| GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... GeDicht ... |
| Verzeichnis des Inhalts | ||
| 1. Haus und Hof | ||
| 2. Alphabetismen | ||
| 3. SoNette | ||
| 4. Vierzeiler | ||
| 5. Geschichtchen | ||
| 6. Langgedicht | ||
| 7. Liebeslieder | ||
| 6. Langgedicht | und zurück nach oben | |
| Tägliches | Du | |
| Amsel | Lachen | |
| Lebensbaum | Haus | |
| Erbse | Alles | |
| Geschichte | Leute | |
| Leben | ||
| Anders | ||
| Lieben | ||
| Das Unbedeutende | ||
| Land | ||
| Lied | ||
| Sagen | ||
1. Haus und Hof
Das Ross gesattelt im Felde
so ritt er in bälde
bis zur Elbe
hinein
dort wurde ihm nass
nach seiner ungestümen Hatz
und das Ross fraß in aller Ruhe Gras.
Alle Bewegung nur noch Sport
sein Denken ging derweil von ihr hinfort.
Glücklich war er wohl nur beim ersten Satteln
dort war ihm, als würde sich ihm ein neues Leben angeln.
Der Gaul alt und behäbig
eine Mähre
ein Wagen, zog die Mähre
mit Kindern, welch Ehre
und jedes durfte einmal auf ihr sitzen
graugrüngelbliches Mährenpferd
und hoffte, daß es nicht
von ihr hinunter
plumpste.
Als Undinge geboren
fürs Leben verloren
nur wenn's heiß wird
erfreuen sie jeden Wirt.
Nach dem letzten Krieg
war Dir der Stahlhelm
Ersatz von Mütter und Väter
ja, nach dem EndSieg
nahm ein jeder Schelm
dich Rohling als Bräter.
Eigener Herd, Goldes Wert.
Vier gasverschluckende Flammen
Jahrmarktsgetöse
die Mäuler blaken Feuer
Schaulustige schauen die Ungeheuer
kaum böse
eher belustigt sehen sie die Flammen
und hernach geben sie ihren Obolus,
für das Schauspiel auf dem kleinen Jahrmarktsglobus.
Hatte es sich verlebt?
als letztes Etikett
klebte das Siegel
des Denkmalschutzes
an ihm
Tauben kackten ihm aufs Dach
auch schon
und
kein Leben fand sich mehr in ihm
als das bereits gelebte
Zuletzt
kamen neue Bewohner
nichtsahnend
und nannten sich Bewahrer.
Spiegel sein oder
Licht
wer hat schon die bessere Sicht?
Spiegel sein oder
Licht?
Unverhohlen
ein Spiegel hat noch niemand erhoben.
Alle Liebe braucht einen Zaun
um sich vom Außen zu befrein
muß sie liebend unfrei sein
denn alle Freiheit nützt ihr kaum.
Ja, die Freiheit ist ihr kein edler Saum
nur unnützer Schaum
ein altes Vehikel
nichts mehr taugend als Gedankenverstaubend.
Dennoch fand sich das Meer
an seinem GezeitenRand
und als es über diesen gelang
ja, sich nach Liebe sehnte
diese hinter dem Ufer wähnte
blieb dem Meer die Freiheit nur.
Wenn das Dach einen Schaden hat
wird dem Menschen selten nass
wenn er nicht das Denken haßt
sich also vom Nassen weg bewegt
auf daß er ins Trockene gerät
als ob sein Dach doch keinen Schaden hat.
Die Wand wird oft verkannt
man sieht sie nur als Grenze
nie in ihrer ganzen Gänze
denn würde die Wand nicht tragen
so fiele einem das Dach in den Kragen
und all die Langeweile wäre doch verbannt.
Gut, wenn man beim Bau auf Zement vertraut
und, welch Bauherr hätte es gedacht
gerad an Sand braucht es große Mengen
alles muß man gut vermengen
und, hat man dies gut und besser gemacht
ist das Haus recht gut auf Sand gebaut.
Das Geschriebene war
nicht sicher
vor dem nochmaligen
Verwenden
- sich dabei Aneignen -
und
obzwar alles Lebendige
weiter geschrieben werden muß
soll es nicht NICHT sein
bleibt es doch
Gotteslästerung.
Mit ihrem dicken Bauch
war sie die rechte zum Schöpfen
von Nudelsuppe und Erbsen
und im Tausch nahm sie Herzen
und Mengen an geneigten Köpfen
so verlangte es der Liebe Brauch.
Du Blech mit Beule,
löffelst in einem fort
die heiße Suppe aus
sagst dabei kein Wort
brauchst auch keinen Applaus,
und bist mir doch lieber als ne' Keule.
Welch Stück Kultur!
Eine Gabel mit vier Zinken
mag es dem Fleische nur winken
es recht aufspießen
das würde mich nicht verdrießen
wäre sie den Barbaren doch eine rechte Heilkur.
Du, stahlbewehrtes Ungeheuer
gehörtest du nicht verbannt
an Ketten gelegt?
Ja, währest du nur zum Morden gesandt
ja, hättest du nicht auch ein Stück Fortschritt bewegt
du gehörtest ganz sicher ins ewige Höllenfeuer.
Die letzte Mode hat dich einfach vergessen
kein Tapetenwechsel war mehr möglich
und Farbe wechselt man nicht
lieber versagt man kläglich
mit dem immergleichen Gesicht
und so bleibt man trotz Mode auf das Alte versessen.
Gleich jede Treppenstufe einzeln nehmen
sie, das Leben, so stets auszukosten
auch wenn die Kraft mehr Stufen zuließe
nicht über sie das Leben auszuboten
auf daß das Leben wie ein Bach dahin fließe
denn jede Stufe mag den Menschen über sich erheben.
Der Giebel spricht sich wie Bibel
und schaut er nicht wie ein Rücken vom Buch?
Ja, hübsch aufgeschlagen zeigt er sich
und Staub bestimmt seinen Geruch
und so holt er sich den Blick von jedem ICH
will ihm das Lesen lernen, als sei er zudem die Fibel.
Das Licht lassend hindurch
das Wetter nur zur Ansicht
als Muster ohne Wert für das Innen
so bleibt dem Wetter kaum Gewicht
mag das Wetter auch mit der Zeit gewinnen
führt doch ein jeder Weg durchs Wetter durch.
Du, Liegestatt, ein fremdes Wort muß dir genügen
kein deutscher Hintern mag auf dich überwintern
selbst der Gedanke ließe uns fremdeln
kein Deutscher mag mit dir händeln
allein spielenden Kindern
dienst du zum Vergnügen.
Sind alle an einen Tisch gerufen
und soll kein einziger sich Abseits stellen
braucht es immer großer Tische
als seien sie ein Stück Kirche
doch kann keiner den Austritt wählen
denn jeder ist irgend an einem Tische berufen.
Er ging zu Stuhl
zum großen Stuhlgang
und er setzte sich
bis etwas von ihm wich
mit leisem Hohlgesang
das fand er kuhl (cool).
Wie oft sollte er auf diesen bleiben
und doch hob er so gern ab
ließ alle geknüpften Knoten hinter sich
und ließ sich manchmal nur herab
zu seinem anderen ich
um dort zu verweilen.
Ihm traute keiner recht
zu kurz zu eng war er bemessen
ja, zu kurz zu eng geraten wohl
er ward wohl gar vermessen
jeder Schritt klang gleich so hohl
rief dabei, das Leben sei so ungerecht.
Es war sein Parkett
ohne es gekauft zu haben
liebte er das DraufLaufen
zumal ihn abertausend Augen sahen
mitten im sterbenshungrigen Haufen
oh, wie gern traf er sie allesamt zum Bankett.
Ich sah ein Licht
mitten in einem Raume
grell und hell in einem scheinen
ich dachte schon ich staune
um dann wieder anders zu meinen
nein, kein Wunder war auf dieses Licht erpicht.
Zur besseren Erleuchtung
wählte er das Dunkle
ließ nur eine Funzel leuchten
herum um all das Bunte
so sollte das Alles alles deuten
und doch, es fehlte eine Beleuchtung.
Nur ein kleines Hölzchen
klitzeklein und doch so gemein
zum Zündeln bestimmt
ja, alles zu bringen vom Sein zum Schein
auf daß die Zukunft beginnt
hinter dem letzten Häuschen.
2. Alphabetismen
Wüßt ich ihn zu beschreiben
ich mich zu entleiben
bis zum Beginn
was für ein Gewinn
für all die Neugierde
ja, des Menschen Zierde.
Im Buddelkasten gebuddelt
sie zu finden
und doch keinen Fund gefunden
außer ein wenig mit Asphalt beschmiertem Beton.
Einmal im Leben Cäsar sein
oder wenigstens Cleopatra
und wenn das nicht
dann doch die besondere Milch
oder auch das weiße Gute,
egal
einmal im Leben mehr sein
als das schnöde Sein.
In Petersburg
ja,
damals in Leningrad
konnte man die Toilettendüfte der Damen
riechen
meterweit
als wollten sie Bedürfnisanstalten sein.
Was bleibt vom Leben
als ein Ehemals?
Ich hatte mich verliebt
und geliebt
ein paar Zeilen Geschriebenes
aber selbst das war
ehemals.
Das Wissen fundamental
alles gelernt
das große ABC
und das kleine EinMalEins
wollte mich schon Faust nennen
doch blieb mir Mephisto fern
und, leider Gottes,
auch Gretel.
Erschien das Für
als eine Verlockung
so blieb doch das Gegen
dagegen
das ewige Gegen,
in seinem unscheinbaren Gewand.
Auch wenn
all die Habe stets verloren geht
so bleibt der Wille zum Haben doch
die eine Tugend
die nie verloren gehen will.
Alle Frauen hießen nun Ina
nur und allein Ina
denn
Ina kannte ich
lernte ich kennen
als das Kennenlernen
die erste aller Aufgaben schien.
Schaut schaut schaut
das Ross
wie es den Bären jagd,
und gespannt schaute alles
wer wohl was hernach frass,
ob das Ross wirklich sein Sein
vergaß.
Karg, ein Wort zu viel,
zum Beschreiben des Wenigen.
Gehörte ein Wort eingedeutscht
so wärest du meine erste Wahl
Lamento.
Das Mein
bei geschlossenen Augen
sehend leben können
Das Mein
von der Oma zugeteilt
im Scherz
Das Mein
so schwarz so nichts
mag es keinen Traum in sich haben.
Wenn Nelken welken
ja,
wenn Nelken welken
mehr
als selten
so wollen sie Blumen sein
ganz natürlich
und
manchmal strafft man sie dann
ein wenig
mit ein paar Handgriffen,
zupft an ihnen
rupft an ihnen
tupft an ihnen
herum und herum
wenn Nelken welken.
Ich wußte es schon immer
das Ende ist immer in der Mitte gelegen
das Alphabet will es so
ganz unbewußt wohl
aber doch
das Ende ist immer in der Mitte gelegen.
Seht an seht an,
ein Pallast,
so schön und schön
als sei er kein Ballast
keines Menschen Last
und doch und doch
Paläste der Welt vereinigt euch
zum Sturm auf das Öde
so schnöde Betongewese.
Nur die Kuh mag keinen Quark
sonst erhielten wir doch diesen
anstatt der Milch
und Gott mag keine gebratenen Tauben
auch kein Mehl
und Wein
nein,
welch Mühsal trifft darum den Menschen
welch schweres Los
der Arbeit.
Er tat so ratlos
als wäre er bereits seinen Rat los
dabei
ward er noch nicht gefragt
dennoch, keines Menschen Blick ward zum Rathausturm geragt
an dem sich die Zeit drehte
all seine Ungeduld damit und damit regte
als sei er noch nicht seinen Rat los,
als sei er noch nicht ratlos.
Alle sagten Iiiieee
ich aber nie,
nein, Sophie
ist so lieb
wenn ich neben ihr lieg
auf daß ich einen Ständup krieg
und ihre Dienstbarkeit mit Gold aufwieg.
Halbes mag der Deutsche nicht
er will alles total
nur das Hähnchen nicht
dort darf es ein Halbes sein
als könne Leben und Tod teilbar sein.
Welch Geist nur
steht dort nur
unbeleibt
frei von Zeit und Leib,
ja
welch Geist nur
steht dort nur
unbeleibt
frei von Zeit und Leib
ist es der Zeitgeist
ein Geist
der mit der Zeit reist
oder ist er nur unbeleibt
so frei und frei so ohne Leib?
Ich küßte sie gar
auf den Mund
mit Vernunft
so dumpf
ohne jede Phantasie
so blieb die Muse
stumm
so leidig stumm
als gäb es keine Vernunft.
Welch Los
die Wüste zu gehen
ohne Ordnung zu sehen
gar Wegeslos
ja welch Weges Los.
X-Mal
schaute das Schauen
das Ende
X-Mal
staunte das Staunen
den Anfang
und
immer wieder die Mitte
mittenmag
zwischen X und X
mal die Null
error
und aus.
Meine Idee zum Tag
schreibt doch mal
von Mal zu Mal
Idee recht keck
mit dem guten Ypsilon
das wär mir gerad so recht.
Zuletzt
und immer wieder du.
Ich hab dich gefunden
in meinen Gedanken
ist mir der Fund gelungen
auch wenn sich dort
gut und nicht so gut
zankten
mocht ich zu dir gelangen.
3. SoNette
Wenn sich einem die Nase krümmt
weil das Gehackte recht lila schaut
und einem das Gerochene schlecht dünkt
als wenn sich etwas zusammen braut
Ja, wenn alles einzustürzen droht
all die Vernunft begraben scheint
nur noch der Mief in uns wohnt
und selbst das Auge davon weint
Und doch keine Nase riechen mag
als sei alles und bleibe alles heil
auch wenn alles bereits nieder lag
als hinge alles nicht an einem Seil
Sagt und sagte der Volksmund doch
das Unheil brachte, wem es zuerst in die Nase kroch.
Ich sah dich von weit her
ja, von einem hohen Berg hinunter
und vom Tal zum Meer
auch aus der Luft, mitunter
Ich sah dich immer wieder
zwischen all den Dingen liegen
die uns so umgeben, recht bieder
ja, die uns in Sicherheit wiegen
Ich sah dich wegen des Sehens
obwohl mein Wille dagegen war
sah ich dich Zeit meines Lebens
so wurde stets dein Wille wahr
Und sag, können Hühneraugen sehen
auch wenn wir auf ihnen stehen?
Es kam der Augenblick so nah
die Wolken stieben auseinander
und freie Sicht zum Himmel war
allein das Hören trennte voneinander
Vögel beim Gesang belauschen
Menschen beim einig Gackern
das Wasser beim leisen Rauschen
wie das einig All beim Rackern
Die Ohren gerichtet auf das Hören
als letzte edle Tat der Vernunft
vom Himmel schallt es bereits in Chören
ja, das Zuhören , Hören, sei eine Kunst
Und höre man nicht, nicht recht bald,
so gebraucht er doch, doch Gewalt.
Luft, Wasser, Erde, Licht zu fühlen
als letzte Begabung des Lebens
Gefühle auf den Flügeln unserer Mühlen
immer wieder und wieder zu geben
Und das Bedürfnis zum Erkennen
der eigenen und eigenen Regungen
sich im Eigenen nicht zu Verrennen
auch nicht in den Begegnungen
Die Liebe als göttliche Erkenntnis
die letzten Zusammenhalt gewährt
es bleibt allein das Bekenntnis
zu dem was immer und immer währt
Ach, wie gern würd ich stets Gefühle fühlen!
Ach, wie gut fühlt sich doch das Gefühle Fühlen!
Stimmchen Stimmchen erhebe dich
bring Laut um Laut hervor
so wird das Hören lebendig
bringst Leben wo kein Leben war zuvor
Das Reden kommt vom Reden
seine Stimme zu erheben
immer für und gegen, für und gegen
alles im Allen zu ersehen
Das Reden hört allein beim Schwafeln auf
doch immer wieder hört man nur Geschwafel
und bei diesem Mehrgebrauch gehen nur die Nerven drauf
so bleibt dem Schwafeln stets ein Makel
Dann mag die Welt lieber stille sein
So still als wär sie ohne Sein.
Sag, kannst du lieben
also, dich aufgeben
dich ganz verlieren
ohne zurück zu sehen
Und bleibt dir nur ein wenig
dir von dir selbst
so ist sie doch nicht selig
egal, für was du sie hältst
Und kannst du lieben
also, dich aufgeben
dich ganz verlieren
ohne zurück zu sehen
So bleibst du niemals du selbst
so bleibt nichts, was die Liebe erhält.
Sag mir, wo das Leben ist
wo ist es geblieben
sag mir, wo du bist
ich möchte dich lieben
Kein Traum läßt mich los von dir
immer wieder bunte runde grelle Farben
ich such dich in meiner Gier
möchte mich an dich laben
Sag mir, wo du bist
ich möchte dich lieben
nichts soll mich halten, keine Tücke, keine List
möchte mich in dich verlieren
Das Leben, das Leben, das Leben die beste Erfindung
seit dem Tod, ihm bleibt dagegen nur des Lebens letzte Ergründung.
Immer wieder Wege nehmen
stets fort zu gelangen
alles alles zu ergehen
doch stets im Leben gefangen
Das Dutzend dutzendeweise voll zu machen
Monate um Monate zum Jahr zu fügen
und dennoch lachen
ohne sich zu begnügen
Ja, immer wieder Wege nehmen
ohne den Wegen zu genügen
stets auch zu Seite sehen
als sei dies das alleinige Vergnügen
Ja ja ja, Gehen als sei man stehend
denn nur stehend bleibt man lebend.
Das Leben verstehen lernen
in all seinen Zügen
erzählt doch stets nur von den Fernen
ja, vom allzu vielen Lügen
Sonnenaufgang im Mondeslicht
und du und du und du
Tageslicht in deinem Gesicht
das ist es, was ich such
Hab dich gelernt, verfickt gelernt
alles und alles in dir verstanden
und doch nur entfernt
als hätt' ich nie bei dir gestanden
Lieber wär' ich doch wunschlos blöd
Oh, wie ist mir das Lernen (des Lebens) öd.
Sollt ich lügen und betrügen
würd ich mich als Tänzer outen
ich könne jedes Frauchen verführen
mit ihr Schritt um Schritt zusammen laufen
Das Tanzbein schwingend
immer im gleichen Takt
dabei ständig mit sich ringend
das wär mein unmutiger Akt
Alle Schritte wie im Männerballett
links zwo drei die Bässe schallen
in der Armee ist's doch recht nett
auch wenn nicht die Hüllen fallen
Sich zu vergessen im anmutigen Tanze
dafür brech ich trotzdem 'ne ordentliche Lanze.
Was für ein wunderbarer Morgen
so herzlich grau lacht es von oben
auch all die Sterne scheinen kaum verloren
man möchte und möchte das Leben loben
Ein seltsames Gefühl besiegt die Welt
satt, von der Zehe bis zur Schädeldecke
all die trüben Lichter scheinen nun so hell
springen springen möcht man bis zur Decke
Der Tag liebt himmelblaue Watte
kaum läßt er einem Zeit zu verdauen
all das und das war es, was er sonst nie hatte
ein Tag ein Tag zum neue Tage bauen
Ja, ich hatte dich so sehr vermißt
und, jetzt hast du mir gar den Arsch geküßt.
Gerad so hat' ich es gesehen
das Dunkle maß gerade Meter
wollt es dennoch bekehren
mit Licht des Welten Äther
Das Dunkle erschien der Welt so hell
all die guten Lichter verbergend
gab die Welt ihr letztes Fell
ohne ein Licht fragend
Straßen hell erleuchtet im Scheinwerferlicht
leise ein Kamin im Hause säuselt
Menschen ohne jede Sicht
während das Dunkle im ewigen Draußen meuchelt
Mein Gott, die das Licht dennoch sehen
mögen der Erde beistehen.
Sitz auf meinem Sessel
das Fliegen neu zu lernen
er ist mir die rechte Fessel
beim Flug in all die Fernen
So kann solch Möbelstück
einem ein guter Teppich sein
ich liebe dieses edle Stück
es läßt mich fliegend glücklich sein
Den Wolken längst zur Freiheit enthoben
das kommt mir im Sitzen gerad gelegen
ja, zur grenzenlosen Freiheit abgehoben
ich möcht wie im Mai um die Häuser fegen
Was wollt ich noch vom Fliegen berichten?
Ach ja, alles läßt sich so leicht im Fliegen verrichten.
Die gute Luft ist für uns alle da
ja, sie ist so gnadenlos egalitär
kein Eigentümer je sie sah
ja, sie ist so wenig elitär
Das Atmen kommt uns alle an
das Atmen läßt nur die Toten los
und doch kommen alle einmal ran
so ist des Menschen Los
Und ist die Luft so dünn wie Schonkaffee
und ist sie gar ein wenig trocken
zudem ihr Sauerstoffgehalt recht vage
und stinkig wie Dreitagesocken
Ja, ist die Luft gar überaus eklig
der Lebenswille lügt sie uns doch erträglich.
Der Herbst hatte es mir angetan
er zeigte mir sein heiteres Gesicht
keine Stunde bei ihm war mir vertan
ja, in jedem Verweilen fand ich ein Licht.
