.


Müssen uns lieben mögen

verbunden sein

dem Guten und Schönen

dem letzten Tropfen Wein.


Müssen die Welt befreien

müssen sie freien

befruchten

mit dem ewig Gesuchten.


Und Kinder zeugen

Eine Schar von Kindern

und es sollte uns nicht reuen

redeten sie mit tausend Mündern.


Du, mein Du, nun zeige dich

und ich sage nicht mehr ich

versuche dich zu finden

mich in dich zu gründen.


Unsere Liebe soll uns binden

unser Leben soll uns verweben

uns soll kein Unwille entbinden

uns soll uns kein Tun nehmen.


Unsere Liebe soll uns überdauern

unser Nachleben soll ewig dauern

uns soll noch die Nachwelt erleben

uns soll uns kein Leben nehmen.


Unsere Liebe soll das Leben meistern

unser Geben soll die Welt begeistern

uns soll kein Erfolg trennen

uns soll kein Neid kennen.


Ach, wer will schon mein Du sein,

wer weiß schon, wen ich mein.

Ach, was hilft das Jammern

das Finden wird es überdauern.


Ach, was hilft das Klagen

sie schinden einem bloß den Magen,

Ach, ich kann bloß fröhlich sein

das Finden muß lustig sein.


Und doch,

ich find mein du

im Nu

doch doch doch.


Und wenn ich such

so werde ich nicht finden

decke über alles Suchen ein Tuch

so könnte die Suche gelingen.

endlich dem Nichtsehen gehorchend,

und Nase, Ohre verstopfend,

könnte die Suche gelingen,

Gott mag für mich den Weg finden.

Mich durch alle Irrwege bringen

vielleicht will er der Wegweiser sein,

die Welt vom Irren befreien

ein neues Lied der Vernunft singen.

Ach, ich wart' auf mein Du

daß tut alles im Nu.


Welch langer Atem

welch langes Sehnen

und doch, ich möcht es wagen

einfach ohne dich mit dir zusammen leben.

in allen Zeiten leben

zusammen

mit Dir,

zusammen all die Wege gehen

mit Dir,

und ich will meinen Stolz ablegen

dir zu Füßen legen

verwegen

dir zu Füßen legen

und ich will meinen Stolz ablegen

dir zu Füßen legen

legen

einfach nur legen

und warten,

auf dich

im ewigen Garten

auf mich

und ich will meinen Stolz ablegen.


Das ewige Du im Nacken

möchte ich im Garten ewig warten

in meinem Mundwinkel ein Lachen

das ewige Du im Nacken.











Lachen


Jeden Tag geduldig schauen

auf den Tag vertrauen

durch die Straßen gehen

ohne groß zu reden.


Und das Laub ist gefallen

paar Blätter hängen noch

paar Rosen blühen noch

und das Leere läßt die Schritte hallen

groß wird jeder Raum

groß wie in einem Traum

und überall die Leere

bis zur letzten Kehre.


Wege schauen die Zeit

und alles was kreucht

sich die Zeit einverleibt

bis es von Dannen fleugt.


Und kaum ein Vogel singt

kaum eine Taube gurrt

der Rabe krächzt froh

und das Miauen hört man nicht

leise ist die Welt

leise leise, kaum zu hören

ihr letzter Ruf.

Die Autos stöhnen

und die Bahnen kreischen

doch leise ist die Welt

leise leise, kaum zu hören.


Dort ein leises Stöhnen

es könnt ein Lachen sein

laßt uns daran gewöhnen

ja, laßt uns heiter sein.


Die Amsel singt im Baume

wie in einem guten Traume

und der Himmel schweigt

bloß ein Säuseln bleibt.

Vielleicht ein Lachen

ein ewiges Kichern

der Himmel bläst seine Backen

kurz vor dem letzten Wiehern.

Bloß ein Säuseln

villeicht vielleicht ein Lachen

und dort ein Heulen

und doch, vielleicht ein Lachen.


Ein Lachen aus der Brust heraus

ein Lachen so zerstörerisch

wie die Ruhe

wie das ewig Gleiche.


Und dort ein Lachen

wie das letzte Lachen

doch so überaus fröhlich

so wenig gewöhnlich.

Wie ein Gesang der Vögel

wie der Klang der Harfe.

ja, überall Davidsgesang

das kluge alte Lächeln

mit sich tragend.

nach den alten Zeiten fragend

ihnen ein Lächeln abringend

von ihnen unablässig singend

leis leis leis

und wenn die Welt weint

leis,

könnt es ein Lachen sein.


Sich zu drehen im All

wie ein trudelnder Ball

das Trudeln als den rechten Weg

begreifend, leise ein Lächeln dem Weg gebend.

vertrauend auf des Trudelns Plan

kein Gedanken am Trudeln vertan

der Weg scheint ewig geebnet

ja, das Trudeln gesegnet

wie das Lachen

das glucksende Lachen

aus dem Bauch heraus

und doch, plötzlich ist alles aus.


Lachen lachen lachen

wie im Irrenhaus

schreien schreien schreien

wie im letzten Haus.


Lachen lachen lachen

und

lachen lachen lachen

und ein Lächeln

ein viel versprechendes Lächeln.

Hoffnung als letzte Hürde,

über die die Welt gehen möge,

als wäre sie ihr eine Bürde,

wohin es sie auch zöge,

es bliebe ein Lachen

ein letztes Lachen.


Welch Hohn

welch Spott

dem Lachen ist es einerlei

jeder darf über das Lachen lachen.


Der Berg geht zum Tal,

verliert sich mit einem Mal

das Hohle auszufüllen

das entsprach seinem Willen.

und leise war die Welt

so leise war die Welt

kein Lachen war mehr

ein letztes Stöhnen

vielleicht ein Lachen

so wie wir es mögen.

ein Lachen

wie wir es mögen.


Das Leben schaut die Ebene

flach und weit bleibt dem Sehen

das Gegebene

kein Ton kommt aus ihr.

leis so leis

kein Ton kommt aus ihr

alle Töne geschluckt

leis so leis.

Vom Berge wäre ein Lachen

möglich

auf dem Berge läßt es sich erwachen

wirklich erwachen

mit einem Lachen,

dem letzten Lachen

groß und unsterblich

Lachen.














Haus

Welch Stein ich auch besitze

auf welch Stein ich sitze

alles ist dem Untergang geweiht

in der unendlich währenden Zeit.


Kein Krümel bleibt Krümel,

alles wird zu Staub

selbst das festeste Haus

ragt nicht ewig zum Himmel

hinaus.


Ein Haus zu bauen,

das alles übersteht,

das Wetter, die Zeit

und das Beleben mit Menschen

ein Haus zu bauen,

das alles übersteht,

sich selbst und das Alles.

Ein Haus zu bauen,

sich dazu zu bringen

um diese Idee zu ringen

wie an trocken Brot kauen.

Und stets an das Ende denken

wohin wir auch unsere Gedanken lenken.


Vier Wände besang der letzte Barde,

weniger als ein Haus,

vier Wände

um sich zu finden.


VierWände

und keine Wand mehr

so besang der Barde es

so sehr so sehr.


Vier Wände

wie es Rio besang

wonach er rang

ein halbes Leben lang.


Und das Haus ragt babelionesk

in den Himmel

tausend Sprachen in sich

und scheibend und schreibend

Meter um Meter erklimmend den Himmel

zu berühren

das Ewige

den Glanz der Seligkeit zu erfahren

in sich

das Ewige zu berühren.


Das Ewige

das Ideal der Ewigkeit

oder doch

Ewigkeit

ein Haus für die Ewigkeit.


Ein Haus zu bauen

auf das Leben vertrauen

das ist dem Menschen gegeben

mag das Leben auch nach dem Tode streben.

Mag auch das Leben ihm kein Haus geben

mag das Leben bloß vom Hause raunen

mag er über fremde Häuser staunen

und in fremden Wänden leben

der Traum lebt ihn weiter

ihn immer weiter.

bis zum Ende hin,

bis er wirklich wird,

ja, der Traum stirbt

denn alles wird

real

ein Haus ein Haus ein Haus

endlich ein Haus,

und der Traum ist aus.


Ein Lied ein Lied

von fernem Glück

durch alle Welten stiebt,

bis sich einer nach ihm bückt,

das Nehmen des Lebens endlich glückt.

Stein für Stein sich alles fügt

zu einem Haus

in dem keiner lügt

so wie es sonst nicht gebaut.

Ein Haus, so menschenleer

so fair,

wie nur Steine sein können

Steine

aus edlem Material gefertigt

in dem die Liebe so gegenwärtig

so fest verankert

in den Poren der Steine

in dem das Reine

lebt

überlebt

jede menschliche Katastrophe

bis nur noch Steine leben

in irgend einem Eden

fernab dieser Welt

Stein um Stein,

so rein so rein.


Und geht der Mensch zu sich

heim

und wird der Mensch in sich

rein

so werden alle Wunder Wirklichkeit

es erscheint eine neue Zeit

unbebaut mit menschlichem Leid

für das Neue Haus bereit

unbebaut mit Vergangenheit

ein üppig strahlend Licht zu senden

dabei alles Leben zu verwenden,

ha, zu verschwenden,

in Stein zu hauen

ja, das allerletzte Haus zu bauen.


Und wird die Zeit

das Bauen in sich nehmen

und wird die Zeit

das rechte Haus geben.

Das rechte Haus,

ein Haus muß raus

mit den Wehen

soll es entstehen

mit dem Leben

soll es bestehen.

Ein Haus,

wie kein Haus,

das rechte Haus

gebaut aus einem Stück heraus

als wäre es ein Fels

hoch oben, über allen gehoben

sagenhaft umwoben

mit den Sehungen dieser Zeit

ja, beschworen und beschworen

von den Heiligen und den Sehern.


Und kommt die Zukunft zu uns

bleibt bloß ein Rauschen vom Alten

und bauen wir unser Haus zum Himmel

bleibt uns doch bloß ein Lauschen am Neuen.


Alles was wir sehen

alles was wir Leben

ist das Alte

solange es unter uns walte

wie ein Abdruck im Stein

ein Abdruck gegen allen Schein,

so sichtbar,

nicht hinweg zu reden

nicht erdichtbar

als würde es uns in fester Gestalt

begegnen

hauswürdig

und doch nicht einzustürzen

bestenfalls sein Bild,

wie im letzten Bildersturm.

Als plötzlich alles Lüge ward,

was zuvor als richtig galt

und nichts fand mehr Halt

vor der übergroßen Gewalt.
















Alles


Das Wenige zum Alles

Das Viel zum Alles

alles zum Alles

und übrig bleibt der Rest

Rest vom Alles.


Alles, alles Liebe,

und nichts, nichts Hass,

alles Liebe

ein Raum voller Liebe.


Übervoll mit Liebe,

bereit, alles zu geben

zu reden zu reden

über Liebe.


Das Alles zu überblicken

Gefühle zu spüren

sich verlieben

fühlen üben.


Geben und nehmen

nehmen und geben

alles

alles vom Alles.


Liebesgeflüster im All,

säuseln von besseren Zeiten

Sterne lügen nicht

sie bringen das ewige Licht,

sie mögen durch die Nacht leiten

bis zum letzten Fall.


All vom Alles,

Sterne, Mond und Raketen

beten

um die Macht

ringen um die Nacht.

Dem ewigen Alles

genug zum Nichts.

dem Loch des Lebens

ergebenst erlegen.


Das Schwarz der Nacht

nicht schwärzer sei

Das Schwarz des Endes

nicht weniger sei.


Alles, alles einbegriffen

nichts auszuschließen

alles, alles ergriffen

vom großen Sprießen

des Alles, alles.


Vögel zwitschern in den Abend

singen von den Zeiten

wollen so der Nacht den Weg bereiten

einem Schlaf so ewig, so labend.

Ewigkeiten vorgaukelnd

Ewigkeiten über Ewigkeiten

die Zeit verschaukelnd

neuen Zeiten den Weg zu bereiten.

Schreiten schreiten in den Tag hinein

allein allein oder mit der Welt zu Zwein.

Die Frage der Zeit unter all den Fragen

unter die sich Menschen begaben

die Zeiten weiter zu tragen

zu neuen Tagen.


Doch aus bleiben die Fragen

Fragen Fragen Fragen

all die Fragen

Antworten Antworten

Antworten sind modern

überall Antworten

alles Antworten

alles.

und sollte es ein Rad geben

das Alles zu bewegen

ein Rad vom Alles

ja, sollte es ein Rad geben

so muß das Alles es bewegen,

den Weg des Rades ebnen

das Alles zu bewegen,

vom Nichts zum Nichts.


Ein Sandkorn in der Wüste sein,

ein Nichts vom Nichts,

bewegt, erhöht, erniedrigt

stetig mit dem Wind,

und die Sonne als letztes Obdach.

und doch,

Teil des Alles,

Menge der Menge,

zufrieden mit derAufgabe

des Seins

des Alleins

Teil der Menge als letzte Gabe

Sandkorn unter Sandkörnern,

Wurm unter Würmern

seiend unter Seienden.


Und wenn der Tag kommt,

alle Tage zu dem einen werden

sich vereinen zu dem einen

wird das Alles weichen

zum Entstehen des Eins,

das Eine vom Alles,

genug zum Nichts

Nichts:

Auferstehung zu feiern

das Leben das Leben

zum Leben zu streben

aus dem Nichts Sandkorn werden

Wurm Mensch Menschenwurm

und das Licht erstrahle erdenweit

das Licht mache sich breit

das Leben bereit

zum Nichts und Alles

alles nichts alles.


Das Leben strebt zum Alles,

bereit den Weg zu gehen

ohne den Weg zu sehen.

Alles strebt zum Alles,

bereit nichts zu sehen,

durchs Dunkle zu gehen

Schritt um Schritt

dem Licht entgegen

der Ahnung von einer Zukunft

die sich Zukunft nennt

keinen anderen Namen kennt

Zukunft

und immer wieder Zukunft

alles Zukunft

alles,

nicht zu glauben

aber doch

alles.




Leute

Gäbe es etwas zu sagen

so müßte es jeder wagen

Leute sind doof

Leute sitzen alle in einem Boot.


Gäbe es etwas zu wagen

wer sollte von Leuten heraus ragen

Leute, das ist das Wir

Leute leben im Hier.


Gäbe es etwas zu klagen

alle könnten sich nach vorne wagen

weiter als alle Leute

leben, allein für das Heute.


Leute Leute Leute

als einzige Meute,

von Wehklagenden

nichts Sagenden.

Massenhafte Unkenntlichkeit

Eines unter Vielen

Marschmusik und Streichquartett

die Noten stehen in Reih und Glied,

Hampelmänner mit tiefem Bauch

absolvieren nach altem Brauch

die immerwährende Musik.


Leute sind das Alles

ein Sammelbegriff

für die Meute

von Menschen im Licht

der Allmacht des Alles:

Demokratie.


Und könnten sich Leute

teilen in Meuten von Leuten

könnten sich Leute

teilen in Meuten von Leuten.

Es gäbe neue Leute,

durch Teilung

neue Leute,

so gut wie die Alten.


Das Individuum ein böser Traum

Individuen gibt es kaum

sie erhalten keinen Raum

niemand will auf sie bauen.

Sandkorn um Sandkorn Sandhaufen

Dünen,

vom Wind bewegtes Land

verschoben an den Rand des Abgrundes

als wäre dort das Heil zu finden

als könnte dort dem Menschen gelingen

was dem Menschen fremd ist

Nasenfahnen stets in Richtung des Windes gehißt.


Leute, welch schönes Wort,

es trägt die Schönheit in sich,

Buchstabe auf Buchstabe,

schön,

Leute, welch schönes Wort.

Es gibt keinen schöneren Hort,

für all das, was Menschen sind

Leute Leute.


Leute, welch eine Verpackung

für die Meute von Menschen

welch lustiger Umhang

bunt mit Blumen behangen

in grellen Farben

schreiend nach Glück

dem Glück des Menschen

einer unter Leuten sein

Teil vom Ganzen

bereit zum Untergang

ein Leben lang

unter zu gehen

in der Masse.


Leute Leute,

leutselig sind die Leute

kannte sie,

bevor sie waren,

bevor sie zusammen kamen

kannte sie als Adams Rippe,

als Lehm,

als Gedanke

als ein Gedanke

unter vielen Gedanken.


Verstorben das letzte Ich

untergegangen im Heil des Seins.


Alles rette sich,

alles rette sich zum Alles

Alles werden Leute

Leute werden Alles.

Eine unbestimmbare Masse,

alles eine Klasse

nicht zu unterscheiden

kein Richter kann sich an ihnen beweisen

das Recht möchte weinen

Krokodilstränen.

Mag die Leute,

freut sich auf das Heute

das ewige Heute

kein Richter, dem das reute.

Ewig bleibt das Leben

in Ewigkeiten werden Leute leben.


In Ewigkeiten werden Leute leben,

könnten sich auf Gottes Sockel heben,

Gott sein

als neues Sein

selbstbestimmt allein

von der Masse bestimmt

Leute erheben, Leute streben

nach dem letzten bisschen Ich am Leben.


Und kommt die Flut,

wie sie war

ein zweites Mal,

so kostet sie das Blut

des Menschen

des Menschen

Leute leben ewig,

ewiger als ewig,

nie zu wenig,

um nicht alles auszuhalten

um auf ewig zu erkalten.


Und kommt die Flut,

bleibt das Leben stehen

im Augenblick des Fließens,

so still unbewegt

nichts, nichts, was sich regt,

bloß Bewegung

sonst nichts,

kein Halt,

kein Begriff des Seins,

alles im Schwinden

und das Leben bleibt stehen.


Leute leben im Heute

verkriechen sich in der Meute

ein altes Wort

braucht manchmal einen neuen Hort.
















7. Liebeslieder

wir

Ich sehe dich und weiß,

du bist es,

möchte mit dir Drachen steigen lassen

hoch zum Himmel

und ich weiß, es wird bestimmt

alles richtig sein

mit uns.


Werden uns lieben

alles andere wird hinter uns liegen

nichts bleibt bestehen

wenn wir zusammen gehen.


Ohne dich sähe ich mich allein reisen

in der Welt herum

losgeeist von allen Menschen

Ohne dich

würd ich mir nichts anderes wünschen.


Ja,

Werden uns lieben

alles andere wird hinter uns liegen

nichts bleibt bestehen

wenn wir zusammen gehen.


Hatte dich zuerst nur als netten Menschen gesehen

ohne mich an dich zu vergeben

plötzlich war es da,

das Gefühl

alles mit dir erleben zu wollen

verliebt

gut dass es dich gibt.


Komm,

Werden uns lieben

alles andere wird hinter uns liegen

nichts bleibt bestehen

wenn wir zusammen gehen.
















hoffen

Es gibt nichts zu hoffen

alles wieder offen und doch geschlossen


Hätte dein Lachen gern für mich eingenommen

mich mit dir hinweg genommen

sah uns bereits als Wir

ach, ich bleibe hier

im Hier

buddel unsere Liebe ein

find sogar einen bunten Stein

der alles besingt

vom Glück und davon, dass es gelingt.


Wollte dich halten, fest

so fest,

in meinen Armen

Gedanken, Leben, Streben

wollte dich nicht loslassen

anstiften zu einem Leben zu zweit

du bist dazu wohl nicht bereit.


Was jaule ich rum,

wie ein bekiffter Hund,

im Taumel der Glückshormone

fehlt einem die nötige Geduld

Geduld, ich könnte das Wort hassen

würde ich mir dieses gestatten.


Nichts verloren

denn nichts ist gewonnen

Liebe ist ein irres Spiel

ein Spiel und so viel

viel mehr

und doch ein Spiel unter all

den Spielen, die Menschen spielen.











Du

Eigentlich lief ich ohne Dich

an Dir vorbei

eigentlich liebte ich es

keinen zu sehen an meiner Seite

eigentlich versuchte ich es

ohne große Liebe auszukommen.


Denke denke denke an Dich

glaube, zu wissen, nichts zu wissen

versuch mich in Dich zu finden

vielleicht wird es gelingen.


Suche deine Nähe

in dem ich neben dir gehe

wenn ich nur zu dir käme

dich bei mir sehe.


Alles ein Versuch, ich und du

vielleicht wird es uns geben

vielleicht werden wir gemeinsam gehen

denke nur an dich, und du,

du?

schick mir ne' Flaschenpost

vom anderen Ufer zu,

werde mich freuen

hoffentlich nicht heulen

hoffentlich mit dir zusammen sein

schick mir ne' Flaschenpost

ne' Flaschenpost

vom anderen Ufer zu,

werde mich freuen

hoffentlich nicht heulen

hoffentlich mit dir zusammen sein.














glauben


Glaube jetzt an dir,

an einer Liebe im Hier,

versuche dich zu erobern

offene Türen zu stürmen

die Fahne voran

von unserem neuen Land.


Du bedeutest mir viel, so viel

möchte mit dir an uns glauben

uns etwas trauen

das uns zusammen bringt

komm komm mit mir, damit es gelingt.


Ja ja, werde den Mut der Liebenden aufbringen

mich bekennen mit Kopf, Rumpf und Stiel

werde mich bekennen mit Haut und Haaren

werde dich lieben, mit dir zusammen liegen

ja ja, ich werde mein Gewesenes besiegen.


Glaube an dich, und weiß, wir haben uns gefunden

bin voller Glück

hoffe, wir haben uns gefunden

im Glauben an unser Glück gebunden,

und ich werde dich lieben bis der Mars untergeht

Jupiter und Saturn nicht mehr sind

werde ich dich lieben.











komm


Kommt es gut,

so kommt es so

dass wir uns lieben


Wir uns schöne Augen machen im Wettstreit

mit all den Liebenden

sehe dich an meiner Seite

wie du gehst, wie du stehst

lachst

und sehe dich von meiner Seite

meiner Seite.


Möchte dich nie wieder los lassen,

lieber möchte ich, dass du mich bekommst zu fassen

nicht mehr magst, von mir zu lassen

möchte dich einladen,

mit mir zusammen zu sein.


Kommt es gut,

so kommt es so

dass wir uns lieben


Kommt es gut,

so kommt es so

dass wir uns lieben


Komm komm komm,

so kommt es gut

so kommt es gut

so gut

so kommt es so

so kommt es so,

dass wir uns

wir uns

dass wir uns lieben.


Ja, kommt es gut,

so kommt es so

dass wir uns lieben














lachen und Faxen machen


Lachen und Faxen machen

sind so solche Sachen

die wir so gerne machen.


Lachen und Faxen

Liebe machen

unter dem Obstbaum stehen

reife Früchte nehmen

uns nehmen

unter dem Obstbaum stehend

uns nehmen

reife Früchte nehmen


Äpfel lachend in uns hineien stopfen

nicht ein nicht zwei, nein drei

Äpfel

und uns nichts dabei denken

die Vertreibung aus dem Paradies ist längst vorbei

lieben wir uns einfach

wie eins in zwei

gleich zweifach

Äpfel lachend in uns hinein stopfen


Lachen und Faxen

ja, Liebe machen.

das sind so solche Sache

die wir gerne machen.








fühlen


Hatte nichts gefühlt,

als ich so lebte

einfach so lebte

in die Jahre hinein

hatte mich verloren

an die Gleichgültigkeit des Seins

an das Gehen ohne Streben

da hatte es dich noch nicht gegeben.


Möchte mit dir Teichrosen pflücken

mit dir dabei ganz nahe zusammen rücken

die Welt ein wenig verschwinden lassen

im großen Teich verschwinden lassen und möchte mit dir Teichrosen pflücken


Das Leben ist zu lang, um es kurz zu machen

lieber möchte ich mit dir sein

und lieben und lieben und lieben

lieber möchte ich mit dir sein

allein wir zwein zusammen sein.


Möchte mit dir Teichrosen pflücken

mich mit dir nach ihnen bücken

möchte dich lieben dürfen

ja, am Leben etwas für uns abkratzen

ein wenig Gold schürfen,

ja, vom Leben etwas abhaben.



Abendgedanken


Nichts tut sich auf,

die Sonne geht unter

der Tag schwindet

und der Abend kratzt an meiner Seele

im ewigen Kreis des Seins,

tanze ich herum wie toll

versuche Sterne zu zählen,

dich unter meinen zu wähnen.


Alles dreht sich, fügt sich, legt sich

im Kreise meiner Gefühle

quer

Alles geht kreisrund in eine Richtung

schwindet ins Nichts

zurück.


Doch doch doch der Mond geht auf

sollte im Mondeslicht tanzen

Nachts können

meine Gefühle zu dir nicht erlahmen

es braucht kein Licht um glücklich zu sein,

es braucht nicht dich um glücklich zu sein

es genügt mir dein Schatten

ich muß ihn nur erhaschen,

mich damit begnügen

das muß mir genügen.













Liebesgeflüster


Ein Raunen geht in mir um

ein Raunen, das vom Glück erzählt

ha, du hast mich erwählt?


Und wenn ich dich sehe, sehe ich gut

und wenn ich dich lebe, lebe ich gut,

so gut,

ich wollt wir wären auf ewig vereint

egal was die Welt von uns meint.


Wollte es glauben

dich im Liebesgeflüster rauben

vom Planeten hinweg

dich für uns besitzen

dich ewig in mein Gedächtnis ritzen.


Ich sehe dich und sehe dich

mit mir durchs Leben gehen

Butter auf Stullen schmieren

nach dem Leben gieren

uns nicht groß zieren

uns für unser Glück nicht verbiegen.


Und wenn ich dich sehe, sehe ich gut

und wenn ich dich lebe, lebe ich gut,

so gut,

ich wollt wir wären auf ewig vereint

egal was die Welt von uns meint.




warten


Ich hätte gedacht,

das Warten hätte keine Macht

auf mich,

nein, ich will dich

sofort,

am liebsten jetzt

in diesem Augenblick

bei mir haben

und nicht mehr lassen

nichts mehr an dir lassen

als mich,

und doch

ich rede vom Glück

auf dich warten zu können

es gilt dich zu gewinnen

damit die Tränen rinnen

Freudentränen

damit die Tränen rinnen

Freudentränen.


Glaube an uns

das sowieso

egal wie viele Stunden

uns trennen mögen

egal wie lange

wie lange

ich warten muß

du warten mußt

ich warten muß

du warten mußt

wir warten

auf das was kommen wird

kommen wird.

a






verboten


Nicht alles ist verboten,

was geboten ist,

nicht alles ist verloren

was gelogen ist.


Komm, wir tanzen den Reigen der Vernunft,

geben uns die Hand und versuchen dem Glück

dem Glück unsere Zukunft zu geben

uns einfach zusammen zu legen

und an nichts zu denken, als an unsere Liebe,

versuchen den Planeten zu wechseln,

uns unser eigenes Leben zu drechseln,

aus dem letzten Apfelbaum,

ja, mit dir wird es ein endloser Traum

ich möchte dich ewig lieben

möchte über alle Lügen siegen

und hoffe auf dich

hoffe auf dein Glück.


Klar,

Nicht alles ist verboten,

was geboten ist,

nicht alles ist verloren

was gelogen ist.


Und wir werden uns finden

mag das Leben sonstwas denken

werde mich ewig an dich binden

mag das Leben sich über uns senken.






Verlangen


Ich sehe dich mit traurigglücklichem Blick

neben mich

wollte mit dir glücklich sein

wollte dich mit mir im Glück vereinen.


Zeig mir wo die Blumen blühen

zeig mir, ob wir im Garten Eden stehen

laß uns umeinander bemühen

laß uns unsere Liebe gestehen.


Gestern sah ich dich

Gestern hatte ich dich

Gestern sollte heute sein

und heute sollte ewig sein.


Mit dir könnte ich die Zeit verrücken

sie um ein ganzes Stück zur Seite schieben

für uns einen Platz zu schaffen

unter Bäumen und in hellen Räumen

für uns einen Platz zu schaffen

die Zeit um ein ganzes Stück zur Seite schieben

mit dir, mit dir könnte ich die Zeit verrücken.


Die Welt erscheint mir bunt,

lauter laute Farben

in mir schreit es vor Verlangen

ein Stück Nähe mit dir zu finden

die Zeit an uns zu binden

und alles erscheint mir bunt

lauter laute Farben

lauter laute Farben

ich möchte sie mit dir ertragen.













Zum Glück


Zum Glück kenne ich Deine Adresse nicht

ich würde dich auflauern

um Dir meine Liebe zu gestehen

ich würde mit schiefer Stimme Lieder singen

würde Blumen vor Deine Wohnungstür streuen

würde all Deine FreundInnen vertreiben wollen

würde lauter Unsinn verüben,

würde Dich lieben und

schreien in die Nacht hinein,

dass ich Dich gewinnen will,

für alle Ewigkeiten.


Zum Glück kenne ich Deine Adresse nicht,

würde lauter Unsinn tun,

würde nicht mehr in mich ruhen

würde möglicherweise alles Unmögliche tun.


Zum Glück

zum Glück liebe ich Dich

zum Glück

zum Glück kenne ich Deine Adresse nicht

und habe ich Deine Adresse,

so kenne ich das Glück

so kenne ich unser Glück

dann bin ich Dein Licht

so hoffe ich

dann bin ich Dein Licht

das hoffe ich.





Sommer


Ich gehe um die Ecke und sehe

das Sonnenlicht

wie es empor kraucht

stets den Himmel entlang

und alles was es weiter braucht

ist ein wenig Glück

komm, sag ich mir, ich sehe es,

wenn ich mich bück,

es aufzuheben, stets den Himmel entlang

stets den gleichen Gang

was hat das Glück für einen Klang?

was braucht es für einen Gesang?

Sollte ich es in den Höhen finden

in den Tiefen

sollte ich mich ewig verlieben?


Ich gehe um die Ecke,

denn ich muß es sehen

Ich gehe um die Ecke

denn ich muß dem Glück entgegen gehen,

vom Stehenbleiben bleibe ich bei mir,

finde niemals zu dir

vom Stehenbleiben entfern ich mich von dir

und wo sollte ich sonst das Glück finden

muß um die Ecke gehen,

dem Horizont entgegen

muß das Unmögliche möglich machen

muß endlich das Glück entfachen

wie ein helles Licht

und die Sonne geht den Himmel hinauf

und die Sonne geht den Himmel hinauf,

es ist Sommer,

richtiger Sommer

und die Sonne geht den Himmel hinauf

den Zenit zu erreichen

mir mein Glück zu bereiten.







alles


Alles werde ich für dich bewegen

alles werde ich mit dir begehen

alles alles alles,

nicht weniger als alles werde ich

werde ich für dich bewegen

werde stets an deiner Seite gehen.


Nichts deutete auf unsere Liebe hin

als wir uns das erste Mal sahen

alles war bloß Äußerlichkeit

alles war das Normale

nichts schien dort,

was uns verbinden könnte,

bis ich dich plötzlich sah

dich endlich sah und es wurde mir gewahr

alles möchte ich mit dir erleben

möchte dich in den Himmel heben

das Paradies mit dir zu ergründen

alles alles alles.


Der Tag, an dem wir uns fanden,

schien ganz normal

und doch, plötzlich war dieses Gefühl da,

und alles in mir begriff,

du bist es, du allein,

ein Schmunzeln läuft mir gerade über das Gesicht

während ich das denke,

ein Schmunzeln voller Glück,

du bist es, du allein.


Alles werde ich für dich bewegen

alles werde ich mit dir begehen

alles alles alles,

nicht weniger als alles werde ich

werde ich für dich bewegen

werde stets an deiner Seite gehen.










bei mir


Geh, komm zu mir,

sei bei mir und geh,

geh, komm zu mir,

sei bei mir, sei bei mir, bei mir.


Du bist ständig in mir,

ich muss bloß meine Augen öffnen

und nichts bleibt mir verborgen

gern verlier ich mich in dich,

gern möchte ich mit dir die ewige Suppe löffeln

gern bin ich in dich geborgen

Du sollst es nun wissen

ich möchte dich nie wieder vermissen

Du sollst es nun wissen

ich möchte dich nie mehr missen

ich weiß, dass wir uns lieben, bis zu allen Zeitengrenzen

ich weiß, dass wir uns lieben, ohne andere Grenzen.


Geh, komm zu mir,

sei bei mir und geh,

geh, komm zu mir,

sei bei mir, sei bei mir, bei mir.


Ich sehe dich ständig vor meinen Augen

möchte nur noch von dir raunen

ich denke ständig an dich

möchte nur noch sprechen von einem Wir

Wir werden glücklich sein

beschwöre es bis zum Himmel hinein

wir werden glücklich sein

ich möchte ständig bei dir sein

Ich dachte, du hättest kein Interesse

was man denkt, wenn man nicht sehend ist

Ich dachte, du wärest nicht gern das Gewisse

liebende Glück für mich

ich liebe dich.


Geh, komm zu mir,

sei bei mir und geh,

geh, komm zu mir,

sei bei mir, sei bei mir, bei mir.



Strandlied


Komm, wie legen uns an den Strand

in den heißen Sand

laß uns Treibsand sein,

laß die Welt für einen Moment allein

in dem wir uns lieben können

so wie wir es mögen.


Die Sonne kennt den Lauf der Welt

brennt uns ihr Zeichen auf den Pelz

läßt uns wissen

wir sind nicht allein

ihre Wärme möchte niemand missen

uns wird niemand vermissen

laß uns Treibsand sein

laß die Welt für einen Moment allein.


Das Wasser rollt langsam an den Strand

Stoß für Stoß verwischt es Fußspuren

den Gang der Krebse

spült Muscheln auf den blanken Sand

und Schaum von Aromen

die im Meer geboren, die im Meer verloren

laß uns Treibsand sein

laß die Welt für einen Momen allein.


Dünen möchte ich mit dir entdecken

mich hinter ihnen mit dir verstecken

um dich zu necken

mich um dich zu recken

und den Wind zu kosten

mit seiner zarten Hand streichelnd

den Sand und streichelnd mit seiner Hand

laß uns Treibsand sein

laß die Welt für einen Moment allein

laß uns Treibsand sein

laß die Welt für einen Moment allein.













lärmend


Heute gehe ich mit dir heim

Blumen küssen

im Urwald unserer Gefühle

ein bleibendes Nichts

zu erwarten

und Dich

ein bleibendes Nichts zu erwarten

und Dich.


Was soll ich anders

was kann ich anders

als anders sein

anders zu dir sein,

als nur ein Freund

möchte sein dein Held

ein wenig sein von deiner Welt

deiner kleinen Welt

Blumen zu küssen

im Urwald unserer Gefühle

ein bleibendes Nichts

zu erwarten

und Dich

ein bleibendes Nichts zu erwarten

und Dich.


Schmiere mir eine Butterstulle

trinke einen Kaffee dabei

gehe hinaus aus mich

essend kauend trinkend hinaus aus mich

es bleibt nichts

ein wenig ich

es bleibt nichts

liebe es

Blumen zu küssen

im Urwald unserer Gefühle

ein bleibendes Nichts

zu erwarten

und Dich

ein bleibendes Nichts zu erwarten

und Dich.














ertrage es nicht


Ertrage es nicht,

dich nicht in meiner Nähe zu wissen

das ist keine Frage

wenn Blicke küssen könnten

wollt ich mich dazwischen stellen

wenn ein Augenzwinkern mehr bedeuten kann

wollt ich mich dazwischen stellen

wenn ich es dennoch ertragen kann

dann nur, weil ich dich liebe.


Grundlos unglücklich sein

das wäre meine Passion,

wollt ich dich nicht neben anderen sehen

grundlos unglücklich sein

das wählte ich mir

wollt ich dich nur bei mir sehen


Vielleicht muss ich dich verlieren

ein Stück weit verlieren

um unsere Liebe fühlen zu können

um Vertrauen haben zu können

in unserer Liebe

schau sie an, schau sie an,

mal sehen, ob ich es ertragen kann

oder alles in Trümmern haue

auf meinem Zahnfleisch kaue

denke die Welt einstürzen zu lassen

ich ertrage es nicht

bäh, ich ertrage es nicht

ertrage es nicht,

denn ich liebe dich.







warum


Warum ich dich liebe

warum ich es gerne mit dir triebe

voller Unverstand

mit allem, was man kann

warum ich an dich denken muss

an unseren ersten Kuss

das erste Mal

warum ich daran denke

meine Blicke nicht von dir lenke

warum ich dich liebe

warum ich es gerne mit dir triebe

ich sehe uns zusammen

über Wiesen gehen

uns zusammen ins Gras legen

Schmetterlinge um uns tanzen

Herzen erwachen

alle Grenzen zu verlachen

unser eigenes Ding zu machen

uns zu lieben

warum ich dich liebe

warum ich es gerne mit dir triebe

weil ich dich liebe.







gefunden


Irgend habe ich dich gefunden,

hast dich in meinem Herzen versteckt

irgend habe ich dich gefunden,

habe mich nach deinem Herzen gestreckt.


Ging einfach meinen Weg

torkelte über Stein, Sand, Staub

dem Leben entlang

ohne zu straucheln

lieber krauchend, gleich krauchend

dem Boden so nahe,

so fern von dir.


Nichts sah ich, außer Stein, Sand, Staub,

stets dem Leben entlang

nichts verstand ich

vor lauter Verstehen verstand ich nichts

und doch sah ich dich

plötzlich dich.


Irgend habe ich dich gefunden,

hast dich in meinem Herzen versteckt

irgend habe ich dich gefunden,

habe mich nach deinem Herzen gestreckt.


Muss dich bloss zu fassen kriegen

kann nicht mehr von dir lassen

muss dich bloss zu fassen kriegen

darf dich nicht verpassen

muss dich an mich lassen

du wirst mich an dich lassen

du willst mich nicht verpassen

musst mich bloss zu fassen kriegen

kannst nicht mehr von mir lassen

musst mich bloss zu fassen kriegen

darfst mich nicht verpassen

nicht verpassen

verpassen.


Irgend habe ich dich gefunden,

hast dich in meinem Herzen versteckt

irgend habe ich dich gefunden,

habe mich nach deinem Herzen gestreckt.








Laut


Laut ist meine Liebe zu dir

laut wie ein Schrei

nichts bleibt mir

haue alles zu Brei

bin unvernünftig bis zum nächsten Ton

von dir

schreie in den Wind hinein

Wolken zu betören

Sterne zu fassen

die Sonne zu wenden

schreie in den Wind hinein

um ein Stück bei dir zu sein


Verlassen von aller Vernunft

verlassen von dir

verlassen von allem Glück

verlassen vom Hier.


Ich werde alles bewegen

und mehr als das

ich werde dich mit aller Unvernunft betören

und sollte sich dabei die Welt zerstören.

soll sie sich zerstören


Wir gehören uns

das wissen wir

wir gehören uns

schließen wir endlich den Bund

lassen alle Bedenken fallen

schreien in den Wind hinein

dann wird die Welt so klein

nichts bleibt,

alles folgt einem neuen Zahlenwerk

nichts bleibt,

hauen wir alles zu Brei.









umher


Gehe umher, zeige meine Gedanken her

versuch nicht zu denken,

versuch mein Glück zu mir zu lenken

versuch das Leben

versuch ein wenig das Leben

und versuch umher zu gehen

alles zu sehen

heute gut geschlafen

die Nacht ließ mich mit mir allein

habe dich vemisst

neben mir vermisst

neben mir war nichts

außer ein wenig des Traumes

den ich gerne träume

hast mich nicht an dich gelassen

gehe umher

versuche den Kreis zu durchbrechen

im Viereck zu laufen

versuch den Kreis zu umgehen

ihn als Viereck zu nehmen

und überall du

jedes Lachen, jedes Weinen du

alles du

überall du

gehe umher

zwischen dir und mir

gehe umher dich zu umgehen

meine Runden um dir zu drehen

Kreise neu zu finden

Schmetterling im Glück zu sein

fliegen, fliegen zu können

mit dir fliegen zu können

dem ewigen Kreis zu entgehen

ich gehe umher

umher, so sehr

so sehr umher

und immer wieder umher.











Eigenheiten


Noch den letzten Teller spülen

das letzte Essen gegessen

die letzte Musik gehört

dann kommst du

ich erwarte dich

decke den Tisch

mit all dem was mir wichtig ist

decke den Tisch mit all dem was mir wichtig ist


Staune über dein Lachen

deine jungenhafte Unbefangenheit

liebe dein Lächeln

liebe deine Grübchen im Gesicht

kann nicht den Blick von dir wenden

ohne an dich zu denken


Hab den letzten Teller gespült

das letzte Essen gegessen

die letzte Musik gehört

warte auf dich

kann es kaum erwarten

bekomme ich dich zu Gesicht

dann bleibt mir nur ein bebendes Ich

kann mich kaum äußern

liebe deine Grübchen im Gesicht

liebe dich

möchte den Mond jagen

die Sonne besteigen

Sternschnuppen regnen lassen

möchte dich

dich glücklich machen.


Habe meinen letzten eigenen Teller längst gespült,

mein letztes eigenes Essen längst gegessen

meine letzte eigene Musik längst gehört

das letzte Eigene längst getan

bleibe bei dir

und suche nichts mehr

nichts mehr außer dir,

möchte alles mit dir

dir gemeinsam vollbringen

möchte von unserer Liebe singen

die Milchstrasse zum Klingen bringen

möchte dich für mich gewinnen.










Jammerarie


Komme ich dir nah,

so wird alles wahr,

kommen wir zusammen,

so werden wir ins Paradies gelangen.


Und der einzige Platz, der uns kennt, ist leer

leer

leer leer leer.

ein Platz von Nichts,

ein Platz, an dem es nichts gibt

fühle die Leere,

versuch dich zu finden

mich an dich zu binden

das Leben so hohl

hohl

hohl hohl hohl

das Leben so hohl,

hohl

hohl hohl hohl

ein schwarzes Loch

ohne dich

dich.


Möchte das Leben ergründen

frühstücken mit dir

lieben am Meer

und mehr

mehr

mehr mehr mehr.


Mit dir aufwachen, schlafen

schlafen, uns zusammen legen

uns zusammen uns geben,

mit dir aufwachen, schlafen,

schlafen, uns zusammen legen

uns zusammen uns geben

und aufhören

aufhören, das Glück zu suchen

glücklich sein

sein

sein sein sein,

sei mein, mein mein

träume von uns,

am Strand des Glücks,

Strandgut

wildes Strandgut,

Gut, gutes Gut

gut.













Was?


Was habe ich getan

während einer toten Sekunde

führte ich ein blödes Wort im Munde

alles scheint vertan


Wo Liebe sein sollte

ist bloss noch mein Verlangen

was

was sollen meine losen Gedanken

möchte mich zanken

um jedes einzelne Wort

gingen wir nur nicht voneinander fort


Komm komm komm,

lass es uns austragen

fair und lieb

und lieber nichts im Raume stehen lassen

nicht dass wir uns hassen

uns so blöde verlassen


Was habe ich getan

während einer toten Sekunde

führte ich ein blödes Wort im Munde

alles scheint vertan


Ich will der Zeit mein Leid kosten lassen

möchte meine Liebe nicht verpassen

erinnerst du dich nicht

an all die lieben Worte

an jedes einzelne Wort

sind sie plötzlich alle fort?


Irre herum, dufte nach vergeblicher Liebe

und wenn ich sie verliere

dufte ich nach vergeblicher Liebe

es stinkt in mir

wenn ich dich verlier

nach all dem, was ich ablegte,

als ich mich für dich erregte.


Was habe ich getan

während einer toten Sekunde

führte ich ein blödes Wort im Munde

alles scheint vertan















Zweifler


Möchte dich entführen,

mich um dich rühmen,

möchte dich zu mir zählen

dich für mich wählen.


Gehe spazieren, denke an dich,

sehe ein Licht,

nein, das bist du nicht,

sehe einen blöden Stern am Himmel,

leuchtend ragt er aus der Dunkelheit,

sonst nichts,

lieber hätte ich dich neben mir, wir.


Versuche die Zeit spazieren zu gehen,

sie zu überlisten

sonst würde ich dich jede Sekunde vermissen

versuche die Welt zu rühren,

versuche dich zu entführen.

dich zu entführen

in unsere Welt,

ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst,

möchte dich entführen

in unsere Welt,

ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst?


Was zweifle ich,

was verzweifle ich

ich liebe dich,

froh sollte ich sein,

dann bin ich nicht allein,

hätte meine Freude bei mir,

mein kleines Wir

und doch und doch

versuche dich zu entführen.

dich zu entführen

in unsere Welt,

ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst,

möchte dich entführen

in unsere Welt,

ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst?












handmaked


Ich habe gedacht an dich

wieder einmal gedacht

wollte meine Gedanken einfangen

sie aus Lehm zu neuem Leben formen

du und ich

nicht zu trennen

ein Spiel mit Lehm,

für ein gemeinsames Leben.


Schreie zum Himmel

unnütz und verloren

schreie zum Himmel

unnütz und verloren


Kenne so manches Spiel

spiele so viel

und möchte mit Lehm spielen

zu formen unser Glück

ist es verwerflich

zu spielen?

lasse ihn da oben zuschauen

bin zu allem bereit

versuche

versuche mit Lehm zu spielen

uns neu zu finden.


Schreie zum Himmel

unnütz und verloren

schreie zum Himmel

unnütz und verloren


Suche das Glück zu formen

suche dich

und suche das Glück zu formen

aus ein bißchen Lehm

wer will es mir verwehren

WER WILL ES MIR VERWEHREN?


Schreie zum Himmel

unnütz und verloren

schreie zum Himmel

unnütz und verloren











verloren


Was ist, was ist,

mir ist so schrecklich

was weiß ich, wo du bist.


Hab dich verloren

und schreite davon

nehme den Weg,

der mir bestimmt scheint

als würde ich neu geboren

und so gehe ich davon

nehme den Weg,

der mir bestimmt scheint.


Bin still, so still im Lärm

laß dich an mich ran

und warte, dass es sein kann,

dass ich dich mit mir wärm.


Ich glaube nichts mehr

ich liebe dich zu sehr

als dass ich glauben wollte

du seiest fort

fort von mir

lieber warte ich,

auf die Gezeiten, nach jeder Ebbe

kommt die Flut,

Flut Flut Flut

kommt die Flut

laß dich mein Strandgut sein

möchte dich wieder finden

an unserem Ufer,

an dem wir uns einst trafen

ohne großes Sagen

uns in einem Licht verbanden

ohne großes Sagen

so wunderbar schweigsam,

ohne großes Sagen

fanden wir uns und vergaßen uns

zu verbinden

zu binden im ersten Wort

ich liebe dich

und doch bist du fort.










Marcusplatz


Wenn das Wasser uns bis zum Halse steht

wenn sich alle Schleusen öffnen

kein Mensch mehr trockenen Fusses durchs Land geht

dann mögen wir neuen Mut schöpfen.


Dann soll uns unsere Liebe über alles Wasser tragen

dann soll sie uns vereinen, Barfuß auf dem rettenden fallenden

Wasser tragen,

dann soll sie uns mit sich fortnehmen, alle Wellen besiegend über das fallende

Wasser tragen.


Ich würde dich gerne nach Venedig entführen,

auf dem Marcusplatz trockenen Fusses sitzen

Maske um Maske abnehmen und dich so verführen

so wollen wir uns dort bis ans letzte Ende der Welt besitzen.


Soll die Flut doch kommen,

soll sie uns fortspülen

soll sie uns vereinen

im letzten Strudel

können wir uns lieben

und alles egal,

so egal,

vergessenlängstvergessen

vergessenlängstvergessen


Wer liebt vergißt gern die Welt

wenn sie sich uns entgegen stellt

wer liebt, vergißt gern die Welt

wenn sie sich uns entgegen stellt.

und alles egal,

so egal,

vergessenlängstvergessen

vergessenlängstvergessen


Laß uns den Marcusplatz besuchen,

zur Zeit des Karnevals möchte ich dich suchen,

möchte mit dir ohne Maske gehen

mit dir zusammen leben

als wären wir von nun an maskiert

so dass sich alles Wundersonderbare verliert.











vonwegen


Du läufst an mir vorbei

doch alles ist mir einerlei

du läufst an mir vorbei

und doch, alles ist mir einerlei,

gehe stets deinen Weg

und stehe dir im Wege

auf all deinen Wegen,


vonwegen vonwegen

ich liebe dich

gut, das ist mein Problem

meines meines, mein Problem

wem, ja wem wem soll das interessieren

und wer sollte mich dafür kritisieren


vonwegen vonwegen

kannst an mir vorbei gehen

auf all deinen Wegen

und doch und doch

bleibe ich dir im Wege stehen

und lasse dich gehen


vonwegen vonwegen

ich sehe dich bei mir

wir wir wir

ich versuch es zu ergründen

das, was uns verbinden mag

was uns verbinden mag

was was was.


vonwegen vonwegen

suhle mich in meiner Liebe

zu dir

wir sollten wir zu uns sagen

wir sollten es wagen


vonwegen vonwegen

ich lasse dich gehen

ohne großes Reden

lasse ich dich gehen

deine Kreise,

als wäre dein Weg eine Reise zu mir.











Du und ich


Du

bist das, was ich liebe,

Du

bist das, was ich begehre,

Du

bist das, was ich stets suchte.