Was hilft des Frühlings Grün
und des Sommers rege Hitzigkeit
erst recht des Winters letztes Bemühn
dem Herbst bleibt doch stets die letzte Zeit
Und so streift das Alte das Junge ab
so geschieht es Blatt um Blatt
bis nur noch Geäst ward
als lebten dort nun Schrat um Schrat
Ja, dort, dort im Herbst magt ihr raun'.
dort, dort hat eure Mystik seinen Raum.
Der Unterschied von Mensch zu Tier
sei seine Fähigkeit zum Lachen
auch trinkt das Tier kein Bier
ja ja Mensch, laß es krachen
Aber mit feiner Ironie
nicht zu derb und doch vergnügt
über Namen lache nie
alles andere sich um so leichter fügt
Und bist du einmal traurig
dann schau dich doch an
ja, Trübsal wirkt recht kauzig
lieber lach und lach fortan
Ja, das Lachen ist eine Wissenschaft
auch wenn die Welt über dies Wissen lacht.
Das Fallen ist ein besonderes Ding
welches nur von Oben gelingt
und ist die Höhe noch so gering
ein jeder Fall doch den Sturz mit sich bringt
Wie gut, im Fallen ist gut überlegen
denn alles Tun bleibt vergebens
alle Richtung ist im Unten gegeben
selbst ums Denken bleibt kein Aufhebens
Der Stein fällt zu Boden
das Wasser tut es ihm gleich
die Erdanziehung muß man loben
wird sie auch niemals weich
Oohohoch, das Fallen kommt vor dem Aufstehen
Bleibt man nicht im Fallen leben.
Wort um Wort zu fügen
zur Komposition des Glücks
und dabei nur Wahrheit zu lügen
als hät' das Leben den Griffel gezückt
Suhrkamp will einem das gesamte Leben begleiten
Aufbau läßt einem nur kurz grüßen
Ullstein läßt es gleich im Zehnerpack scheitern
und doch und doch mag die Muse einem küssen.
Es will heraus hinaus raus raus raus
geschrieben werden
mit wehenden Fahnen voraus
Wörter wollen Wörter erben
Doch glaub es doch, das Schreiben, lasse es lieber
Doch, der Süchtige braucht doch seinen Gebieter.
Versprechen, welch hohlgewordenes Wort
welch öde Anleihe an die Zukunft
alles alles Dummgeblöke hat dort seinen Hort
Mensch, wo bleibt nur die Vernunft?
Als die Worte noch galten
ganz am Anfang
von Gottes Walten
hatte es noch einen guten Klang
Mein Gott wie lang wie lang ist es her
das Wort das Wort als Basis
nun ist sie so leer
als hätte es Karies
Nein ich mag es nicht mehr hören
Nein, du kannst mich nicht mehr, betören.
Eins zwei drei und du gehörst mir
Gedanke Gedanke komme an meine Flanke
gebe es dir und mir und dir
schaffe meine deine eigene Welt und sage Danke
Ach, wenn sich alles verstünde, von allein
Ach, wenn kein Kommentar des Kommentars mehr nötig schiene
alle Lehre alle Lehre wäre so rein
so rein so rein wie Gottes Liebe
Nein nein nein, alles versteht nur was es selbst verstehen will
drum biegt man gern krumm was gerade gehört
drum bleibt alles Schreiben Unbill
alles erscheint so un-erhört
Ach wie liebte ich es ohne Seil in der Luft zu tanzen
würde ich dann, ja, dann verstanden.
Der Liebe auf der Spur
gesucht und gesucht
immer und stets auf weiter Flur
wie verrucht und verrucht
Der Schlaf hat es gebracht
Ja, nutzlos Vertanes hat der Schlaf getan
Ja, der Schlaf hat Liebe möglich gemacht
Ja, der Schlaf hat sich das Tunland vermacht
Wachend schlafend sein
welch erklekliches Leben
Wachend schlafend sein
mit geschlossenen Augen sehen
Schlaf, du buntes EinMalEins des Lebens
Schlaf, du heiliges Leben des Verstehens.
Im Interruptus zu leben
mein Gott, welch Zwischenzeit
zum kaum wahrzunehmenden Daherreden
und doch zu aller Relativität bereit
Ja ja ja nun rede vorüber
versuch das Offene zu öffnen
das Eingebettete und Gegenüber
gemeinsam zu löffeln
Hatte 'ne Warze am Knie
sie sah gar schrecklich aus
nein, ich verlor sie nie
so wurde sie meine Braut
Und was noch zu sagen war
Mann oh Frau ich sag es, gar.
Als Letztes immer das Erste sein
welch kunstlose Kunst
auch das Letzte mag doch den Sonnenschein
ihn zu sehen in des Morgens Brunst
Mode ist doch immer auch das Letzte
und das letzte Kind das Neueste
und selbst wenn man um die Erde hetzte
blieb einem das Letzte doch das Treueste
Und schiß ich mal
und liebte ich mal
und sagte ich mal
und malte ich mal
Alles blieb doch das Letzte
als wenn das Neueste niemals nach mir lechzte.
Dem Boden ständig zugetan
nicht abheben wollend
der Schritt so wenig galant
so wenig schreitend mehr doch rollend
Ja, das Schlurfen sei hier ausdrücklich genannt
es schlurft der Clown und Chaplin
ja, beim Schlurfen wird nicht gerannt
und doch, man kommt voran als führte, Merlin
Das Schlurfen ist daher recht achtbar
auch wenn die Sohlen drunter leiden
als tanzte man mit Leder in einer Nachtbar
mag sich dennoch Niemandes Auge dran weiden
Ja, zu guter guter Letzt
man schlurfe doch lieber, als daß man irgend hetzt.
Des Teiches Mitte ergründen
des Feldes Maht vernehmen
des Berges Höhe begründen
des Welten Seele ersehen
Und wählen wählen wählen
als des Bürgers erste Pflicht
sollen es keine Computer übernehmen
worauf so mancher doch erpicht
Und wählen wählen wählen
als letzter Bürgertraum und seiner Qual
Kinder würden spielen gehen
das Naive kennt doch keine Wahl
Dort hat alles seinen eigenen einen Platz
Dort ist doch jede Wahl nur für die Katz.
Welch Verführung hohler Klang
Essen, Essen, mein Gott, Essen
immer und stets der Speisekarte entlang
vom Essen ist man gern besessen
Und morgen wieder kauen
vegetarisches Fleisch
alles muß man hübsch verdauen
ja, so mag der Vegetarier auch das Fruchtfleisch
Und das Hungern darf man dabei nie vergessen
ja, denke Hunger bei jedem Bissen
als würdest du allein die Welt aufessen
nein, niemand möchte deine Moral missen
Und fiebert die fünfte Welt auch im letzten Hunger
du, mein Ich, du kriegst sicher immer einen Bissen runter.
Irgend, in ferner Zeit
soll das Richten das Leben fangen
und selbst wenn die Erde dazu nicht bereit
wird sie doch zum Gericht gelangen
Und sollte es sein, das Gericht
wie wäre es denn, wenn dann jeder selbst
über sich selbst Recht spricht
jeder seinen eigenen Stein nach oben wälzt
Und will er zum Himmel gelangen
so muß er zuerst Sisyphus töten
Und ist er dann im Himmel gefangen
so soll man ihn darum doch mögen
Ach, wie leicht ist doch das Richten
Ach, so leicht wie sonst nur das Wichsen.
Immer mit dem Schlimmsten rechnen
als letzte bekannte Unbekannte
immer das Minus denken
gegen alles Bekannte
Die Mathematik kennt unsere Zahlen
das Leben in mathematischen Formeln
ja, stets mögen wir mit Zahlen malen
ja, stets mögen wir mit Goggle gogglen
Was immer des Menschen Habe sei
eins zwei drei
er bleibt doch stets ein Habesei
eins zwei drei
Und bleibt das Leben doch Komödie
so rechnet man doch sicherer nur, mit einer Tragödie.
Wenn man auch das Lachen
mit Humor verwechselte
ja, sich nur an's Lustigmachen
so gern und sehr fesselte
Auch wenn man nicht an's Lachen dächte
ja, lieber doch seine Tränen spürte
sich so an's Leben rächte
als wenn man keines führte
Ja, wenn man den Humor vergieße
kein bißchen Verstand an sich ließe
als schliefe man in einem Verließe
oder sei auch die letzte eine Wiese
So lebte der Humor doch fort
So lebte der Humor doch, fort
Gäbe es die Wiedergeburt
so wäre man doch gern zuvor eine Frau
denn hätte man nie als Frau gehurt
so wär das Mannsein doch recht lau
Mann wüßte doch nichts vom Mannsein
Mann sähe doch nur sich selbst
sich und immer nur sich im Alleinsein
ein Mann der sich in sich wälzt
Ach, was macht das Mannsein aus
der eine mehr oder weniger große Unterschied
oder ist dort mehr, auf das das Mannsein baut
etwa Haarwuchs auf jedwedem Gebiet
Egal, das Mannsein
kommt doch vom Mann sein.
4. Vierzeiler
Wie verloren ist doch all die Moral
als opferte man dem Bal
dem Kainsmal
und doch bleibt irgend eine Wahl.
Hab mich wieder verloren
beim Bretterbohren
und habe gefroren
als sei ich nicht zum Bohren erkoren.
Der Tag ist lang
Gott sei Dank
der Tag ist Dank
Gott sei lang.
Was für ein krummer Fall
und welch irrer Knall
wie von einem zerborstenen Ball
im ewigen Hall.
Und ist die Welt verloren
so wird sie doch neu geboren
zwar bleibt sie nicht auf uns bezogen
aber wenigstens das wäre dann nicht gelogen.
Wenn nur noch das Ende leuchtet
Gott der Erde nichts mehr bedeutet
obwohl Glocke um Glocke läutet
bleibt das Hoffen, daß der Tag sich häutet.
Man kieke mal die Titten
die so überaus fitten
wie sie zum Tanze bitten
als wenn sie am Alleinsein litten.
Sehe nur noch Bananen
möchte nur noch nach Bananen langen
den schlanken ranken
und den langen.
Langeweile (Hoffnungsschimmer, ihrer)
Stets dem Gleichen begegnen
als würde es jeden Tag regnen
nein, man soll seine Gegner nicht segnen
schon, weil sie einem mit Sterbenslangeweile belegen.
Welch nette Pflaume
hängt mir da am Saume
wie aus letzter Laune
wo ich doch nur vom Anderen raune.
Gewechselt zwischen Lust
und Frust
dennoch nichts genutzt
ja, keinen einen seinen Beweggrund gewußt.
Schillers Glocke gefunden
hab mich unter ihr gewunden
als ließe sie mich gesunden
von all den unglaublichen Wunden.
Zu reisen
nicht mehr am Orte bleiben
zu reifen
nicht mehr das Grüne leiden.
Alles was Freunde schafft
nenne man Freundschaft.
Doch, alles was sich zusammen rafft
kennt doch keine Freundschaft.
Er liebte das Fingern
das zusammen Lingern
auch Hintern an Hintern
und nichts mochte seine Liebe lindern
Er kann nichts mehr trinken
er ist trinken
erst muß er ihn auswringen
dann kann er wieder trinken.
Des Winters Anfang ist des Herbstes Ende
wieder einmal eine kleine Wende
ein Ende ohne jede Wände
alle waschen mit Unschuld, ihre dreckigen Hände.
Nun kam Jesus
doch, er war nie ein Krösus
bei ihm fand sich noch nicht einmal ein Pesus
er hatte nichts Irdisches, außer seinem Genius und Fidibus.
Er war nicht sehr lang
auch gar zu rank
der übergroße überübere Dank
ja, es war nicht sein Ding, von dem er sang.
Die Kunst zu pupen
ohne viel hupen
muß man doch versuchen
gerade in geschlossenen Buden.
Ach, wie wohl tut doch der Verzicht
immer wieder das ewig Nicht Nicht Nicht
so Gott zu sehen von Angesicht zu Angesicht
immer wieder das ewig Licht Licht Licht
Zukunft träumen zu können
unabhängig vom eigenen Können
und wenn auch alle Träume gerönnen
so gäbe es doch das Nichts, was sie gewönnen
Dazwischen liegt die ganze Pracht
alles was ordentliche Eier hat
und so verschwendet man alle Acht
auf das, was man dazwischen hat
Man sollte sie hören
sich nicht an ihren Gedichten stören
ja, sie sollen nicht nur betören
sollen auch vorhersehen, das große Zerstören.
Alles hat seine Zeit
oh, seid zu jeder Zeit bereit
wenn sich Tag und Nacht befreit
bleibt nur noch Leid.
Das Alles zu retten
nicht auf den Untergang zu wetten
das Alte gehört in Ketten
oh, laßt uns uns retten.
Die Erde ist rund
so kunterbunt
und wir sind gesund
und?
Wenn man die Lust verspürt
ja, man alle Lust verliert
also die Erde negiert
ist es doch besser, daß man sie nicht regiert.
Vom Poster grüßt die blöde Barmerkuh
auch im Fernsehen einig Gemuh
ach, ginge es doch und ginge es doch zur letzten Ruh
für dies öde Gemuh.
alles ist realtiv
so spekulativ
ja, ultimativ
außer dem Genitiv
5. Geschichtchen
Dereinst verfluchte er den Tag
an dem er als Kölner geboren ward
denn schon als Kind war ihm die Narretei
ein einzig ödes leeres Ei
Doch als Kind spielte er noch das Übel mit
ja, alle dachten, er sei der rechte Jeck
Noch bis zur Jugend er an diesem Spiele litt,
dann, ja dann zog es ihm endlich hinweg
Wie befreiend ihm plötzlich der 11.11. war
als er in Berlin keinen einzigen Jecken sah
und erst die tollen Tage im Februar
sie nahm er nur noch übers Fernsehen wahr.
Doch eines Tages ging er in Berlin spazieren
ja, er wollte sich derart ein wenig regenerieren
als ihn plötzlich ein Karnevalszug traf
weswegen es ihm vornüberwarf.
Kein einzig liebes Wort er dachte noch
das Mörderlein ihm aus dem Bauche kroch
allein Easyjet galt noch sein Dank
jedenfalls drei Stunden lang
Denn dort droben im Himmel
gibt es keine Lümmel
die ständig spaßig lustig sind.
Ach, seufzte er, wär ich doch ein Himmelskind.
Als Mädchen dachte sie noch an Liebe
nun stand sie an der Oranienburger
damit sie auch jeder kriege
ja, darunter auch manch feiner Bürger.
Jeden Abend um halb zehn
wenn die Götter wandern gehen
zieht es sie dorthin in Pink
wartet auf den ersten zweiten dritten Wink
Kein Mitleid, dies Leben hatte sie sich so gesucht
klang es ihr auch recht verrucht.
Ja, wollte sie zuerst nur bleiben
um den rechten Mann zu freien.
Freie Auswahl hatte sie ja genug
doch stets war er zu dick, zu dünn oder zu wenig betucht
und war es dann einmal der rechte Mann
ihr Traum sofort zu Tränen gerann
Ja, sucht sie nur, sucht sie nur dort
in der Oranienburger steht sie fort und fort
und wenn die Liebe nicht gestorben ist
dann heißt sie jetzt Kathrine, Sophie, Christine.
Die Straßen suchten ihn
und das Leben machte ihn frei
denn er gewann einen Hauptgewinn
ja, Schluß war es mit all der Arbeiterei
Seine Firma hatte ihn erwählt
man hatte es bereits herumerzählt
er sollte sich ruhig mal verändern
ohne groß herumzumeckern
Ach, wie schön ist es doch
in Freiheit zu leben noch und noch
Er gewannn dazu 'nen Papagei
der sagte ihm, jetzt sei er frei, so frei.
Das Arbeitsamt sah ihn im lichten Grau
er fragte, wo der Arbeitsmarkt sei
aber keiner wußte es recht genau
aber zum Glück sei er jetzt frei, so frei.
Er lächelte nun in den Tag hinein
ja, er erschien ihn im feinsten Blau
und zu Hause wartete seine Frau
ihr brachte er die Neuigkeit kaum bei
Ja, die Straßen suchten ihn
denn das Leben machte ihn frei
er ging mit seinen Stullen spazieren
bis in den Mai, den ewigen Mai.
Und schließlich kam Hartz IV
nichts war es mehr mit seiner Freiheit
der Arbeitsmarkt nahm ihn in seiner Gier
und sein Papagei rief: Gemeinheit, Gemeinheit.
Es war ihm recht leicht
ihn zu finden
und doch war er erbleicht
beim letzten Ergründen
Sein Leben lang
hatte er um sein Leben gebangt
hatte dennoch große und kleine Steine bewegt
auch so manch Holz gesägt
Die letzte Rechnung
war jedoch zugleich die Erste
zuvor traf ihn keine Begegnung
auch wenn er ihn recht herzte.
Nun war er dort
an diesem anderen Ort
und er erwartete die übergroße Wut
doch schien sie dort ein Tabu
Aber nicht lange mußte er warten
dann durfte er hinunter fahren
Dort wo kein Traum blüht
dort, wo sich selbst das Bleiche bleicher fühlt.
Immer drei Schritt zurück
und einen vor
ja, immer einen vor
so trippelt das ewige Stück
Die Hände erhoben
so erscheint man nicht verdorben
den Kopf geneigt
auf das er Charakter zeigt
Die Partnerin im festen Blick
vorbei an Brust und Bein
so geht es immer drei Schritt zurück
und einen ins Glück hinein
Sie war ihm bereits nackend
fast unbeleibt
so hielt sie ihn packend
zu allem bereit
Doch das Tanzstück verlangte immer
drei Schritt zurück, ja drei Schritt zurück und zurück
so trafen sie sich nimmer
zum Pflücken des heiligen Glücks.
Ein Mann, wie er es kann
schwebte ihn vor
während ihm dessen Bilde kam
als malten es die Englein im Chor.
Und als er vor sich malte hin
ergriff es ihn
er dachte sich die Welt
ohne all dem, was zu ihr zählt.
Wie leicht war es nun um ihn
wie gut gelang ihm jeder Pinselstrich
als malte er in einem Rausch
ja, als wollte Pups um Pups aus ihm hinaus.
Nein nein nein,
er wollte die Welt erhalten
zu lieb waren ihm Tier, Pflanze und Gottes Sein
so wollte er sie malend halten halten halten
Sollte er sich übergeben
würde er von uns gehen
einen anderen Kontinent besuchen
um ein neues Leben zu versuchen.
So dachte er an einem frühen Morgen
als er sie sah, die Horden
wie sie sich um die Wahrheit sorgten
die sie sich von der Lüge borgten.
Ein zwei Schritte zum Cafe'
nein, das Leben ist nicht schwer
und bis das jeder raffe
ist nicht jeder wer.
Den Ausblick genossen
durchs große Fenster geschaut
große und kleine Leute mit ihren Possen
oh, wie es ihm graut.
Er spürte wieder das große Übel
ja, bald würde er reisen
zuerst käme jedoch der Kübel
für die allerfeinsten Speisen.
Das Leben meint es gut mit dir
und du nimmst es in deiner Gier
gehst von einem Flecken zum anderen
möchtest gern überall wandern.
Doch bleibt dein Leben stille stehen
wird niemals zu dir reden
wenn du deine Heimat siehst
ja, wenn du deine Heimat siehst.
Ein Flecken Erde, so groß wie deine Erinnerung.
Als ein immerwährendes Denken
bleibt es stets ohne jede Veränderung
als könne es sich allein im Gedachten erstrecken.
Lebensvergessen wandelnd gehen
durch Park und Auen
Frauen zu bestaunen
die einem gerne ersehen.
Und dort hinten die Väter
jeder mit seinem Kind
da weiß man, wo wir sind
Meter um Meter paarweise Kinder und Väter.
Jedes spielt für sich allein
das zweite dritte vierte fünfte
bleibt im Himmellein
dafür gibt es gute Gründe
denn das Vaterfähigsein
zeigt sich bereits bei einem
Und alles spricht dafür:
das Eine wird geliebt wie zwei drei vier.
Groß ist die Not
klein, die Häufchen Kot
die am Straßenrand liegen
so schön gediegen.
Allein der Schritt
vorbei am Trampelpfad
in das dunkle Vergnügen trifft
vorbei an dem, was stets bejaht.
Und keine Seife hilft
es ist geschehen
ein Jeder kann es sehen
ein Jeder, dem es nicht betrifft.
Zwei Wahlen verloren
da fühlt man sich wie neu geboren
und so fragt das Kind
was wird aus mir, wo ich doch nun Kind bin?
Was wird aus mir
mir mir mir
Die Frage des ICH
an das große SICH
Und ist man auch zum Diener erkoren
so fühlt man sich so ganz verloren
wenn das ICH erscheint
trotz ständigem WIR nur ICH meint
ja, dann verkehrt sich aller Sinn
warum die Mächtigen vor allem Diener sind.
Und so fragt das große SICH
an das ICH
Was wird aus mir
mir mir mir.
Manche leben lebenslang
andere ein Leben lang
alle aber bleiben verschieden
wenn sie auseinander stieben.