Du


Du bist Du und ich bin ich

und das ist es, was uns zusammen bringt,

und das ist es, was uns auseinander bringt

Du bist Du und ich bin ich,

verliebte Seelen finden sich,

und doch, nichts bringt uns zusammen,

kommen wir nicht beisammen,

sehen wir aneinander vorbei ins Nichts.


Du bist Du und ich bin ich,

beinahe werde ich dran verrückt,

Du bist Du und ich bin ich,

beinahe beinahe finden wir uns zu unserem Glück.


Du, Du bist es,

und schreie ich es vergeblich

Du, Du bist es,

so ist das auch nicht erheblich,

lieber schreie ich, als still zu sitzen

als still zu sitzen und stets zu denken,

an dich.













Verzeihung


Ich hatte dich nicht gefragt,

was du von mir hältst

ich hatte nicht gedacht

dass du nichts von mir hältst

ich wollt, ich wäre dein Stern

ich wollt, ich käme in deinem Leben vor

vielleicht als Meteor

zumindest als Meteor,

und nähere ich mich dir

so darf ich verglühen

oder eine Delle schlagen

in den Boden auf dem wir stehen

und ein letzter Gruß

Abschied, Tschüß

und Tschüß

Abschied, Tschüß

und Tschüß.


Wäre gern dein Stern

dein Stern gewesen,

malte mich für dich blau an,

versuchte hinab zu kommen,

für dich der Erde näher zu kommen

und hätte gern mit dir kein einziges Wort

gewechselt

und hätte gern mit dir kein einziges Wort

gewechselt,

nichts stände zwischen uns

kein Wort

kein dummes Wort

nichts stände zwischen uns.


Ich hätte gedacht,

wir kommen zusammen

ich hätte gedacht,

es wird noch was

glaubte gern an mein Glück

doch ich werd an meiner Liebe verückt.


Ach ach ach, nun komm,

laß alles beiseite,

laß alles sein, was war

ach ach ach, nun komm,

und verzeih,

dass ich dich liebe.












Versuch


Versuch dich zu vergessen

mich vor meiner Liebe zu dir zu retten

versuch dich zu vergessen

und es gelingt

gelingt gelingt gelingt

mir immer weniger.


Du bist mein Untergang

du bist alles, nach dem ich je sang

Du bist mein Schicksal

du bist alles, alles

und ich werde dich vergessen

vergessen müssen

und ich werde

werde mein Verlangen im See meiner Tränen

untergehen lassen

werde dich sehen und doch dich

vorbeigehen lassen,

denn du scheinst mich zu hassen

oder zu lieben

so genau weiß ich es nicht

es liegt zu dicht beisammen

wie Mund an Mund beim Kuss

und ich muss

muss dich vergessen.


Versuch dich zu vergessen

mich vor meiner Liebe zu dir zu retten

versuch dich zu vergessen

und es gelingt

gelingt gelingt gelingt

mir immer weniger.


Ich konnte gar nicht anders

als dich mit meiner Liebe zu bedrängen

alles Entgegenstehende zu verdrängen

jedes Nein von dir

zu verdrängen

nicht Besseres fiel mir ein

und versuchte dich zu erobern

und stürzte mich dabei auf dich

nichts hielt mich zurück

kein Nein, kein Nichts,

kein kein kein

und das Laub fällt jetzt

jetzt

und als das Laub noch

grün aus den Zweigen trieb,

als es noch Blätter hieß,

da begann ich dich zu lieben

dich irgend zu kriegen

nein nein nein

der November hat mich wieder

das Laub liegt mir zu Füßen

all meine Sehnsüchte zerbröselt

zerbröselt vor meinen Füßen.


Versuch dich zu vergessen

mich vor meiner Liebe zu dir zu retten

versuch dich zu vergessen

und es gelingt

gelingt gelingt gelingt

mir immer weniger.












Genug


Die Zeit ist reif

alles was bleibt

ist doch nur das Ewige

das immer ewige Glück

zurück

zurück zum ewigen Glück.


Genug, genug gelitten

genug, genug gestorben

laß uns das Lied vom Leben spielen

ja, das Lied vom Glück.

Schwanenhälse strecken sich

ganz ungeübt zum Himmel

Schwanenhälse schauen Schwanenhälse

und alles so verdreht,

so ungelenk,

anzuschauen,

ich möchte bloß noch Schwanenhälse schauen.


Genug, genug gelitten

genug, genug gestorben

laß uns das Lied vom Leben spielen

ja, das Lied vom Glück.


Könnte ich dich fassen

könnte ich den Wind greifen

ich lebte als Windgreifer

lebte und lebte ganz unnütz als Windgreifer

mein Leben verwendete ich gerne dafür

wäre der ewige Windgreifer

das Leben wäre nicht verschwendet

könnte ich dich wirklich fassen

könnte ich dich wirklich fassen.


Genug, genug gelitten

genug, genug gestorben

laß uns das Lied vom Leben spielen

ja, das Lied vom Glück.


Gestern sah ich dich

hatte nicht gesäumt

und sah dich

hatte nicht geträumt

sah Wolken am Himmel ziehen

ja, ihren Weg entlang ziehen

und sah dich

hatte nicht geweint

paar Tränen bloß

paar Tropfen bloß

und die Wolken zogen vorbei

zogen an mir vorbei

als ich dich sah

und ich sah dich.


Ja ja ja

Genug, genug gelitten

genug, genug gestorben

laß uns das Lied vom Leben spielen

ja, das Lied vom Glück.

ja ja ja

genug, genug

ja ja ja

gelitten, gestorben

ja ja ja

genug genug

laß uns das Lied vom Leben spielen

ja ja ja

genug genug

das Lied vom Glück

laß es uns spielen

ja ja ja

genug genug.



Traumschauer


Das Leben geht seinen Weg

es geht und geht seinen Weg entlang

und ich schaue zu,

wie es geht und geht

nach den Fernen strebt

und ich schaue zu,

wie es uns dabei geht

sehe,

wie wir uns vergnügen

wie wir uns haben

wie wir uns

uns haben und haben.


Welch Traumschauer, Traumerschauer,

schaue den Traum

und schaue einen neuen Raum

ich Traumschauer, ich Traumerschauer.


Werde dich lieben

niemals betrügen

du sollst siegen

über mich

und gehe mit dir den Weg

nehme mit dir jeden Steg

und fallen wir,

so gefallen wir uns,

selbst beim Fallen,

und fallen wir,

so fallen wir zusammen

und nennen es Liebe.


Welch Traumschauer, Traumerschauer,

schaue den Traum

und schaue einen neuen Raum

ich Traumschauer, ich Traumerschauer.


Gern sehe ich uns zusammen

das ist mir mein liebster Traum

sehe uns unser Leben leben

sind einfach so zusammen,

als wäre kein Wenn und Aber gewesen

als sollten wir an uns genesen

sehe uns unser Leben leben,

sind dabei ganz nah beisammen,

und nichts ist gewesen

Ende, Ende, Ende,

und alles beginnt am Anfang


Welch Traumschauer, Traumerschauer,

schaue den Traum

und schaue einen neuen Raum

ich Traumschauer, ich Traumerschauer.


Und kann es sein,

so fange ich dich auf,

ich warte nur drauf

und ich bin dein,

warte nur drauf,

den zweiten Schritt zu wagen

nach dem ersten den zweiten Schritt zu wagen

ich träume bereits Monate

Monate davon

träume und versuche

Träume in unsere Realität zu übersetzen

warte warte warte nur drauf

den zweiten Schritt zu wagen

laß es uns einfach wagen

einfach einfach einfach

wagen ohne großes Sagen

still und leise

kommen wir zusammen,

wie Schäfchenwolken am Himmel

als wenn es der Zufall wollte

als wenn es einfach so sein sollte

und lassen Amor lachen lachen lachen

egal, schaue Schäfchenwolken und schaue dich.


Welch Traumschauer, Traumerschauer,

schaue den Traum

und schaue einen neuen Raum

ich Traumschauer, ich Traumerschauer.



Ich


Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,

ein Leben lang

ich könnt' alles kaputt machen

ich könnt' ich könnt' ich könnt'

dich lieben, ewig

wenn du es wolltest.


Ich denk, ich gehe voran,

ich denk, ich komm an dich ran

nichts,

nichts ergibt sich,

schaust mich nicht an,

alles Gemeinsame entfernt sich,

weiter und weiter.


Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,

ein Leben lang

ich könnt' alles kaputt machen

ich könnt' ich könnt' ich könnt'

dich lieben, ewig

wenn du es wolltest.


Alles wäre eigentlich so einfach

ich drehe mich um und sehe weg von dir

schaue neue Gesichter und

ja, eines davon wird mir sicher gefallen

alles wäre eigentlich so einfach

doch drehe ich mich um, so sehe ich dich

und drehe ich mich um, so sehe ich dich

und drehe ich mich um, um, um,

immer weiter um, es nützt nichts,

so sehe ich dich dich dich.

das macht mir angst,

schaue zu und schaue mich,

wie ich so ganz weg von mir bin,

drehe mich um,

und sehe dich dich dich.


Ach ach ach,

Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,

ein Leben lang

ich könnt' alles kaputt machen

ich könnt' ich könnt' ich könnt'

dich lieben, ewig

wenn du es wolltest.


Mist,

Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,

ein Leben lang

ich könnt' alles kaputt machen

wenn es dich zu mir führte,

wenn es dich zu mir führte,

zu mir führte,

ich könnt' ich könnt' ich könnt'

dich lieben, ewig

wenn du es wolltest.



klar


Ich denk an Dich,

und sag es nicht

denn alles was ich sage

betrübt dich

versuch meine Tränen zu trocknen

versuche mit dir zu träumen

in himmlichen Räumen.


Alles erscheint mir so klar

es gibt keine andere Möglichkeit

als dass wir zusammen leben

als dass wir uns lieben

nichts scheint so klar,

mag ich auch maskiert durch

das Leben gehen

so sehe ich dich doch

wie du mich anschaust

verstohlen anschaust

als wenn du einfach nur -ja-

sagen möchtest

und es doch nicht könntest

weil,

ja weil ein Weil dagegen steht

weil

wir uns zwar lieben

weil

wir zwar zusammen gehören

weil

wir schauen müssen

nach dem Licht,

dass uns zusammen bringt

weil wir nicht können

wie wir wollten

weil ein Weil zwischen uns steht.


Ich weiß nicht, wie ich das Unsichtbare

bezwingen soll

klar,

ich kann nichts tun

muss einfach neben dir ruhen

bis du mich sehen willst

an deiner Seite

klar,

an deiner Seite.


So wenig Kraft bleibt mir

so wenig Mut bleibt mir,

denn jedes Wort schreckt dich zurück

als gäbe es zu viel vom Glück

oder

ich verstehe nichts vom Nichts

klar ist nur mein Unverständnis vom Leben

lieber würde ich dir alles geben

als weiter warten zu müssen

auf dein Wort warten müssen

klar klar klar

ich liebe dich

und denke zu wissen

dass du mich liebst

mich liebst

klar, mich liebst.



Hilfe


Hilfe, ich kriege dich nicht mehr los,

versuche es mit allen möglichen Gedanken,

aber wohin sie auch langen,

sie kommen nicht von dir los.


Neulich sah ich dich gehen

wie ein Engel, ein göttliches Wesen,

und ich versuchte an nichts zu denken,

und doch, meine Augen leuchteten

nichts konnte ich daran ändern,

gern würde ich mit dir reden,

könnten wir wieder ein Wort zwischen uns finden

und zur Ablenkung kaufe ich Autos

versuche mich im Kochen und Backen

laufe kilometerweise Wege entlang

lese buchdicke Zeitungen

und doch schreie ich HILFE,

HILFE HILFE,

ich werde dich nicht los

SOS, die Welt geht unter

SOS,

ich werde dich nicht los,

ertrinke in den Gedanken zu dir,

SOS,

die Welt geht unter,

HILFE HILFE, ich werde dich nicht los,

und nichts hilft,

denn irgend etwas sagt mir,

der Verlust wäre zu groß,

ich will will will dich nicht verlieren

niemals verlieren

HILFE HILFE, ich werde dich nicht los,

zum Glück nicht los.


Hilfe, ich kriege dich nicht mehr los,

versuche es mit allen möglichen Gedanken,

aber wohin sie auch langen,

sie kommen nicht von dir los.


Hilfe, ich kriege dich nicht mehr los,

versuche es mit allen möglichen Gedanken,

aber wohin sie auch langen,

sie kommen nicht von dir los.



Traum


Komm, ich entführe dich in ein Land

in dem wir nicht bekannt

laß uns träumen von einem Leben zu Zweit

in der Ferne und doch nicht all zu weit.


Oder laß uns einfach leben, ganz ungeniert

so wie es uns gebiert

laß uns Knüppel für Knüppel aufheben

sie einfach beiseite legen

so müssen wir sie nicht umgehen

und werden wir zusammen leben, so

werden wir unser Leben leben

können, wie wir es wollen

das ewige Versprechen vom Glück auf Erden

seit dem Auszug aus dem Paradies,

seit dem ersten Werden

als er uns verließ.


Komm, laß uns träumen

ein Stück weit zusammen gehen

in fernen allzu nahen Räumen

in denen alles zusammen geht,

was hier nur in der Ferne schwebt,

und laß es einfach geschehen

laß es geschehen,

so ist das Leben

es muß geschehen,

dann wird es Leben.


Und das Laub ist von den Bäumen gefallen,

schwebte auf die Erde hernieder

kam an und existierte fort

als Staub

und das Paradies ist leer

alles steht quer in mir

ich würde dich gerne finden

nachdem ich dich gefunden habe

ich würde dich gerne finden

nachdem ich dich gefunden habe.


Komm, ich entführe dich in ein Land

in dem wir nicht bekannt

laß uns träumen von einem Leben zu Zweit

in der Ferne und doch nicht all zu weit.





Leben


Ich lebe mein Leben

und fühle, als lebte ich es bloß zur Hälfte,

als fehlte dort etwas,

obwohl Stunde um Stunde verrinnt

wie eh und jeh

obwohl Stunde um Stunde vergeht

wie eh und jeh.


Was soll mich trösten?

was soll ich erwarten?

ich glaube

dass bist du

der meinem Leben fehlt

damit es sich besser lebt.

klar, du bist es

der meinem Leben fehlt

damit es sich besser lebt.


Alles funktioniert

alles wird gut

ich lebe das Leben

und verstehe es eben

so gut es geht

ohne dich zu leben.

Durchlebe alles alles

und bin doch nicht ausgefüllt

kann mich nicht beklagen

und klage lauthals,

du fehlst

kann mich nicht beklagen

und klage lauthals

du fehlst.


Hole ein neues Auto ab,

und freue mich drüber,

verhalten

als hätte ich das bereits dauernd getan

Habe Zeit für mich

und freue mich drüber,

verhalten

als hätte ich Unendlichkeiten an Zeit für mich

Backe einen Kuchen

und freue mich drüber,

verhalten

als wäre es nicht eine meiner liebsten Beschäftigungen.


Mein Leben scheint mir so schief

so wenig gerade

ohne dich

klar klar

kann mich nicht beklagen

und klage lauthals

du fehlst.

kann mich nicht nicht

nicht beklagen

und klage doch lauthals lauthals

so lauthals

du fehlst.





paarweise


Ich schließe meine Augen

und sehe dich

wie du dich über mich erhebst

aus all der Enge

zu mir findest

kennst plötzlich keine Zwänge

nur mich, unser Glück.


Gern würde ich weiter träumen

mich von meinen Gedanken tragen lassen

mit den Wolken fliegen

lieber würde ich aber bei dir liegen

ganz real, unausweichlich glücklich

wir eben

ganz real, unausweichlich glücklich

wir eben.


Lieber würde ich bei dir liegen

wie es mir mein Gefühl verhieß

für die letzten Stunden

und weil es mich verließ,

sitze ich hier und schaue zurück

und hoffe, dass dort irgend vorne ist

schaue zurück

und hoffe, dass dort irgend vorne ist.


Habe dich verloren,

mit paar Worten verloren

Zärtlichkeiten mit Worten sollten es sein,

und waren dir doch nicht so gemeint

nun sitze ich hier und schaue zurück

und hoffe, dass dort irgend vorne ist

schaue zurück

und hoffe, dass dort irgend vorne ist.


Vielleicht läßt sich alles erklären

vielleicht werden wir miteinander verkehren

wie ein glückliches Paar

werden es versuchen, ich fühle es

werden uns suchen, und lieben

werden uns suchen, und lieben

lieben bis ans Ende der Welt.






Traumgestalt


Ich habe einen Traum,

den immergleichen Traum

ich lasse mich fallen und lande bei dir

und ich versuche nicht zu schlafen,

versuche zu träumen

träumen träumen träumen

und lande bei dir

mein Traum mag unendlich dauern

mag all unsere Liebe kosten

mag mich zu dir bringen

und mir fällt jeden Tag ein neues Wort zu dir ein

möchte dich im Traum liebkosen

möchte dir meine gesammelten Wörter ins Ohr hauchen

möchte dein Peter Pan sein

sammele dafür meine Träume ein

und Wörter Wörter Wörter

die mir einfallen wenn ich von dir träume

möchte sie dir in dein Ohr hauchen

versuchen, mit dir zu sein

weil wir uns brauchen

und wenn ich träume, so bin ich bei dir

lass mich fallen fallen fallen

und nichts bleibt

kein Denken, kein Überdenken,

kein Übel bleibt

Gedankenfrei können wir zusammen sein

müssen uns von unseren Gedanken befreien

was wäre wenn

ich kann es nicht mehr denken

was wäre wenn

kann es nicht mehr denken

und Plus und Minus, MinusPlus, PlusMinus,

all die Mathematik

die nicht passen will, wenn die Liebe

alle Gesetze umstößt

wenn ich mich fallen lasse

während ich träume

und immer immer immer wieder

bei dir lande

ja, lande lande

bei dir.






Zeitenzeilen


Hab dich gesehen

und nie verloren

aus meinen Augen

verstohlen schaue ich

und sehe dich

wie du auf mich wartest

auf bessere Zeiten wartest

an dem uns unsere Blicke binden mögen

bis in alle Enden binden mögen

weil sie es vermögen

weil sie es mögen

uns endlich zu binden

und nichts uns davon abhalten wird

da all unsere Wege Romwege sind

all unsere Wege nur ein Ziel kennen

den Tag, an dem wir miteinander pennen

und noch ganz andere Dinge tun

während wir zusammen ruhen

auf dem Spielfeld,

dass die Liebe für uns gefunden

und wir lassen Nina für uns sprechen

alles alles alles wird

ja wird

was schon

gut,

alles wird gut

und gut ist uns nicht genug

werden zusammen leben

liebend zusammen durchs Leben gehen

und das ist mehr als gut

das ist der Punkt an dem wir eins sind

das Ziel aller Romwege

das Ziel

und dann der Weg

das Ziel und dann der Weg

zusammen leben, leben lieben,

lebendlieben,

wir werden auf uns warten, ja

hab dich gesehen

und nie verloren

aus meinen Augen

verstohlen schaue ich

und sehe dich

nur dich.






Ich und Du


Noch nie so gelitten

da hilft kein Bitten,

noch nie so gelitten,

und was soll ich bitten

was was was

und sollte die Welt an meinem Leid

zu Grunde gehen

so ist sie es wert

an meinem Leid zu leiden

so ist sie es wert

in Unendlichkeiten zu zerschellen

soll sie doch

soll sie doch

was soll ich mit ihr

was

was soll ich mit ihr

das Paradies genügte mir

wenn ich meine Liebe verlier

so genügte mir das Paradies

und nichts würde dem mehr entgegen stehen.


Mein Gott

nun komm, sehe mich an

komm, lass mich an dich ran.


Ich zerknäuel meine Seele

quetsche mein Herz

und lasse meine Tränen fließen.


Mein Gott

nun komm, sehe mich an,

komm, lass mich an dich ran,


Und bin ich es nicht wert

so soll doch alles vergehen

was soll die Welt ohne Liebe

das Paradies gibt es auch ohne Hiebe

was soll die Welt ohne Liebe

das Paradies gibt es auch ohne Hiebe

ohne Hiebe.






Vom Hier und Nichts


Ich habe geträumt von uns,

wir treffen uns im Nichts

gleich hinter dem Apfelbaum

und kosten von uns

und es gibt nichts

nur diesen einen Traum


Welch verträumtes Weltengeplapper

Geträumtes vom Anderen

nichts vom Hier und Jetzt

so wie es wirklich ist,

schaue dein Gesicht

deine Augen

so so so und werde entrückt

ganz verzückt von so viel Glanz

so ungemein glücklich

versuche dich zu finden

gleich hier

nichts Geträumtes vom Anderen

alles im Hier und Jetzt.


Gehe neben dir unsere Wege

und alles was mir nahe geht

geschieht, wenn ich dich sehe

du wie warmer Wind um meine Seele wehst.


Komm lass uns zusammen gehen

vom Nichts zum Hier und Jetzt

laß uns miteinander streiten

miteinander fighten

um Nichts zum Hier und Jetzt

damit wir uns lieben

gern hätte ich es längst mit dir getrieben

aber lieber möchte ich dich für immer lieben,

hätte so gern mit dir alles getrieben

um dich zu lieben lieben lieben.


Klar,

Gehe neben dir unsere Wege

und alles was mir nahe geht

geschieht, wenn ich dich sehe

du wie warmer Wind um meine Seele wehst.

alles was mir nahe geht geschieht

geschieht, wenn ich dich

dich sehe wie ein warmer Wind dich

um meine Seele wehen

alles geschieht

und alles was mir nahe geht geschieht.






Laß uns


Laß uns zusammen leben

laß uns Sonne und Regen zugleich erleben

ja, laß uns unter dem ewigen Regenbogen begeben

und

und laß uns

ficken ficken ficken

einfach und gerade aus nur ficken

ohne Punkt und Komma

ficken ficken ficken

laß uns

ha ha ha

ja, ficken, geradeaus ficken

und laß uns unter dem ewigen Regenbogen leben

laß uns Sonne und Regen gleichzeitig erleben

laß uns einfach glücklich sein

ist das Glück auch noch so gemein

laß uns einfach glücklich sein

paßt es auch nicht in unserem Plan hinein

versuchen wir es einfach

uns dem Leben hinzugeben

und dann zu sehen

was aus uns wird

uns zusehen, wie wir zusammen alt werden

wie das Leben dahin und dorthin geht

und ehe wir an gar nichts denken

so laß uns einfach

einfach,

ja, ha ha ha

ja, ha ha

und lieben will ich dich,

nicht nur für den Augenblick

will bei dir sein

ja, na klar,

ha

ja ja ja, na klar, ha

schön.






und ich schreibe


Und ich schreibe für Dich

das Leben neu

schreibe für Dich, nur für Dich

Himmel und Erde zu einem neuen Ort

an dem es sich für uns leben läßt

und ich schreibe für Dich

in Einsen und Nullen

das Leben neu

damit ich bei dir bin

so naturgemäß wie die Luft

die Luft zum atmen

und ich schreibe

schreibe schreibe schreibe

für Dich das Leben neu

wenn alles bleibt wie es ist

schreibe ich, ich

für Dich das Leben neu.

Für dich wandel ich auf Sternen,

fernen Planeten und Straßen

vermesse mit meinen Worten die Welt

und das All,

vermesse all das Leben

für Dich, nur für Dich

das Leben neu

schreibe für Dich, nur für Dich

Himmel und Erde zu einem neuen Ort

an dem es sich für uns leben läßt

ganz einfach leben läßt

und glaube an dich so fest

an deine Liebe so fest

damit sie uns zusammen kommen läßt.

Und, ja, und ich schreibe für Dich

das Leben neu

schreibe für Dich, nur für Dich

Himmel und Erde zu einem neuen Ort

an dem es sich für uns leben läßt

ganz einfach leben läßt.








Bitte


Bitte mißachte mich,

bitte schau direkt an mir vorbei

bitte rede kein einziges Wort mit mir,

ich bitte darum wie ein winselnder Hund,

wenn ich dich sehe, schaue ich mir noch an jeder

unsichtbaren Wand die Nase krumm

Bitte mißachte mich,

bitte schau an mir direkt vorbei

bitte rede kein einziges Wort mit mir,

wenn das deine Art ist, mir deine Liebe zu zeigen

dann liebe ich es,

und laß kein Deut davon ab,

versuche mich einfach nicht zu sehen

mit mir kein einziges Wort zu reden

wenn das deine Art ist, mir deine Liebe zu zeigen

dann tu es,

und ich liebe dich,

liebe dich

auch wenn alles in mir rebelliert

wenn ich dabei ständig mein Leben verlier

jede Sekunde ein Leben, doch tu es ruhig

ich muss es ertragen

was soll ich sagen

warte auf ein Wort von dir

ein Fingerzeig,

einen Augenblick des Glücks

und wenn du diesen nicht verlierst,

dann ist es wohl deine Art, mir deine Liebe zu zeigen

und du sollst wissen, lieber werde ich daran leiden,

als dich verlieren

lieber werde ich daran leiden

als dich verlieren

egal, dann ist es wohl deine Art, mir deine Liebe zu zeigen.




Warte


Ich warte auf Dich

gehe umher und verliere mich

zwischen Kühlschrank und Flur

sitze auf dem Klo

und warte auf Dich

schaue umher, halte nach Dir Ausschau

schaue hinter jeder Gestalt, Dich

und versuche die Zeit, die uns trennt totzuleben

einfach so der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den

Allerwertesten zu geben

Ich warte auf Dich

gehe umher und verliere mich

zwischen meinen Tagträumen und dem

was ich sehe, wenn ich nach Dir sehe

mich nach Dir sehne.

Fahre ständig Straßenbahn, fahre Straßen, Wege, Plätze ab

in meinen Gedanken lasse ich mich treiben

versuche dabei bei mir zu bleiben

während ich an Dich denke

koche und esse und trinke, mich ablenke, meine Gedanken nach Dir verrenke

das Leben, das Leben, das Leben, das mich von dir trennt, totlebe

totlebe, weil Du mir fehlst.

Ja, werde die Zeit, die uns trennt totleben

werde einfach so der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den

Allerwertesten geben

werde der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den

Allerwertesten geben

der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den

geben.

geben, ja geben

und ich lebe, wenn ich dich sehe

mich Dir gebe, mich Dir nehme

und ich lebe, wir leben beieinander

zusammen beisammen

beisammen zusammen

und ich lebe, wir leben beieinander

zusammen beisammen

beisammen zusammen.

und ich lebe, wir leben beieinander

zusammen beisammen

beisammen zusammen.




krank


Gern wäre ich krank vor Glück,

gern wäre ich nicht bedrückt

von all den Hoffnungen

von all den Erwartungen

die sich in mir aufgebaut haben

wie der Turm von Babel

und ich verstehe nichts mehr

vor lauter wirren Sprachgeräuschen

die mich Tag und Nacht herum scheuchen.

Gern wäre ich krank vor Glück

gern wäre ich nicht bedrückt,

und wenn alles nicht hilft,

so will ich mich verlieren

in eine nette Krankheit

krank sein ist so schön

krank sein ist so edel

krank,

gern wäre ich krank an Dir

so dass ich mich verlier,

eine Depression wäre doch ganz nett

eine kleine Depression mit der ich mich ret'

von all den Erwartungen

gern wäre ich krank an Dir

so dass ich mich verlier,

doch doch doch selbst das ist mir verwehrt

lache über mich selbst

denk ich über mich nach

ist es mir jedes Mal ein lustiges Fest,

als Spätberufener die Liebe finden

und sie doch nicht für sich gewinnen,

ach, denk ich über mich nach

ist es mir jedes Mal ein lustiges Fest,

und gern würde ich zusammen mit dir lachen weinen

einfach Unsinn treiben

und gern würde ich zusammen mit dir lachen weinen

einfach Unsinn treiben

aber das wäre meinem Leben zu einfach

lieber ärgert es mich dreifach

einfach dreifach.



ich weiß


Ich weiß, dass du es bist,

mein Gegenüber

mein Mein,

dass du es bist,

weswegen ich mehr bin

als nur das Ewige

Gleiche, Immergleiche.


Ich habe dich getroffen

und bin von dir getroffen worden

unerwartet und kaum dass ich ausweichen konnte

ausweichen mochte,

ließ mich treffen und wurde getroffen

von dir getroffen

mit jedem Blick, mit jedem Wort

mit allem was du bist.


Und so versuche ich an uns zu glauben,

mich mit dir ins Leben zu trauen

Schritt um Schritt zu Dir

zu gelangen

Schritt um Schritt zu Dir,

das ist mein Verlangen,

dahin geht mein Bangen,

und ich schaue nach dir

und ich schaue, schaue.


Ich weiß, dass du es bist,

mein Gegenüber

mein Mein,

dass du es bist,

weswegen ich mehr bin

als nur das Ewige

Gleiche, Immergleiche.


Ich weiß, dass du es bist,

du es bist, und schaue nach dir

denn ich weiss, dass du es bist

du es bist, und schaue nach dir

dir vom Hier zum Hier zu Dir

dir vom Hier zum Hier zu Dir.









beisammen


Ich gehe mein Leben entlang

stets auf dem gleichen Gang entlang

habe gefrühstückt und zu Abend gegessen

kann dich niemals vergessen

habe allein geschlafen und den Tag über gewacht

habe doch all die Zeit mit dir verbracht.


Der Wind spielt mir um's Gesicht

versucht mich anzutreiben

wohin?

ich gehe mein Leben entlang

und du bist mittenmang

warte auf die ersten Herbstblätter

wie sie mit dem Wind spielen

warte auf die ersten Schneeflocken

Gebilde bildend, im Wind sich schaukelnd

warte auf das erste Erwachen

und am Ende stets die Pusteblume

Pusteblume

und der Wind treibt sie dahin und dorthin

Pusteblume

Pusteblume

und

und der Wind treibt sie dahin und dorthin.


Ich gehe mein Leben entlang

stets auf dem gleichen Gang entlang

habe gefrühstückt und zu Abend gegessen

kann dich niemals vergessen

habe allein geschlafen und den Tag über gewacht

habe doch all die Zeit mit dir verbracht.


Was bleibt ist das Zusammen

sind stets beisammen

kann mich nicht ohne dich denken

sind stets beisammen

Hoffnung und Glück

damit das Leben uns nicht weiter bedrückt

Fühle uns beisammen

nichts trennt uns

Fühle uns beisammen

vom Wind der Zeit umgeben

werden wir doch irgend zusammen

zusammen leben.


Ich gehe mein Leben entlang

stets auf dem gleichen Gang entlang

habe gefrühstückt und zu Abend gegessen

kann dich niemals vergessen

habe allein geschlafen und den Tag über gewacht

habe doch all die Zeit mit dir verbracht.





ganz leis


Ganz leis sag ich Dir, ich liebe Dich,

ganz leis so leis, ich liebe Dich,

so leis, als wäre es ein Geheimnis um uns

so leis, als wäre jeder Laut zu laut für uns

so leis, als lebte das Leben im Leisen

so leis, als wollte ich es schreien,


schreien:

ich liebe Dich

so leis, leis


und im ersten Laut will ich Dir sein so laut,

wie der Urknall so laut,

als wäre es leise,

so leis, als könnten wir es sagen

ohne einen Ton von uns zu geben

so leis, als könnten wir es wagen

zusammen zu leben,

ganz ohne uns ein Wort zu geben.


Ich habe es neulich und vor Ewigkeiten erfahren,

dass ich Dich liebe,

ein Wort hat es zu mir getragen,

ganz leis und doch zu hören

ich liebe Dich,

es war einfach da vom irgendwo,

hat sich niedergelassen in meinen Gedanken

und ich hatte schon immer das Verlangen

es zu erfahren,

ja, die Liebe zu erfahren

und alles zu tragen, zu tragen, zu tragen

es auszuhalten,

ganz leis, so leis auszuhalten.


Ich möchte Dich lieben

und einfach lieben

ganz einfach lieben

nichts einfacher als lieben.

und

Ich möchte Dich lieben

und einfach lieben

ganz einfach lieben

nichts einfacher als lieben.


Und ganz leis möchte ich es Dir sagen

einfach indem ich neben Dir stehe

und Dich anschaue,

sollst Du begreifen,

wie es um mir steht,

dass mich Deine Liebe

nicht unberührt lässt,

ganz leis, ganz leis:

ich liebe Dich.




herbstgefühlt


und wenn Du Dich zurück ziehst,

und wenn Du alle Kraft zu Dir nimmst,

wie die Natur im Herbst,

der Baum, der seine Säfte zu den Wurzeln nimmt,

der Bär, der sich in seine Höhle begibt,

alles Leben langsamer geht,

so ist es nur,

um den Winter zu überstehen,

die Kälte, den Wind, die Dunkelheit,

das lange Auseinanderstehen,

das Sehen und doch nicht sehen,

das Sprechen und doch nicht sprechen,

das Wort, das in den Raum fällt,

wie loses Gestein fällt,

und liegen bleibt,

rollt, in einem grollt und liegen bleibt,

und wenn Du Dich zurück ziehst,

und wenn Du alle Kraft zu Dir nimmst,

wie die Natur im Herbst,

dann verstehe ich Dich wie mich

und liebe Dich um so mehr,

denn es wird nach dem Winter

unserer Frühling kommen,

in zwei Tagen, in zwei Jahren

und aller Herbst war gut,

denn alle Kräfte sind endlich,

die Natur zeigt sich in bunten Farben

will uns trösten, hier und dort fällt ein Blatt, doch

es wird nicht das letzte sein,

warte nur unseren Frühling ab,

und wir sind ein Paar

zwei, die nicht auseinander können

weil sie sich sonst niemals gefunden hätten

und wir sind ein Paar

zwei, die nicht auseinander können

weil sie sich sonst niemals gefunden hätten.





gespürt, Dich gespürt


Ich stehe auf, recke mich

schaue nach Draußen und bleibe bei mir

und Dir und denke, vielleicht ist es ja dieser Tag

an dem wir uns finden

in all dem Gewirr uns finden

und denke dieses und denke das und denke nichts

was uns trennen könnte

während mir der Toast auf dem Fuß fällt

nehme es gelassen

schaue nach Draußen

zu schauen den Tag, wie er sich gibt

schaue den Tag, wie er sich gibt

der Blick frei zu den Wolken, darüber mag

Gott hocken neben seinen Posaunisten

und hier unten ist alles so frisch

gemacht für einen ausgeschlafenen Blick

und während mir der Toast auf dem Fuß fällt

nehme ich es gelassen,

lecke die Marmelade vom großen Zeh

und versuche zu ergründen, warum es mir gut geht,

denke an Dich und lecke versonnen am großen Zeh herum

ich will hinaus gehen, den Tag verstehen

ein neues Gesamtkunstwerk ist gerade aus der Nacht heraus geboren

kaum dass ich wach wurde, ist der Tag geworden

kaum dass ich es verstehen konnte, war es Realität geworden

Du stehst an meiner Tür und klingelst Dich zu mir

Ich stehe auf, recke mich

schaue nach Draußen und bleibe bei mir

und Dir und denke, vielleicht ist es ja dieser Tag

an dem wir uns finden,

was für ein Traum

ein Traum?

Ja, ja , ja

Ich stehe auf, recke mich

schaue nach Draußen und bleibe bei mir

und Dir und denke, vielleicht ist es ja dieser Tag

an dem wir uns finden,

dieser Tag, an dem wir uns finden.

an dem wir uns finden

wir uns finden.




Unser Tag


Was für ein Tag,

ich decke den Tisch

und schaue Dir beim Wohlfühlen zu

und setze mich daneben

zu beginnen ein Gespräch eben

zu finden das Du, das immerwährende Du.


Und ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,

zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag

zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich

und alles soll nur eines bedeuten

ich liebe Dich.


Was für ein Tag,

wir schauen uns an, fangen damit an.

schauen uns hinter unseren Gesichtern

und ich bin bei Dir

zu fühlen Deine Gefühle

Dir alles von mir zu geben

meine Gefühle übervoll.


Und ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,

zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag

zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich

und alles soll nur eines bedeuten

ich liebe Dich.


Was für ein Tag,

ich schenke Dir ein Lächeln,

lasse meine Augen leuchten

die Lippen spitzen, sie Deine finden,

und schaue Deinen vertrauten Blick

angekommen bei Dir, verliere ich mich

immerwährend bei Dir.


Und ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,

zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag

zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich

und alles soll nur eines bedeuten

ich liebe Dich.


Was für ein Tag,

ich hebe Dich auf ,

und bin bei Dir aufgehoben

trage Dich über die Schwelle

zu schauen hinter dem Horizont

wo alles weiter geht

hinterm Horizont, das Wir beginnt

das Wir zusammen lebt

und wir sind wir

für Ewigkeiten wir.


Glaube mir,

Ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,

zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag

zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich

und alles soll nur eines bedeuten

ich liebe Dich.


Ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,

zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag

zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich

und alles soll nur eines bedeuten

ich liebe Dich.




Kuschelweich


Ich schaue zu Dir,

auf dass ich mich bei Dir verlier,

mein Gesicht an Dir verlier,

für Dich bade ich in Kuschelweich,

auf dass ich in Deinem Leben bleib,

mein Leben lang bei Deinem bleib.


Viele Wege führen nach Rom,

einer zu Dir genügte mir schon,

und säße ich auf einer Insel,

will ich Dein Hadrian sein,

und bleiben und bleiben und bleiben

will ich Dein Hadrian sein,

und bleiben und bleiben und bleiben.


Der Gesang der Vögel trägt mich fort

immer und immer und immer zu Dir fort

und wüßte ich einen Ort

an dem unsere Liebe uns erreicht

würde alles so wunderbar leicht

einen Ort an dem unsere Liebe uns erreicht

uns erreicht erreicht erreicht

es würde alles so leicht,

leicht leicht leicht, so wunderbar leicht

uns erreicht so leicht,

unsere Liebe uns erreicht

einen Ort, an dem uns unsere Liebe,

Liebe,

wüßte ich diesen Ort,

ich ginge mit Dir zu diesem fort,

an diesem Ort,

an dem uns unsere Liebe erreicht.


Ich schaue zu Dir,

auf dass ich mich bei Dir verlier,

mein Gesicht an Dir verlier,

für Dich bade ich in Kuschelweich,

auf dass ich in Deinem Leben bleib,

mein Leben lang bei Deinem bleib.


Du hast mich mitgenommen,

ehe ich etwas von Dir vernommen,

hast Du mich in Deine Westentasche gesteckt,

mit einem Taschenspielertrick

es ist Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick

Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick

Liebe solange ich schaue,

mich endlich zu dieser Liebe traue,

Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick

ersten zweiten dritten Blick

Liebe,

Liebe solange ich schaue.


Und ich schaue zu Dir,

auf dass ich mich bei Dir verlier,

mein Gesicht an Dir verlier,

für Dich bade ich in Kuschelweich,

auf dass ich in Deinem Leben bleib,

mein Leben lang bei Deinem bleib.

für Dich bade ich in Kuschelweich,

auf dass ich in Deinem Leben bleib,

mein Leben lang bei Deinem bleib.

in Kuschelweich,

einfach nur in Kuschelweich.


Es ist Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick

Liebe

Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick

und für Dich bade ich in Kuschelweich,

einfach nur in Kuschelweich.







was und was


Was will es schon, das Leben

lass es leben,

während wir zusammen gehen

lass es leben,

Was will es schon, das Leben,

alles was es fordert

alles was es ordert

ist für das Nichts

Nullum, nichts, nichts nichts nichts

alles nichts,

komm, laß es leben

das Leben, während wir zusammen gehen

all das Öde vergessen

und die Wiese wieder als Wiese sehen

die Blume am Wegesrand

sehen

und das Licht am Himmel,

wie es sich verändert

sehen

und all das, woran es sich so leicht

so leicht vorüber gehen läßt

ohne Halt ins Nichts,

uns bedeutet so Vieles viel zu viel

uns erreicht Vieles viel zu viel

Stop Stop Stop

laß es sich leben, das Leben

während wir zusammen gehen

während wir zusammen gehen

Stop Stop Stop

laß es sich leben, das Leben

während wir zusammen gehen

während wir zusammen gehen.








erwartet


Ich hatte Dich erwartet

an diesem Tag wirst Du bei mir sein

ich hatte mich danach gesehnt

ab diesem Tag werden wir zusammen bleiben.


Ich habe Dir noch so wenig erzählt

von dem was ich bin

so wenig erwähnt,

dass ich in Dich verliebt bin

paar Augenblicke haben sich unsere Augen

getroffen

paar Ewigkeiten haben wir uns in Ihnen gesehen

und doch

was würde ich Dir alles erzählen

sonst noch alles erwähnen

jeden Moment mit Dir kosten wollen

naschen wie an Erdbeermarmelade

Trüffel mit Erdbeermarmelade.

naschen wie an Erdbeermarmelade

Trüffel mit Erdbeermarmelade.


Ich hatte Dich erwartet

an diesem Tag wirst Du bei mir sein

ich hatte mich danach gesehnt

ab diesem Tag werden wir zusammen bleiben.


Wir werden reden und zusammen gehen

die Zukunft zu ergründen

Tag um Tag uns neu zu finden

Wir werden nicht auseinander können

werden wir uns erst einmal finden

und ich will mit Dir Pferde stehlen gehen

und wenn wir keine Pferde sehen

werden wir uns Ameisen nehmen

alles Mögliche wird uns einfallen

während wir reden und zusammen gehen

die Zukunft zu ergründen

Tag um Tag uns neu zu finden.


Ich hatte Dich erwartet

an diesem Tag wirst Du bei mir sein

ich hatte mich danach gesehnt

ab diesem Tag werden wir zusammen bleiben.

und nichts wird uns auseiander bringen

uns wird alles gelingen.






gefunden


Liebe mich nicht so sehr,

sonst bleibt der Kummer bei Dir

Liebe mich so sehr,

sonst finde ich niemals zu Dir.


Versuche es mit einem guten Spruch

versuche es mit einem kurzen Blick

versuche es mit einem Lächeln

versuche es mit einem Gefühl

und sage nie,

es würde nicht gehen

es würde nicht funktionieren

ich sehe uns zusammen einen Weg finden

direkt zu uns einen Weg gründen

und hinter uns die Welt

wie sie langsam zerfällt

aus den Fugen fällt

und alles so hell

hinter uns die Welt

wie sie langsam zerfällt

aus den Fugen fällt

fällt fällt.


Und liebe mich nicht so sehr,

sonst bleibt der Kummer bei Dir

Und liebe mich so sehr,

sonst finde ich niemals zu Dir.


Versuche es einfach mit Dir

Versuche es mit einem Bier

Versuche es mit einem Steak

Versuche es mit einem Lied

und ich bin bei Dir

Dich mitzunehmen zu mir

Dich mitzunehmen und bleibe

bleibe bei mir

Versuche es mit einem Bier

Versuche es mit einem Steak

Versuche es mit einem Lied

und ich bin bei Dir

bei Dir

Dir Dir.


Und liebe mich nicht so sehr,

sonst bleibt der Kummer bei Dir

Und liebe mich so sehr,

sonst finde ich niemals zu Dir.


Und gehst Du weg

so wäre es nicht besonders nett

kein Wort von Dir

als letzten Versuch schreie ich zu Dir

ich liebe Dich

und hoffe, mein Schrei wird von Dir gehört

versuche Dich zu erreichen

versuche es in allen Bereichen

versuche mich Dir zu geben

versuche das Leben anzuflehen

anzuflehen zu flehen

flehen flehen.


Und ich liebe Dich so sehr,

so bleibt der Kummer bei mir

Und ich liebe Dich so sehr,

sonst finde ich niemals zu Dir.











hatte gedacht


Hatte gedacht gedacht gedacht

zu viel gedacht

und fühle Deine Macht

sie überfällt mich im Schlaf, am Tage,

überfällt mich und meine Gedanken,

lässt mich bei Dir verharren, warten vor

der offenen Tür

und alles was uns bleibt ist die Zeit

soll sie richten, gerecht sein und richten

alles richten,

und wir sind zusammen

vereint in eins,

hatte gedacht gedacht gedacht

zu viel gedacht

und fühle Deine Macht

sie überfällt mich im Schlaf, am Tage,

überfällt mich und meine Gedanken,

lässt mich bei Dir verharren,

und lobe mein Glück,

Dich zu kennen

möchte Dich bei meinem Namen

nennen

vor Glück die

Schmetterlinge fliegen

lassen,

vom Eise befreit

und bereit vom Berg zu steigen

vom Berg zu steigen

zu steigen

hatte gedacht gedacht gedacht

zu viel gedacht

und fühle Deine Macht

sie überfällt mich im Schlaf, am Tage,

überfällt mich und meine Gedanken,

lässt mich bei Dir verharren, warten

warten warten vor

Liebe.





ein Wort zu Dir


Wo bist Du,

während Du bei mir bist,

wo bist Du,

sag mir wo das Ziel ist

und ich schaue mich um

versuche mit blinden Augen zu sehen

verstehe nichts und glaube an Dich

verstehe nichts und vertraue

vertraue meinem Gefühl,

halte allen Belagerungen stand

versuche es mit meinem Verstand

und suche Dich

wo bist Du,

während Du bei mir bist,

wo bist Du,

während Du mich nicht vergisst,

wo bist Du,

während sich meine Gedanken mit Deinen treffen

ganz ungeheuren Sex miteinander haben

und sich dabei so gut vertragen,

uns einfach mit sich ziehen

ins Irgendwo

ins Reich der Liebe

gleich hier,

und nicht zu verfehlen

treffe mich und ich bin bei Dir

Du bist der Sieger

mein Gewinner

und ich schaue mich um

und suche Dich

während Du bei mir bist

während Du bei mir bist.

und suche Dich

während Du bei mir bist

bei mir bist.





SMS ins Nichts


Schicke eine SMS ins Nichts

werfe eine Flaschenpost ins leere Meer

angele mitten in der Luft

hoffe auf ein Wunder

auf ein verdammtes Wunder

sehe Dich vor jeder Wand

male meine Traurigkeit an ihr an

damit ich Dich nicht verlier

nichts Neues brauche ich außer Dir

ohne Dich gehe ich im Sommer eisbaden

ohne Dich werde ich im Tal die Berge erklimmen

ohne Dich ziehe ich all meine Sachen verkehrtherum an

Du fehlst mir wie ein verlorenes Stück von mir

kein Geld könnte dich ersetzen

würde jeden Euro auf dich setzen

Schicke eine SMS ins Nichts

werfe eine Flaschenpost ins leere Meer

angele mitten in der Luft

hoffe auf ein Wunder

auf ein verdammtes Wunder

sehe Dich an meiner Seite

uns beide Seite an Seite und

will nichts anderes sehen

kein Licht neben Dir

und alles mag neben Dir dunkel bleiben

alles mag nichts, rein gar nichts sein

alles alles alles

nichts und nichts, nichts

alles mag nichts sein

Schicke eine SMS ins Nichts

werfe eine Flaschenpost ins leere Meer

angele mitten in der Luft

hoffe auf ein Wunder

auf ein verdammtes Wunder

Schicke eine SMS ins Nichts

werfe eine Flaschenpost ins leere Meer

angele mitten in der Luft

hoffe auf ein Wunder

auf ein verdammtes Wunder






mein Licht


Komm, lege Dich neben mir,

gleich auf dem Rasen hier

schauen wir den Sternen beim Strahlen zu

und ich finde für jeden Stern einen neuen Namen,

indem ich Ihnen Deinen Namen sage

so habe ich Dich stets bei mir,

kann mich Nachts mit Dir zudecken

und flüsternd mit Dir reden

Dir all meine Tränen geben

während ich versuche zu schlafen

versuche zu träumen

versuche bei Dir zu sein

versuche mich an Dir zu wärmen

Komm, lege Dich neben mir,

gleich auf dem Rasen hier

schauen wir den Sternen beim Strahlen zu

und ich finde für jeden Stern einen neuen Namen,

indem ich Ihnen Deinen Namen sage

so bleibst Du bei mir,

auch wenn das Trennende uns trennt

wenn alles gegen uns zu sein scheint

und komm, ich will Dich finden

ganz nah bei mir ergründen

all Deine Liebe entdecken

wie ein Sternensucher in der Nacht

wie ein Sternensucher in der Nacht

such ich den Himmel nach Dir ab,

und nenne jeden Stern nach Deinem Namen

so kann ich Dich stets bei mir haben

wie ein Sternensucher in der Nacht

in der Nacht kurz vor dem Tag

in der Nacht vor dem Tag

Komm, lege Dich neben mir,

gleich auf dem Rasen hier

schauen wir den Sternen beim Strahlen zu

und ich finde für jeden Stern einen neuen Namen,

indem ich Ihnen Deinen Namen sage






Überraschungsgast


Ich brauch mal wieder einen Überraschungsgast,

der so richtig zu mir paßt

der all das mit mir macht, was in eine geile Nacht paßt,

brauch 'nen Überraschungsgast,

'nen Überraschungsgast,

der all das mit mir macht, was in 'ne geile Nacht paßt.


Schaue mich bereits um,

schaue dort und hier herum, herum herum na und

nach einem Überraschungsgast, ein Gast, der alles für mich hat,

wo bist du, rufe ich in die weite Welt

sei mein Überraschungsei,

aus dem ich dich in einer geilen Nacht pell,

sei mein Überraschungsei,

aus dem ich dich in einer geilen Nacht pell.