Und so gehen sie dahin
verlieren sich in keinen Sinn
leben für das Leben
sehen für das Sehen.
da laufen sie die Damen und Herren
gehen die Straßen gegenüber
und denken über das große Werden
bis es ist vorüber
Großstadtleben, so sicher wie das Paradies
als liebten sie sich wie am Spieß
und immer wieder verlieren sich ihre Schritte
so ist es des Lebens Sitte
ja, da laufen sie, die Damen und Herren
mit großen und kleinen Hüten
wie sie sich durchs Leben zerren
ja doch, ja man muß sich vor ihnen hüten
denn wer trägt schon noch Hüte
und das mit solcher Mühe
ach, wer trägt schon noch Hüte
so fern die Zeit, als man sich um Hüte mühte
Sechszig Jahre sind vorüber
nun, und in Ewigkeit
alles liegt vornüber
gerad, und doch wird es Zeit.
Die Väter zu verdammen
und die Mütter
auch das letzte Verlangen
nach Glückseligkeit.
Gefangen in Schuld
Gefangen und frei
längst befreit
in Huld.
Die Deutschen haben sich wieder
gefunden, und streben zurück
sie durften an Kopf und Glieder
gesunden, zum Welten Glück.
Ach laßt das Sterben Sterben sein
und braucht fortan euch für euch allein.
Laßt keine Menge mehr entscheiden
über euer Sein.
Laßt keine Menge mehr entscheiden
über euer Sein.
Deutschland schweinig Vaterland
die Rechten singen links zwo drei
die Linken besingen das Unserland
und überall bleibt ein einig Befreiungsbrei
Hitler sind wir
und Hitler sind wir
es klingt so plausibel
ist man nur ein wenig sensibel
Und der Hahn kräht
wie der Wind weht
der Feiertag den Müttern
dem Rest mag vor Freiheit zittern
Das Schöne im Blick
weltfremd entrückt
ein Gang, wie zur Erde gedrückt
so wenig abgehoben
so wenig von sich enthoben
doch das Schöne im Blick
der Welt fremd, sich entrückt.
Am frühen Morgen aufgestanden
tauchte mein Gesicht in deine Wangen
dein lieblich Haar ließ dich mich fangen
ja, deine Hand sollte zu mir gelangen.
Möchte mich in den Regen legen
Sonne kosten, auch
und immer am Rande des Lebens gehen
Rücken und Bauch.
In Berlin geblieben
sich in Berlin verlieben
eine Behausung um sich bauen
Leben und Leben verdauen.
Gestern war die Stadt bedrückt
Häuser haben sich hinter dem Diktat verdrückt
Leere Wege
und immer wieder doch die Liebe
Berlin geniert sich
sich anzugaffen
und immer wieder doch Liebe
und immer wieder doch Liebe
Im Alter wird man entsetzlich weise
sagt man ganz leise
nein, im Alter bröckelt die Fassade
im Alter wird das Krumme gerade
im Alter läßt sich Berlin ertragen
im Alter kann man sich das Altern wagen.
Frolein, wo gehen wir denn
wo steht uns denn der Sinn
sind denn Miniröcke noch In?
Schon gut, schon gut
Es ist gewagt zu sagen
es sei zu heiß
im Strandbad unter der Sonne
Leiber wälzen sich liebend im Schweiß
nur dem Wasser bleibt kühl
und dem Leguan
er schaut sich das Treiben aus der Ferne an.
Und bleibt das Leben ein Versuch
so versuch es als einen Besuch
es könnte auch Berlin sein
recht nett und fein
Und geht das Leben baden
steht es im Schlamm mit beiden Waden
so laß es einen Versuch sein
recht nett und fein
Berlin, Ort mit schiefem Lächeln
an dem sie alle hecheln
nach Leben
und alles geben
Ja, laß das Leben einen Versuch sein
recht nett und fein
und ist das Leben ein Versuch
so versuch es als ein Besuch.
Leider sind sie nicht gegangen
über des Berges Mühen
sieben Hügel braucht die Stadt
und auf allen muß das Leben gelangen
schon in des Morgens Frühen
auf den sieben Hügeln, die Berlin nicht hat
Oh, Dichter, nun ereile ihm
holde Worte
zum lesbaren Vergnügen
Worte mit viel Gewicht
Sahnetortenworte
Tischleindeckdichworte
Simsalabim
oh, in welchen Worten steckt nur Bedeutung drin?
Weltensterben?
Vergißmeinicht?
Und immer wieder Bumerang?
Oder ergreift dem Lyriker dann doch
Komet, Mond,
Sonne und andere Sterne?
Ach,
ich hab sie leider vergessen
die schweren Wörter, die alles sein sollen,
alles darstellen sollen,
allein im Kompendium der heutigen Lyrik
mögen sie aufgehoben sein,
wie Pharaos Beigaben
zum Leben sind sie einem eh zu viel.
Und er ging seinen Weg
und es war nicht sein Weg
und er ging seinen Weg
tausend Augen beobachteten ihn
entführten ihn
Berlin kann gnädig sein
große Stadt kleine Stadt grüne Stadt
meine Stadt
entführten ihn
schrittweise
tausend Augen
er ging seinen Weg
und es war nicht sein Weg
selbstvergessen liebte er
und die Stadt
die große kleine grüne
meine
nahm ihn
gefangen schrittweise
schrittweise gefangen
an der Ecke
Nante,
ihm war das Stehen satt
er saß
er las sich
und vergaß das
sein
Nantesein.
Berlin hat Ausgang
tausend Himmel sind Berlin geblieben
Berlin, Berlin lernt fliegen
und Berlin hat Ausgang.
Gern würd ich mich verstehen
wie man Fremdsprachen versteht
und gern würd ich mich verstehen
wozu ich leb und wozu mein Ich besteht
Doch bleib ich beschäftigt mit dem Leben
auch mit dem Ego
und dem Wir
zu beschäftigt um zu verstehen
Wie gern würd ich mich verstehen
nicht als Geste
eines Intellektuellen
nicht, als verstünde ich längst,
nein,
mehr wie ein Kind
voller Neugierde,
nicht zu erstickender Neugierde
und
immer wieder Staunen
Staunen
ja, Staunen
ist überhaupt das Größte
gern würd ich Leben
nur wegen des Staunens,
des ständigen Staunens wegen.
Ich hatte dich längst vergessen
bis ich dich wieder sah
du hattest dich neben mich gelegt
so wie stets
und
dennoch sah ich dich.
Verliebt?
Ach,
ich hab dich gern wiedererkannt.
Guten Tag
und ich will dich ewig lieben.
Und
bitte zwick mich
wenn ich dich nicht sehe
wenn ich schaue
immer wieder schaue
an dir vorbei.
Ja, bitte zwick mich,
zwick mich,
ich will bei dir bleiben
nun bei dir bleiben
ewiglich.
Ach
was sag ich Großes
zumindest bleib ich,
bis der Tod uns scheidet.
August der Starke oder mein Leseabend
Welch starkes Stück
August der Starke
im feinsten Gebinde
so schön
ich fasse es nicht
Bertelsmann sei Dank
und doch
welch starkes Stück
das schönste Bertelspapier
zu überschütten
mit blödigem Geblöcke
Oh,
will er mich umbringen
der Autor
und darf man kritisieren
nach nur einer Seite Gelesenem
ja,
man darf
ach, schreibe er lieber
geleerte Bücher für die Wissenschaft
Der Mond ist aufgegangen
Zeit ihn zu fangen
in Geschichten um Geschichten
Zeit,
du magst dich leben
und immer wieder nach Geschichtchen streben
streben leben leben streben wegen leben streben leben
Ha,
Zeit, den Mond zu fangen
mit Händen
Augen
Rachen Kehle Lunge
Zeit, den Mond zu fangen
und immer wieder grünes Gras,
Gras,
so grün im Mondeslicht
Zeit
zeitige Zeit
Zeit, den Mond zu fangen
als besten Gedanken nach dem Mond zu verlangen.
Einen Gedanken zu verschwenden
sich an sich zu wenden
Berlin
und immer wieder Berlin
Es ging die Straßen entlang
immer mittenmang
Straßenlaternen und Autos
Häuser
krakelende Weiber
zeitgenössische Kunst
Bäume Pflaster Hundehaufen und
Gutes aus der Alditüte.
Gelte es einen Gedanken zu verschwenden
würde ich ihn nach Berlin senden
Eilpost im Fernverkehr
paar Straßen zu überbrücken
im Land ohne Lücken
Mücken
und Alkohol zum Trinken und Frisuren legen
Bier hilft viel
die Fliegen kommen
und keiner mag löschen
als gelte es,
keinen Gedanken zu verschwenden.
Hatte Matte Latte
Kacke
Watte Ratte
ei ei ei
oh Wunder
welch Sinn sich offenbart:
Hatte Matte Latte
Kacke
Watte Ratte
und die Berliner Republik siegt
siegt siegt siegt
ach, welch Sinn sich offenbart:
Hatte Matte Latte
Kacke
Watte Ratte.
und die Berliner Republik?
siegt
Ich möcht einmal im Leben Schygulla sein
Schygulla einfach nur Schygulla
es klingt so gut, so Schygulla,
ach
einmal im Leben Schygulla sein.
Na, Langweiler
geh ruhig vor
Christiansen läßt bereits die Sirenen heulen
ja, Langweiler
geh ruhig vor
denn du gehst vor
so lang der Keiler
da wangt der Pfeiler
mitten mang der Meiler
Ja,
nun geh ruhig vor
Was hält dich
außer das bißchen
ja, außer das bißchen
Ha
außer das bißchen
ja, außer das bißchen
nun geh schon vor
ich sing es für dich auch im Chor
und
morgen scheint die Sonne
auf der Sonne
und
morgen scheint die Sonne
auf der Sonne
und
morgen scheint die Sonne
auf der Sonne
Es blieb ein leeres Gähnen
ich wollt dich schon im Himmel wähnen
aber
Langweiler kommen nicht in den Himmel
nein, Langweiler kommen nicht in den Himmel
Das Erste
was er sah
war doch nur
das Zweite
was er sah
Maria nun liebe mich
zum Henker, küsse mich
himmlich
ach Gott, mir wird so schwindlig
und
das Zweite
was er sah
war doch nur
das Dritte
was er sah
zu wandeln im ewigen Licht
immer in deinem Angesicht
und Nichts, was dies verrückt
oh, wie bin ich entzückt
und
das Dritte
was er sah
war doch nur
das Erste
was er sah
drei Lieben mag ich lieben
ich mag es mit Butterbrot
und auch mit der Not
ach, ich stell die Liebe in dein Belieben
Ganz ehrlich
das Erste was ICH sah
warst doch nur du
6. Langgedicht
Der Tag begann um sieben
davor war nichts
außer Traum und Schweiß
im Bettuch
und ein wenig aasiger Geruch.
Der Weg vom Bett zum Bad
hatte merklich etwas
Eulenhaftes
die Toilette bot die erste Sitzgelegenheit
des Tages.
Der Gruß des Morgens
schnatternde Vögel
beim Morgengebet
und die zweite Toaststulle
bröckelte im Mund
sie hatte die Butter wohl
vergessen.
Der Tag faßte nach dem Leben
funktionieren eben
das war es
und das sollte es
der Tag
der Tag faßte nun nach dem Leben
Aufrechten Ganges
gebückter Haltung
stehend kriechend
warmlächend fröstelnd
die Straßenbahn fuhr an
und eine Amsel sang
Der nächste Steig ein lärmendes
beunruhigendes
Sein
einsteigen aussteigen Türen schließen
zurückbleiben
und immer fünf Minuten Wartezeit
die gleichen fremden Gesichter zu sehen
Stempeln und Stempeln lassen
das Verlassen hassen
Stunden überspringen
zu hoffen
es sei nicht das Leben
zu hoffen
es sei das Leben
und draußen die Ansicht des Innen
Zeit, dem Außen Augen zu borgen.
Im Nachmittag steckte der Tag
unverdrossen gebückt
in sich alles Glück
des Abends
die Straßenbahn fuhr an
draußen standen Känguruhs an.
Treppauf Treppauf
daheim das Zurückgelassene
Treppauf Treppauf
das Leben ist eine Treppe
und manchmal ist sie ungeputzt
Treppauf Treppauf
bis die Glocke läutet
Daheim
das Fernsehen stöbert durchs Leben
mitleben fernsehend
mitleben
und der Abend wartet
das Rot vielleicht
auch
Zum Lieben zu spät
das Zusammensitzen ein Aussitzen
und die Hoffnung allen Seins
auf das Morgen
der Abend kennt das Bier
und das Wir
er kennt uns
uns hier
Zu liegen
zu warten
auf daß des Schlafes
Zwillingsbruder erwacht
ein Traum ein Traum
ein Schlaf für ein Traum
nackend durch Paris
und zurück
und immer wieder zurück.
Sollte der Wecker klingeln
und sollte der Wecker klingeln
solltest du erwachen
und solltest du erwachen
sollst du DU sein
und sollst du wieder DU sein
Im Morgengrauen erwachen
im Grauen Gedanken ranken lassen
wie Pflanzen
Träume liebend gern verzieren
mit Wirklichkeit
alles gerät in Schweiß
und ein Geschmack von Nacht
auf der Zunge
Das letzte bißchen Wasser
gesammelt in der Blase
seenweise
und das Gewissen juckt
endlich aufzustehen
zu gehen
auf des Tages Klo.
Letzte Unwägbarkeiten
gedacht
auch das letzte bißchen
vom Bißchen
der Melodie des Traumes des Traumes
und
der Tag begann um sieben.
Die Amsel sang
und es klang
wie Weibergesang
als die Männer
ihr schütteres Haar
nahmen
und damit entkamen
dem Liede zu entsagen.
Das leere Geschwätz
gut gereimt
in Strophen zu bringen
singen.
Eine Amsel,
nein, zwei drei vier
und hinten
das Licht des Mondes.
Der Jägersmann die
Amsel nahm
nein, zwei drei vier
und sie sang und sang
Wollte er sie verführen
sollte dem Lied der Tod gebühren?
und die Amsel sang
als wenn sie mit dem Leben rang
Hoch auf dem Baume
hielt sie des Jägers Sinnen
vorerst im Zaume
sie sang gar wunderbar
selbst als das Gewehr auf sie
gerichtet war.
Erst als sie inne hielt
als ein blöder Reflex
des Schluckens
Würgens
sich Übergebens
erst dann
erst dann sie einen Schuß
erhielt.
Tod,
ein Wort
für nicht mehr lebend sein
und sie pfiff sich eins.
Und hätte es eines Wortes bedurft
vielleicht genügte
dem vergnügten Vogel
der Tod.
Welch Gesang
welch wohliger Klang
als die Amsel sang
all die Tage wieder
der Jäger blickte zu ihr nieder.
Sie stob in den Himmel
ein Himmel voller Geigen
den mag man ihr neiden
und sie stob in den Himmel.
Der Jägersmann mit seinem
Latein am Ende
Kruzifix
und Luzifix
die Sonne über allen.
Und die Amsel sang
ein Leben lang
ein Lied
vom Leben
bis
soeben.
Es stand ein Baum
recht unplaziert
auf weiter Feld und Flur
er stand im Wind
und stand recht schief,
als wär in ihm kein Leben drin.
Man sah ihn nicht zur Gänze
und doch,
was bliebe ihm
ohne sein tiefes Ende.
Er stand so schief
es brauchte Wurzeln
tief,
unsichtbar
das Vergangene
und doch weiter wachsend
sich um das Morgen kümmernd
Wenn es zum Auferstehen kommt
Wurzel um Wurzel
nach oben
hoch
vom Stamm
zum Ast und Ast
bis zur Krone dort droben
Ein Baum so schief
so schön
der Stamm geneigt nach Süden
er mag die Sonne fühlen
Ast um Ast der Baum sich schuf
ein herrlich freies Dach
und unter ihm
das liebe nette Leben
Hund und Hund
Katz und Katz.
So schief der Baum
und doch der Kampf
von Ast und Ast
um den rechten Platz.
Und lebt das Lebende
und lebt das Sterbende
gleich nebeneinander
Ast um Ast
mit der Zeiten Last.
Und trägt im frühen Jahr
auch nur der jüngste Äste Schar
das schönste Kleid in Grün
man muß sich doch um das Kahle Häßliche
stetig bemühen.
Ein Baum so schief
so schön,
und wollt das Leben ihn
ihn nicht mehr haben
mag sein Grün doch jammern.
Ein Baum so schief,
so schön,
nun schaut das Feld so kahl,
mit einem Mal,
so kahl.
Wo ist der Baum geblieben
fragen nun die, die hinterblieben
mag er im Himmelreich wohnen
das Himmelreich soll ihn belohnen.
Und als ein grüner Trieb sich bohrte
von der öden Wurzel durch den Boden,
da fragten sie ganz unverhohlen,
wird er so schief, so schön wie ehedem?
Und hätte man ihn sehen können,
so schief, so schön,
wem täte man diesen Anblick nicht vergönnen?
Ein Baum so schief, so schön,
was wäre noch zu sagen?
Nichts.
Und doch, es wird sich zeigen,
warum soll er nicht Geschichte schreiben.
Ach, wär doch noch die Zeit,
ihn als Erwachsenen zu sehen,
200 Jahre würd' ich ihm gern geben,
und wird er schief und schön,
dann soll er gerne ewig leben.
Ein Baum so schief
so schön
ach.
Ein Königreich für eine Erbse,
und zehn Matratzen,
damit mag man sie belasten.
Und ein Prinzessin,
sie mag die Matratzen hassen,
möchte kein Geld verprassen.
Und doch, eine Erbse,
so groß wie die Welt,
eine Erbse will ich sein,
eine Erbse, nichts weiter,
stimmte jede Prinzessin heiter.
Weich gekocht,
reich an Geschmack,
ein Hauch von Thymian
und anderem Extrakt,
ach, ich werde schwach.
Ein Königreich für eine Erbse,
denn alles was sie darf,
ist sich zu blähen,
einen hübschen Wind von sich zu geben.
Als sich die Prinzessin wunderte,
was unter ihren Matratzen lungerte,
da war sie plötzlich wer,
ach, und die Erbse blieb Erbse.
Ach wie schön die Sonne lacht,
kommt sie doch mit aller Macht,
nur die Erbse,
die Erbse, blieb auf der bloßen Erde.
Ohne Beachtung kullerte sie dahin
und dorthin
und die Welt drehte sich.
Nichts war da, was stehen blieb,
die Prinzessin sich die Augen rieb,
als sie die Erbse sieht.
Ein Schritt nur,
und doch war sie platt,
nachher wurde sie fortgemacht.
Und die Prinzessin stand im weißen
Nachtkostüm
und sprühte ein wenig Parfum
dorthin,
wo einst die Erbse ward,
das Ertragen des Geruchs war ihr einfach zu hart.
Und doch und doch,
wie liebte sie plötzlich die Erbse,
ihr war so,
als gäbe es nur eine Erdenerbse.
Und doch und doch,
oh und Weh,
es war zu spät.
Die Erbse platt
und nicht mehr rund,
das ist für keine Erbse gesund.
Und hät' sie es gekonnt,
sie hät' die Erbse geklont,
auf daß sie nun bei ihr wohnt.
Doch aller Menschen Schicksal auch
die Erbse trifft,
doch unvergessen
bleibt sie lebend,
kein Tod mag ihr das nehmen.
Und wenn dereinst ein Grabeslicht,
an ihrer Seite steht,
so mag sie sein,
mehr, als ein Nichts.
Gepflegt das Beet
in das sie gerät,
und alles voller Harmonie,
so sah sie die Erde nie.
Es blieb das Leben
für einen kurzen Augenblick stehen
die Prinzessin schaute
auf die kaputte Erdenerbse,
Oh, wie ging ihr dieses zu Herze.
Nun,
nun wollte sie Besserung geloben
alle Erbsen schienen ihr lieber,
als alle Globen,
gar Sterne schaute sie in ihnen,
sie wollte sich in sie verlieben.
Eins zwei drei
ein Denkmal mußte her,
rund wie eine Erbse,
das geht noch jedem zu Herze.
Aus Marmor fest erbaut
auf daß jeder vor Freude jauchzt
rund wie eine Kugel,
auf einem kleinem Hügel.
Davor ein Ehrenhain,
man pflanze Erbsen hinein,
und Butterblumen
gedeihen in in des Erden Krumen.
Und für den immerwährenden Genuß,
ein Täfelchen
aus Bronzeguß.
Hier ruhet nun ewiglich,
die platte Erbse,
in der guten runden Erde.
Und zum Schluß
den immerwährend Gruß:
Du,
Erbse
bleibst uns
unvergessen.
Unvergessen bis ans
Lebensende.
Und ein leiser Pups,
beim Bücken nach dem Grabe
erhebt das Pupsen zu einer göttlichen Gnade.
Ach, du,
göttliche Erbse,
du wirst uns fehlen,
aber wir tragen dich in uns,
so lange sich in uns Leben findet.
Und so hatte sich die Prinzessin
drangemacht,
an diesem hübschen Grab,
auf daß es nun an jedem Wege lag.
Die Welt sollte sich erinnern,
wie schnell man doch platt wie eine Scheibe
werden kann,
oh, wie die Prinzessin mit den Tränen rang,
als man ihr ein Tempo gab,
zur eigenen Hand,
auf daß Träne um Träne verschwand.
Und trocken war Gesicht und Hals,
ach, es war so kalt,
die Prinzessin an ihre Tränen fror,
im ewigen Tränenflor.