Schaue mich bereits um

und verdrück 'ne Träne, hab dich längst gefunden,

muss Dich nur noch verpacken, an mich senden, als Überraschungsgut

das Trauerspiel zu enden, am Ende wird alles gut,

scheiße, brauche mal wieder einen Überraschungsgast,

brauche dich und liebe dich und binde dich und finde dich dich dich dich.


Ich brauch mal wieder einen Überraschungsgast,

der so richtig zu mir paßt

der all das mit mir macht, was in eine geile Nacht paßt,

brauch 'nen Überraschungsgast,

'nen Überraschungsgast,

der all das mit mir macht, was in 'ne geile Nacht paßt.


Ich brauch mal wieder einen Überraschungsgast,

der so richtig zu mir paßt

der all das mit mir macht, was in eine geile Nacht paßt,

brauch 'nen Überraschungsgast,

'nen Überraschungsgast,

der all das mit mir macht, was in 'ne geile Nacht paßt.






Ein Liebeslied


Das Land lebt seinen Tag

und alles wie ein Ostermarsch,

all die Spaziergänge Geschichte,

es verschieben sich die Gewichte.


Laßt uns unseren Staat erobern,

macht nicht kaputt, was uns kaputt macht,

rennt nicht die Mauern ein,

laßt sie Teil unseres Hauses sein,

ja, laßt die Grundrechte unsere sein,

wir fordern sie für uns ein,

brauchen keine Politiker

die lügen, nötigen, erpressen

verleumden, töten, morden,

fälschen, betrügen, körperverletzen

foltern, unsere Seelen foltern.

und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.


Laßt es uns ganz leise sagen

die zehn Tabus, die uns plagen:

brauchen keine Politiker

die lügen, nötigen, erpressen

verleumden, töten, morden,

fälschen, betrügen, körperverletzen

foltern, unsere Seelen foltern.

und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.


Das Papier meint es gut mit uns,

alles steht geschrieben

doch nichs funktioniert

alles steht geschrieben

auf feinem Papier, schön pointiert,

ganz leise rufen wir:

brauchen brauchen brauchen

brauchen brauchen brauchen

keine Politiker

die lügen, nötigen, erpressen

verleumden, töten, morden,

fälschen, betrügen, körperverletzen

foltern, unsere Seelen foltern.

und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.


Die Gerechten sind uns versprochen,

von dem da oben versprochen

sollen kommen und die Welt regieren

doch was hält uns davon ab,

nicht auf dem da oben zu warten

was hält uns davon ab,

all das von unseren Politikern zu erwarten,

denn wir brauchen brauchen brauchen,

keine Politiker

die lügen, nötigen, erpressen

verleumden, töten, morden,

fälschen, betrügen, körperverletzen

foltern, unsere Seelen foltern.

und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.

brauchen sie wirklich nicht,

brauchen auch kein Gericht,

wenn wir es sebst schaffen

mit uns als unseren Waffen

indem wir ganz leise zu ihnen rufen

wir brauchen brauchen brauchen,

keine Politiker

die lügen, nötigen, erpressen

verleumden, töten, morden,

fälschen, betrügen, körperverletzen

foltern, unsere Seelen foltern.

und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich,

liebe dich.

mein Schmerz ist riesengroß

du bist einfach fort

ich liebe dich.





Glaubst Du


Glaubst Du, dass die Blumen blühen

in einem Land, in dem nichts besteht

Glaubst Du, dass es die Liebe gibt

in einem Land, in dem nichts gilt.

Dann laß uns unsere Liebe leben

laß uns nur noch zusammen gehen.


Und liebst Du mich, dann liebe mich,

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich

liebe

liebe liebe liebe mich.


Glaubst Du so glaube mir,

ich führe Dich in's sonnige Süden

dort wo die Blumen ewig blühen

ich führe Dich ins Land der Liebe

dort wo das Leben sich gerne lebt.

Folge Dir auf Deinen Wegen

möchte Dich stets bei mir sehen.


Und liebst Du mich, dann liebe mich,

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich

liebe

liebe liebe liebe mich.


Glaubst Du an eine Welt im Frieden

eine Welt, in dem die Liebe lebt

Glaubst Du an eine Welt mit Zukunft

eine Welt, die sich zusammen hält,

Glaubst Du an uns, so glaube

und glaubst Du an uns, so glaube.


Und liebst Du mich, dann liebe mich,

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich

liebe

liebe liebe liebe mich.


Und ich liebe Dich, denn ich liebe Dich,

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe Dich

liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe Dich

liebe

liebe liebe liebe Dich.









Träumer


Ich sitz beim Frühstück, laß die Zeit vergehen,

denn es ist so schön, der Zeit beim Vergehen zuzusehen,

ruhig in den Tag hinein zu träumen,

den Wolken beim Ziehen am Himmel zuzusehen.


Ich versuche nicht an Dich zu denken,

um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,

laufe meinen Weg in den Tag hinein,

kann es nicht ohne zu weinen.


Ich hoffe, Du hast einen guten Tag,

ich hoffe, Du denkst an mich Tag und Nacht

ich sehe Dich ständig in meiner Nähe,

könnte dich ja begegnen,

neulich war es mir so, als sähe ich Dich auf einem Fahrrad,

und schaue in jedes Auto, dass Deine Marke trägt.

schau in die Gesichter und denke an Dich,

ich versuche nicht zu weinen

doch laufe ich meinen Weg in den Tag hinein,

bleibe ich nicht lange allein, die Wangen werden feucht,

jeder Tropfen sagt, ich liebe Dich.


Ich versuche nicht an Dich zu denken,

um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,

laufe meinen Weg in den Tag hinein,

kann es nicht ohne zu weinen.


Doch doch doch, bin ganz gut im Warten,

vertreibe mir die Zeit im Nichts,

schaue Wolken, wie sie am Himmel ziehen

versuche meine Gedanken an sie zu verlieren

überschütte mich mit Arbeit, um meine Gedanken

in ihr zu begraben, schaufele ein Loch,

für all meine Gedanken,

und doch, ich kann sie nicht verlassen

möchte Dich auf all meinen Wegen begegnen,

schaue mich um, Dich zu finden,

verloren ist erst, was man nicht mehr sucht,

verloren ist erst, was man nicht mehr sucht.


Ich versuche nicht an Dich zu denken,

um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,

laufe meinen Weg in den Tag hinein,

kann es nicht ohne zu weinen.


Ich versuche nicht an Dich zu denken,

um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,

laufe meinen Weg in den Tag hinein,

kann es nicht ohne zu weinen.










Glück


ich mag es, wenn Du mich beglückst,

wenn Du mich wieder ein paar Worte finden läßt

ein paar Worte zum Beschreiben des Glücks zwischen uns

und das was wird, wenn wir uns finden


ich mag Dich,

aber das habe ich bereits gesagt

ich mag es, wenn Du anders bist als ich

ich mag es, wenn Du so bist wie ich

ich mag das Gemeinsame und

das Unterschiedliche, das uns zusammen hält


ich laß für Dich den Mond leuchten

die Sonne rot im Meer eintauchen

den Morgen wie eine Briese erscheinen

die Nacht vom Tag begleiten


ich will bei Dir sein,

neben Dir aufwachen und Dich in die Nacht

küssen

ich will bei Dir sein,

mit Dir mein Leben leben und Dich in den Tag

begrüßen


guten Morgen, ich liebe Dich

und laß mich nicht los,

versuch mich zu finden

mich an Dich zu binden


ich laß für Dich den Mond leuchten

die Sonne rot im Meer eintauchen

den Morgen wie eine Briese erscheinen

die Nacht vom Tag begleiten


und ich mag es,

an Dich zu denken

wie Du mich beglückst,

weil es Dich gibt.


und ich mag es,

an Dich zu denken

wie Du mich beglückst,

weil es Dich gibt.












Sehnsucht


Ich möchte Dir die Welt zu Füßen legen

lieber jedoch,

Dir zu Deinen Füßen liegen.

Ich möchte alle Augenblicke verbinden

an denen ich an Dich denke

zu einem Band

an dem ich ewig an Dir hänge.


Schau, die Blume im Obstgarten,

die möchte ich Dir sein,

allein und doch

eins mit dem Garten sein.


Neulich dachte ich, wir würden uns bald wieder sehen

mein Denken hat daran geglaubt,

so sehr konnte ich uns zusammen sehen, reden gehen leben

und wie wir über alles dachten

uns stets dabei zusammen sahen.


Und doch, ich sehe uns zusammen

und ich kann mein Glück kaum fassen

bekommen wir uns zu fassen

will ich nicht mehr von Dir lassen

auch wenn Du denkst, warum nur will er mich nicht verpassen,

so lass die Liebe lieber ohne groß zu denken nach uns fassen

so lass die Liebe lieber ohne groß zu denken nach uns fassen.


Denke nicht:

Warum nicht er, warum nur ich,

warum nicht so, und doch nur so,

warum gibt es die Liebe,

wenn alles nur Chemie ist,

so bist doch Du es, der es ist

so bist doch Du es, der es ist.


Denke nicht:

Warum nicht er, warum nur ich,

warum nicht so, und doch nur so,

warum gibt es die Liebe,

wenn alles nur Chemie ist,

so bist doch Du es, der es ist

so bist doch Du es, der es ist.

Du,

Du Du Du,

ich liebe Dich

hey, wo bist Du?

warte, ich finde Dich,

ganz bestimmt:

finde Dich

hey, wo bist Du?










wenn


wenn ich etwas kaufen wollte

kämest nur Du in Frage

ich habe zwar kein Geld

bin auch kein Mann von Welt

die mich und uns zusammen hält

habe aber mich als meine Währung

zahle mit mir sehr gerne

und wollte Dir bald meine erste Anzahlung geben

wollte Dich bald mit mir zusammen sehen

dann kann ich mich an Dir vergeben


wenn ich etwas kaufen wollte

kämest nur Du in Frage

ich habe zwar kein Geld

bin auch kein Mann von Welt

die mich und uns zusammen hält

und Liebe ist nicht käuflich,

und Liebe ist nicht käuflich,

man kann es aber versuchen

man kann so vieles tun

wenn alle Verzweiflung alles von einem verlangt

wenn alles in einem nur nach dem einen langt.


glaube mir,

wenn ich etwas kaufen wollte

kämest nur Du in Frage

ich habe zwar kein Geld

bin auch kein Mann von Welt

die mich und uns zusammen hält

und doch möchte ich Dich erwerben

hoffentlich bin ich es Dir wert

habe nur mich, ich muss Dir genügen

und vielleicht bereitet es Dir ja ein Vergnügen

mich als Zahlungsmittel zu nehmen,

biete mich, biete mich für Dich

hörst Du mich

biete mich, biete mich für Dich.


wenn ich etwas kaufen wollte

kämest nur Du in Frage

ich habe zwar kein Geld

bin auch kein Mann von Welt

die mich und uns zusammen hält

meine Verzweiflung ist aber groß genug

dass ich gerne alles versuche

ist es auch noch so verrucht

ich glaube, nein, ich weiß,

Dich treffe ich nur ein Mal im Leben

Du bist es, und ich werde mit Dir zusammen sein.

Dich treffe ich nur ein Mal im Leben

Du bist es, und ich werde mit Dir zusammen sein.


wenn wenn wenn

wenn ich etwas kaufen wollte

kämest nur Du in Frage, Du in Frage


wenn wenn wenn

wenn ich etwas kaufen wollte

kämest nur Du Du Du in Frage


nur Du Du Du

ich habe zwar kein Geld

bin auch kein Mann von Welt

die mich und uns zusammen hält

wenn ich aber etwas kaufen wollte

kämest nur Du, nur Du in Frage












Leben


das Leben schaut vorbei

und es schaut aus wie Du,

ich möchte ganz genau schauen

bist du wirklich mit dabei?

ich möchte meinen Augen trauen

bist du wirklich mit dabei?


ich versuche den aufkommenden Wind zu spüren

ihn ganz nah an mich heran zu lassen

soll er mich zu uns tragen

ich versuche das Licht im Dunkeln zu finden

alle Tunnel weiter und weiter zu schreiten

sollen sie mich zu uns geleiten

ich versuche das Feuer in mir zu gründen

alle Feuer in mir in einem zu bündeln

sollen sie mich zu uns vereinen

ich versuche das Wasser zu überwinden

sehend auf allen Pfützen zu gehen

sollen sie mich zu uns erhöhen


das Leben schaut vorbei

und es schaut aus wie Du,

ich möchte ganz genau schauen

bist du wirklich mit dabei?

ich möchte meinen Augen trauen

bist du wirklich mit dabei?


ich habe nichts zu tun, außer zu staunen

offenen Mundes an Dir zu kauen

und nicht zu verzagen

mich nicht einfach so betragen

wie der Immergleiche

immer anders zu sein

mit Dir vereint

immer anders zu sein

nicht wie jeder und jeder zu sein

mehr wie Du zu sein

einfach

einfach mit Dir vereint.


das Leben schaut vorbei

und es schaut aus wie Du,

ich möchte ganz genau schauen

bist du wirklich mit dabei?

ich möchte meinen Augen trauen

bist du wirklich mit dabei?

sag es, rufe es

bist Du wirklich mit dabei?

Du?

Du wirklich mit dabei?


der Wind geht um

und die Wolken lauern am Himmel

auf dass sie abwärts sich bewegen und Regen

bringen

dies und das bewirken

Gutes und Schlechtes bewirken

wie es gerade gesehen wird vom Richter

aber wer will schon richten, wenn nichts richtiger erscheint,

als nicht zu richten was nicht zu richten ist,

und das Leben schaut vorbei,

und es schaut aus wie Du,

ich möchte ganz genau schauen

und wenn die Zeit mein Blick nicht verdeckte

ich schaute mit hängender Zunge zu Dir und leckte

mein Verlangen hinweg damit Du

nicht zurück schreckst

von meiner Gier

nach Dir

damit Du nicht zurück schreckst

von meiner Gier

nach Dir















gesehen


ich habe Dich gesehen,

im letzten Traum gleich neben mir

und spürte Deinen Atem auf meiner Haut

legte mich extra nahe zu Dir

legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir

und sah Dich

in einem Film von Dir in Endlosschleifen

zu mir eilen.

Du, immer nur Du,

Du, immer nur Du,

so perfekt für mich, wie ich es mag,

so perfekt für mich, wie ich es mag,

ich möchte nichts anderes mehr sehen,

während meines gesamten Lebens

und ich hoffe, ich erdrücke Dich damit nicht

mit meinen Träumen, Gedanken, meinem Dir Nahe sein

und versuche Dir Deinen Raum zu geben

damit Du atmen kannst,

nein nein nein

ich möchte Dich ständig bei mir haben

wie einen guten Fim,

ständig bei mir haben

und bin ich Dir zu viel, so werde ich es

hoffentlich merken

hoffentlich einfach merken.


ich habe Dich gesehen,

im letzten Traum gleich neben mir

und spürte Deinen Atem auf meiner Haut

legte mich extra nahe zu Dir

legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir

und sah Dich

in einem Film von Dir in Endlosschleifen

zu mir eilen.


ich habe Dich gesehen,

im letzten Traum gleich neben mir

und spürte Deinen Atem auf meiner Haut

legte mich extra nahe zu Dir

legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir

und sah Dich

in einem Film von Dir in Endlosschleifen

zu mir eilen

ich musste mich beeilen.


ja, es ist wahr,

ich habe Dich gesehen,

im letzten Traum gleich neben mir

und spürte Deinen Atem auf meiner Haut

legte mich extra nahe zu Dir

legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir

und sah Dich

in einem Film von Dir in Endlosschleifen

zu mir eilen

ja ja, zu mir eilen

weißt du, ich liebe Dich

aber das weißt Du

weißt Du, ich begehre Dich

aber das weißt Du

und ich verehre Dich

halte Dich in Ehren

wie ein kostbares Kleinod,

gebe ich Dich nicht mehr fort,

mit Dir möchte ich durch alle Welten schreiten

mit Dir alle Wege beschreiten

die Wege des Frohsinns,

und der Erkenntnis, das jeder Streit lösbar ist

nur eines für uns in ewig unlösbar bleibt

eines was uns für immer vereint,

ja ja ja, unsere Liebe ist gemeint,

ich vermisse Dich so sehr

Dich so sehr.


ja, es ist wahr,

ich habe Dich gesehen,

im letzten Traum gleich neben mir

und spürte Deinen Atem auf meiner Haut

legte mich extra nahe zu Dir

legte mich mit all meinen Gedanken nahe zu Dir

und sah Dich

in einem Film von Dir in Endlosschleifen

zu mir eilen

du bist so perfekt für mich, wie ich es mag,

so perfekt für mich, wie ich es mag,


















Was


Was will ich schon,

was darf ich wollen

ein Steak mit Dir zusammen essen

das genügte mir

ein Bier mit Dir zusammen trinken

das genügte mir

ein bißchen Sex und so lalala

ein bißchen Sex und so lalala


Ich habe eine Ahnung von uns

vom Reden, vom zusammen Leben

hab' 'ne Ahnung von uns

vom Reden, vom zusammen Leben

doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,

doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,

werden n' paar Wunder wahr


was will ich schon

was darf ich wollen

paar Wunder wären schön

das Buch der Bücher könnte noch n' paar Absätze gebrauchen

scheint lange nichts in sich aufgenommen zu haben

sein Kanon abschließend

dabei wären noch n' paar Wunder schön

als schmückendes Beiwerk zum wichtigen, wie die

Zeichnungen zum Buch, wenn es eine Schmuckausgabe ist

paar Bilderchen, n' Fotostrecke, du und wir zusammen als Einspieler

ewiges Laufband unserer Liebe.


Ich habe eine Ahnung von uns

vom Reden, vom zusammen Leben

habe eine Ahnung von uns

vom Reden, vom zusammen Leben

doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,

doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,

werden n' paar Wunder wahr


was will ich schon

was darf ich wollen

habe Dich neulich gesehen

oder Deinen natürlichen Doppelgänger

er ging durchs Internet und ich traf Dich

paar Tränen zu verdrücken

wollten mich die Bilder doch beglücken

erst gestern wieder habe ich dich besimst

wollte wieder mal etwas von mir geben

paar Worte geschrieben in den Wind,

Luftpost ganz ohne Taube,

und ich warte nicht auf Antwort

ich warte auf Dich

mehr will ich nicht

ich warte auf Dich

mehr will ich nicht.


Ich habe eine Ahnung von uns

vom Reden, vom zusammen Leben

habe eine Ahnung von uns

vom Reden, vom zusammen Leben

doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,

doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,

werden n' paar Wunder wahr











ohne Dich


Ohne Dich ist mir die Welt

nur halb so viel wert

ohne Dich ist mir das Alles

nur wenig mehr als nichts

ein Steinwurf in den leeren Brunnen

ein Hall der ewig währt.


Ich halte für Dich alle Türen offen

zerstöre alle unsichtbaren Grenzen

ebne alles Hügelige

lass alles Krumme gerade werden

während ich meinen Traum von uns träume

und bin verzweifelt in ihm gefangen

möchte mit ihm in die reale Welt gelangen

bin verzweifelt in ihm gefangen

möchte mit ihm in die reale Welt gelangen


Dabei warst Du mir bereits so real,

so unglaublich real

ich hatte ein Wort mit Dir gewechselt

ein Anfang war getan

Das Wort, das Wort

unser Wort

und Du warst fort

doch fort

paar Kreppel, mehr blieben nicht

paar Kreppel, mehr blieben nicht

ich liebe Dich

paar Kreppel zum Abschied,

ich liebte sie bis zu diesem Augenblick

taugen nicht zum Abschied nehmen

ich muss dich wieder sehen


Ohne Dich ist mir die Welt

nur halb so viel wert

ohne Dich ist mir das Alles

nur wenig mehr als nichts

ein Steinwurf in den leeren Brunnen

ein Hall der ewig währt.


Ohne Dich ist mir die Welt

nur halb so viel wert

ohne Dich ist mir das Alles

nur wenig mehr als nichts

ein Steinwurf in den leeren Brunnen

ein Hall der ewig währt.


Ohne Dich ist mir die Welt

nur halb so viel wert

ohne Dich ist mir das Alles

nur wenig mehr als nichts

ein Steinwurf in den leeren Brunnen

ein Hall der ewig währt.


Und es kommt die Zeit,

in der wir uns zusammen leben

unzertrennlich, unzerbrechlich

unzerzerzer, unzerzerzer

ich versuche nicht zu weinen

unzertrennlich, unzerbrechlich

unzerzerzer, unzerzerzer

komm, ich gebe Dir ein Taschentuch,

nass von meinen Tränen, Deine Augen

zu trocknen

nass von meinen Tränen, Deine Augen

zu trocknen,

zu trocknen, wie mit einem Blick

ins Ich, ich liebe liebe liebe

Dich.










fühle


ich fühle Deine Liebe

ich fühle Deine Nähe

ich fühle Deine Gefühle

und fühle mich bei Dir

ganz aufgehoben

möchte bei Dir sein

und bei Dir bleiben

endlich daheim

angekommen im Leben

soll es nichts anderes geben

als unsere Liebe


ich fühle Deine Liebe

ich fühle Deine Nähe

ich fühle Deine Gefühle

sage mir, wie es ist,

so nahe zu sein

und doch nicht nah genug

sage mir, wie es ist,

zusammen zu sein

vereint geeint,

sage es mir, damit ich Deine Stimme höre

sage es mir, damit ich mich bei Dir finde

sage es mir, damit ich Dich mit allem spüre

sage es mir, während wir es zusammen treiben

bleiben bleiben bleiben

es zusammen treiben, ganz unartig treiben

und bleiben bleiben bleiben.


ich fühle Deine Liebe

ich fühle Deine Nähe

ich fühle Deine Gefühle

ja

ich fühle Deine Liebe

ich fühle Deine Nähe

ich fühle Deine Gefühle

und

ich fühle Deine Liebe

ich fühle Deine Nähe

ich fühle Deine Gefühle

laß uns ins Strandbad fahren

die Sonne im Handstand ertragen

etwas Gewöhnliches tun

vielleicht gewöhnen wir uns

am Gewöhnlichen und können

uns dabei verlieren

ein wenig verlieren

um uns zu finden

uns zu finden.










wir


Ich stehe da und verliere mich im Augenblick

augenblicklich in Dich, sehe ich Dich

in meiner Nähe stehen

ganz nahe spüre ich die Wärme deiner Haut

sie ist mir so vertraut,

so weich, so Du, ich liebe Dich.


Hast Du etwas vor,

so komme doch sogleich zu mir,

nehme Dir etwas Zeit und sei bereit,

für unseren Anteil am Glücklichsein.


Ich schaue zu Dir und verliere mich im Nichts,

alles bereits gesagt in unendlichen Selbstgesprächen

mir bleibt nichts als das Schweigen

und ein Blick wie ein Kuss,

spüre Deine Lippen

so zart, so Du, ich liebe Dich.


Hast Du etwas vor,

so komme doch sogleich zu mir,

nehme Dir etwas Zeit und sei bereit,

für unseren Anteil am Glücklichsein.


Ich liege an Deiner Seite und verliere mich in Dich,

ganz nahe und ganz bei Dir, höre Deinen Atem,

und will diesen Augenblick festhalten,

laß meine Gefühle Schnappschüsse schießen,

spüre Deinen Atem,

so beruhigend, so Du, ich liebe Dich.


Hast Du etwas vor,

so komme doch sogleich zu mir,

nehme Dir etwas Zeit und sei bereit,

für unseren Anteil am Glücklichsein.


genug geweint, genug gegreint,

laß uns sein und laßt uns sein,

genug genug,

genug geweint, genug gegreint,

laß uns sein und laßt uns sein,

genug genug,

die Welt hat uns verdient,

auch wenn sie lieber arm bliebe,

so lieben wir uns und so lieben wir uns

und hast Du etwas Zeit für mich,

so singe ich Dir ein Lied von dies und das,

von dies und das,

von uns und von alles,

weißt Du es?

klar, wer soll es sonst wissen,

Du weißt es,

ich liebe dich.










Widerstand


Die Erde wankt,

die Luft ist irgend raus,

alles wird zu Sternenstaub

kann ich Dich nicht treffen,

wird sich alles zersetzen

in Nichts und Nichts,

ich muss Dich wiedersehen

flehe Gott und alle Götter an,

schaue zum Himmel

ob ich dort oben einen finde,

ne' Hand, n' Finger würde mir genügen

zum Berühren und Verführen

zum letzten Tanz auf Erden

soll sie im 3/4 Takt wackeln,

letzte Brücken zusammenkrachen

ich will Dich

und alles geht dahin

wo das Warten ein Ende hat

wo alles ein Ende hat,

wenn alle Fundamente nicht mehr sind,

wenn nichts mehr fest und alles lose ist

wenn sich nichts mehr fügt, da alles verfügt ist,

die Macht den Mächtigen ohnmächtig macht so

sollen sie es verbringen was ich nicht vermag,

das Ende naht,

sie wollen es kosten

lachen lachen lachen

was soll uns schon ein Grummeln

steht man auch an des Kraters Rand

was soll uns schon ein Grummeln

lachen lachen lachen

die letzte Sendung im Fernsehen

wünsch dir was

letzte Wünsche werden stets

erfüllt

letzte Wünsche werden stets

gekillt,

im letzten Augenblick,

wenn nichts mehr ist,

ist alles Wünschen gewünscht,

nichts gilt mehr,

und ich will Dich

ich will Dich

ewig lieben und für uns kämpfen

als Himmelsritter Sterne entfachen

und alles dem Garaus machen

als letzten Schrei,

ich will Dich,

was soll mich halten,

werde ich haltlos gemacht,

was soll mich halten,

werde ich aufgebracht,

scharf gemacht wie 'ne Bombe,

ich höre es ticken,

und ich will Dich,

spüre Dein Verlangen

und möchte mich mit der Erde wieder vertragen

wenn es Dich gibt,

und unser Verlangen gestillt wird,

dann hört das Brüllen auf,

auf auf auf,

ja,

ich liebe Dich,

und sei nicht traurig,

freue Dich, dass es uns gibt.











Hey


Hey, was meinst Du wie

wie ich Dich liebe

Hey, was glaubst Du wie

wie ich Dich liebe,

Hey, Du bist mein Plan A bis A

für Dich reicht mein Alphabet

von A nach A,

denke ich an Dich so

schwitze ich mir meine Augen aus,

und mache mir nichts draus,

versuche ein Mann zu

Mama sagte: Jungs heulen nicht

doch große Jungs glaubens nicht

große Jungs glaubens nicht mehr

längst nicht mehr

glaube es mir,

große Jungs glaubens nicht mehr.


Hey, was meinst Du wie

wie ich Dich liebe

Hey, was glaubst Du wie

wie ich Dich liebe,

Hey, Du bist mein Plan A bis A

nichts außer Dir nehm ich wahr,

Du bist es,

sehe uns Häuser bauen im Sandkasten des Lebens

uns richtig wichtig nehmen,

streiten um nichts und alles,

lieben um nichts und alles,

weinen, fluchen, lachen zusammen

siehe dort,

die Sonne, den Regen

den Regenbogen, das Leben in allen Farben

das Leben in allen Farben.


Hey, was meinst Du wie

wie ich Dich liebe

Hey, was glaubst Du wie

wie ich Dich liebe,

Hey, Du bist mein Plan A bis A

mit Dir will ich alt werden und jung bleiben,

spielen und lieben

zu uns kommen

und wenn ich Dich an mir vorbei

fahren sehe mit weinenden Augen so

will ich sie trocknen mit einem Lächeln

Hey, Du bist mein Plan A bis A

Hey, und denk an mich,

dann bin ich Dir ganz nah,

all unsere Träume werden wahr.


Hey, was meinst Du wie

wie ich Dich liebe

Hey, was glaubst Du wie

wie ich Dich liebe,

Hey, Du bist mein Plan A bis A

Hey Hey Hey, was meinst Du

Hey Hey Hey, was meinst Du

laß uns über Wiesen gehen

den blauen Himmel sehen

einfach leben, zusammen gehen.

Hey, laß uns über Wiesen gehen

den blauen Himmel sehen

einfach zusammen, zusammen leben.











Worte


Ich wollte dir etwas erzählen

von Grenzen in denen wir leben

und weiß doch

Du kannst mich verstehen

ganz ohne ein Wort zu wählen

aus dem großen Wörterteich

des Vielen Gesagten

Versagtem

so schnell Versagtem

stehst Du ständig bei mir

gleich hier


Wortlos verständlich

wortlos unvergänglich

sprachlos tonlos

sprachlos tonlos

möchte ich Dich begegnen in

einer Minute des Glücks

vollkommenen Verstehens

wie zwei linke Latschen eben

soll es uns geben

wie zwei linke Latschen eben

soll es uns geben


Laß uns ein paar Minuten

Worte reden

laß uns aus allen Wolken

Regen regnen

fröhlich sein im nassen Wörterreigen

nicht mehr unbetroffen

durchnässt bis zur Haut

laß uns alle Wörter unter die

Haut gehen

sie in uns aufnehmen

damit sie endlich Ruhe geben

ich möchte Dich begegnen überall und

auf all meinen Wegen

ich möchte nicht mehr gehen

lieber bei Dir stehen

und sehen

wie es uns zusammen gut ergeht

auch wenn sich alles um uns erregt

auch wenn sich alles um uns erregt

wie totes Laub rasselt auf des Erden Staub

wie totes Laub rasselt auf des Erden Staub

ja, Worte auf uns nieder fallen

wie Hagelkörner auf uns mit Getöse widerhallen

wie Hagelkörner auf uns mit Getöse widerhallen


Ich wollte dir etwas erzählen

von Grenzen in denen wir leben

und weiß doch

Du kannst mich verstehen

ganz ohne ein Wort zu wählen

aus dem großen Wörterteich

des Vielen Gesagten

Versagtem

so schnell Versagtem

stehst Du ständig bei mir

gleich hier


Komm zu mir und laß uns ...

du gehörst zu mir

und laß uns ...

ewig

nach all dem streben

was Worte nicht ersetzen können

nach all dem streben

was Worte nicht ersetzen können

Komm zu mir und laß uns ...

du gehörst zu mir

und laß uns ...

ewig

nach all dem streben

was Worte nicht ersetzen können

nach all dem streben

was Worte nicht ersetzen können











verstehen


ich verstehe es nicht,

was geschieht nur hier

mit mir und dir

doch denke ich daran

so denke ich

wenn alles gegen uns steht

dann stehen wir für uns

wenn alles gegen uns gerät

dann stehen wir für uns


deinen süßen Mund

will ich küssen

deinen Geschmack für mich

in mir wissen

dich spüren mit allen Sinnen

sollen sie doch auf das Gegenteil sinnen

so schaue ich zu dir

doch zu dir

und, deinen süßen Mund

den will ich küssen

dein liebes Lächeln

will ich um mich wissen

ganz nahe bei dir sein

und bleiben.


ich verstehe es nicht,

was geschieht nur hier

mit mir und dir

doch denke ich daran

so denke ich

wenn alles gegen uns steht

dann stehen wir für uns

wenn alles gegen uns gerät

dann stehen wir für uns


die letzten Tage wurde Hoffnung gesät

die letzten Tage, und die Ernte steht aus

die letzten Tage, die letzten Tage

und die Ernte steht aus

hey, raus aus dem Schlamassel,

kann dich spüren, fühlen

eins sein mit dir und schauen

über den letzen Tag hinaus,

vielleicht wird doch was draus

möchte deine Hand bei mir spüren

sie überall fühlen, sie verführen

in ungeahntes Geahntes spüren.


ich verstehe es nicht,

was geschieht nur hier

mit mir und dir

doch denke ich daran

so denke ich

wenn alles gegen uns steht

dann stehen wir für uns

wenn alles gegen uns gerät

dann stehen wir für uns


Wir leben in einem freien Land

in dem man frei sein kann

wenn alles geschähe

was nicht geschieht

um das freie Land zu freien

vor den Barbaren jeder Zivilisation

den öffentlichen Barden mit ihren Garden

und ich sehe dein Gesicht

und in jedem meiner Träume

erzähle ich ihm ein Gedicht

während ich weine

und wollt doch bei dir sein

und will doch bei dir sein

in einer Nacht und zweien und dreien

für immer vereint.


ich verstehe es nicht,

was geschieht nur hier

mit mir und dir

doch denke ich daran

so denke ich

wenn alles gegen uns steht

dann stehen wir für uns

wenn alles gegen uns gerät

dann stehen wir für uns











wünschen


wenn ich mir etwas wünschen könnte

wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich

ein Mal liebeslänglich mit Dir

einfach liebeslänglich mit Dir.

nehme mich gefangen,

lass mich von Dir fangen,

ich möchte mit Dir zum höchsten Punkt

gelangen

und mein Verlangen soll auch Deines

sein

eins und eins macht eins

eins und eins macht eins


stets schaue ich nach dir,

versuche uns zu ergründen

stets Tag um Tag

versuche irgend die Zeit

zu brücken,

bis wir uns haben

in einer stillen Nacht

unser Verlangen stillen

bis zum nächsten Tag


wenn ich mir etwas wünschen könnte

wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich

ein Mal liebeslänglich mit Dir

einfach liebeslänglich mit Dir.

und sind wir auch getrennt,

so trennt uns nichts,

ich sehe dich

in meinen Träumen

Tag und Nacht

und komme dir nahe

ich möchte mit Dir zum höchsten Punkt

gelangen

und mein Verlangen soll auch Deines

sein

eins und eins macht eins

eins und eins macht eins


suche nach dir jeden Tag

versuche dich zu finden

und schaue mir meine Augen aus

die Fernen zu prüfen

auf ein Bild von dir

von dir zu finden

du warst weg und ich blieb da

und du bist da, als wenn du niemals

weg gewesen warst.


wenn ich mir etwas wünschen könnte

wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich

ein Mal liebeslänglich mit Dir

einfach liebeslänglich mit Dir.

wenn ich mir etwas wünschen wünschen wünschen könnte

wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich liebeslänglich

ein Mal liebeslänglich

einfach liebeslänglich mit Dir.

wenn ich mir etwas

wünschte ich mir ein Mal

ein Mal liebeslänglich mit Dir

einfach liebeslänglich mit Dir.










Lieber


Hast Du schon einmal darüber nachgedacht

einfach nur bei mir zu sein

nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,

nein, ganz real zusammen sein

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht

ich fühle es

fühle fühle fühle es

und sind wir uns nahe, so braucht es

keine Worte mehr,

Du bist mir dann so vertraut,

als befände ich mich in mir selbst

so vertraut, als könnte mir in Deiner Nähe

nur Gutes geschehen


Waren uns heute wieder ganz nahe,

was für ein gutes Gefühl,

geborgen sein

ohne ein Wort gesagt zu haben

einfach ganz bei uns zu sein,

und

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht

einfach nur bei mir zu sein

nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,

nein, ganz real zusammen sein


Kannst mir ja 'ne Mail schicken

ne' SMS oder ne' Postkarte

Kannst mich aber auch einfach so nehmen,

stehe für dich bereit, schreibe es an jede Wand

nimm mich wie ich bin, texte es im ganzen Land

ich bin Dein neuer Mann, Du und ich, wir zu zweit,

denn da ist dieses Gefühl von zu Hause,

bist Du mir nahe, fühle ich mich angekommen

bei uns zu Hause, endlich gemeinsam, was stets eins war, zweisam.


Komm, laß mich in Dein Haus,

laß mich in Deine Gedanken hinein,

laß mich mit Dir weinen,

und

laß mich nicht mehr aus Dir raus,

laß mich nie wieder aus Dir raus.


Hast Du schon einmal darüber nachgedacht

einfach nur bei mir zu sein

nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,

nein, ganz real zusammen sein

klar klar klar

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht

einfach nur bei mir zu sein

nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,

nein, ganz real zusammen sein

nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen

nein, ganz real zusammen sein,

weißt Du

ich liebe Dich,

auch wenn es kitschig klingen mag

ich liebe Dich,

und für mich klingt es so hart,

so hart, aber wenn Du mir nahe bist,

ist alles klar, so klar, klar,

ich liebe Dich.










Weiche


Glaubst Du, ich wäre nicht gerne bei Dir,

aber wo führt uns unser Weg hin

und warum fährst Du auf dem Gleis neben mir

wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,

das sich Leben nennt,

wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,

das sich Leben nennt.


Irgend wann führt jedes Gleis über jedes Gleis hinweg

irgend wann treffen wir uns am Horizont

wenn die großen Weichensteller den Horizont Horizont lassen

wir ihn nicht längst verlassen haben im letzten Sternenstaub.

Irgend wann führt jedes Gleis über jedes Gleis hinweg

ich will dich wieder finden, dich halten, an mich binden,

mit einem Blick, einem Wort,

ein Wort, auf das du vertraust wenn du dich traust

ja

ja ja ja

und bis ans Lebensende

was Gott zusammengefügt hat,

das soll der Mensch nicht und die Macht nicht

das soll niemand

ja

ja ja ja

und bis ans Lebensende

Du und Ich,

und hießen wir Romeo und Julia

so ließen wir Shakespeare uns neu erfinden

so schrieben wir um, was uns nicht passt, so wären

wir Regisseure unseres eigenen Stücks

und endete das Stück auch banal im Glück,

und hätten wir keine Zuschauer

so hätten wir doch uns

uns,

uns endlich allein,

so wie wir sind,

schrecklich fehlbar, befehlert

nicht passend für all die Qualitätsmaßstäbe

die das Leben setzt.


Glaubst Du, ich wäre nicht gerne bei Dir,

aber wo führt uns unser Weg hin

und warum fährst Du auf dem Gleis neben mir

wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,

das sich Leben nennt,

wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,

das sich Leben nennt

warum fährst Du auf dem Gleis neben mir

warum warum fährst Du auf dem Gleis neben mir

warum

warum fährst Du auf dem Gleis neben mir

und wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen

in dem ganzen Reigen, das sich Leben nennt

wer wer wer ...












Neues


Hatte ich Dir schon gesagt,

dass ich Dich liebe?

Habe ich es Dir mit meinem Blick gesagt?

Habe ich es Dir mit meinen Gesten gesagt?

Habe ich es Dir mit meinem Sagen gesagt?

Erst Gestern wollte ich es Dir sagen

und heute ist heute,

heute versuche ich es mit ein paar Zeilen

heute versuche ich es mit 'ner SMS

heute versuche ich alles klar zu sagen

mit all den Unklarheuten aufzuräumen,

Unsere Sicht auf uns vom Milchglas

zu befreien

soll es scheppern, alles zerdeppern,

am Ende wir, am Ende wir.

soll es scheppern, alles zerdeppern,

am Ende wir, am Ende wir.


Klar soll alles sein, klarer Blick, klare Sicht,

und ich stehe auf einem Boot, das im Wellengang

meiner Gefühle schaukelt und fühle mich ein wenig wie

Odysseus, während die Sirenen rufen und rufen

finde ich Dich nicht,

zu allem Überdruß rufen Sie mich

und Dich, Dich finde ich nicht

rufen Sie mich

ich finde Dich nicht.

und wollte schon herumficken, ganz ohne Liebe,

weil Ficken auch ganz ohne Liebe geht

ein schöner Zeitvertreib ist

und doch

ich warte noch ein Weilchen

weil Ficken mit Liebe

Ficken mit Liebe ist

wenn Du es bist.


Ja, doch, ich glaube, Du siehst mich

und läßt nicht ab mit Deinem Blick

Ich habe das Gefühl Du fühlst wie ich

ich habe das Gefühl, Du verstehst mich.

So vertraue ich auf unsere Kraft

gegen all die Macht

vertraue ich auf unsere Kraft

soll sie doch ihre Wellen schlagen

wir werden ihr Sirenengeheul ertragen

am Ende wir, am Ende wir

am Ende wir, am Ende wir.


Die Zeit vergeht im Streben zum Nichts

nichts kann sie erheitern

die Zeit vergeht im Streben zum Nichts

irgend, dort hinten, schaute sie hervor

mit verschmitztem Blick schaut sie herüber

und sie schaut, als sei bald alles vorüber

so oder so, es wird ein Ende geben

ein Ende mit Anfang, ein Ende mit Ende

so oder so, es wird ein Ende geben

ein Ende mit Anfang, ein Ende mit Ende

nichts wird sein wie zuvor,

da niemals etwas sein wird wie zuvor,

die Zeit rückt voran, läßt Sekunden marschieren

als wären sie Soldaten

läßt sie Minuten, Stunden aus losem Lehm treten

läßt die Zeit in sich verlieren

und wir, wir schauen unser Glück

so oder so, unser Glück ist unser Glück

am Ende wir, am Ende wir,

am Ende, am Ende

wir,

einfach wir.











Bewegung


Ich sitze im Sandkasten und versuche

Türmchen zu bauen

aber wie soll ich es dir erklären,

alles was geschehen ist,

ist geschehen,

alles was im Sand bewegt ist, ist bewegt,

nichts kann wieder zum selben Platz bewegt werden

aber lass uns doch unser Leben leben

denn es gehört uns

keinem Sandkasten, in dem so gerne Krieg gespielt wird

denn es gehört uns

keinem Sandkasten, in dem so gerne Krieg gespielt wird.


Ich sitze im Sandkasten

und der Sand gleitet mir zwischen den Fingern hindurch,

alles so kompliziert,

so kompliziert, so einfach kompliziert,

und das Leben, so einfach

zu einfach,

man wird geboren, man lebt sein Leben und

man wird gestorben,

so einfach, zu einfach

der große Weltenvereinfacher lässt uns das Leben selbst gestalten,

einfach selbst gestalten, drüber walten, Jahre zählen,

leben, immer wieder leben,


Ach, sei doch einfach bei mir,

weil ich Dich brauche

Ach, sei doch einfach bei mir,

weil ich Dich liebe,

ach, sei doch einfach bei mir,

weil ich nichts weiter verlangen, erlangen will

einfach bei mir,

einfach einfach einfach,

einfach,

bei mir sein und lass es sein, sein, sein.


Und ich sitze immernoch im Sandkasten,

versuche Türmchen zu bauen,

Kiesel zu zählen, und immer wieder Du,

versuche Türmchen zu bauen

Kiesel zu zählen, und immer wieder Du

und immer wieder Du.

Und ich sitze im Sandkasten,

auf dem Moment wartend, in dem Du dich

zu mir gesellst, einfach, so einfach.


Ach, sei doch einfach bei mir,

weil ich Dich brauche

Ach, sei doch einfach bei mir,

weil ich Dich liebe,

ach, sei doch einfach bei mir,

weil ich nichts weiter verlangen, erlangen will

einfach bei mir,

einfach einfach einfach,

einfach,

bei mir sein und lass es sein, sein, sein.











kaufen


Ich gehe in den Supermarkt

und kaufe dies und das

kaufe dies und das und schaue in die Welt hinein

stehe an der Kasse und warte auf dich

bezahle dies und das

dies und das

zahlen muss ein jeder

und alles selbst ausgesucht,

der Supermarkt bietet alles von dies und das

dies und das

alles selbst ausgesucht

und zahlen

zahlen muss ein jeder.


Falsche Worte und dies und das

wer gibt mir Ablass

wer betreibt den Handel mit den günstigen Scheinen

einem Verzeihen zum Geldeswert

und Du verstehst mich

nimmst meine Entschuldigung an

Falsche Worte und dies und das

wer gibt mir Ablass

wer betreibt den Handel mit den günstigen Scheinen

einem Verzeihen zum Geldeswert

und Du verstehst mich

mich und nimmst meine Entschuldigung an.


Ich stehe vor dem Supermarkt

habe das Gefühl, ich brauche noch dies und das

während die Sterne den Himmel beleuchten

und der Horizont ganz nahe ist

paar Schritte und dann geht es weiter

der Supermarkt hat geschlossen

dies und das ist nicht zu erwerben

ich schaue zu dir

und ich hoffe, du verstehst mich,

du kannst meine Worte begraben im Alphabet

der Buchstaben zerlegen

Recycling ist angesagt und

wer sagt schon, dass es keinen Ablass

geben darf, Luther ist tot,

komm, verkaufe mir ein paar Scheine,

ich zahle mit Liebe

verkauf mir ein paar Scheine

für jedes gesagte Wort genügend

paar Scheine und

ich zahle mit Liebe, einer

Währung, die nicht verliert,

an Kraft, an Wert.


Ich stehe vor dem Supermarkt

suche dies und das zu erwerben

und wenn ich dich wieder finde

schenke ich dir all meine Worte

als seien sie Gäule

denn einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul

schaut man nicht ins Maul,

dann kann ich alles sagen ganz unbedenklich

alles irgend wie, ohne zu denken

dass ich die falschen Worte verwende

alles alles alles

geschenkt

und ein Geschenk ist gut ohne

schlecht sein zu können

und ich stehe vor dem Supermarkt

in ihm kann man alles kaufen

aber vor allem dies und das

dies und das,

und

ich wollte es schon immer sagen

ich liebe Dich

dafür wirst Du mich nicht bestrafen,

denn ich liebe Dich

Dich.












gefunden


Ich habe mich an Dich verloren,

bitte finde mich,

ich fühle mich wie neu geboren

bitte finde mich.


Ich gebe mich im Fundbüro ab,

schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen

lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen

werde alles tun, damit Du mich findest

denn ich fühle mich verloren

seit dem ich Dich kenne

verliere ich mich Stück um Stück

was ich zuvor dachte erwies sich als verdacht

was ich zuvor machte war so wenig ich

und jetzt

jetzt finde mich.


Ich gebe mich im Fundbüro ab,

schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen

lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen

werde alles tun, damit Du mich findest


Du bist weg

Dein Lachen, Dein waches Herz, Dein schelmischer Blick

Dein Ernst, Dein prüfendes Auge, Deine Gier nach mir,

alles alles Erinnerung, alles Erinnerung,

Erinnerung,

wenn ich Dir nahe war, war ich bei mir

hatte mich gefunden und jetzt

jetzt finde mich.


Ich gebe mich im Fundbüro ab,

schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen

lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen

werde alles tun, damit Du mich findest


Ich habe mich an Dich verloren,

bitte finde mich,

ich fühle mich wie neu geboren

bitte finde mich.


Ich gebe mich im Fundbüro ab,

schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen

lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen

werde alles tun, damit Du mich findest

werde alles tun, damit Du mich findest.

bitte finde mich.










zusammen


Ich habe eine Idee,

wir leben einfach bis zum Ende der Tage zusammen

weil wir zusammen gehören wie Sonne und Regen

soll es einen schönen Regenbogen geben

und zu Deinem Geburtstag will ich Dir mich schenken

mit allem Drum und Dran

du wirst sehen,

es kann kein schöneres Geschenk geben


Ich schicke mich zu Dir,

damit ich im Haufen aller Pakete lande

Ich schicke mich zu Dir,

damit ich irgend wann bei Dir lande


Und ich lass es zu deinem Geburtstag regnen

jeder Tropfen soll dir eine Träne weniger kosten

jeder Tropfen soll mir eine Träne weniger kosten

und lass zu deinem Geburtstag die Sonne scheinen

sonst wäre unser Leben nicht ein ganz normales Leben

ohne Regen und Sonnenschein kann es eben

keinen Regenbogen geben

keinen Regenbogen geben


Ich sitze neben Dir

Du sitzt neben mir

und wir sinnen über nichts nach

denn wir fühlen uns so nah

da bleibt kein Platz zum Denken

wir können uns nur selbst schenken


Ja,

Ich schicke mich zu Dir,

damit ich im Haufen aller Pakete lande

Ich schicke mich zu Dir,

damit ich irgend wann bei Dir lande

und wir sind zusammen

Ich schicke mich zu Dir,

damit ich im Haufen aller Pakete lande

Ich schicke mich zu Dir,

damit ich irgend wann bei Dir lande

und wir sind zusammen

zusammen zusammen

zusammen.

und ich schicke mich zu dir

zu dir zu dir zu mir

zu mir zu dir

zu dir zu mir

mir und dir.











bald


Jetzt stehe ich hier vor dir

und ich hätte nie gedacht,

meine große Liebe zu finden

Jetzt stehe ich hier vor Dir

und bin so unendlich traurig

da mein Fuß den letzten Schritt

nicht findet.

und bin so unendlich traurig

da mein Fuß den letzten Schritt

nicht findet nicht nicht nicht

findet.


Doch der Tag ist mein Verbündeter,

am Tage kann ich lachen und versuchen

zu verdrängen, auch wenn jeder Gedanke

nach Dir drängt

zu verdrängen, auch wenn jeder Gedanke

nach Dir drängt

Der Tag ist mein Verbündeter

ich versuche Dich zu finden, und bei Lichte

ist es einfach einfacher als im Dunkeln,

irgend musst Du stecken und ich werde

dich einfach küssen, wenn ich Dich finde.