Und dicht stand die Schar
der Trauernden
kein einziger fehlte,
alle waren gekommen
so hat es selbst der Koch vernommen.
Und wie es sich gehört,
keine Totenfeier einen Leichenschmaus
entbehrt.
Aufgetischt ward alles
von Bohnen bis Erbsen,
alles,
was es gibt,
auf Erden.
Nur die Prinzessin Wunderschön
wollt nichts vom üppigen Essen nehmen,
sie wollte lieber ihr Volk zu Fleischessern
bekehren,
keine Erbse käme mehr durch des Menschen Schlund,
ein Hund, wer Erbsen äße.
Und so wurde alles Gemüse,
groß und klein
recht und fein,
hinweg gebracht
alsbald war es vollbracht
diese große Rettungstat.
Dann holte man Schwein und Rind
recht geschwind,
zum Braten und Kochen,
oh, wie hat es gut gerochen.
Die Prinzessin hat es gern vernommen
sie sah die Neue Zeit kommen,
zwar noch verschwommen,
aber sie war bereit,
denn die Neue Zeit war nicht mehr weit.
Und doch und doch,
was sah sie nur,
eine Hofdame
die eine Erbse aß,
darob die Prinzessin ihre Liebe
vergaß.
Ein, zwei Schellen
und eine dritte lies sie gellen,
oh Weh, oh Schmerz,
verendet war dennoch
die Erbs.
Zum wiederholten Male gemordet
die Prinzessin mag Träne über Träne
vergießen
bis neue Erbsen sprießen,
vor ihren Füßen
mögen sie das Leben begrüßen.
Welch Wunder war geschehen
oh, welch Wunder war geschehen,
sie schenkte Erbsen über Erbsen ein
neues Leben.
Und wenn sie nicht gefressen wurden,
so mögen sie noch heute leben,
und wenn sie nicht gefressen wurden,
so mögen sie noch heute leben.
Es streiten sich Huhn und Ei,
wer war zuerst dabei,
als die Geschichte
begann
das Denken in Zeit gerann.
Es hatte etwas Ovales,
das sagte schon Novales,
oder war es das Ei selbst?
Zuerst war der Wurm,
sprach das Huhn,
aber wer fragt schon das Huhn?
Zuerst war das Eidotter,
sprach das Ei,
was für ein sprechendes Ei!
Und wäre nicht die große Übermacht des Huhns
sie hätten mit ihrer Diskussion ewig zu tun,
so pickte das Huhn das vorlaute Ei,
oh weh, einfach entzwei.
Alsbald, als sie das nächste Ei gebar,
war ihre Frage ganz klar:
Was war zuerst
Ich oder Du?
Ein Spiel ein Spiel
ein Endlosspiel,
gebären und zerpicken,
kein Ei wollte nach dem Huhn gewesen sein,
kein einziges Ei das Huhn mit der rechten Antwort
erquicken.
Und doch und doch es kam der Tag,
an dem ein Ei richtig lag,
und seit diesem Tage
denken alle Eier das Gleiche,
nur das Lügen sichert uns auf Erden eine Bleibe.
Doch als aus dem Ei ein Hühnchen kroch
es dem Huhn alsbald nach Verrat roch,
denn wer hatte dem Huhn geantwortet?
Das Ei? Das Ei? Oder das Huhn im Ei?
Oh, weh, Oh, weh,
wer war zuerst das Ei oder das Huhn
im Ei?
Ach, wie leicht wäre es dem Huhn,
die Frage zu ergründen,
würde es bei den Philosophen ruhen,
täte es eine hübsche Philosophie begründen.
Und doch, oh weh,
es fehlt an Bildung,
wie philosophiert es sich richtig,
das ist zu studieren,
da hilft kein Lamentieren.
Hinauf hinaus zur Akademie
hüpft und hüpfte das Huhn wie nie,
beinahe wäre es im Suppentopf gelandet,
all ihr Glück im Fond versandet,
wäre nicht der Präsident gewesen,
er sicherte dem Huhn das Überleben,
er mag auf Hühner zu stehen.
Die erste Lektion war besonders schwer,
ganz gegen das Leben, sollte das Huhn
im Sitzen nach Bildung streben und picken,
und Bildung soll doch erquicken.
Dem Huhn war es fast zu spät,
bis es begriff,
das ist nicht der Hühnerweg
kein einziges Wort vom Huhn und Ei,
und der neue Platon war ihr einerlei,
auch Hegel, Kant,
Nietzsche
alles nur Hähne,
sie wartete, daß endlich die Story
vom Huhn und Ei käme.
Dann noch Hannah Arendt
und doch kein Sturm,
keine Revolution,
Huhn, was willst du,
das Leben ergründen,
mag im Leben münden,
und doch,
was war zuerst Ei oder
Huhn.
Das letzte Rätsel der Menschheit,
zu ergründen,
wer ist schon so gescheit,
wie das Huhn, ist es erst vom Ei befreit?
Das letzte Rätsel der Menschheit,
zu ergründen,
Huhn und Ei,
und doch ist alles vorbei.
Das Leben eine Seifenblase,
wie es dem Huhn schwant,
Oh Gott, fragt es sich, warum
lebe ich,
zum Eierlegen?
Das Huhn im Zweifel,
Wissen macht nur eitel,
trotz allen Studierens,
bleibt nur das Probieren.
Zu leben bis zum jüngsten Tag,
als wäre jeder Tag der letzte,
als wenn das Leben das Leben hetzte,
bis das Huhn am Boden lag,
es war erschöpft,
als sei es geköpft,
so dumpf kam dem Huhn das Leben vor,
so dumpf. so dumpf.
Und doch und doch,
die Frage schwirrt noch im Huhn
herum wie dumm,
was war zuerst
zuerst,
Ei oder Huhn.
Und sollte es einmal sterben
so wird es seine Frage vererben,
und die Welt liegt in Scherben
wenn wir sie nicht beantworten werden.
Das Ei, das Huhn,
was nun?
Und existierten beide nicht,
es bliebe kein Gedicht.
Der Untergang wäre da
es krähte darum kein Hahn.
Alles Denken kreiste um das Nichts,
in Lichte des letzten Gerichts.
Drum laßt uns Ei und Huhn ehren,
laßt uns von ihnen zehren.
Laßt uns ihren Streit nehmen,
zum Begründen unseres Lebens.
Es war in einer Nacht,
in der das Ei hervor gebracht.
Gegen all das Leben,
tut sich der Tod verwegen,
scheint so ganz weit
und ist doch stets bereit.
Die Sommerfrische genießen,
wenn all die Blumen sprießen
und das Heu auf den Feldern wächst
es einem nach Draußen lechzt.
Der weite See den Himmel spiegelt,
paar Wolken über sich ziehen läßt,
Seerosen den See bevölkern
ein Fisch sich gerad 'ne Mücke schnappt.
Ein lustig Völkchen sich versammelt,
den lieben Tag am Strand rumgammelt,
sein Fleisch von allen Seiten bräunt,
und ab und zu ins Wasser springt.
Der Wind das Geäst zum Klingen bringt,
eine Amsel friedlich singt,
während das Leben spazieren geht
ein Schwan nach einem Fisch schnappt.
Der Sand leise unter den Sohlen knirscht,
Schritt um Schritt der Mensch sich ans Leben pirscht
Die Blätter der Bäume grün und satt,
ein trocken Holz aus dem Boden ragt.
Grün in unzähligen Farben,
soll sich die Seele dran laben,
das Blau des Himmels,
paar Wolken, dunkle und helle.
Ach, du beseelte Heimat,
laß mich dein Freier sein,
ich lade dich zur Heirat
Glockenläuten in der Ferne
Wunderlicher Abendgesang
unter freiem Himmel Sterne sehen
der große leuchtende Mond mittenmang
ein Frosch quakt und
Das große Leben geht vorüber
alles Erwartete abgehakt
es bleibt die Nacht
der nächste Morgen.
der Tag,
das Licht der Ferne
und das Immergleiche
Erleben.
Nur das Vergessen hindert
den Überdruss,
läßt uns gerne das Leben neu erleben,
neu das Weite nahe sehen.
während sich die Erde dreht
hie und dort ein Stern zu sehen.
Am Ufer liegt der Sand
gelb und lockend
hat sich dort niedergelassen
ein rotes Handtuch auf ihm liegend.
Der Weg ins Glück zurück,
drei Schritte nur
ein Dreischritt
und immer wieder die Sonne
Das Licht des Tages vergangen,
am Abend noch die letzten Strahlen
am Himmel gehangen
und Nachts das Mondlicht
Sterne teilen sich den Raum,
leuchten kaum,
nur ein wenig,
weniger als die Laterne am Wegesrand.
Pflastersteine über Pflastersteine,
aufgehäuft zu Haufen,
Asphalt belegt die Straße nun
ein Auto fährt entlang mit lichten Scheinwerfern.
Das bißchen Leben geht vorüber
man ist sich schnell über
paar Bäume halten
Ausschau nach dem Paradies.
Und immer wieder Schall und Rauch
Namen sind wie Samen
doch Namen sind wie Samen
und immer wieder Schall und Rauch.
Das Dunkel der Nacht weicht
in aller Ruhe
von der Erde
der Hahn kräht.
Welch freudiges Erwachen
das Herz will Wunder sehen
über den großen Tag lachen
und alle Tränen genießen.
Es ging dahin
und ging dorthin
es wurde besser
und war doch das Alte.
Ein Stück Weges noch
zum See, zum Wald, zum Feld
zu sich selbst
dann scheint der Tag gelungen.
Blumen schauen,
den Mohn auf dem Feld,
am Wegesrand,
das Röslein.
Wege, staubig und schön
sich im Horizont zu verlieren
Schritte, die zu ihm führen
Traum, ihn zu finden.
Die Spötter der Luft
singen ihren Psalm
und unter ihnen wandeln
im Unterholz, welch Glück.
Steine schauen, große kleine,
Wege gehen,
über das Leben reden
mit all den liegenden Genossen.
Lebendig Gestorbene
vom Leben Verdorbene
Menschengeister
ach, heiter heiter heiter.
es darf nicht sein
aber wer soll um euch wein'.
Das Morgenlicht dämmert
in den Tag hinein
letzte Ufer zu erreichen
und Brücken wachsen ins Irgendwo.
Leben, sich auf Erden regen
sich all das zu geben
all das sehen
und das Dunkle verstehen.
die Nacht zu erhellen
Gedanken gellen
um das Leben
reden
vom Leben
immer wieder Leben
der Tag erscheint
der Tod greint
und das Gute will ruhen
während wir tun, ständig tun.
Dort ein Weg, ein Baum,
ein Blumenlicht,
Leben,
Leben Leben.
Das Feld am Wegrand
der Bach, der Fluß
der Teich
Menschen beim Gehen.
Und schaute er verwegen
ja, und schaute er verwegen
weg
gäbe er das Leben weg.
Alles ist anders,
wenn der Mensch wandert
von einem Ort zum andern
dann wird alles anders.
Augen schauen
können sich etwas trauen
in die weite Welt hinaus,
eine Welt, die auf die Ferne baut.
Das Leben so süß,
der Tod so fern
im Anderen lebt es sich gern
im Anderen wandeln, als das Eigene handeln.
Ein Stock sein
ein Knüppel sein
ein Sack sein,
ein Ding sein, anders sein.
Baum sein,
nein nein nein,
Baum sein,
nein Ast, Stamm, Wurzel.
Vogel auf dem Baume,
im Baume
sein
und singen und raunen.
Eine Lerche singen hören
vom Oben
in die weite Welt
Acker Wiese Wald.
Gaul Ochse Hase
Gras am Boden
ein Veilchen
Immergrün.
Krokusse, die blühen,
Kartoffeln und Käfer
ruhen in der Erden
der Frühling läßt sie erwachen.
Der Frühling läßt sie erwachen
der Frühling tausendschön
und das Meer zeigt den Himmel
der Himmel die Sterne
Sonnen über Sonnen
welch heitere Wonnen
unter Sonnen wandeln
sich an's Lichte hangeln
Und stets das Andere sehen
stets das Andere begegnen
dem Ich in sich
aufzulauern.
Strebend lebend
stets strebend lebend
Sorgen fassen
nicht vom Leben lassen
Fanfaren
jubelnde Chöre
Himmelsgeister
Lehmgewordene
die Sonne schaut hinweg
und der Tag kommt
das Andere erscheint
alles greint weint greint
oben,
das letzte Licht
wie jubelt es
ach jauchzet und frohlocket
der Tag ist vergeben
das Andere läßt es weiter leben.
Ganz anders ist das Andere
als gedacht
und doch war beim Denken an das Andere
schon immer ein Verdacht
als ließe es sich nicht denken
ohne die Blicke vom Eigenen zu lenken
als ließe es einem nicht zu sich,
entfernt vom eigenen Sich
Der Ölbaum verdorrt
die Hitze lag ihm verquer
und das Tal
ein Tal zum Jammern.
Der Fluß versiegt
der Bach ein Rinnsal
kein Ton entrinnt dem Leben
das Lautlose muß den Ton angeben
Die Nacht zu spüren
die ewige Nacht
das Endlose Nichts
das Andere, das Andere.
Frohlocken mag das Andere locken
wenn erst einmal nichts mehr ist,
und alles Gewesene war
so ist es nah.
Und alles Abgeschlossene
wird aufgeschlossen
das Andere das Andere
es posaunen die Posaunen
das Andere das Andere
der Beginn beginnt mögen
die Erdenwürmer raunen
mögen die Erdenwürmer raunen.
Eine letzte Stille
das Wasser fließt
neben dem Weg
ein Wanderer
wandert
Stille
eine letzte Stille
bevor das Lautlose lärmt
um das Nichts.
Das Andere das Andere,
wenn es doch wanderte
Das Andere das Andere,
wenn es mit dem Leben haderte
in die Lichte Welt
unter des Himmels Zelt
wo tausend Blumen blühen
Geranien und Vergißmeinnicht
den Duft des Lebens versprühen.
Wenn es doch wanderte
wenn es doch wanderte
und doch bleibt es stehen
versteht nichts vom Gehen.
Der Apfel hängt am Baume
neben ihm die Pflaume
am Baume
und unter ihnen die Erde
Fluß Stadt Land
Traktor LKW PKW
Gurken im Salatbeet
wer Gurken sät wird Gurken ernten
das Leben zuckt
einsam in die Nacht hinein
sehnt sich nach ein wenig Sonnenschein
das Andere
Baum, Apfel und Pflaume.
Geh geh geh
seh seh seh
und werde stumm
das Leben vorüber
Kopfüber
tritt das Andere
ins Leben hinein
hinein.
Ein letzter Schrei
Gekreisch
von der Ferne leises Säuseln
dunkles Licht.
Hatte gedacht, das Andere wacht
hatte gedacht, das Andere wacht
während der Nacht
wacht
während der Nacht
wacht
wenn alles schläft
wacht
während der Nacht
wacht
wie das letzte Licht
das Andere.
Nun,
es fehlt.
Trunken im Wald spazieren
das Moos unter den Füßen spüren
das Leben an sich lassen
nichts verpassen
lieben.
Durchs Leben hasten
mit der Zeit prassen
sich verlassen
passen
und der Versuch vom Lieben
lieben.
Den Weg gehen
voran, der Zeit hinweg
duldsam das Gute dulden
überrascht vom Gleichen
vom stets so Gleichen
das Gleiche
lieben.
Die Ferne sehen
den Alltag übersehen
das Gute am Guten verstehen
den Himmel blau malen
dazu paar Schäfchenwolken
und ein erfrischender Windzug
lieben.
Vom Leben hören
'ne Amsel singen
und den ungeküßten Frosch
quaken
das Leben quängeln
mit dem Hören
das Fallen der Bäume
Kronen Stämme Äste hören
die Amsel singt
lieben.
Von der Liebe reden
Liebe reden
flüstern
ein Blick
der alles sagt
reden,
der Versuch,
sich zu verstehen
ja, sich zu verstehen
lieben.
Das große Zerstören
Welten empören
wenn sie sich verlören
im Zerstörten
das Ganze
kaputt
mit großer Wut
das Ganze kaputt
und der Versuch
zu lieben.
In der Ferne
die Ruhe
die lautlose Ruhe
und so nahe das Laute
das Leben
kein Wort zu verstehen
vor Leben
vor lauter Laute
dennoch der Versuch
zu lieben.
Welch ein Singsang
welch ein Klang
die Liebe kennt ihre eigenen Lieder
nur die Liebe mag man lieber.
Welch seltsame Lieder
man trifft sie immer wieder.
Im freien Raum
in lichten Höhen
auf des Erden Saum
in tiefen Höhlen.
Versteckte Herzen
stets versteckte Herzen.
Liebe in sich gründend
sie findend.
Und irrend gehen wir unsere Wege
und doch sagt die Liebe: lebe
auch wenn sich das Leben klein macht,
mit aller Macht klein macht
bleibt das Kleine groß
ein Leben bloß ein Leben und doch ein Wort:
lieben.
Das Moos zu fühlen
unter den Füßen
und das Licht des Waldes
sehen
unter der Krone des Dickichtes
im Wasser waten
mit den Füßen Abdrücke im nassen Sand malen
auf das Leben warten
in sich verharren.
Bedeutendes ahnen
im Angesicht der Ahnen
in die Geschichte lauschen
beim Meeresrauschen
beim Windwehen
beim Herumstehen
lauschen
Bedeutendes ahnen
die Liebe zieht ihre Bahnen
Liebe ahnen
Bedeutendes ahnen
Liebe ahnen
lieben.
Und doch
sich an Unbedeutendes erheben
Unbedeutendes zum Mittelpunkt des Lebens nehmen
Dinge über Dinge als das Leben sehen
an Dinge sein Leben geben
an ihnen hängen
wie an einem Seil,
einem seidenem Faden
mit Dinge beladen
überhoben verdorben
geborgen
dennoch geborgen
in Liebe.
Und
und Grüß die Liebe
versuch die Liebe zu lieben
schau,
schau nach ihr,
wie zu einem fernen
Bekannten
zu dir
auch zu dir
versuch die Liebe
zu lieben.
wenigstens und zumindest die Liebe
zu lieben
bricht auch alles
bricht das Alles
bleibt es, zu lieben.
Und der Götterwagen fährt
zur Schlacht
die Götter kommen
mit dem göttlichen Gefährt
in aller Macht.
Nichts mag sie aufhalten
wer kann sie halten?
Sie rollen heran,
das Leben voran
den Tod hintendran
hintendran
im Gepäck
auf ihrem Weg
und in naher Ferne
das letzte Glück
lieben.
Ein Leben wie einen Tag
erleben
nach Liebe und Macht
streben
das Unbedeutende
Bedeutung geben
das Bedeutende
von sich nehmen.
Der Tag war hell
die Nacht blieb dunkel
Sterne leuchteten zu uns rüber
und die Sonne ging am Morgen auf
das Land roch wieder jung
das Alte neu geboren
unverdorben
vom Licht des Tages
noch nicht umworben
der Atem ging verstohlen
die neue Luft zu holen
frisch, ja frisch und so lebendig
frisch, ja frisch, noch so wenig gebändigt.
Wer hat schon einen Fisch sterben sehen
der Fischer und das Meer
Das Wasser ging dem Fisch aus
sein Fehlen machte ihm den Garaus.
Das Leben ging dahin,
dem Gehen fehlte jeder Sinn,
es blieb das Unbedeutende
als letztes Bedeutende.
Sich mit Dinge umgeben
die vom Leben erzählen
sich in ihnen begeben
sie als das Leben wähnen
und die Ahnung
die immerwährende Ahnung
vom Leben
von all dem Leben
das sich hinter den Dingen
versteckt
hinter denen es
verreckt.
Welch schönes Gefühl
ein Gefühl zu haben
sich dran zu laben
wie an göttlichen Gaben
endlich Bedeutung erhaschen
sich auf das Leben einlassen
kein Gefühl verpassen
im großen Gewühl,
welch Gefühl
und doch
das Bedeutende über das Gefühl
herrschen lassen
recht kühl
jedes Gefühl verlassen
als sei der Tod das Leben
als würde sich das Bedeutende
über das Leben erheben
ewig bestehen
dem Leben davon eilen
alles alles Unbedeutende meiden.
Wer rastet der rostet
sagt der Kolben zum Zylinder
banal
wie banal
und doch bedeutend
soll es doch etwas bedeuten
mehr als all das Sein sein
sich über alles erheben
neues Leben gebären
sich gegen den Tod wehren.
Die junge Kuh und die grüne Wiese
Gras mampfend
in den Himmel schauend
sich diesen Blick erlaubend
und nichts stört
bißchen Wind, Sonne
und nichts stört.
Das letzte Geschrei
das Neue ruft
manchem ist es einerlei
ringt selbst um Luft
das Hören fällt schwer
das Sehen ebensosehr
Das letzte Geschrei
das Neue ruft.