Doch die Nacht lässt mich mit meiner

Traurigkeit allein

Im Schlaf ist alles Denken unmöglich, er

reißt mich mit in eine tiefe Traurigkeit

alles, was ich am Tage denke

um nicht in Trauer zu fallen

alles, was ich am Tage denke

ist nichts mehr, wenn die Nacht mich hat

dann bleibt nur diese Traurigkeit und

wenn der Morgen kommt

liegst du immernoch nicht neben mir

dein Platz ist frei

mein Gott, wo treibst Du dich herum

während ich am Morgen allein erwache

wo, wo bist Du und sage nicht

Du seiest nur mal kurz weg

auf eine Zigarette oder so,

denn du rauchst nicht

und es wäre auch eine solch blöde Ausrede

wo bist Du?

weißt Du, ich vermisse Dich.










Weihnachtslied


Die Welt hat Sehnsucht nach

dem Weihnachtsmann, der alles kann

mit roter Robe schreitet er voran

alle Wünsche erfüllen sich sodann.


Glaubst Du an den Weihnachtsmann?

An den, der alles kann?

Die Welt verbessern und ein Licht zu bringen

in jedes kleine Glück?

Glaubst Du an den Weihnachtsmann?

An den, der alles kann?

Ich höre schon sein Läuten, sein Stampfen,

sein Dröhnen und schaue mit verliebten Augen

zu Dir, denn was soll er mir sonst bringen,

zu Dir, denn was soll er mir sonst bringen.


Friede für die Welt ist mir zu viel,

eine heile Glückseligkeit ist mir ein grobes Ideal

lachende Kinderaugen sind es wohl

und dann Du, wie ich Dich sehe

und dann Du, wie ich Dich sehe

das wäre es wohl, was mir genügte.


Komm, wir zünden eine Kerze an,

stellen sie ins Fenster sodann

und hoffen, dass er uns erschaut

auf dass er uns mit unserer Freiheit versorgt.

Uns alle Fesseln zu lösen,

auf dass wir säuseln:

ein Kind ist gerade geboren

und wir sind miteinander verwoben

werden entlassen aus all dem Muttermief

der uns beim Gebären umgibt,

hinaus in die unheile Welt,

auf dass das immer neue Gesunde sie ein Stück weit zusammen hält,

auf dass das immer neue Gesunde sie ein Stück weit zusammen hält.


Glaubst Du an den Weihnachtsmann,

an den, der alles kann,

vom Singen bis zum E-Mail-Schreiben

und sonst auch noch, was jeder kann.

Ich will an ihn glauben,

denn ich will Dich

so wie Du bist.

Einfach glauben, glauben glauben, ja,

ich will an ihn glauben,

denn ich will Dich

so wie Du bist

so wie Du bist

will ich Dich.










Jahresendversion


Du bist nicht bei mir

und ich will keinen guten Gedanken

in mir haben

Du bist nicht bei mir,

und ich fühle das Weh und Ach

bis zum letzten Tag,

Soll doch am Ende des Tunnels ein schwarzes Loch

erscheinen,

na und?

Soll es doch.

Wen kümmert es.

Soll doch alles ins Jammertal verschwinden

ich gebe dem Jammertal die Schaufel, auf dass es sich

beerdigen kann, und Blumen oben drauf,

auf, auf zum letzten Paradiese

auf, auf zum letzten Paradiese

Soll doch alles ins Jammertal verschwinden

ich gebe dem Jammertal die Schaufel, auf dass es sich

beerdigen kann, und Blumen oben drauf,

auf, auf zum letzten Paradiese

auf, auf zum letzten Paradiese

und lasst uns auf unseren Gräbern tanzen

und glücklich

so glücklich sein.

Ich fühle keinen guten Gedanken in mir

und es beunruhigt mich nicht

ich erwarte nichts,

außer Tritte und Schläge,

und Du, Du bist es,

auf den ich warte

sonst wäre mir alles egal,

sonst würde ich in der ersten Reihe Platz

nehmen,

sollen die Posaunen zum letzten Spiele aufspielen,

im Jammertal lässt es sich gut posaunieren,

gibt einen guten Klang,

wahrlich einen guten Klang,

und alles in mir erwartet nichts mehr,

der Mensch ist ein Mensch und deshalb ist er schlecht,

und deshalb weiß er, dass er schlecht ist

deshalb könnte er gut sein,

na und?

und und und

ich erwarte nur den Konjunktiv, nichts weiter

und Dich, sonst nichts,

und Dich, sonst nichts.











atemlos


Wenn es Nacht wird und die Sterne

aus der Vergangenheit zu uns scheinen,

habe ich stets das eine Gefühl,

ich muss Dich treffen

ja ja ja, so

habe ich stets das eine Gefühl,

ich muss Dich treffen

um Dir sagen zu können,

dass wir neu beginnen sollten

und ich treffe Dich

und wir beginnen neu,

wie die Sonne jeden Morgen neu

beginnt das Licht zu bringen

so will ich mit Dir neu beginnen,

lass uns zusammen kommen

und nach vorne schauen

alles hinter uns lassend

um nichts Neues zu verpassen

und denke ich an Dich

so denke ich stets an steilen Sex

ich kann nicht anders, es denkt mit mir

mein kleiner Freund macht was er will, er will

will ganz nah bei Dir sein und ich

ich denke stets an Sex

ich kann nicht anders, es denkt mit mir,

mit mir, mit mir, mit mir,

und es könnte mir peinlich sein

Ist es nicht! Ist es nicht,

ich hoffe nur, du nimmst es mir

nicht übel, dass ich endlich kaum noch einen

anderen Gedanken habe, ich genieße es und möchte

all mein Denken verlieren, wenn ich nur an das eine denke

und mich verlieren, mich verlieren, mich verlieren,

lasslasslass uns neu beginnen,

ich baue bereits an unserem Leben herum,

wenn ich einen Augenblick nicht an Sex denken muss,

stelle ich mir alles Leben vor mit Dir

und hoffe auf hunderte von Überraschungen

die all das über den Haufen werfen, was ich mir denke,

denn ich will dich so wie du bist,

kein Ideal, kein perfektes Menschlein,

denn ich bin auch nicht perfekt und es wäre mir zu anstrengend

das überhaupt versuchen zu wollen, lieber denke ich einfach einfacher

ohne alles Gewese,

ich liebe Dich und ich will nicht mehr zurück

in die Zeit davor, ich brauche Dich und ich genieße es

an Dich zu denken, mit allem Sex, allem allem Sex

ja, ich bin vermessen, aber lass es uns testen

und wäre ich ein Parfum, würde ich schreien

come in and find out

komme zu mir und finde es heraus, ob es passt

was soll schon geschehen, Du musst mich nur nehmen,

was soll schon geschehen, Du musst mich nur nehmen,

was was was soll schon geschehen, geschehen, ha, was was was,

Du musst mich nur nehmen, nur nehmen, nehmen,

auch wenn das Einfache meist am schwersten zu tun ist,

hey, ich bin immer für Dich da,

hey, für Dich werde ich immer da sein,

immer immer immer,

hey, für Dich stets

und wie geht es?

bald besser, bald besser, denn ich kann Dich trösten,

und tröste mich mit Dir.












weißt Du


Du, ich habe geträumt von Dir

und wollte es Dir bloß mal sagen,

es kann ja nicht schaden,

ich habe geträumt von Dir.

Weißt Du, manchmal vergißt man das Wichtigste zu sagen

ungesagt bleibt es im Raum stehen,

ungesagt hat es keine Chance zu sein,

es bleibt im Nichts

unter ferner liefen, dort hinten, wo das Nichts ist,

es bleibt einfach im Nichts


Du, ich habe geträumt von Dir

und wollte es Dir bloß mal sagen,

es kann ja nicht schaden,

ich habe geträumt von Dir.

Manchmal hat man das Gefühl,

da ist noch etwas, ein Wort, eine Geste,

ein Leben, ein Leben mit Dir,

Manchmal hat man das Gefühl,

da ist noch etwas

mehr, als das, was man gesagt hat,

aus einer Laune heraus nicht sagte,

weil die Zeit zum Sagen zu kurz war

weil man einfach nicht dazu gekommen ist,

weil der Mut die Angst nicht besiegte,

in einem Augenblick, als all das hätte geschehen

können, und es bleibt das Gefühl,

da ist noch etwas

mehr, als das, was man gesagt hat,

da ist noch etwas

mehr, als das, was man gesagt hat,

da ist noch etwas

mehr, als das, was man gesagt hat.

mehr mehr mehr,

mehr


Du, ich habe geträumt von Dir

und wollte es Dir bloß mal sagen,

es kann ja nicht schaden,

ich habe geträumt von Dir

ich komme einfach vorbei zu Dir

und sage es, damit wir uns nicht verlieren.

Angekommen im Jetzt und Hier

möchte ich Dich nicht mehr verlieren.

Du, ich habe geträumt von Dir

und wollte es Dir bloß mal sagen,

es kann ja nicht schaden,

Du, ich habe geträumt von Dir

und wollte es Dir bloß mal sagen,

es kann ja nicht schaden,

nicht schaden,

weißt Du.












Wo


Ich schaue die Sterne und frage mich

wo bist Du?

und bist Du weg

so bist Du doch bei mir

und doch, wo bist Du?

bleibe bei mir,

bleibe doch bei mir,

ich möchte Dein bester Fehler sein,

Dir wenigstens zu etwas nütze bleiben.

Ich möchte, möchte, möchte Dein bester Fehler sein,

so fehlerhaft, dass es schon wieder gut ist,

ich möchte, möchte, möchte Dein bester Fehler sein,

so fehlerhaft, dass es schon wieder gut ist,

und damit wenigstens zu etwas nütze bleiben

Dir und Dir und Dir und uns ganz einfach nützlich sein.


Wer will schon sagen, was richtig und falsch ist

wer besitzt die Deutungshoheit über unser Leben

wer möchte sich das anmaßen

wer hat die Macht,

und wem ist so arrogant,

wer wer wer,

und alle Begründung begründet nichts

solange jeder Beweis einen Gegenbeweis seinen Zwilling nennt

lass uns Bäume auseißen, lass uns Häuser einreißen,

lass uns Kinder sein, auf dass es keine Kinder von uns gibt,

lass lass lass all das und lass uns geschehen

wie eine Naturgewalt eben

wie eine verdammte Naturgewalt eben.


Wo wachsen die letzten Blumen?

wo bist Du geblieben?

ich vermisse Dich

und lege Dich neben mir

auf dass ich nicht mehr allein einschlafen

muss,

muss, und nicht mehr allein aufwachen,

lass mich doch Dein bester Fehler sein,

so fühle ich mich bei Dir, ganz Mensch,

bei Dir, zu lieben uns und unser Glück,

lass mich doch Dein bester Fehler sein,

Dein bester Fehler sein,

so kann ich zu etwas nütze bleiben,

bleiben,

weisst Du, komm zu mir und küsse mich,

auf dass ich Dich in mir spüre,

mich bei Dir verliere

es wird sicher kein Fehler sein,

sind wir erst vereint.

Du, ich liebe Dich nicht nur,

Du, ich finde Dich extrem geil

Du, ich bin Dein, ich bin Dein

Dein, Dein, Dein

lass mich nicht allein mit meinem Gefühl

lass mich Dein bester Fehler sein,

einfach Dein bester Fehler sein

und wir sind vereint, geeint

hundert Küsse und ein ich liebe Dich

ach ja,

und hundert Küsse und ein ich liebe Dich

.












Du fehlst


Gerade bin ich nicht bei Dir,

ich stehe im Leben herum und

suche den einen Grund,

warum das alles so ist wie es ist.

und die Sonne nimmt den täglichen Lauf

und der Tag bahnt sich seinen Weg

durch all das was geschieht

weil Menschen Menschen sind

weil Kriege Kriege sind

weil Ideen Ideen sind

und ich frage mich was all das soll

warum das Spiel der Mächtigen so dumm ist

und all das geht mir durch den Kopf

aber eines beherrscht mich doch und doch

ich suche Dich

Denn gerade bin ich nicht bei Dir,

ich stehe im Leben herum und

suche den einen Grund,

warum das alles so ist wie es ist.


Alles bleibt so lange es bleibt,

nichts geht weiter, wenn alles steht

und manchmal geht der Fortschritt rückwärts

auch wenn sich das Wissen türmt im

neuen Turm von Babel bis zum Cyber-Himmel hinauf

bleibt alles so merkwürdig stehen im Gestern

nichts geht voran, denn alles ist mit dem Stehen

beschäftigt, weil es nicht umfallen will

aber eines beherrscht mich doch und doch

ich suche Dich

Denn gerade bin ich nicht bei Dir,

ich stehe im Leben herum und

suche den einen Grund,

warum das alles so ist wie es ist.

Denn denn denn

Gerade bin ich nicht bei Dir,

Gerade bin ich nicht nicht,

nicht bei Dir

ich stehe im Leben herum und

suche den einen Grund,

warum das alles so ist wie es ist.

warum das alles so ist wie es ist,

glaube mir,

ich suche den einen Grund,

warum das alles so ist wie es ist,

Denn gerade bin ich nicht bei Dir,

ich stehe im Leben herum und

suche den einen Grund,

warum das alles so ist wie es ist.














Dann


Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt

dann fehlst Du mir,

ich suche Dich in meinen Träumen,

ich suche die Nacht nach Dir ab

und alles bleibt ein Gedanke

ein machtvoller Gedanke.

wo bist Du,

wo hast Du dich versteckt

wo kann ich Dich finden

wo sagst Du ja und nicht nein

wo ist alles vom Suchen befreit

wo ist alles vom Suchen befreit


Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt

dann fehlst Du mir,

ich suche Dich in meinen Träumen,

ich suche die Nacht nach Dir ab

und alles bleibt ein Gedanke

ein machtvoller Gedanke.

Ich versuche Dich zu suchen

leichter ist es aber, gefunden zu werden

vielleicht brauchst Du nur ein paar Tage

paar Tage und Du findest mich,

es kann ja sein, dass Du längst an

meiner Seite bist und ich schaue

blind vor Glück ins Nichts

versuche zu sehen,

statt einfach zu verstehen.

einfach zu verstehen.


Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt

dann fehlst Du mir,

ich suche Dich in meinen Träumen,

ich suche die Nacht nach Dir ab

und alles bleibt ein Gedanke

ein machtvoller Gedanke.

Was machst Du, was

bleibt Dein Leben

ohne mich?

Was kann geschehen, was

bis wir uns sehen

für Dich?

Was soll ich tun, was

nicht tun

für Dich?

für Dich?


Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt

dann fehlst Du mir,

ich suche Dich in meinen Träumen,

ich suche die Nacht nach Dir ab

und alles bleibt ein Gedanke

ein machtvoller Gedanke.

ein machtvoller Gedanke,

und alles bleibt ein Gedanke

ich suche die Nacht nach Dir ab

ich suche Dich in meinen Träumen,

dann fehlst Du mir,

Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt.

Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt.

Dann fehlst Du mir,

fehlst Du mir

Dann.














Habe ich?


Habe ich Dir schon erzählt,

wie es um mir war,

als ich Dich zum ersten Mal sah,

wie ich schaute und nicht wusste,

warum ich schaute,

weil ich mir das Schauen längst abgewöhnte,

längst dachte, mein Deckel sei bereits während der letzten

Sintflut verloren gegangen,

Noah hatte ihn einfach vergessen, er hatte ein paar Tiere eingepackt, paar Menschen

und Du,

Du, mein Du, warst nicht dabei,

bis ich Dich sah,

und ich wusste nicht, warum es mit mir geschah,

erst später ahnte ich,

Du bist es,

Du, mein Du, warst es, einfach mein

und bist es.


Auf dem Flur sind alle Gestalten grau,

und ich schaute Dich auf dem Flur,

und alles war hell, ich sprach Dich an,

stellte Allerweltsfragen zur gemeinsamen Arbeit

und genoß Deine Stimme zu hören und konnte

mir dennoch nicht vorstellen,

nicht vorstellen, Dich,

Dich an meiner Seite,

zu finden,

weil ich mich längst noch nicht

finden wollte

nicht finden wollte.


Habe ich Dir schon erzählt,

wie es um mir war,

als ich Dich zum ersten Mal sah?

wie es um mir war,

als ich Dich zum ersten Mal sah?


Ich habe gedacht, wow, was für ein Typ, und hatte gehofft,

Du merkst es nicht, was ich dachte,

denn was ich stets machte, war doch stets alles Vertuschung

ausweichen auf das, was ich mir dachte, dass ich es denken sollte,

ich war mir mein größter Schauspieler, ich war mir meine größte Bühne

und spielte nur für mich, um mich,

und war mir mein größter Schauspieler, beschauspielerte mich und fügte mich

mich,

bis ich Dich sah, und fühlte,

alles gelogen, alles gelogen alles alles alles

gelogen

was ich mir zuspielte,

und alles im Nu verloren,

jedes geistige Gerüst gefallen

während einer Sekunde auf einem

grauen Flur,

auf dem ich Dich traf und nur fühlte,

nicht dachte, dass Du es bist,

den ich finden sollte.


Habe ich Dir schon erzählt,

wie es um mir war,

als ich Dich zum ersten Mal sah?

wie es um mir war,

als ich Dich zum ersten Mal sah?


Habe ich Dir schon erzählt,

wie es um mir war,

als ich Dich zum ersten Mal sah?

wie es um mir war,

als ich Dich zum ersten Mal sah?















Wie oft


Wie oft verliert man sich

in den Weiten der Welt

und ist sich nicht mehr sicher

warum sie dieses alles zusammen hält

Wieso und warum

weshalb und wofür

wir spielen hier ein Spiel

und alles ein winziger Augenblick

im Schatten des Alles so klein

warum muss es sein

warum muss es sein.


Wie oft verliert man sich

in den Weiten der Welt

und ist sich nicht mehr sicher

warum sie dieses alles zusammen hält

Wofür den Lorbeer suchen

um Geschichte zu sein?

für zehntausend Jahre gekannt zu sein

in Milliarden von Jahren ein Nichts

ein Haufen Unsinn

und doch für viele so viel

und doch für viele so viel.


Wie oft verliert man sich

in den Weiten der Welt

und ist sich nicht mehr sicher

warum sie dieses alles zusammen hält

Wofür Kindern das Leben schenken

werden sie an einem denken?

Und wird ein Teil des Ganzen nicht Nichts sein

auch wenn das Alles nichts ist

jeder Stammbaum ein Teil des Raumes Nichts

und doch für viele so viel

und doch für viele so viel.


Wie oft verliert man sich

in den Weiten der Welt

und ist sich nicht mehr sicher

warum sie dieses alles zusammen hält

Aber warum denke ich nach,

wo bleibt dabei der Sinn,

wo wir doch hier sind, einfach sind,

und ich habe Dich getroffen

nun muss ich hoffen,

dass das Alles einfach Leben ist

und leben wir zu zweit, so ist es einfach Glück

und leben wir zu zweit, so ist es einfach Glück

ich liebe Dich.
















alles


Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich spüre Deine Nähe

in aller Unnahbarkeit spüre ich Dich

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich spüre Deine Liebe

ganz nah bei mir.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich stelle mir ein Leben

mit Dir so bunt vor.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich werde ewig bei Dir sein

werde Dich halten, wie Du mich hältst.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich werde den Stein den Berg

hinauf rollen bis zur Spitze.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich werde über das Wasser

laufen, für Dich, für Dich.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich werde alle Wunder

vollbringen, für Dich, für Dich.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich werde flehen, greinen

weinen, ja weinen, um Dich.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

Und ich werde keine Ruhe geben

und ich werde keine Ruhe geben

und ich werde keine Ruhe geben.

Ich möchte mit Dir sein,

ich möchte Dich befreien

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich freien.

und

ich möchte Dich freien,

ich möchte Dein sein

ich möchte Dich befreien

Ich möchte mit Dir sein.
















und überhaupt


Und überhaupt,

was will die Welt von uns

wir sollen die Spielregeln der Alten

einhalten, wie ein göttliches Gesetz,

wir haben eine Sprache und doch keine Worte,

verlieren uns im Jetzt des Einerlei,

stets gehetzt, das Leben zu leben

wie es uns geschrieben steht

irgend wo geschrieben, in einem Text, der nicht

der unsere ist.

irgend wo geschrieben, in einem Text, der nicht

der unsere ist.


Und überhaupt,

was will die Welt von uns,

sie kann uns mal

sie kann uns mal

und kann uns mal am Arsche lecken

ihre Konventionen stinken uns wie modrige Stricke

wir müssen sie uns neu erfinden,

das, was es ist, ist nicht das,

was es sein kann,

wir müssen sie uns neu erfinden,

denn

das, was es ist, ist nicht das,

was es sein kann.


Und überhaupt,

was will die Welt von uns,

sie läßt uns nicht sein,

sie packt uns in ihr Portfolio ein,

Wirtschaftsmasse, Kriegsmasse, Inflationsmasse,

zu sein

Masse Masse Masse,

Wirtschaftsmasse, Kriegsmasse, Inflationsmasse,

zu sein

Masse Masse Masse,

lasst uns unsere Liebe leben

lasst uns unsere Liebe leben,

was soll schon geschehen, wenn wir zusammen gehen

in unserem Leben,

was was was,

soll schon geschehen?


Und überhaupt,

was will die Welt von uns,

nehmen wir sie ein wie ein leeres Blatt Papier

und bekritzeln sie mit unserem Wir,

wie es alle zuvor getan haben

haben wir es noch nicht getan

nehmen wir sie ein wie ein leeres Blatt Papier

und bekritzeln sie mit unserem Wir,

wie es alle zuvor getan haben

haben wir es noch nicht getan

Du, ich liebe Dich,

komm, wir schreiben zusammen

ein neues Lied von uns

und allem was uns

uns lieb ist,

denn, ich liebe Dich,

Und überhaupt,

was will die Welt von uns?

Was will die Welt von uns?
















Du, Ich, Wir


Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,

möchte ich Dich kennenlernen

gib mir ein Wort von Dir

und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,

bilde Geschichten, Romane und

Lieder, einfach nur Lieder vom Wir

Es ist nicht einfach

an Dich zu denken, ohne

einfach loszurennen, um Dich zu finden

Es ist nicht einfach

an Dich zu denken, ohne

einfach rumzugooglen, um Dich zu finden

es ist nicht einfach

einfach zusammen zu leben

sich zu finden im Gestöber der Gefühle.


Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,

möchte ich Dich kennenlernen

gib mir ein Wort von Dir

und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,

Wir könnten ja mal angeln gehen,

gut, welch blöde Idee,

die armen Fische könnten lieber leben

bis sie in der Tiefkühltruhe liegen

ach, Wir könnten ja mal ...

mal mal,

gib mir ein Wort von Dir

endlich ein Wort von Dir

ich brauche ein Wort von Dir

und ich bilde daraus ein Satz mit Wir

ein Satz mit Wir.


Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,

möchte ich Dich kennenlernen

gib mir ein Wort von Dir

und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,

ich treffe Dich täglich bei jedem Gang

in meinen Gedankengängen an

frage mich, was will ich hier, und

staune über Dich, dass Du es so lange

mit mir aushältst, schaue, und lächle Dich an

bei jedem Gang treffe ich Dich

in meinem Gedankengängen an,

ich kann Dich gar nicht verpassen

es wird schon passen

passen passen.


Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,

möchte ich Dich kennenlernen

gib mir ein Wort von Dir

und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,

ein Satz mit Wir

von Dir und uns

gib mir ein Wort von Dir, denn

seitdem ich Dich kenne,

möchte ich Dich kennenlernen

ich Dich kennenlernen.

















Suche


Wo bist Du?

und wenn Du wo bist,

wo bist Du?

Ich bin verliebt,

ich merke es deutlich

endlich verliebt und ich kenne

mich nicht mehr

neulich erst habe ich mich wieder

an Dich ganz und gar verloren

ich habe dabei zugeschaut

und mir war wohl dabei

so wohl dabei

so ein Gefühl,

welches von unten nach oben steigt

von oben nach unten sinkt

sich in der Mitte trifft,

mich so wohlig wärmt,

während ich versuche,

einen rechten Gedanken zu fassen

die Liebe kann nicht vorüber gehen

verliebt verliebt

ich bin verliebt, endlich verliebt.


Wo bist Du?

und wenn Du wo bist,

wo bist Du?

Ich hätte Dir so viel zu sagen

von meinem Versagen

es Dir zu sagen

von alles und nichts

wo fange ich an,

wo bist Du

und wenn Du wo bist,

wo bist Du?


Hätte ich Dich nicht gehen lassen sollen?

Hätte ich Dich festhalten sollen

auch wenn Du mich

nicht halten

wolltest

konntest

ich weiß es

ich weiß es nicht,

ich hätte so gerne noch

ein paar Minuten mit Dir, in

denen ich Dir die Zeit vergessen lasse

habe noch Dein verschmerztes Gesicht im

Blick, als dort unser letztes Schauen war, am

Ausgang,

am Eingang, dort und

in der Nähe, wo alles begann.

wo bist Du

und wenn Du wo bist,

wo bist Du?