Ein hohler Ruf in's Nichts
nichts
da und dort
ein hohler Ruf in's Nichts,
die Leere suchend
sich buchend
sie buchend
ein Buch der Stille
und der Wille
es zu lesen
zu leben
geben
und zu geben
dem Leben eine Bedeutung
womöglich eine Vernunft
irgend
eine Vernunft
irrend
irrend seien die Weisen
mögen mit ihrer Vernunft reisen
ins Tal der Ahnungsvollen
dort bestimmt das Irrenwollen ihr Wollen
dort greift das Irren in die Vollen,
denn das Irren ist es,
was die Weisen sollen wollen
verirren im Sein,
und
dann dann dann
Bedeutung sein
doch und doch
Bedeutung sein
endlich Bedeutung sein,
sei die Bedeutung auch noch so klein,
ja ja ja , mag die Bedeutung unbedeutend sein.
Wo liegt das Paradies auf Erden
in dem selbst Menschen zu Menschen werden?
Ein Land in dem die Geranien blühen
ein Land in dem sich die Menschen mühen
das Leben stetig schöner zu leben
dem Leben keinen besonderen Sinn zu geben.
Sich von Schlangen nicht verführen lassen
das Pflücken von Äpfeln hassen
lieber dumm in die Welt schauen
ohne dies groß zu bedauern.
Wenn der Frühling erwacht
aus des Winters Schlaf
gibt das Paradies obacht
auf das, was der Frühling darf.
Besonnen läßt es den Sommer kommen
aus des Frühlings Schoß empor und
welch lustig Zauber kommt aus ihm hervor
versöhnt das Leben mit des Lebens Wonnen.
Nach des Sommers Seeligkeit
kommt der Herbst herbei,
er läßt des Frühlings Kleid welken
das Grün und Bunt wird selten.
Und der Winter läßt das Licht erwachen,
taucht alles in ein feines Weiß,
macht aus dunkle helle Sachen
und aus Wasser Eis.
Das Jahr geht vorüber und
die Zeit arbeitet sich in die Dinge
doch es dreht sich das Erdenrund
auf daß stets alles neu beginne.
Unendlich ist der Zeitenlauf
und endlich alle Dinge
der Mensch paßt auf sein Leben auf
als wenn es bloß um sein Leben ginge.
Der Tag löst die Nacht ab
und die Nacht den Tag
doch keiner hat die Antwort
auf das erste Wort.
Der Mensch lebt seinen eigenen Sinn
in ihm steckt sein Sinn drin
der Körper will gelebt sein
alles alles, Kopf, Rumpf, Arme, Bein.
Land und Landeskinder
Land und Landesenkel
Land und Landesekel
Land und Landesmünder.
Ein Land, das Grenzen um sich zieht
damit es sich besser sieht
Ein Land, zum Leben und Welken
und den anderen Welten.
Fern des Landes, das sich Heimat nennt,
das Leben sich oft bunter gibt
ein Land, in dem man sich nicht kennt,
das Leben so oft lieber liebt.
Ja, es leben Länder über Länder
auf diesem Erdenrund
bis an den Länderrändern
bleibt die Erde bunt.
Ein Land ein Land
in dem die Geranien blühen
sich mit dem Blühen mühen
an Wand an Wand.
Und gäbe es das Paradies,
gäbe es das Paradies,
es wäre kein Land
es gehörte nicht zum Welten Band.
Ein Land ein Land, in dem die Geranien blühen
Menschen sich mit dem Paradiese mühen
Menschen sich das Paradies nehmen
nach dem sich allerlei Menschen sehnen.
Versuchen das Gute zu suchen
das Leben zu verstehen
alles zu buchen
im Leben.
Wer suchte es nicht
das Land, das einem leben läßt
bis zum Jüngsten Gericht
in Frieden.
Ein Land in dem die Geranien blühen
stets so blühen, nimmermüd
man möchtes es berühren
aber der Gedanke ist wohl verfrüht.
Welch Wonnen welch Entzücken
gleich gleich gleich, nach dieser Melodie
möchte sich jeder strecken und bücken
es ist das Lied das stets spielt.
Die alte Leier hat es längst erkannt
es nach sich benannt
will mit weichen Tönen hausieren gehen
von den weichen Tönen leben.
Überall erklingt das sagenhafte Lied
mit der immergleichen Melodie
es beherrscht das Erden Gebiet
mit seiner Monotonie.
Seine Rufe klingen im Wald
sie sorgen am Berg für einen schönen Hall,
und selbst in der großen Stadt
gibt es ihn vom frühen Morgen bis in die Nacht.
Welch Lied ich singe
dem, Leben ich bringe
das Lied der tausend schönen Dinge
eines, mit dem ich jeden Tag ringe.
Im Kampfe erliegen
das Lied wird siegen
voller gleichmutenden Klang
bleibt es der ewige Singsang.
Der ewige Atem
der Dunst des Wissens
er kennt alles beim Namen
bei ihm liegt das Gewissen begraben.
Er singt es den Tag entlang
er ist in ihm mittenmang
im Dunst seines Liedes
lebt so vieles.
Und keine Harmonie,
kein ebener Klang
Disharmonie,
überall und mittenmang.
Immerall der gleiche krumme Klang
er redet vom Leben
er besingt des Lebens Streben
des Lebens Hang mit dem noch jeder rang.
Gut zu singen, eine rare Kunst
zu finden, eine Melodie mit des Lebens Grund
welchem Sänger gewährt Gott solch Gunst
gebt gebt gebt es allen kund
welchem Sänger gewährt Gott solch Gunst?
Nicht vielen mag er dies Talent geben
viele verzweifeln in ihrem Leben
David war so einer
er war wie keiner.
Spiel die alten Weisen des David
laß die Harfe klingen
den ewigen Saul zu bezwingen
ein Lied, ein Lied für des Erden Gebiet.
Laß sie erklingen,
sie erzählen von der Liebe zu ihm
mit ihm lassen sich alle Gewaltigen bezwingen
laß sie uns lieben
das ewige Lied singen
uns dem Lied näher bringen
ein Lied, so alt wie die Welt, so alt wie die Welt.
das Lied der Welt
ein Lied, welches die Welt zusammen hält
im Innersten zusammen hält
damit das Äußere nicht auseinander fällt
laßt es uns singen,
laßt es den Wind bringen
ins Nirgend und Irgendwo.
Die Welt geistert durch das All
gehalten von der Sonne,
kommt sie zu Fall
so bleibt das Lied unsere einzige Wonne.
Das ewige Lied
die ewige Leier
es ist uns stets lieb
es ist unsere stetige Feier.
Und gäbe es bloß all die Tage
gäbe es keine weitere Frage
das Leben wäre hohl
es sänge bloß Kohl.
Ach, laßt uns singen die alte Leier
immer zu hören das gleiche Geseier
und laßt uns leben
uns aus dem Menschsein erheben.
uns gut und edel sein
nicht allzu gemein.
Mit der alten Leier bleibt keiner allein
sie bestimmt das Sein.
Laßt uns die alte Leier huldigen
sie leiert für alle Geduldigen.
und ist es uns genug,
wähnen wir einen großen Betrug,
laßt es uns dennoch singen
während wir mit den Dingen ringen
es singen singen,
zumindest das sollte gelingen.
Das Leben stirbt zuletzt
sind erst alle Tode besetzt
weilt das Leben ohne Rast
beim letzten Rest.
und der Tod geht weiter
weiter
singt eine neue Leier
heiter
vom Tode weiter
stets die alte Leier
als sei sie stets die neue,
die neue, ja, die erste Leier.
bevor alles Leben begann
bevor alles Leben rann.
nach neuen Ufern sann
sann.
Ich wollte mir das Sagen versagen
liebte mich in der Ruhe:
die stille Runde
in der meine Gedanken lagen.
Das ewige Stille
die ewige Nacht
Stille in Fülle
und das Nichts lacht.
Ausgefüllt mit dem ewigen Sein
Stimmen über Stimmen
da kommt keine Stimme mehr rein
es würden sich die Stimmen überstimmen.
Lautlosigkeit erzeugen
krachende Lautlosigkeit
ein Geräusch
Autobahnkulisse
schreien lachen klatschen
Gelärme und es bleibt das Nichts.
Das Nichts des Ich
das Nichts des Überlebenden
des über dem Leben stehenden Sagenden
sein Wort, ein Wort.
Anfang und Ende
das Sagen, das Wort
bis zum Weltenende
das Wort als letzter gültiger Hort.
Das Wort, als einzig gültiges
unter den vielen, ein gültiges
als letztes Pfand
für eine Welt aus Sand.
Und wird doch viel gequatscht
wird das Dumme beklatscht
das Unsinnige sinnig
hören es alle innig.
Wollte das Unsinnige ins Ungesagte heben
als rollenden Stein
mich mit ihm den Berg hinauf begeben
und die Welt wäre rein.
Das Unsinnige dem Himmel nahe gebracht
und wenn derHimmel lacht
so wäre es vollbracht
das Unsinnige sinnig gemacht.
Doch das öde Sagen übernimmt die Macht
kein Stein mag es zum Himmel tragen
es fällt uns vor die Füße
sendet stets neue Grüße
vom fernen Ungelingen
es mag in unseren Ohren ewig klingen.
das gesagte Sagte,
die Sagerei
die Sage
welch Plage.
Wortlos könnte die Zukunft sein
ohne ein einziges Wort
Stille kehrte ein
Nirwana wäre unser Hort.
Das ewige Glück behauptend
auf die lautlose Stille vertrauend
aller Mühsal enthoben
von der Welt unverdorben.
Gingen wir in das Lautlose ein
so rein so rein
in das Lautlose ein
so rein so rein.
Gesagte sagte sage
ma ma ma
a
l0
0101
........................
...---...---...
.........
....
.
Und die Welt dreht sich
doch
doch dreht sich die Welt
dem Wort gehorchend
trotzdem sie versucht
das Wort zu morden
weiter ruft
der erste Ruf
längst gerufen
fühlt er sich berufen
zum Guten,
Nur Mut
für das Gute!
Nur Wut
für das Gute!
Trete ein
gegen den Verein
des Bösen
soll sich in Luft auflösen.
zerbröseln in alle Winde
wie die Sünde
und ehe das Wort
alles Unglück verkünde
und ehe das Wort
alles Unglück verkünde
laßt uns erbauen Noahs Hort.
Und laßt uns Tiere sein
dann lädt uns Noah ein
von den Menschen hat er mit Zweien
sicher genug
er muß sich von den Milliarden befreien
auf sein Schiff gelangt bloß ein endlicher Zug
von Lebendigen
er muß sich zufrieden geben mit dem Wenigen.
dem Ewigen
den Seligen
und verläßt uns Noah
so ist das Ende so nah, so nah.
Alles haucht das Wort
alles sucht den heiligen Ort
Alles geht fort
alles und alles sofort.
Und er sagte Schluß
als letzten Gruß
Schluß
und doch und doch und doch
das Wort das Wort das Wort
sein Wort
ja, sein Wort.
Gern hätte ich dich gesehen
in meinem Leben
du, mein Du
das Leben in dem ich gern ruh.
Gern hätte ich dich gefunden
in meinem Leben
zum Reißen und Binden meiner Wunden
sollte es dich irgend hier auf Erden geben.
Hörst du mich
so versuch ich dich zu sehen
siehst du mich,
so kann ich dich hören,
versuchen deine Stimme zu mögen.
Dich mein DU zu nennen,
zu versuchen, dich zu erkennen.
Das Leben lebt meinen Weg
es zieht und rüttelt mich
über das Sein hinweg
und doch suche ich dich,
suche ich dich
versuche ich
mich
ständig mich.
Dort, wo die Blüten ewig blühen
wo Milch und Wein fließen
Dort, mit den Tagen ohne Mühen
wo Geist und Seele sprießen.
Dort, in den Tiefen meiner Gefühle
suchte ich dich
dort, wo ich die Kühle fühle
brauchte ich dich.
Dort, im ewigen Sein,
ist alles so klein,
Dort, im hellen Schein,
möcht ich mit dir zusammen wein'.
Und lachen und lachen
und gehen über das Sein
wie über Wolken im ewigen Heim
entbunden von all den erdenen Sachen.
Die ewige Liebe finden
sie zusammen mit dir ergründen
unsere Liebe soll im Meer münden
wir müssen uns selbst neu erfinden.
Müssen uns neu erfinden
als ein ewiges Licht
das Leben neu begründen
fernab vom letzten Gericht.
Müssen uns lieben mögen
verbunden sein
dem Guten und Schönen
dem letzten Tropfen Wein.
Müssen die Welt befreien
müssen sie freien
befruchten
mit dem ewig Gesuchten.
Und Kinder zeugen
Eine Schar von Kindern
und es sollte uns nicht reuen
redeten sie mit tausend Mündern.
Du, mein Du, nun zeige dich
und ich sage nicht mehr ich
versuche dich zu finden
mich in dich zu gründen.
Unsere Liebe soll uns binden
unser Leben soll uns verweben
uns soll kein Unwille entbinden
uns soll uns kein Tun nehmen.
Unsere Liebe soll uns überdauern
unser Nachleben soll ewig dauern
uns soll noch die Nachwelt erleben
uns soll uns kein Leben nehmen.
Unsere Liebe soll das Leben meistern
unser Geben soll die Welt begeistern
uns soll kein Erfolg trennen
uns soll kein Neid kennen.
Ach, wer will schon mein Du sein,
wer weiß schon, wen ich mein.
Ach, was hilft das Jammern
das Finden wird es überdauern.
Ach, was hilft das Klagen
sie schinden einem bloß den Magen,
Ach, ich kann bloß fröhlich sein
das Finden muß lustig sein.
Und doch,
ich find mein du
im Nu
doch doch doch.
Und wenn ich such
so werde ich nicht finden
decke über alles Suchen ein Tuch
so könnte die Suche gelingen.
endlich dem Nichtsehen gehorchend,
und Nase, Ohre verstopfend,
könnte die Suche gelingen,
Gott mag für mich den Weg finden.
Mich durch alle Irrwege bringen
vielleicht will er der Wegweiser sein,
die Welt vom Irren befreien
ein neues Lied der Vernunft singen.
Ach, ich wart' auf mein Du
daß tut alles im Nu.
Welch langer Atem
welch langes Sehnen
und doch, ich möcht es wagen
einfach ohne dich mit dir zusammen leben.
in allen Zeiten leben
zusammen
mit Dir,
zusammen all die Wege gehen
mit Dir,
und ich will meinen Stolz ablegen
dir zu Füßen legen
verwegen
dir zu Füßen legen
und ich will meinen Stolz ablegen
dir zu Füßen legen
legen
einfach nur legen
und warten,
auf dich
im ewigen Garten
auf mich
und ich will meinen Stolz ablegen.
Das ewige Du im Nacken
möchte ich im Garten ewig warten
in meinem Mundwinkel ein Lachen
das ewige Du im Nacken.
Jeden Tag geduldig schauen
auf den Tag vertrauen
durch die Straßen gehen
ohne groß zu reden.
Und das Laub ist gefallen
paar Blätter hängen noch
paar Rosen blühen noch
und das Leere läßt die Schritte hallen
groß wird jeder Raum
groß wie in einem Traum
und überall die Leere
bis zur letzten Kehre.
Wege schauen die Zeit
und alles was kreucht
sich die Zeit einverleibt
bis es von Dannen fleugt.
Und kaum ein Vogel singt
kaum eine Taube gurrt
der Rabe krächzt froh
und das Miauen hört man nicht
leise ist die Welt
leise leise, kaum zu hören
ihr letzter Ruf.
Die Autos stöhnen
und die Bahnen kreischen
doch leise ist die Welt
leise leise, kaum zu hören.
Dort ein leises Stöhnen
es könnt ein Lachen sein
laßt uns daran gewöhnen
ja, laßt uns heiter sein.
Die Amsel singt im Baume
wie in einem guten Traume
und der Himmel schweigt
bloß ein Säuseln bleibt.
Vielleicht ein Lachen
ein ewiges Kichern
der Himmel bläst seine Backen
kurz vor dem letzten Wiehern.
Bloß ein Säuseln
villeicht vielleicht ein Lachen
und dort ein Heulen
und doch, vielleicht ein Lachen.
Ein Lachen aus der Brust heraus
ein Lachen so zerstörerisch
wie die Ruhe
wie das ewig Gleiche.
Und dort ein Lachen
wie das letzte Lachen
doch so überaus fröhlich
so wenig gewöhnlich.
Wie ein Gesang der Vögel
wie der Klang der Harfe.
ja, überall Davidsgesang
das kluge alte Lächeln
mit sich tragend.
nach den alten Zeiten fragend
ihnen ein Lächeln abringend
von ihnen unablässig singend
leis leis leis
und wenn die Welt weint
leis,
könnt es ein Lachen sein.
Sich zu drehen im All
wie ein trudelnder Ball
das Trudeln als den rechten Weg
begreifend, leise ein Lächeln dem Weg gebend.
vertrauend auf des Trudelns Plan
kein Gedanken am Trudeln vertan
der Weg scheint ewig geebnet
ja, das Trudeln gesegnet
wie das Lachen
das glucksende Lachen
aus dem Bauch heraus
und doch, plötzlich ist alles aus.
Lachen lachen lachen
wie im Irrenhaus
schreien schreien schreien
wie im letzten Haus.
Lachen lachen lachen
und
lachen lachen lachen
und ein Lächeln
ein viel versprechendes Lächeln.
Hoffnung als letzte Hürde,
über die die Welt gehen möge,
als wäre sie ihr eine Bürde,
wohin es sie auch zöge,
es bliebe ein Lachen
ein letztes Lachen.
Welch Hohn
welch Spott
dem Lachen ist es einerlei
jeder darf über das Lachen lachen.
Der Berg geht zum Tal,
verliert sich mit einem Mal
das Hohle auszufüllen
das entsprach seinem Willen.
und leise war die Welt
so leise war die Welt
kein Lachen war mehr
ein letztes Stöhnen
vielleicht ein Lachen
so wie wir es mögen.
ein Lachen
wie wir es mögen.
Das Leben schaut die Ebene
flach und weit bleibt dem Sehen
das Gegebene
kein Ton kommt aus ihr.
leis so leis
kein Ton kommt aus ihr
alle Töne geschluckt
leis so leis.
Vom Berge wäre ein Lachen
möglich
auf dem Berge läßt es sich erwachen
wirklich erwachen
mit einem Lachen,
dem letzten Lachen
groß und unsterblich
Lachen.
Welch Stein ich auch besitze
auf welch Stein ich sitze
alles ist dem Untergang geweiht
in der unendlich währenden Zeit.
Kein Krümel bleibt Krümel,
alles wird zu Staub
selbst das festeste Haus
ragt nicht ewig zum Himmel
hinaus.
Ein Haus zu bauen,
das alles übersteht,
das Wetter, die Zeit
und das Beleben mit Menschen
ein Haus zu bauen,
das alles übersteht,
sich selbst und das Alles.
Ein Haus zu bauen,
sich dazu zu bringen
um diese Idee zu ringen
wie an trocken Brot kauen.
Und stets an das Ende denken
wohin wir auch unsere Gedanken lenken.
Vier Wände besang der letzte Barde,
weniger als ein Haus,
vier Wände
um sich zu finden.
VierWände
und keine Wand mehr
so besang der Barde es
so sehr so sehr.
Vier Wände
wie es Rio besang
wonach er rang
ein halbes Leben lang.
Und das Haus ragt babelionesk
in den Himmel
tausend Sprachen in sich
und scheibend und schreibend
Meter um Meter erklimmend den Himmel
zu berühren
das Ewige
den Glanz der Seligkeit zu erfahren
in sich
das Ewige zu berühren.
Das Ewige
das Ideal der Ewigkeit
oder doch
Ewigkeit
ein Haus für die Ewigkeit.
Ein Haus zu bauen
auf das Leben vertrauen
das ist dem Menschen gegeben
mag das Leben auch nach dem Tode streben.
Mag auch das Leben ihm kein Haus geben
mag das Leben bloß vom Hause raunen
mag er über fremde Häuser staunen
und in fremden Wänden leben
der Traum lebt ihn weiter
ihn immer weiter.
bis zum Ende hin,
bis er wirklich wird,
ja, der Traum stirbt
denn alles wird
real
ein Haus ein Haus ein Haus
endlich ein Haus,
und der Traum ist aus.
Ein Lied ein Lied
von fernem Glück
durch alle Welten stiebt,
bis sich einer nach ihm bückt,
das Nehmen des Lebens endlich glückt.
Stein für Stein sich alles fügt
zu einem Haus
in dem keiner lügt
so wie es sonst nicht gebaut.
Ein Haus, so menschenleer
so fair,
wie nur Steine sein können
Steine
aus edlem Material gefertigt
in dem die Liebe so gegenwärtig
so fest verankert
in den Poren der Steine
in dem das Reine
lebt
überlebt
jede menschliche Katastrophe
bis nur noch Steine leben
in irgend einem Eden
fernab dieser Welt
Stein um Stein,
so rein so rein.
Und geht der Mensch zu sich
heim
und wird der Mensch in sich
rein
so werden alle Wunder Wirklichkeit
es erscheint eine neue Zeit
unbebaut mit menschlichem Leid
für das Neue Haus bereit
unbebaut mit Vergangenheit
ein üppig strahlend Licht zu senden
dabei alles Leben zu verwenden,
ha, zu verschwenden,
in Stein zu hauen
ja, das allerletzte Haus zu bauen.
Und wird die Zeit
das Bauen in sich nehmen
und wird die Zeit
das rechte Haus geben.
Das rechte Haus,
ein Haus muß raus
mit den Wehen
soll es entstehen
mit dem Leben
soll es bestehen.
Ein Haus,
wie kein Haus,
das rechte Haus
gebaut aus einem Stück heraus
als wäre es ein Fels
hoch oben, über allen gehoben
sagenhaft umwoben
mit den Sehungen dieser Zeit
ja, beschworen und beschworen
von den Heiligen und den Sehern.
Und kommt die Zukunft zu uns
bleibt bloß ein Rauschen vom Alten
und bauen wir unser Haus zum Himmel
bleibt uns doch bloß ein Lauschen am Neuen.
Alles was wir sehen
alles was wir Leben
ist das Alte
solange es unter uns walte
wie ein Abdruck im Stein
ein Abdruck gegen allen Schein,
so sichtbar,
nicht hinweg zu reden
nicht erdichtbar
als würde es uns in fester Gestalt
begegnen
hauswürdig
und doch nicht einzustürzen
bestenfalls sein Bild,
wie im letzten Bildersturm.
Als plötzlich alles Lüge ward,
was zuvor als richtig galt
und nichts fand mehr Halt
vor der übergroßen Gewalt.
Das Wenige zum Alles
Das Viel zum Alles
alles zum Alles
und übrig bleibt der Rest
Rest vom Alles.
Alles, alles Liebe,
und nichts, nichts Hass,
alles Liebe
ein Raum voller Liebe.
Übervoll mit Liebe,
bereit, alles zu geben
zu reden zu reden
über Liebe.
Das Alles zu überblicken
Gefühle zu spüren
sich verlieben
fühlen üben.
Geben und nehmen
nehmen und geben
alles
alles vom Alles.
Liebesgeflüster im All,
säuseln von besseren Zeiten
Sterne lügen nicht
sie bringen das ewige Licht,
sie mögen durch die Nacht leiten
bis zum letzten Fall.
All vom Alles,
Sterne, Mond und Raketen
beten
um die Macht
ringen um die Nacht.
Dem ewigen Alles
genug zum Nichts.
dem Loch des Lebens
ergebenst erlegen.
Das Schwarz der Nacht
nicht schwärzer sei
Das Schwarz des Endes
nicht weniger sei.
Alles, alles einbegriffen
nichts auszuschließen
alles, alles ergriffen
vom großen Sprießen
des Alles, alles.
Vögel zwitschern in den Abend
singen von den Zeiten
wollen so der Nacht den Weg bereiten
einem Schlaf so ewig, so labend.
Ewigkeiten vorgaukelnd
Ewigkeiten über Ewigkeiten
die Zeit verschaukelnd
neuen Zeiten den Weg zu bereiten.
Schreiten schreiten in den Tag hinein
allein allein oder mit der Welt zu Zwein.
Die Frage der Zeit unter all den Fragen
unter die sich Menschen begaben
die Zeiten weiter zu tragen
zu neuen Tagen.
Doch aus bleiben die Fragen
Fragen Fragen Fragen
all die Fragen
Antworten Antworten
Antworten sind modern
überall Antworten
alles Antworten
alles.
und sollte es ein Rad geben
das Alles zu bewegen
ein Rad vom Alles
ja, sollte es ein Rad geben
so muß das Alles es bewegen,
den Weg des Rades ebnen
das Alles zu bewegen,
vom Nichts zum Nichts.
Ein Sandkorn in der Wüste sein,
ein Nichts vom Nichts,
bewegt, erhöht, erniedrigt
stetig mit dem Wind,
und die Sonne als letztes Obdach.
und doch,
Teil des Alles,
Menge der Menge,
zufrieden mit derAufgabe
des Seins
des Alleins
Teil der Menge als letzte Gabe
Sandkorn unter Sandkörnern,
Wurm unter Würmern
seiend unter Seienden.
Und wenn der Tag kommt,
alle Tage zu dem einen werden
sich vereinen zu dem einen
wird das Alles weichen
zum Entstehen des Eins,
das Eine vom Alles,
genug zum Nichts
Nichts:
Auferstehung zu feiern
das Leben das Leben
zum Leben zu streben
aus dem Nichts Sandkorn werden
Wurm Mensch Menschenwurm
und das Licht erstrahle erdenweit
das Licht mache sich breit
das Leben bereit
zum Nichts und Alles
alles nichts alles.
Das Leben strebt zum Alles,
bereit den Weg zu gehen
ohne den Weg zu sehen.
Alles strebt zum Alles,
bereit nichts zu sehen,
durchs Dunkle zu gehen
Schritt um Schritt
dem Licht entgegen
der Ahnung von einer Zukunft
die sich Zukunft nennt
keinen anderen Namen kennt
Zukunft
und immer wieder Zukunft
alles Zukunft
alles,
nicht zu glauben
aber doch
alles.
Gäbe es etwas zu sagen
so müßte es jeder wagen
Leute sind doof
Leute sitzen alle in einem Boot.
Gäbe es etwas zu wagen
wer sollte von Leuten heraus ragen
Leute, das ist das Wir
Leute leben im Hier.
Gäbe es etwas zu klagen
alle könnten sich nach vorne wagen
weiter als alle Leute
leben, allein für das Heute.
Leute Leute Leute
als einzige Meute,
von Wehklagenden
nichts Sagenden.
Massenhafte Unkenntlichkeit
Eines unter Vielen
Marschmusik und Streichquartett
die Noten stehen in Reih und Glied,
Hampelmänner mit tiefem Bauch
absolvieren nach altem Brauch
die immerwährende Musik.
Leute sind das Alles
ein Sammelbegriff
für die Meute
von Menschen im Licht
der Allmacht des Alles:
Demokratie.
Und könnten sich Leute
teilen in Meuten von Leuten
könnten sich Leute
teilen in Meuten von Leuten.
Es gäbe neue Leute,
durch Teilung
neue Leute,
so gut wie die Alten.
Das Individuum ein böser Traum
Individuen gibt es kaum
sie erhalten keinen Raum
niemand will auf sie bauen.
Sandkorn um Sandkorn Sandhaufen
Dünen,
vom Wind bewegtes Land
verschoben an den Rand des Abgrundes
als wäre dort das Heil zu finden
als könnte dort dem Menschen gelingen
was dem Menschen fremd ist
Nasenfahnen stets in Richtung des Windes gehißt.
Leute, welch schönes Wort,
es trägt die Schönheit in sich,
Buchstabe auf Buchstabe,
schön,
Leute, welch schönes Wort.
Es gibt keinen schöneren Hort,
für all das, was Menschen sind
Leute Leute.
Leute, welch eine Verpackung
für die Meute von Menschen
welch lustiger Umhang
bunt mit Blumen behangen
in grellen Farben
schreiend nach Glück
dem Glück des Menschen
einer unter Leuten sein
Teil vom Ganzen
bereit zum Untergang
ein Leben lang
unter zu gehen
in der Masse.
Leute Leute,
leutselig sind die Leute
kannte sie,
bevor sie waren,
bevor sie zusammen kamen
kannte sie als Adams Rippe,
als Lehm,
als Gedanke
als ein Gedanke
unter vielen Gedanken.
Verstorben das letzte Ich
untergegangen im Heil des Seins.
Alles rette sich,
alles rette sich zum Alles
Alles werden Leute
Leute werden Alles.
Eine unbestimmbare Masse,
alles eine Klasse
nicht zu unterscheiden
kein Richter kann sich an ihnen beweisen
das Recht möchte weinen
Krokodilstränen.
Mag die Leute,
freut sich auf das Heute
das ewige Heute
kein Richter, dem das reute.
Ewig bleibt das Leben
in Ewigkeiten werden Leute leben.
In Ewigkeiten werden Leute leben,
könnten sich auf Gottes Sockel heben,
Gott sein
als neues Sein
selbstbestimmt allein
von der Masse bestimmt
Leute erheben, Leute streben
nach dem letzten bisschen Ich am Leben.
Und kommt die Flut,
wie sie war
ein zweites Mal,
so kostet sie das Blut
des Menschen
des Menschen
Leute leben ewig,
ewiger als ewig,
nie zu wenig,
um nicht alles auszuhalten
um auf ewig zu erkalten.
Und kommt die Flut,
bleibt das Leben stehen
im Augenblick des Fließens,
so still unbewegt
nichts, nichts, was sich regt,
bloß Bewegung
sonst nichts,
kein Halt,
kein Begriff des Seins,
alles im Schwinden
und das Leben bleibt stehen.
Leute leben im Heute
verkriechen sich in der Meute
ein altes Wort
braucht manchmal einen neuen Hort.
7. Liebeslieder
Ich sehe dich und weiß,
du bist es,
möchte mit dir Drachen steigen lassen
hoch zum Himmel
und ich weiß, es wird bestimmt
alles richtig sein
mit uns.
Werden uns lieben
alles andere wird hinter uns liegen
nichts bleibt bestehen
wenn wir zusammen gehen.
Ohne dich sähe ich mich allein reisen
in der Welt herum
losgeeist von allen Menschen
Ohne dich
würd ich mir nichts anderes wünschen.
Ja,
Werden uns lieben
alles andere wird hinter uns liegen
nichts bleibt bestehen
wenn wir zusammen gehen.
Hatte dich zuerst nur als netten Menschen gesehen
ohne mich an dich zu vergeben
plötzlich war es da,
das Gefühl
alles mit dir erleben zu wollen
verliebt
gut dass es dich gibt.
Komm,
Werden uns lieben
alles andere wird hinter uns liegen
nichts bleibt bestehen
wenn wir zusammen gehen.
Es gibt nichts zu hoffen
alles wieder offen und doch geschlossen
Hätte dein Lachen gern für mich eingenommen
mich mit dir hinweg genommen
sah uns bereits als Wir
ach, ich bleibe hier
im Hier
buddel unsere Liebe ein
find sogar einen bunten Stein
der alles besingt
vom Glück und davon, dass es gelingt.
Wollte dich halten, fest
so fest,
in meinen Armen
Gedanken, Leben, Streben
wollte dich nicht loslassen
anstiften zu einem Leben zu zweit
du bist dazu wohl nicht bereit.
Was jaule ich rum,
wie ein bekiffter Hund,
im Taumel der Glückshormone
fehlt einem die nötige Geduld
Geduld, ich könnte das Wort hassen
würde ich mir dieses gestatten.
Nichts verloren
denn nichts ist gewonnen
Liebe ist ein irres Spiel
ein Spiel und so viel
viel mehr
und doch ein Spiel unter all
den Spielen, die Menschen spielen.
Eigentlich lief ich ohne Dich
an Dir vorbei
eigentlich liebte ich es
keinen zu sehen an meiner Seite
eigentlich versuchte ich es
ohne große Liebe auszukommen.
Denke denke denke an Dich
glaube, zu wissen, nichts zu wissen
versuch mich in Dich zu finden
vielleicht wird es gelingen.
Suche deine Nähe
in dem ich neben dir gehe
wenn ich nur zu dir käme
dich bei mir sehe.
Alles ein Versuch, ich und du
vielleicht wird es uns geben
vielleicht werden wir gemeinsam gehen
denke nur an dich, und du,
du?
schick mir ne' Flaschenpost
vom anderen Ufer zu,
werde mich freuen
hoffentlich nicht heulen
hoffentlich mit dir zusammen sein
schick mir ne' Flaschenpost
ne' Flaschenpost
vom anderen Ufer zu,
werde mich freuen
hoffentlich nicht heulen
hoffentlich mit dir zusammen sein.
Glaube jetzt an dir,
an einer Liebe im Hier,
versuche dich zu erobern
offene Türen zu stürmen
die Fahne voran
von unserem neuen Land.
Du bedeutest mir viel, so viel
möchte mit dir an uns glauben
uns etwas trauen
das uns zusammen bringt
komm komm mit mir, damit es gelingt.
Ja ja, werde den Mut der Liebenden aufbringen
mich bekennen mit Kopf, Rumpf und Stiel
werde mich bekennen mit Haut und Haaren
werde dich lieben, mit dir zusammen liegen
ja ja, ich werde mein Gewesenes besiegen.
Glaube an dich, und weiß, wir haben uns gefunden
bin voller Glück
hoffe, wir haben uns gefunden
im Glauben an unser Glück gebunden,
und ich werde dich lieben bis der Mars untergeht
Jupiter und Saturn nicht mehr sind
werde ich dich lieben.
Kommt es gut,
so kommt es so
dass wir uns lieben
Wir uns schöne Augen machen im Wettstreit
mit all den Liebenden
sehe dich an meiner Seite
wie du gehst, wie du stehst
lachst
und sehe dich von meiner Seite
meiner Seite.
Möchte dich nie wieder los lassen,
lieber möchte ich, dass du mich bekommst zu fassen
nicht mehr magst, von mir zu lassen
möchte dich einladen,
mit mir zusammen zu sein.
Kommt es gut,
so kommt es so
dass wir uns lieben
Kommt es gut,
so kommt es so
dass wir uns lieben
Komm komm komm,
so kommt es gut
so kommt es gut
so gut
so kommt es so
so kommt es so,
dass wir uns
wir uns
dass wir uns lieben.
Ja, kommt es gut,
so kommt es so
dass wir uns lieben
Lachen und Faxen machen
sind so solche Sachen
die wir so gerne machen.
Lachen und Faxen
Liebe machen
unter dem Obstbaum stehen
reife Früchte nehmen
uns nehmen
unter dem Obstbaum stehend
uns nehmen
reife Früchte nehmen
Äpfel lachend in uns hineien stopfen
nicht ein nicht zwei, nein drei
Äpfel
und uns nichts dabei denken
die Vertreibung aus dem Paradies ist längst vorbei
lieben wir uns einfach
wie eins in zwei
gleich zweifach
Äpfel lachend in uns hinein stopfen
Lachen und Faxen
ja, Liebe machen.
das sind so solche Sache
die wir gerne machen.
Hatte nichts gefühlt,
als ich so lebte
einfach so lebte
in die Jahre hinein
hatte mich verloren
an die Gleichgültigkeit des Seins
an das Gehen ohne Streben
da hatte es dich noch nicht gegeben.
Möchte mit dir Teichrosen pflücken
mit dir dabei ganz nahe zusammen rücken
die Welt ein wenig verschwinden lassen
im großen Teich verschwinden lassen und möchte mit dir Teichrosen pflücken
Das Leben ist zu lang, um es kurz zu machen
lieber möchte ich mit dir sein
und lieben und lieben und lieben
lieber möchte ich mit dir sein
allein wir zwein zusammen sein.
Möchte mit dir Teichrosen pflücken
mich mit dir nach ihnen bücken
möchte dich lieben dürfen
ja, am Leben etwas für uns abkratzen
ein wenig Gold schürfen,
ja, vom Leben etwas abhaben.
Nichts tut sich auf,
die Sonne geht unter
der Tag schwindet
und der Abend kratzt an meiner Seele
im ewigen Kreis des Seins,
tanze ich herum wie toll
versuche Sterne zu zählen,
dich unter meinen zu wähnen.
Alles dreht sich, fügt sich, legt sich
im Kreise meiner Gefühle
quer
Alles geht kreisrund in eine Richtung
schwindet ins Nichts
zurück.
Doch doch doch der Mond geht auf
sollte im Mondeslicht tanzen
Nachts können
meine Gefühle zu dir nicht erlahmen
es braucht kein Licht um glücklich zu sein,
es braucht nicht dich um glücklich zu sein
es genügt mir dein Schatten
ich muß ihn nur erhaschen,
mich damit begnügen
das muß mir genügen.
Ein Raunen geht in mir um
ein Raunen, das vom Glück erzählt
ha, du hast mich erwählt?
Und wenn ich dich sehe, sehe ich gut
und wenn ich dich lebe, lebe ich gut,
so gut,
ich wollt wir wären auf ewig vereint
egal was die Welt von uns meint.
Wollte es glauben
dich im Liebesgeflüster rauben
vom Planeten hinweg
dich für uns besitzen
dich ewig in mein Gedächtnis ritzen.
Ich sehe dich und sehe dich
mit mir durchs Leben gehen
Butter auf Stullen schmieren
nach dem Leben gieren
uns nicht groß zieren
uns für unser Glück nicht verbiegen.
Und wenn ich dich sehe, sehe ich gut
und wenn ich dich lebe, lebe ich gut,
so gut,
ich wollt wir wären auf ewig vereint
egal was die Welt von uns meint.
Ich hätte gedacht,
das Warten hätte keine Macht
auf mich,
nein, ich will dich
sofort,
am liebsten jetzt
in diesem Augenblick
bei mir haben
und nicht mehr lassen
nichts mehr an dir lassen
als mich,
und doch
ich rede vom Glück
auf dich warten zu können
es gilt dich zu gewinnen
damit die Tränen rinnen
Freudentränen
damit die Tränen rinnen
Freudentränen.
Glaube an uns
das sowieso
egal wie viele Stunden
uns trennen mögen
egal wie lange
wie lange
ich warten muß
du warten mußt
ich warten muß
du warten mußt
wir warten
auf das was kommen wird
kommen wird.
a
Nicht alles ist verboten,
was geboten ist,
nicht alles ist verloren
was gelogen ist.
Komm, wir tanzen den Reigen der Vernunft,
geben uns die Hand und versuchen dem Glück
dem Glück unsere Zukunft zu geben
uns einfach zusammen zu legen
und an nichts zu denken, als an unsere Liebe,
versuchen den Planeten zu wechseln,
uns unser eigenes Leben zu drechseln,
aus dem letzten Apfelbaum,
ja, mit dir wird es ein endloser Traum
ich möchte dich ewig lieben
möchte über alle Lügen siegen
und hoffe auf dich
hoffe auf dein Glück.
Klar,
Nicht alles ist verboten,
was geboten ist,
nicht alles ist verloren
was gelogen ist.
Und wir werden uns finden
mag das Leben sonstwas denken
werde mich ewig an dich binden
mag das Leben sich über uns senken.
Ich sehe dich mit traurigglücklichem Blick
neben mich
wollte mit dir glücklich sein
wollte dich mit mir im Glück vereinen.
Zeig mir wo die Blumen blühen
zeig mir, ob wir im Garten Eden stehen
laß uns umeinander bemühen
laß uns unsere Liebe gestehen.
Gestern sah ich dich
Gestern hatte ich dich
Gestern sollte heute sein
und heute sollte ewig sein.
Mit dir könnte ich die Zeit verrücken
sie um ein ganzes Stück zur Seite schieben
für uns einen Platz zu schaffen
unter Bäumen und in hellen Räumen
für uns einen Platz zu schaffen
die Zeit um ein ganzes Stück zur Seite schieben
mit dir, mit dir könnte ich die Zeit verrücken.
Die Welt erscheint mir bunt,
lauter laute Farben
in mir schreit es vor Verlangen
ein Stück Nähe mit dir zu finden
die Zeit an uns zu binden
und alles erscheint mir bunt
lauter laute Farben
lauter laute Farben
ich möchte sie mit dir ertragen.
Zum Glück kenne ich Deine Adresse nicht
ich würde dich auflauern
um Dir meine Liebe zu gestehen
ich würde mit schiefer Stimme Lieder singen
würde Blumen vor Deine Wohnungstür streuen
würde all Deine FreundInnen vertreiben wollen
würde lauter Unsinn verüben,
würde Dich lieben und
schreien in die Nacht hinein,
dass ich Dich gewinnen will,
für alle Ewigkeiten.
Zum Glück kenne ich Deine Adresse nicht,
würde lauter Unsinn tun,
würde nicht mehr in mich ruhen
würde möglicherweise alles Unmögliche tun.
Zum Glück
zum Glück liebe ich Dich
zum Glück
zum Glück kenne ich Deine Adresse nicht
und habe ich Deine Adresse,
so kenne ich das Glück
so kenne ich unser Glück
dann bin ich Dein Licht
so hoffe ich
dann bin ich Dein Licht
das hoffe ich.
Ich gehe um die Ecke und sehe
das Sonnenlicht
wie es empor kraucht
stets den Himmel entlang
und alles was es weiter braucht
ist ein wenig Glück
komm, sag ich mir, ich sehe es,
wenn ich mich bück,
es aufzuheben, stets den Himmel entlang
stets den gleichen Gang
was hat das Glück für einen Klang?
was braucht es für einen Gesang?
Sollte ich es in den Höhen finden
in den Tiefen
sollte ich mich ewig verlieben?
Ich gehe um die Ecke,
denn ich muß es sehen
Ich gehe um die Ecke
denn ich muß dem Glück entgegen gehen,
vom Stehenbleiben bleibe ich bei mir,
finde niemals zu dir
vom Stehenbleiben entfern ich mich von dir
und wo sollte ich sonst das Glück finden
muß um die Ecke gehen,
dem Horizont entgegen
muß das Unmögliche möglich machen
muß endlich das Glück entfachen
wie ein helles Licht
und die Sonne geht den Himmel hinauf
und die Sonne geht den Himmel hinauf,
es ist Sommer,
richtiger Sommer
und die Sonne geht den Himmel hinauf
den Zenit zu erreichen
mir mein Glück zu bereiten.
Alles werde ich für dich bewegen
alles werde ich mit dir begehen
alles alles alles,
nicht weniger als alles werde ich
werde ich für dich bewegen
werde stets an deiner Seite gehen.