Kerl,

nun melde Dich,

sonst finden wir nie heraus,

ob wir zusammen zusammen sind.

Kerl,

nun melde Dich,

sonst finden wir nie heraus,

ob wir zusammen zusammen sind.

Ich bin verliebt,

endlich verliebt, verliebt,

ich finde es geil, und alles was

andere denken, sollen andere denken

wie sie es wollen

Kerl,

wo bist Du

und wenn Du wo bist,

wo bist Du?

wo

wo bist Du

und wenn Du wo bist,

wo bist Du?
















süß, süßer, am süßesten


Denke ich an Deinem süßen SoSo

kann ich an nichts mehr denken,

ich möchte Dir meine Liebe schenken

und mit Dir süße Träume träumen

während Du mir Deinem süßen SoSo

schenkst, in einer späten Stunde,

in einer einzigen Sekunde,

die ewig währt

so ewig wie ein Schrei sein kann

ein Punkt, den es zu überschreiten gilt

und der so ungemein hilft,

das Leben rosarot zu färben, purpur und knallig gelb zugleich,

zugleich und alles alles in allem und in einem Augenblick des Glücks.


Denke ich an Deinem süßen SoSo,

kann ich an nichts mehr denken,

alles Denken fällt dagegen so leer aus,

wie unnützes Armpaddeln im Wind

wie unnützes Leuchten im hellsten Licht

wie unnützes Graben im losen Sand

wie unnützes Wellenschlagen im Meer

Denke ich an Deinem süßen SoSo,

kann ich an nichts mehr denken,

ich will Dich zu mir lenken

und mich gerne von Dir einnehmen lassen

komm, fang mich ein und schon bin ich bei Dir

fange mich ein und ich schenke Dir ein Netz mit mir.


Denke ich an Deinem süßen SoSo,

kann ich an nichts mehr denken,

Denkst Du an meinem süßen SoSo,

wird mir ganz warm soso und ich

ergebe mich für Dich und mich

ergebe mich für Dich und mich

kann nicht anders

will nicht anders,

weil ich nicht anders kann, und

warum die Minuten nicht zerrinnen

wie Sekunden, kann ich nicht verstehen

denn ich muss dich wieder sehen

wieder sehen

einfach wieder sehen

verstehst Du? wieder wieder wieder

sehen

einfach wieder sehen

wieder und wieder

sehen

einfach so und so und so,

soso sehen

ist das so schwer zu verstehen?

Nein,

ich liebe Dich.
















naso


Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,

denn ich kann doch nicht sterben,

und daran bist Du schuld,

denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,

unsterblich unsterblich unsterblich

unsterblich verliebt,

wir treffen uns und ich küsse Dich,

schon jetzt ständig in

all meinen Gedanken

wir treffen uns am Tage,

denn ich will Dich nicht

in einem dunklen Raum treffen

meine Träume verstopfen mir das Leben

ich leide an Verstopfung eben

zu viele Träume

zu viele Träume,

wo ist unser Leben

zu viele Träume

zu viele Träume eben

verstopfen mir das Leben

in dunklen Räumen kann man keine Liebe

finden

in dunklen Räumen kann ich Dich nicht

finden

in dunklen Räumen kann man alles Geile

finden

nur Dich, Dich nicht,

Deine Liebe nicht.


Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,

denn ich kann doch nicht sterben,

und daran bist Du schuld,

denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,

unsterblich unsterblich unsterblich

unsterblich verliebt,

und ich weiss nicht nicht

nicht nicht nicht

mein Leben lebt sich so dahin

hoffentlich gibt es nur ein solches,

denn wo bliebe sonst der Sinn

wo bliebest Du

wo bliebest Du,

denn wo bliebe sonst der Sinn,

wo bliebest Du.


Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,

denn ich kann doch nicht sterben,

und daran bist Du schuld,

denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,

unsterblich unsterblich unsterblich

unsterblich verliebt,

vielleicht bist Du auch ein Läufer

dann könnten wir uns begegnen auf

unseren Wegen irgend wann

irgend wann, irgend wann

irgend wann ganz sicherlich,

denn die Erde ist rund,

wir kommen nicht von uns los

so viel wir laufen, laufen wir uns

doch nur entgegen,

doch nur entgegen.


Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,

denn ich kann doch nicht sterben,

und daran bist Du schuld,

denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,

unsterblich unsterblich unsterblich

unsterblich verliebt.

Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,

denn ich kann doch nicht sterben,

und daran bist Du schuld,

denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,

unsterblich unsterblich unsterblich

unsterblich verliebt.
















Krieg


Als Krieger geboren,

zum Krieger geworden,

um die Freiheit ringend,

den Feinden die gerechte Strafe bringend:

Krieg

Krieg den Mächtigen, die die Freiheit biegen

Krieg den Verleumdern und Lügnern

Krieg den Untadeligen tadeligen

komm hernieder, Engel der Gerechtigkeit

richte die Ungerechten gerecht

komm hernieder, Engel des Krieges

lass Dein Wort erschallen, auf dass Ruhe ist

von all den Worten, die die Lüge bringen,

lass Dein Wort erschallen, zeige, wer Du bist.

Von denen, die dich nicht fürchten, wird es

keinen mehr geben, sie werden verrecken

in ihrer ungläubigen Gläubigkeit an sich selbst,

als seien Sie nichts als schmelzendes Eis

im Feuer Deiner Gerechtigkeit.


Ich mag Sie nicht mehr hören,

die Worte voll Lüge und Verleumdung,

Bitte, schließe mir meine Ohren und

öffne mir meine Augen, damit ich ihre Taten

um so besser schauen kann

Sie reden von Freiheit, in

gedrechselten Worten und bauen

damit Zäune des guten Glaubens

schmücken Ihre Vorgärten mit Worten

und schauen mit Ihren Spießerseelen

auf des Nachbars Teller und spießen

alle Freiheit auf, um sie zu entsorgen

im Wohlstandsmüll ihrer Gefühle

für Nichts und Nichts.


Und wird euch die Endlichkeit ereilen

so habt ihr nichts mehr außer eurem Traum

vom Glück, und seht ihn zerplatzen

im letzten Atemzug auf Erden als

sei er Nichts

und Nichts ist, was Nichts ist

Ihr werdet zu Staub und nichts wird bleiben

in Unendlichkeiten überdauert nicht das Geringste

alles wird getilgt sein, keine Spur eures elenden Besitzes

Nichts könnt ihr mitnehmen, außer eure ehrliche Haut,

und habt ihr sie verkauft,

so bleibt euch nichts

nichts von Wert

und das Leben ist kurz, zu kurz

um es unrecht zu leben

um damit besser dazustehen

als alles, was danach kommen mag.


Krieg Krieg Krieg

den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,

und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.

Krieg Krieg Krieg

den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,

und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.

Krieg Krieg Krieg

den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,

und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.

und nochmals Krieg Krieg Krieg

als Krieger geboren

zum Krieger geworden,

bleibt es das einzige Lebensglück, die Feinde verrecken zu sehen

im Urecht, das sie selbst angerichtet haben.

Krieg Krieg Krieg

den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,

und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.

Krieg Krieg Krieg

den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,

und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.

Krieg Krieg Krieg.
















Antrag


Irgend wo, da vorne ist

der letzte große Flieger

gesehen worden

bevor der Nebel kam

und alles verdeckte,

nichts ist mehr zu sehen

ich höre verzweifelt dem Wind

beim Säuseln zu

und hoffe ihn recht zu verstehen:

Du liebst mich säuselt er, doch

Woher sollte ich wissen,

dass ich Dich nur ein paar Wochen

richtig sprechen kann

und alles dann ganz anders wird,

Schweigen in der Fülle meiner Gefühle,

herrscht, zwischen uns

während wir uns sahen

Woher sollte ich wissen,

dass ich Dich nur ein paar Wochen

richtig sprechen kann

und alles dann ganz anders wird,

ein Bauchgefühl mir genügen muss

um zu fühlen, dass Du mich liebst,

auch wenn alles ganz anders

ausschaute und sich anhörte, sich ergab.

Woher sollte ich wissen,

dass ich Dich nur ein paar Wochen

richtig sprechen kann

und alles dann ganz anders wird,

ein Rudel weiblicher Begehrlichkeiten

mich hetzte Tag und Nacht

über alle Lügenmeere

auf dass ich mich den Sirenen ergeben möchte.

Woher sollte ich wissen,

dass ich Dich nur ein paar Wochen

richtig sprechen kann

und alles dann ganz anders wird,

und wenn wir uns sehen, bin ich bei Dir

einfach nur bei Dir und bin dann das

was Dir fehlte und bin dann das,

was mir fehlte, einfach und nur das.

Verdammt, woher sollte ich wissen,

dass ich Dich nur ein paar Wochen

richtig sprechen kann

und alles dann ganz anders wird,

es langt, ich will Dich finden,

mich um Dich winden,

Dir Schutz und Leben sein,

bis das uns nichts mehr scheidet,

ja,

ich will.















Tränen


Ich spüre Deine Tränen

mein Herz ist voll von Ihnen

sie lassen mich nicht mehr denken

ich muss ich muss ich muss,

Dich finden, jetzt und bald

möchte ich bei Dir sein,

ewig und ewig

keine Minute weniger

ewig und ewig,

keine, keine Minute weniger,

ich muss ich muss ich muss,

Dich finden, jetzt und bald

möchte ich bei Dir sein,

ewig und ewig

keine Minute weniger

ewig und ewig,

keine, keine Minute weniger.


Ich verstehe die Welt nicht mehr,

und seit ich dich kenne

weiß ich, ich habe sie nie

nie verstanden, habe irgend wie gelebt

dahin und dorthin, wie Wellen im Wind

irgend wie gelebt, irgend, irgend wie gelebt,

dahin und dorthin, wie Wellen im Wind

seit ich Dich kenne, weiß ich, dass ich das will

was ich bin, dass ich das will,

was ich bin,

Ich muss ich muss ich muss,

Dich finden, jetzt und bald

möchte ich bei Dir sein,

ewig und ewig

keine Minute weniger

ewig und ewig,

keine, keine Minute weniger,


Und sage mir,warum nur weinst Du,

wenn Du mich nicht sehen willst,

warum nur weinst Du,

und doch finden wir uns nicht,

ich möchte bei Dir sein und all

Deine Tränen trocknen, möchte

Dich nur noch lachen sehen

und möchte nicht mehr, niemals mehr plötzlich spüren,

dass Deine Seele weint, so sehr weint,

dass es zu mir überschwappt, all die

Traurigkeit, die Traurigkeit,

wir, weißt Du, wir

sind irgend wie verbunden,

wie nur Liebende miteinander verbunden

sind, verbunden sind,

ich muss ich muss ich muss,

Dich finden, jetzt und bald

möchte ich bei Dir sein,

ewig und ewig

keine Minute weniger

ewig und ewig,

keine, keine Minute weniger,
















komm nicht loß von Dir


Du bist nicht da und dort

alle Wut bleibt mir im Halse stecken

ich muss fort

aus all dem Sehnen weg

neue Wege begehen in der

Hoffnung, Dich dabei zu treffen

unverhofft erhofft so oft,

bis wir uns sehen

unverhofft erhofft so oft

bis wir uns sehen.


Ich könnte Dich vergessen

ich glaube, ich könnte Dich vergessen,

sicherlich,

mit ein bisschen

Komadenken ginge

es sicherlich etwas besser,

oder mit einer

kleinen Gehirnwäsche

vielleicht sollte ich es mir auch

amputieren lassen, verschenken, egal,

zu Ausstellungszwecken verkaufen, sicherlich

könnte ich Dich dann dann dann vergessen, irgend

vergessen,

kann ich Dich nicht,

Du verfolgst mich, ohne

dass Du mich verfolgst verfolgst

Du mich und ich muss sehen, dass ich

zu Dir gelange auf langen Wegen gehend zu

zu Dir gelange, gelange, zu Dir, zu

zu Dir gelange, auf langen

langen Wegen

zu zu zu

Dir.


Du bist nicht da und dort

alle Wut bleibt mir im Halse stecken

ich muss fort

aus all dem Sehnen weg

neue Wege begehen in der

Hoffnung, Dich dabei zu treffen

unverhofft erhofft so oft,

bis wir uns sehen

unverhofft erhofft so oft

bis wir uns sehen.

sehen sehen sehen

einfach sehen

nichts einfacher als

neue Wege begehen in der

Hoffnung, Dich dabei zu treffen

unverhofft erhofft so oft,

bis wir uns sehen

unverhofft erhofft so oft

bis wir uns sehen.

so oft so oft so oft,

bis, bis wir uns und sehen,

sehen, so unverhofft

sehen.
















Zukunft


Ich ging hinüber und ging vorbei,

an großen Bäumen voller Blattwerk

unter denen der Schatten herrscht und

der Duft vom frischen Moos und dem

modernden Holz,

hoch oben ein Musiker

bei der Arbeit, dem das Balzen

in die Wiege gelegt ist

sein Gegenüber wird ihn hören,

ich höre ihn und er wird

vereint sein und schweigen

schweigen von seinem Glück, es

ängstlich versteckend vor allen Neidern

auf dass es sich hält,

sich hält.


Ich ging hinüber und vorbei,

in Straßen voller Leere,

Häuser rechts und links, Wege, 

Menschen mit ihrem großen Blablabla,

Wichtigkeiten, Unwichtigkeiten, sonstige -keiten,

Eitelkeiten mehr und weniger,

das große Hauen

in Kultur eingeschlagen,

mit buntem Papier mit netten Vöglein

drauf

zu verstecken, was alles unwichtig ist

was alles unwichtig ist,

um wichtig erscheinen zu können,

buntes Papier mit netten Vöglein

netten Vöglein drauf.


Ich ging hinüber und vorbei,

das Leben blieb am Leben

blieb irgend stehend lebend

als ich Dich suchte und Dich fand,

in jedem Wort, das sich in mich um Dich wand

Dich fand,

Dich fand.

Ich bin ein hoffnungsloser Optimist,

ein Pessimist ohne jede Hoffnung, nicht belehrbar,

nicht bekehrbar, ich lass die Hoffnung Auferstehung feiern,

jeden unglücklichen Tag mit fernem Licht beleuchten,

und versuche das Glück zu greifen

damit ich es verstecken kann

bei mir, in mir, auf dass

es sich nicht fort macht,

nicht fort macht.


Ich ging hinüber und vorbei,

hinüber und vorbei

bis ich Dich fand

hinüber und vorbei

bis ich Dich fand.


Ich ging hinüber und vorbei,

hinüber und vorbei

bis ich Dich fand

hinüber und vorbei

bis ich Dich fand.


Hey, ich liebe Dich.

und was ich noch sagen wollte,

Hey, ich liebe Dich.














Bist Du bei mir?


Bist Du bei mir?

Ich habe das Gefühl,

als wärest Du niemals weg

gegangen, ohne ein Wort zu verlangen

als wärest Du stets bei mir geblieben

beobachtest mich und schaust mir nach

was ich so ohne Dich mach.

Bist Du bei mir?

Bist Du bei mir?

Ich spüre Deine Eifersucht

und

Entschuldigung

ich fühle mich gut dabei,

ich fühle mich so gut dabei,

wie sollte ich mich sonst definieren

als über Deine Liebe und Deiner Eifersucht.

Bist Du bei mir?

Bist Du bei mir?

Ich möchte Dich wiedersehen

endlich bei Dir mit Dir sein,

alles gemeinsam tun

nachdem wir alles allein getan

haben, uns treffen und nicht mehr

loslassen,

nicht mehr loslassen,

vielleicht ein wenig, gut, ein

wenig nur, um uns zu spüren, wenn wir

uns wieder sehen, uns besser spüren, wenn

wir uns wieder wieder wieder sehen.

Bist Du bei mir?

Bist Du bei mir?

Ich habe Dich verloren,

wie man ein Leben verliert,

ich konnte nichts tun, Du warst weg

und ich allein,

vielleicht

vielleicht sind wir bald bei uns,

bei uns zusammen,

ich warte auf Dich, auch wenn

wenn der Sex nicht mehr warten will bis zu dem

was kommen soll,

was kommen muss,

was was was, ja,

ja ja ja,

ich liebe Dich.















Preis


Ich sitze hier herum

und frage mich,

was soll ich tun, um dich zu bekommen.

Ich weiß nur so viel,

nichts ist umsonst,

alles ist zu bezahlen,

komm, sage mir Deinen Preis,

und ich zahle zum großen Liebesbeweis,

mit Liebe:

ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,

ich lass die Wolken lachen,

ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,

gehen kann schon einer und

ich tue alles Unmögliche,

Unmögliche für Dich

um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist,

ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,

ich lass die Wolken lachen,

ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,

gehen kann schon einer und

ich tue alles Unmögliche,

Unmögliche für Dich

um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist.


Ich sitze hier herum,

und suche in mir einen Ausweg

einen Weg zu Dir

und finde mich dabei so nahe bei Dir,

als wenn Du bereits jeden einzelnen meiner

Wünsche kennst,

als wenn Du längst bei mir bist, obwohl

Du so abwesend wie alles Wunderbare bist,

so will ich dem mit Wunder trotzen,

ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,

ich lass die Wolken lachen,

ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,

gehen kann schon einer und

ich tue alles Unmögliche,

Unmögliche für Dich

um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist,

ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,

ich lass die Wolken lachen,

ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,

gehen kann schon einer und

ich tue alles Unmögliche,

Unmögliche für Dich

um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist.


Ich sitze hier herum,

und versuche den Tag zu vergessen

an dem ich Dich verlor,

mit paar Worten verlor,

und versuche Dich wieder zu finden,

und ich würde liebend gerne vor dem Heuhaufen sitzen

dem berühmten Heuhaufen sitzen,

dann könnte ich die Nadel finden,

alle Wunder wären nicht nötig,

ich müsste suchen und würde finden,

die Zeit wäre mit mir und so und so,

doch Du bist weg und ich

ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,

ich lass die Wolken lachen,

ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,

gehen kann schon einer und

ich tue alles Unmögliche,

Unmögliche für Dich

um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist,

ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,

ich lass die Wolken lachen,

ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,

gehen kann schon einer und

ich tue alles Unmögliche,

Unmögliche für Dich,

um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist.

bis bald.















Bleiben


Was hast Du gerade getan

was wolltest Du tun

gerade habe ich an Dich gedacht

will Dich nicht verlieren

in einer blöden Sekunde verlieren

ich halte Dich hier

auch wenn Du mich nicht siehst

so sehe ich Dich, mein

Herz ist voll von Dir

ich liebe Dich

und ich möchte bei Dir sein

ich will mit Dir zusammen den Blues

spielen

mit Dir zusammen den Blues

den Blues spielen.

bis wir drüber lachen können

ewig lachen können.


Gut, es ist nicht alles gut gelaufen

nichts ist perfekt

vieles geht vorüber und

bleibt nicht stehen

um es leben

zu können sehen

zu können verstehen

zu können.

Ich glaube nicht, dass es keine

zweite Chance gibt

ich glaube nicht, dass alles

ewig bestehen bleibt

ich glaube nicht, dass wir

ewig allein bleiben

und mein Glaube ist stark, irre stark, so stark

bleibe bei mir, und wir sehen das Glück

und wenn ich mich für Dich bück,

ja, nicht, was Du denkst, wenn

ich mich für Dich bück,

hebe ich es auf

in einem simplen Augenblick.


Du, mein

Herz ist voll von Dir

ich liebe Dich

und ich möchte bei Dir sein

ich will mit Dir zusammen den Blues

spielen

mit Dir zusammen den Blues

den Blues spielen.

bis wir drüber lachen können

ewig lachen können.


Du, mein

Herz ist voll von Dir

ich liebe Dich

und ich möchte bei Dir sein

ich will mit Dir zusammen den Blues

spielen

mit Dir zusammen den Blues

den Blues spielen.

bis wir drüber lachen können

ewig lachen können.










Alles


Weißt Du, wenn ich Gott mal begegne

und er fragt mich, was ich in meinem

Leben erreicht habe,

so kann ich ihm sagen,

ich habe einen Menschen richtig geliebt,

einen Menschen richtig geliebt,

und er wird staunen, was

ich alles erreicht habe,

das Größte überhaupt,

einen Menschen richtig zu lieben,

und alles andere erreicht die Zeit

alles andere bleibt nicht bestehen

alles andere nützt einem nichts, nichts, nichts

im Nichts.


Ich errinnere mich an Deine Zuneigung,

an Dein Schmunzeln, an Deinen Witz,

und als Du Deinem Sternbild folgtest,

den Schützen spieltest, gleich zwei Mal

als Amor und als Robin Hood

ich war Dein Gutes

ich war Dein Böses

aber immer hast Du mich geliebt

und liebst mich, ich spürte es,

ich spüre es, es so sehr.


Weißt Du, wenn ich Gott mal begegne

und er fragt mich, was ich in meinem

Leben erreicht habe,

so kann ich ihm sagen,

ich habe einen Menschen richtig geliebt,

einen Menschen richtig geliebt,

und er wird staunen, was

ich alles erreicht habe,

das Größte überhaupt,

einen Menschen richtig zu lieben,

und alles andere erreicht die Zeit

alles andere bleibt nicht bestehen

alles andere nützt einem nichts, nichts, nichts

im Nichts.


Ich möchte an Deinem Geburtstag

bei Dir sein, Dich spüren und Dich

niemals mehr verlieren, ich möchte

so jung wie Du sein, einfach so

damit wir uns nicht verlieren

aus einem blöden Grund heraus,

ich will Dich ausführen und verführen

ich will Dir folgen und Dich verfolgen

ich möchte einfach da sein, wie ein Topf

ganz selbstverständlich da sein, ohne dass sich einer

fragt, was soll er da, und Du seiest mein Deckel

einfach so mein Deckel.


Weißt Du, wenn ich Gott mal begegne

und er fragt mich, was ich in meinem

Leben erreicht habe,

so kann ich ihm sagen,

ich habe einen Menschen richtig geliebt,

einen Menschen richtig geliebt,

und er wird staunen, was

ich alles erreicht habe,

das Größte überhaupt,

einen Menschen richtig zu lieben,

und alles andere erreicht die Zeit

alles andere bleibt nicht bestehen

alles andere nützt einem nichts, nichts, nichts

im Nichts.










anders


Hey, Schläfer erwache

und schaue aus dem Fenster hinaus

die Welt,

was sie für Dich bereit hält

Hey, Schläfer erwache

und ich gehe hinaus und schaue die Welt

ich gehe und sehe zwei Menschen

die ich besonders liebe

und ich muss mich nicht zerreißen,

ich habe genug Liebe

für zwei, und einer von Beiden wird meine Liebe erwidern

ich habe genug Liebe

für zwei, und einer von Beiden wird meine Liebe erwidern.


Hey Schläfer, hey Schläfer,

gehe hinaus und schaue die Welt,

was sie für dich bereit hält,

laß dich verführen,

von Licht und Prunk,

laß dich ein und gehe in sie hinein

versuche alles zu ergründen

und nichts zu wissen

versuche

versuche Dich zu finden

und Deine Liebe an dich zu binden

Deine ewige Gretel zu finden

und schreibe das Ende der Geschichte neu

schreibe deine eigene Geschichte und sei glücklich dabei.


Ich weiß nicht was ich tun soll

ich bin wie ein weißes Blatt Papier

ich versuche meinen Stift zu finden

damit er mich beschreibt mit unserem

Leben und

Ich weiß nicht was ich tun soll,

zwei Lieben sind keine zu viel

ich bin für Polygamie

ich bin für alles was Spaß macht

ich bin und

ich weiß nicht was ich tun soll

ich weiß nicht was ich tun soll.


Ich stehe herum und die Welt entscheidet

für mich,

der eine meldet sich nicht

der andere liebt einen anderen

und könnte ich einen Zipfel ergreifen

ich griffe zu und ließe ihn nie mehr los und

bis dahin versuche ich etwas zu schlafen und doch

ich gehe hinaus und schaue die Welt

was sie für mich bereit hält

ich gehe hinaus und schaue die Welt

was sie für mich bereit hält.

Die Liebe verzeiht alles

alles verzeiht die Liebe,

ich bin bereit

ich schaue die Welt

was sie für mich bereit hält.











Sequenz


man bist du schön

so lieb ich es,

so wunderschön

so werd ich dich

ich dich lieben

Sollt ich eine Blume pflücken

für dich

sollt ich sterben

um dich

sollt ich dich lieben

so sollt ich es tun

und schweigen

so wunderschön schweigen

man bist du schön

so lieb ich es,

so wunderschön

so werd ich dich

ich dich lieben

Getroffen im Nichts

im leeren Nichts

nach dem letzten Leben

nun sollten wir uns ...

Mist

man bist du schön

so lieb ich es,

so wunderschön

so werd ich dich

ich dich lieben