Nichts deutete auf unsere Liebe hin
als wir uns das erste Mal sahen
alles war bloß Äußerlichkeit
alles war das Normale
nichts schien dort,
was uns verbinden könnte,
bis ich dich plötzlich sah
dich endlich sah und es wurde mir gewahr
alles möchte ich mit dir erleben
möchte dich in den Himmel heben
das Paradies mit dir zu ergründen
alles alles alles.
Der Tag, an dem wir uns fanden,
schien ganz normal
und doch, plötzlich war dieses Gefühl da,
und alles in mir begriff,
du bist es, du allein,
ein Schmunzeln läuft mir gerade über das Gesicht
während ich das denke,
ein Schmunzeln voller Glück,
du bist es, du allein.
Alles werde ich für dich bewegen
alles werde ich mit dir begehen
alles alles alles,
nicht weniger als alles werde ich
werde ich für dich bewegen
werde stets an deiner Seite gehen.
Geh, komm zu mir,
sei bei mir und geh,
geh, komm zu mir,
sei bei mir, sei bei mir, bei mir.
Du bist ständig in mir,
ich muss bloß meine Augen öffnen
und nichts bleibt mir verborgen
gern verlier ich mich in dich,
gern möchte ich mit dir die ewige Suppe löffeln
gern bin ich in dich geborgen
Du sollst es nun wissen
ich möchte dich nie wieder vermissen
Du sollst es nun wissen
ich möchte dich nie mehr missen
ich weiß, dass wir uns lieben, bis zu allen Zeitengrenzen
ich weiß, dass wir uns lieben, ohne andere Grenzen.
Geh, komm zu mir,
sei bei mir und geh,
geh, komm zu mir,
sei bei mir, sei bei mir, bei mir.
Ich sehe dich ständig vor meinen Augen
möchte nur noch von dir raunen
ich denke ständig an dich
möchte nur noch sprechen von einem Wir
Wir werden glücklich sein
beschwöre es bis zum Himmel hinein
wir werden glücklich sein
ich möchte ständig bei dir sein
Ich dachte, du hättest kein Interesse
was man denkt, wenn man nicht sehend ist
Ich dachte, du wärest nicht gern das Gewisse
liebende Glück für mich
ich liebe dich.
Geh, komm zu mir,
sei bei mir und geh,
geh, komm zu mir,
sei bei mir, sei bei mir, bei mir.
Komm, wie legen uns an den Strand
in den heißen Sand
laß uns Treibsand sein,
laß die Welt für einen Moment allein
in dem wir uns lieben können
so wie wir es mögen.
Die Sonne kennt den Lauf der Welt
brennt uns ihr Zeichen auf den Pelz
läßt uns wissen
wir sind nicht allein
ihre Wärme möchte niemand missen
uns wird niemand vermissen
laß uns Treibsand sein
laß die Welt für einen Moment allein.
Das Wasser rollt langsam an den Strand
Stoß für Stoß verwischt es Fußspuren
den Gang der Krebse
spült Muscheln auf den blanken Sand
und Schaum von Aromen
die im Meer geboren, die im Meer verloren
laß uns Treibsand sein
laß die Welt für einen Momen allein.
Dünen möchte ich mit dir entdecken
mich hinter ihnen mit dir verstecken
um dich zu necken
mich um dich zu recken
und den Wind zu kosten
mit seiner zarten Hand streichelnd
den Sand und streichelnd mit seiner Hand
laß uns Treibsand sein
laß die Welt für einen Moment allein
laß uns Treibsand sein
laß die Welt für einen Moment allein.
Heute gehe ich mit dir heim
Blumen küssen
im Urwald unserer Gefühle
ein bleibendes Nichts
zu erwarten
und Dich
ein bleibendes Nichts zu erwarten
und Dich.
Was soll ich anders
was kann ich anders
als anders sein
anders zu dir sein,
als nur ein Freund
möchte sein dein Held
ein wenig sein von deiner Welt
deiner kleinen Welt
Blumen zu küssen
im Urwald unserer Gefühle
ein bleibendes Nichts
zu erwarten
und Dich
ein bleibendes Nichts zu erwarten
und Dich.
Schmiere mir eine Butterstulle
trinke einen Kaffee dabei
gehe hinaus aus mich
essend kauend trinkend hinaus aus mich
es bleibt nichts
ein wenig ich
es bleibt nichts
liebe es
Blumen zu küssen
im Urwald unserer Gefühle
ein bleibendes Nichts
zu erwarten
und Dich
ein bleibendes Nichts zu erwarten
und Dich.
Ertrage es nicht,
dich nicht in meiner Nähe zu wissen
das ist keine Frage
wenn Blicke küssen könnten
wollt ich mich dazwischen stellen
wenn ein Augenzwinkern mehr bedeuten kann
wollt ich mich dazwischen stellen
wenn ich es dennoch ertragen kann
dann nur, weil ich dich liebe.
Grundlos unglücklich sein
das wäre meine Passion,
wollt ich dich nicht neben anderen sehen
grundlos unglücklich sein
das wählte ich mir
wollt ich dich nur bei mir sehen
Vielleicht muss ich dich verlieren
ein Stück weit verlieren
um unsere Liebe fühlen zu können
um Vertrauen haben zu können
in unserer Liebe
schau sie an, schau sie an,
mal sehen, ob ich es ertragen kann
oder alles in Trümmern haue
auf meinem Zahnfleisch kaue
denke die Welt einstürzen zu lassen
ich ertrage es nicht
bäh, ich ertrage es nicht
ertrage es nicht,
denn ich liebe dich.
Warum ich dich liebe
warum ich es gerne mit dir triebe
voller Unverstand
mit allem, was man kann
warum ich an dich denken muss
an unseren ersten Kuss
das erste Mal
warum ich daran denke
meine Blicke nicht von dir lenke
warum ich dich liebe
warum ich es gerne mit dir triebe
ich sehe uns zusammen
über Wiesen gehen
uns zusammen ins Gras legen
Schmetterlinge um uns tanzen
Herzen erwachen
alle Grenzen zu verlachen
unser eigenes Ding zu machen
uns zu lieben
warum ich dich liebe
warum ich es gerne mit dir triebe
weil ich dich liebe.
Irgend habe ich dich gefunden,
hast dich in meinem Herzen versteckt
irgend habe ich dich gefunden,
habe mich nach deinem Herzen gestreckt.
Ging einfach meinen Weg
torkelte über Stein, Sand, Staub
dem Leben entlang
ohne zu straucheln
lieber krauchend, gleich krauchend
dem Boden so nahe,
so fern von dir.
Nichts sah ich, außer Stein, Sand, Staub,
stets dem Leben entlang
nichts verstand ich
vor lauter Verstehen verstand ich nichts
und doch sah ich dich
plötzlich dich.
Irgend habe ich dich gefunden,
hast dich in meinem Herzen versteckt
irgend habe ich dich gefunden,
habe mich nach deinem Herzen gestreckt.
Muss dich bloss zu fassen kriegen
kann nicht mehr von dir lassen
muss dich bloss zu fassen kriegen
darf dich nicht verpassen
muss dich an mich lassen
du wirst mich an dich lassen
du willst mich nicht verpassen
musst mich bloss zu fassen kriegen
kannst nicht mehr von mir lassen
musst mich bloss zu fassen kriegen
darfst mich nicht verpassen
nicht verpassen
verpassen.
Irgend habe ich dich gefunden,
hast dich in meinem Herzen versteckt
irgend habe ich dich gefunden,
habe mich nach deinem Herzen gestreckt.
Laut ist meine Liebe zu dir
laut wie ein Schrei
nichts bleibt mir
haue alles zu Brei
bin unvernünftig bis zum nächsten Ton
von dir
schreie in den Wind hinein
Wolken zu betören
Sterne zu fassen
die Sonne zu wenden
schreie in den Wind hinein
um ein Stück bei dir zu sein
Verlassen von aller Vernunft
verlassen von dir
verlassen von allem Glück
verlassen vom Hier.
Ich werde alles bewegen
und mehr als das
ich werde dich mit aller Unvernunft betören
und sollte sich dabei die Welt zerstören.
soll sie sich zerstören
Wir gehören uns
das wissen wir
wir gehören uns
schließen wir endlich den Bund
lassen alle Bedenken fallen
schreien in den Wind hinein
dann wird die Welt so klein
nichts bleibt,
alles folgt einem neuen Zahlenwerk
nichts bleibt,
hauen wir alles zu Brei.
Gehe umher, zeige meine Gedanken her
versuch nicht zu denken,
versuch mein Glück zu mir zu lenken
versuch das Leben
versuch ein wenig das Leben
und versuch umher zu gehen
alles zu sehen
heute gut geschlafen
die Nacht ließ mich mit mir allein
habe dich vemisst
neben mir vermisst
neben mir war nichts
außer ein wenig des Traumes
den ich gerne träume
hast mich nicht an dich gelassen
gehe umher
versuche den Kreis zu durchbrechen
im Viereck zu laufen
versuch den Kreis zu umgehen
ihn als Viereck zu nehmen
und überall du
jedes Lachen, jedes Weinen du
alles du
überall du
gehe umher
zwischen dir und mir
gehe umher dich zu umgehen
meine Runden um dir zu drehen
Kreise neu zu finden
Schmetterling im Glück zu sein
fliegen, fliegen zu können
mit dir fliegen zu können
dem ewigen Kreis zu entgehen
ich gehe umher
umher, so sehr
so sehr umher
und immer wieder umher.
Noch den letzten Teller spülen
das letzte Essen gegessen
die letzte Musik gehört
dann kommst du
ich erwarte dich
decke den Tisch
mit all dem was mir wichtig ist
decke den Tisch mit all dem was mir wichtig ist
Staune über dein Lachen
deine jungenhafte Unbefangenheit
liebe dein Lächeln
liebe deine Grübchen im Gesicht
kann nicht den Blick von dir wenden
ohne an dich zu denken
Hab den letzten Teller gespült
das letzte Essen gegessen
die letzte Musik gehört
warte auf dich
kann es kaum erwarten
bekomme ich dich zu Gesicht
dann bleibt mir nur ein bebendes Ich
kann mich kaum äußern
liebe deine Grübchen im Gesicht
liebe dich
möchte den Mond jagen
die Sonne besteigen
Sternschnuppen regnen lassen
möchte dich
dich glücklich machen.
Habe meinen letzten eigenen Teller längst gespült,
mein letztes eigenes Essen längst gegessen
meine letzte eigene Musik längst gehört
das letzte Eigene längst getan
bleibe bei dir
und suche nichts mehr
nichts mehr außer dir,
möchte alles mit dir
dir gemeinsam vollbringen
möchte von unserer Liebe singen
die Milchstrasse zum Klingen bringen
möchte dich für mich gewinnen.
Komme ich dir nah,
so wird alles wahr,
kommen wir zusammen,
so werden wir ins Paradies gelangen.
Und der einzige Platz, der uns kennt, ist leer
leer
leer leer leer.
ein Platz von Nichts,
ein Platz, an dem es nichts gibt
fühle die Leere,
versuch dich zu finden
mich an dich zu binden
das Leben so hohl
hohl
hohl hohl hohl
das Leben so hohl,
hohl
hohl hohl hohl
ein schwarzes Loch
ohne dich
dich.
Möchte das Leben ergründen
frühstücken mit dir
lieben am Meer
und mehr
mehr
mehr mehr mehr.
Mit dir aufwachen, schlafen
schlafen, uns zusammen legen
uns zusammen uns geben,
mit dir aufwachen, schlafen,
schlafen, uns zusammen legen
uns zusammen uns geben
und aufhören
aufhören, das Glück zu suchen
glücklich sein
sein
sein sein sein,
sei mein, mein mein
träume von uns,
am Strand des Glücks,
Strandgut
wildes Strandgut,
Gut, gutes Gut
gut.
Was habe ich getan
während einer toten Sekunde
führte ich ein blödes Wort im Munde
alles scheint vertan
Wo Liebe sein sollte
ist bloss noch mein Verlangen
was
was sollen meine losen Gedanken
möchte mich zanken
um jedes einzelne Wort
gingen wir nur nicht voneinander fort
Komm komm komm,
lass es uns austragen
fair und lieb
und lieber nichts im Raume stehen lassen
nicht dass wir uns hassen
uns so blöde verlassen
Was habe ich getan
während einer toten Sekunde
führte ich ein blödes Wort im Munde
alles scheint vertan
Ich will der Zeit mein Leid kosten lassen
möchte meine Liebe nicht verpassen
erinnerst du dich nicht
an all die lieben Worte
an jedes einzelne Wort
sind sie plötzlich alle fort?
Irre herum, dufte nach vergeblicher Liebe
und wenn ich sie verliere
dufte ich nach vergeblicher Liebe
es stinkt in mir
wenn ich dich verlier
nach all dem, was ich ablegte,
als ich mich für dich erregte.
Was habe ich getan
während einer toten Sekunde
führte ich ein blödes Wort im Munde
alles scheint vertan
Möchte dich entführen,
mich um dich rühmen,
möchte dich zu mir zählen
dich für mich wählen.
Gehe spazieren, denke an dich,
sehe ein Licht,
nein, das bist du nicht,
sehe einen blöden Stern am Himmel,
leuchtend ragt er aus der Dunkelheit,
sonst nichts,
lieber hätte ich dich neben mir, wir.
Versuche die Zeit spazieren zu gehen,
sie zu überlisten
sonst würde ich dich jede Sekunde vermissen
versuche die Welt zu rühren,
versuche dich zu entführen.
dich zu entführen
in unsere Welt,
ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst,
möchte dich entführen
in unsere Welt,
ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst?
Was zweifle ich,
was verzweifle ich
ich liebe dich,
froh sollte ich sein,
dann bin ich nicht allein,
hätte meine Freude bei mir,
mein kleines Wir
und doch und doch
versuche dich zu entführen.
dich zu entführen
in unsere Welt,
ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst,
möchte dich entführen
in unsere Welt,
ich weiß nicht, ob du etwas von dieser hältst?
Ich habe gedacht an dich
wieder einmal gedacht
wollte meine Gedanken einfangen
sie aus Lehm zu neuem Leben formen
du und ich
nicht zu trennen
ein Spiel mit Lehm,
für ein gemeinsames Leben.
Schreie zum Himmel
unnütz und verloren
schreie zum Himmel
unnütz und verloren
Kenne so manches Spiel
spiele so viel
und möchte mit Lehm spielen
zu formen unser Glück
ist es verwerflich
zu spielen?
lasse ihn da oben zuschauen
bin zu allem bereit
versuche
versuche mit Lehm zu spielen
uns neu zu finden.
Schreie zum Himmel
unnütz und verloren
schreie zum Himmel
unnütz und verloren
Suche das Glück zu formen
suche dich
und suche das Glück zu formen
aus ein bißchen Lehm
wer will es mir verwehren
WER WILL ES MIR VERWEHREN?
Schreie zum Himmel
unnütz und verloren
schreie zum Himmel
unnütz und verloren
Was ist, was ist,
mir ist so schrecklich
was weiß ich, wo du bist.
Hab dich verloren
und schreite davon
nehme den Weg,
der mir bestimmt scheint
als würde ich neu geboren
und so gehe ich davon
nehme den Weg,
der mir bestimmt scheint.
Bin still, so still im Lärm
laß dich an mich ran
und warte, dass es sein kann,
dass ich dich mit mir wärm.
Ich glaube nichts mehr
ich liebe dich zu sehr
als dass ich glauben wollte
du seiest fort
fort von mir
lieber warte ich,
auf die Gezeiten, nach jeder Ebbe
kommt die Flut,
Flut Flut Flut
kommt die Flut
laß dich mein Strandgut sein
möchte dich wieder finden
an unserem Ufer,
an dem wir uns einst trafen
ohne großes Sagen
uns in einem Licht verbanden
ohne großes Sagen
so wunderbar schweigsam,
ohne großes Sagen
fanden wir uns und vergaßen uns
zu verbinden
zu binden im ersten Wort
ich liebe dich
und doch bist du fort.
Wenn das Wasser uns bis zum Halse steht
wenn sich alle Schleusen öffnen
kein Mensch mehr trockenen Fusses durchs Land geht
dann mögen wir neuen Mut schöpfen.
Dann soll uns unsere Liebe über alles Wasser tragen
dann soll sie uns vereinen, Barfuß auf dem rettenden fallenden
Wasser tragen,
dann soll sie uns mit sich fortnehmen, alle Wellen besiegend über das fallende
Wasser tragen.
Ich würde dich gerne nach Venedig entführen,
auf dem Marcusplatz trockenen Fusses sitzen
Maske um Maske abnehmen und dich so verführen
so wollen wir uns dort bis ans letzte Ende der Welt besitzen.
Soll die Flut doch kommen,
soll sie uns fortspülen
soll sie uns vereinen
im letzten Strudel
können wir uns lieben
und alles egal,
so egal,
vergessenlängstvergessen
vergessenlängstvergessen
Wer liebt vergißt gern die Welt
wenn sie sich uns entgegen stellt
wer liebt, vergißt gern die Welt
wenn sie sich uns entgegen stellt.
und alles egal,
so egal,
vergessenlängstvergessen
vergessenlängstvergessen
Laß uns den Marcusplatz besuchen,
zur Zeit des Karnevals möchte ich dich suchen,
möchte mit dir ohne Maske gehen
mit dir zusammen leben
als wären wir von nun an maskiert
so dass sich alles Wundersonderbare verliert.
Du läufst an mir vorbei
doch alles ist mir einerlei
du läufst an mir vorbei
und doch, alles ist mir einerlei,
gehe stets deinen Weg
und stehe dir im Wege
auf all deinen Wegen,
vonwegen vonwegen
ich liebe dich
gut, das ist mein Problem
meines meines, mein Problem
wem, ja wem wem soll das interessieren
und wer sollte mich dafür kritisieren
vonwegen vonwegen
kannst an mir vorbei gehen
auf all deinen Wegen
und doch und doch
bleibe ich dir im Wege stehen
und lasse dich gehen
vonwegen vonwegen
ich sehe dich bei mir
wir wir wir
ich versuch es zu ergründen
das, was uns verbinden mag
was uns verbinden mag
was was was.
vonwegen vonwegen
suhle mich in meiner Liebe
zu dir
wir sollten wir zu uns sagen
wir sollten es wagen
vonwegen vonwegen
ich lasse dich gehen
ohne großes Reden
lasse ich dich gehen
deine Kreise,
als wäre dein Weg eine Reise zu mir.
Du
bist das, was ich liebe,
Du
bist das, was ich begehre,
Du
bist das, was ich stets suchte.
Du
Du bist Du und ich bin ich
und das ist es, was uns zusammen bringt,
und das ist es, was uns auseinander bringt
Du bist Du und ich bin ich,
verliebte Seelen finden sich,
und doch, nichts bringt uns zusammen,
kommen wir nicht beisammen,
sehen wir aneinander vorbei ins Nichts.
Du bist Du und ich bin ich,
beinahe werde ich dran verrückt,
Du bist Du und ich bin ich,
beinahe beinahe finden wir uns zu unserem Glück.
Du, Du bist es,
und schreie ich es vergeblich
Du, Du bist es,
so ist das auch nicht erheblich,
lieber schreie ich, als still zu sitzen
als still zu sitzen und stets zu denken,
an dich.
Ich hatte dich nicht gefragt,
was du von mir hältst
ich hatte nicht gedacht
dass du nichts von mir hältst
ich wollt, ich wäre dein Stern
ich wollt, ich käme in deinem Leben vor
vielleicht als Meteor
zumindest als Meteor,
und nähere ich mich dir
so darf ich verglühen
oder eine Delle schlagen
in den Boden auf dem wir stehen
und ein letzter Gruß
Abschied, Tschüß
und Tschüß
Abschied, Tschüß
und Tschüß.
Wäre gern dein Stern
dein Stern gewesen,
malte mich für dich blau an,
versuchte hinab zu kommen,
für dich der Erde näher zu kommen
und hätte gern mit dir kein einziges Wort
gewechselt
und hätte gern mit dir kein einziges Wort
gewechselt,
nichts stände zwischen uns
kein Wort
kein dummes Wort
nichts stände zwischen uns.
Ich hätte gedacht,
wir kommen zusammen
ich hätte gedacht,
es wird noch was
glaubte gern an mein Glück
doch ich werd an meiner Liebe verückt.
Ach ach ach, nun komm,
laß alles beiseite,
laß alles sein, was war
ach ach ach, nun komm,
und verzeih,
dass ich dich liebe.
Versuch dich zu vergessen
mich vor meiner Liebe zu dir zu retten
versuch dich zu vergessen
und es gelingt
gelingt gelingt gelingt
mir immer weniger.
Du bist mein Untergang
du bist alles, nach dem ich je sang
Du bist mein Schicksal
du bist alles, alles
und ich werde dich vergessen
vergessen müssen
und ich werde
werde mein Verlangen im See meiner Tränen
untergehen lassen
werde dich sehen und doch dich
vorbeigehen lassen,
denn du scheinst mich zu hassen
oder zu lieben
so genau weiß ich es nicht
es liegt zu dicht beisammen
wie Mund an Mund beim Kuss
und ich muss
muss dich vergessen.
Versuch dich zu vergessen
mich vor meiner Liebe zu dir zu retten
versuch dich zu vergessen
und es gelingt
gelingt gelingt gelingt
mir immer weniger.
Ich konnte gar nicht anders
als dich mit meiner Liebe zu bedrängen
alles Entgegenstehende zu verdrängen
jedes Nein von dir
zu verdrängen
nicht Besseres fiel mir ein
und versuchte dich zu erobern
und stürzte mich dabei auf dich
nichts hielt mich zurück
kein Nein, kein Nichts,
kein kein kein
und das Laub fällt jetzt
jetzt
und als das Laub noch
grün aus den Zweigen trieb,
als es noch Blätter hieß,
da begann ich dich zu lieben
dich irgend zu kriegen
nein nein nein
der November hat mich wieder
das Laub liegt mir zu Füßen
all meine Sehnsüchte zerbröselt
zerbröselt vor meinen Füßen.
Versuch dich zu vergessen
mich vor meiner Liebe zu dir zu retten
versuch dich zu vergessen
und es gelingt
gelingt gelingt gelingt
mir immer weniger.
Die Zeit ist reif
alles was bleibt
ist doch nur das Ewige
das immer ewige Glück
zurück
zurück zum ewigen Glück.
Genug, genug gelitten
genug, genug gestorben
laß uns das Lied vom Leben spielen
ja, das Lied vom Glück.
Schwanenhälse strecken sich
ganz ungeübt zum Himmel
Schwanenhälse schauen Schwanenhälse
und alles so verdreht,
so ungelenk,
anzuschauen,
ich möchte bloß noch Schwanenhälse schauen.
Genug, genug gelitten
genug, genug gestorben
laß uns das Lied vom Leben spielen
ja, das Lied vom Glück.
Könnte ich dich fassen
könnte ich den Wind greifen
ich lebte als Windgreifer
lebte und lebte ganz unnütz als Windgreifer
mein Leben verwendete ich gerne dafür
wäre der ewige Windgreifer
das Leben wäre nicht verschwendet
könnte ich dich wirklich fassen
könnte ich dich wirklich fassen.
Genug, genug gelitten
genug, genug gestorben
laß uns das Lied vom Leben spielen
ja, das Lied vom Glück.
Gestern sah ich dich
hatte nicht gesäumt
und sah dich
hatte nicht geträumt
sah Wolken am Himmel ziehen
ja, ihren Weg entlang ziehen
und sah dich
hatte nicht geweint
paar Tränen bloß
paar Tropfen bloß
und die Wolken zogen vorbei
zogen an mir vorbei
als ich dich sah
und ich sah dich.
Ja ja ja
Genug, genug gelitten
genug, genug gestorben
laß uns das Lied vom Leben spielen
ja, das Lied vom Glück.
ja ja ja
genug, genug
ja ja ja
gelitten, gestorben
ja ja ja
genug genug
laß uns das Lied vom Leben spielen
ja ja ja
genug genug
das Lied vom Glück
laß es uns spielen
ja ja ja
genug genug.
Das Leben geht seinen Weg
es geht und geht seinen Weg entlang
und ich schaue zu,
wie es geht und geht
nach den Fernen strebt
und ich schaue zu,
wie es uns dabei geht
sehe,
wie wir uns vergnügen
wie wir uns haben
wie wir uns
uns haben und haben.
Welch Traumschauer, Traumerschauer,
schaue den Traum
und schaue einen neuen Raum
ich Traumschauer, ich Traumerschauer.
Werde dich lieben
niemals betrügen
du sollst siegen
über mich
und gehe mit dir den Weg
nehme mit dir jeden Steg
und fallen wir,
so gefallen wir uns,
selbst beim Fallen,
und fallen wir,
so fallen wir zusammen
und nennen es Liebe.
Welch Traumschauer, Traumerschauer,
schaue den Traum
und schaue einen neuen Raum
ich Traumschauer, ich Traumerschauer.
Gern sehe ich uns zusammen
das ist mir mein liebster Traum
sehe uns unser Leben leben
sind einfach so zusammen,
als wäre kein Wenn und Aber gewesen
als sollten wir an uns genesen
sehe uns unser Leben leben,
sind dabei ganz nah beisammen,
und nichts ist gewesen
Ende, Ende, Ende,
und alles beginnt am Anfang
Welch Traumschauer, Traumerschauer,
schaue den Traum
und schaue einen neuen Raum
ich Traumschauer, ich Traumerschauer.
Und kann es sein,
so fange ich dich auf,
ich warte nur drauf
und ich bin dein,
warte nur drauf,
den zweiten Schritt zu wagen
nach dem ersten den zweiten Schritt zu wagen
ich träume bereits Monate
Monate davon
träume und versuche
Träume in unsere Realität zu übersetzen
warte warte warte nur drauf
den zweiten Schritt zu wagen
laß es uns einfach wagen
einfach einfach einfach
wagen ohne großes Sagen
still und leise
kommen wir zusammen,
wie Schäfchenwolken am Himmel
als wenn es der Zufall wollte
als wenn es einfach so sein sollte
und lassen Amor lachen lachen lachen
egal, schaue Schäfchenwolken und schaue dich.
Welch Traumschauer, Traumerschauer,
schaue den Traum
und schaue einen neuen Raum
ich Traumschauer, ich Traumerschauer.
Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,
ein Leben lang
ich könnt' alles kaputt machen
ich könnt' ich könnt' ich könnt'
dich lieben, ewig
wenn du es wolltest.
Ich denk, ich gehe voran,
ich denk, ich komm an dich ran
nichts,
nichts ergibt sich,
schaust mich nicht an,
alles Gemeinsame entfernt sich,
weiter und weiter.
Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,
ein Leben lang
ich könnt' alles kaputt machen
ich könnt' ich könnt' ich könnt'
dich lieben, ewig
wenn du es wolltest.
Alles wäre eigentlich so einfach
ich drehe mich um und sehe weg von dir
schaue neue Gesichter und
ja, eines davon wird mir sicher gefallen
alles wäre eigentlich so einfach
doch drehe ich mich um, so sehe ich dich
und drehe ich mich um, so sehe ich dich
und drehe ich mich um, um, um,
immer weiter um, es nützt nichts,
so sehe ich dich dich dich.
das macht mir angst,
schaue zu und schaue mich,
wie ich so ganz weg von mir bin,
drehe mich um,
und sehe dich dich dich.
Ach ach ach,
Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,
ein Leben lang
ich könnt' alles kaputt machen
ich könnt' ich könnt' ich könnt'
dich lieben, ewig
wenn du es wolltest.
Mist,
Ich könnt' kotzen, motzen, rotzen,
ein Leben lang
ich könnt' alles kaputt machen
wenn es dich zu mir führte,
wenn es dich zu mir führte,
zu mir führte,
ich könnt' ich könnt' ich könnt'
dich lieben, ewig
wenn du es wolltest.
Ich denk an Dich,
und sag es nicht
denn alles was ich sage
betrübt dich
versuch meine Tränen zu trocknen
versuche mit dir zu träumen
in himmlichen Räumen.
Alles erscheint mir so klar
es gibt keine andere Möglichkeit
als dass wir zusammen leben
als dass wir uns lieben
nichts scheint so klar,
mag ich auch maskiert durch
das Leben gehen
so sehe ich dich doch
wie du mich anschaust
verstohlen anschaust
als wenn du einfach nur -ja-
sagen möchtest
und es doch nicht könntest
weil,
ja weil ein Weil dagegen steht
weil
wir uns zwar lieben
weil
wir zwar zusammen gehören
weil
wir schauen müssen
nach dem Licht,
dass uns zusammen bringt
weil wir nicht können
wie wir wollten
weil ein Weil zwischen uns steht.
Ich weiß nicht, wie ich das Unsichtbare
bezwingen soll
klar,
ich kann nichts tun
muss einfach neben dir ruhen
bis du mich sehen willst
an deiner Seite
klar,
an deiner Seite.
So wenig Kraft bleibt mir
so wenig Mut bleibt mir,
denn jedes Wort schreckt dich zurück
als gäbe es zu viel vom Glück
oder
ich verstehe nichts vom Nichts
klar ist nur mein Unverständnis vom Leben
lieber würde ich dir alles geben
als weiter warten zu müssen
auf dein Wort warten müssen
klar klar klar
ich liebe dich
und denke zu wissen
dass du mich liebst
mich liebst
klar, mich liebst.
Hilfe, ich kriege dich nicht mehr los,
versuche es mit allen möglichen Gedanken,
aber wohin sie auch langen,
sie kommen nicht von dir los.
Neulich sah ich dich gehen
wie ein Engel, ein göttliches Wesen,
und ich versuchte an nichts zu denken,
und doch, meine Augen leuchteten
nichts konnte ich daran ändern,
gern würde ich mit dir reden,
könnten wir wieder ein Wort zwischen uns finden
und zur Ablenkung kaufe ich Autos
versuche mich im Kochen und Backen
laufe kilometerweise Wege entlang
lese buchdicke Zeitungen
und doch schreie ich HILFE,
HILFE HILFE,
ich werde dich nicht los
SOS, die Welt geht unter
SOS,
ich werde dich nicht los,
ertrinke in den Gedanken zu dir,
SOS,
die Welt geht unter,
HILFE HILFE, ich werde dich nicht los,
und nichts hilft,
denn irgend etwas sagt mir,
der Verlust wäre zu groß,
ich will will will dich nicht verlieren
niemals verlieren
HILFE HILFE, ich werde dich nicht los,
zum Glück nicht los.
Hilfe, ich kriege dich nicht mehr los,
versuche es mit allen möglichen Gedanken,
aber wohin sie auch langen,
sie kommen nicht von dir los.
Hilfe, ich kriege dich nicht mehr los,
versuche es mit allen möglichen Gedanken,
aber wohin sie auch langen,
sie kommen nicht von dir los.
Komm, ich entführe dich in ein Land
in dem wir nicht bekannt
laß uns träumen von einem Leben zu Zweit
in der Ferne und doch nicht all zu weit.
Oder laß uns einfach leben, ganz ungeniert
so wie es uns gebiert
laß uns Knüppel für Knüppel aufheben
sie einfach beiseite legen
so müssen wir sie nicht umgehen
und werden wir zusammen leben, so
werden wir unser Leben leben
können, wie wir es wollen
das ewige Versprechen vom Glück auf Erden
seit dem Auszug aus dem Paradies,
seit dem ersten Werden
als er uns verließ.
Komm, laß uns träumen
ein Stück weit zusammen gehen
in fernen allzu nahen Räumen
in denen alles zusammen geht,
was hier nur in der Ferne schwebt,
und laß es einfach geschehen
laß es geschehen,
so ist das Leben
es muß geschehen,
dann wird es Leben.
Und das Laub ist von den Bäumen gefallen,
schwebte auf die Erde hernieder
kam an und existierte fort
als Staub
und das Paradies ist leer
alles steht quer in mir
ich würde dich gerne finden
nachdem ich dich gefunden habe
ich würde dich gerne finden
nachdem ich dich gefunden habe.
Komm, ich entführe dich in ein Land
in dem wir nicht bekannt
laß uns träumen von einem Leben zu Zweit
in der Ferne und doch nicht all zu weit.
Ich lebe mein Leben
und fühle, als lebte ich es bloß zur Hälfte,
als fehlte dort etwas,
obwohl Stunde um Stunde verrinnt
wie eh und jeh
obwohl Stunde um Stunde vergeht
wie eh und jeh.
Was soll mich trösten?
was soll ich erwarten?
ich glaube
dass bist du
der meinem Leben fehlt
damit es sich besser lebt.
klar, du bist es
der meinem Leben fehlt
damit es sich besser lebt.
Alles funktioniert
alles wird gut
ich lebe das Leben
und verstehe es eben
so gut es geht
ohne dich zu leben.
Durchlebe alles alles
und bin doch nicht ausgefüllt
kann mich nicht beklagen
und klage lauthals,
du fehlst
kann mich nicht beklagen
und klage lauthals
du fehlst.
Hole ein neues Auto ab,
und freue mich drüber,
verhalten
als hätte ich das bereits dauernd getan
Habe Zeit für mich
und freue mich drüber,
verhalten
als hätte ich Unendlichkeiten an Zeit für mich
Backe einen Kuchen
und freue mich drüber,
verhalten
als wäre es nicht eine meiner liebsten Beschäftigungen.
Mein Leben scheint mir so schief
so wenig gerade
ohne dich
klar klar
kann mich nicht beklagen
und klage lauthals
du fehlst.
kann mich nicht nicht
nicht beklagen
und klage doch lauthals lauthals
so lauthals
du fehlst.
Ich schließe meine Augen
und sehe dich
wie du dich über mich erhebst
aus all der Enge
zu mir findest
kennst plötzlich keine Zwänge
nur mich, unser Glück.
Gern würde ich weiter träumen
mich von meinen Gedanken tragen lassen
mit den Wolken fliegen
lieber würde ich aber bei dir liegen
ganz real, unausweichlich glücklich
wir eben
ganz real, unausweichlich glücklich
wir eben.
Lieber würde ich bei dir liegen
wie es mir mein Gefühl verhieß
für die letzten Stunden
und weil es mich verließ,
sitze ich hier und schaue zurück
und hoffe, dass dort irgend vorne ist
schaue zurück
und hoffe, dass dort irgend vorne ist.
Habe dich verloren,
mit paar Worten verloren
Zärtlichkeiten mit Worten sollten es sein,
und waren dir doch nicht so gemeint
nun sitze ich hier und schaue zurück
und hoffe, dass dort irgend vorne ist
schaue zurück
und hoffe, dass dort irgend vorne ist.
Vielleicht läßt sich alles erklären
vielleicht werden wir miteinander verkehren
wie ein glückliches Paar
werden es versuchen, ich fühle es
werden uns suchen, und lieben
werden uns suchen, und lieben
lieben bis ans Ende der Welt.
Ich habe einen Traum,
den immergleichen Traum
ich lasse mich fallen und lande bei dir
und ich versuche nicht zu schlafen,
versuche zu träumen
träumen träumen träumen
und lande bei dir
mein Traum mag unendlich dauern
mag all unsere Liebe kosten
mag mich zu dir bringen
und mir fällt jeden Tag ein neues Wort zu dir ein
möchte dich im Traum liebkosen
möchte dir meine gesammelten Wörter ins Ohr hauchen
möchte dein Peter Pan sein
sammele dafür meine Träume ein
und Wörter Wörter Wörter
die mir einfallen wenn ich von dir träume
möchte sie dir in dein Ohr hauchen
versuchen, mit dir zu sein
weil wir uns brauchen
und wenn ich träume, so bin ich bei dir
lass mich fallen fallen fallen
und nichts bleibt
kein Denken, kein Überdenken,
kein Übel bleibt
Gedankenfrei können wir zusammen sein
müssen uns von unseren Gedanken befreien
was wäre wenn
ich kann es nicht mehr denken
was wäre wenn
kann es nicht mehr denken
und Plus und Minus, MinusPlus, PlusMinus,
all die Mathematik
die nicht passen will, wenn die Liebe
alle Gesetze umstößt
wenn ich mich fallen lasse
während ich träume
und immer immer immer wieder
bei dir lande
ja, lande lande
bei dir.
Hab dich gesehen
und nie verloren
aus meinen Augen
verstohlen schaue ich
und sehe dich
wie du auf mich wartest
auf bessere Zeiten wartest
an dem uns unsere Blicke binden mögen
bis in alle Enden binden mögen
weil sie es vermögen
weil sie es mögen
uns endlich zu binden
und nichts uns davon abhalten wird
da all unsere Wege Romwege sind
all unsere Wege nur ein Ziel kennen
den Tag, an dem wir miteinander pennen
und noch ganz andere Dinge tun
während wir zusammen ruhen
auf dem Spielfeld,
dass die Liebe für uns gefunden
und wir lassen Nina für uns sprechen
alles alles alles wird
ja wird
was schon
gut,
alles wird gut
und gut ist uns nicht genug
werden zusammen leben
liebend zusammen durchs Leben gehen
und das ist mehr als gut
das ist der Punkt an dem wir eins sind
das Ziel aller Romwege
das Ziel
und dann der Weg
das Ziel und dann der Weg
zusammen leben, leben lieben,
lebendlieben,
wir werden auf uns warten, ja
hab dich gesehen
und nie verloren
aus meinen Augen
verstohlen schaue ich
und sehe dich
nur dich.
Noch nie so gelitten
da hilft kein Bitten,
noch nie so gelitten,
und was soll ich bitten
was was was
und sollte die Welt an meinem Leid
zu Grunde gehen
so ist sie es wert
an meinem Leid zu leiden
so ist sie es wert
in Unendlichkeiten zu zerschellen
soll sie doch
soll sie doch
was soll ich mit ihr
was
was soll ich mit ihr
das Paradies genügte mir
wenn ich meine Liebe verlier
so genügte mir das Paradies
und nichts würde dem mehr entgegen stehen.
Mein Gott
nun komm, sehe mich an
komm, lass mich an dich ran.
Ich zerknäuel meine Seele
quetsche mein Herz
und lasse meine Tränen fließen.
Mein Gott
nun komm, sehe mich an,
komm, lass mich an dich ran,
Und bin ich es nicht wert
so soll doch alles vergehen
was soll die Welt ohne Liebe
das Paradies gibt es auch ohne Hiebe
was soll die Welt ohne Liebe
das Paradies gibt es auch ohne Hiebe
ohne Hiebe.
Ich habe geträumt von uns,
wir treffen uns im Nichts
gleich hinter dem Apfelbaum
und kosten von uns
und es gibt nichts
nur diesen einen Traum
Welch verträumtes Weltengeplapper
Geträumtes vom Anderen
nichts vom Hier und Jetzt
so wie es wirklich ist,
schaue dein Gesicht
deine Augen
so so so und werde entrückt
ganz verzückt von so viel Glanz
so ungemein glücklich
versuche dich zu finden
gleich hier
nichts Geträumtes vom Anderen
alles im Hier und Jetzt.
Gehe neben dir unsere Wege
und alles was mir nahe geht
geschieht, wenn ich dich sehe
du wie warmer Wind um meine Seele wehst.
Komm lass uns zusammen gehen
vom Nichts zum Hier und Jetzt
laß uns miteinander streiten
miteinander fighten
um Nichts zum Hier und Jetzt
damit wir uns lieben
gern hätte ich es längst mit dir getrieben
aber lieber möchte ich dich für immer lieben,
hätte so gern mit dir alles getrieben
um dich zu lieben lieben lieben.
Klar,
Gehe neben dir unsere Wege
und alles was mir nahe geht
geschieht, wenn ich dich sehe
du wie warmer Wind um meine Seele wehst.
alles was mir nahe geht geschieht
geschieht, wenn ich dich
dich sehe wie ein warmer Wind dich
um meine Seele wehen
alles geschieht
und alles was mir nahe geht geschieht.
Laß uns zusammen leben
laß uns Sonne und Regen zugleich erleben
ja, laß uns unter dem ewigen Regenbogen begeben
und
und laß uns
ficken ficken ficken
einfach und gerade aus nur ficken
ohne Punkt und Komma
ficken ficken ficken
laß uns
ha ha ha
ja, ficken, geradeaus ficken
und laß uns unter dem ewigen Regenbogen leben
laß uns Sonne und Regen gleichzeitig erleben
laß uns einfach glücklich sein
ist das Glück auch noch so gemein
laß uns einfach glücklich sein
paßt es auch nicht in unserem Plan hinein
versuchen wir es einfach
uns dem Leben hinzugeben
und dann zu sehen
was aus uns wird
uns zusehen, wie wir zusammen alt werden
wie das Leben dahin und dorthin geht
und ehe wir an gar nichts denken
so laß uns einfach
einfach,
ja, ha ha ha
ja, ha ha
und lieben will ich dich,
nicht nur für den Augenblick
will bei dir sein
ja, na klar,
ha
ja ja ja, na klar, ha
schön.
Und ich schreibe für Dich
das Leben neu
schreibe für Dich, nur für Dich
Himmel und Erde zu einem neuen Ort
an dem es sich für uns leben läßt
und ich schreibe für Dich
in Einsen und Nullen
das Leben neu
damit ich bei dir bin
so naturgemäß wie die Luft
die Luft zum atmen
und ich schreibe
schreibe schreibe schreibe
für Dich das Leben neu
wenn alles bleibt wie es ist
schreibe ich, ich
für Dich das Leben neu.
Für dich wandel ich auf Sternen,
fernen Planeten und Straßen
vermesse mit meinen Worten die Welt
und das All,
vermesse all das Leben
für Dich, nur für Dich
das Leben neu
schreibe für Dich, nur für Dich
Himmel und Erde zu einem neuen Ort
an dem es sich für uns leben läßt
ganz einfach leben läßt
und glaube an dich so fest
an deine Liebe so fest
damit sie uns zusammen kommen läßt.
Und, ja, und ich schreibe für Dich
das Leben neu
schreibe für Dich, nur für Dich
Himmel und Erde zu einem neuen Ort
an dem es sich für uns leben läßt
ganz einfach leben läßt.
Bitte mißachte mich,
bitte schau direkt an mir vorbei
bitte rede kein einziges Wort mit mir,
ich bitte darum wie ein winselnder Hund,
wenn ich dich sehe, schaue ich mir noch an jeder
unsichtbaren Wand die Nase krumm
Bitte mißachte mich,
bitte schau an mir direkt vorbei
bitte rede kein einziges Wort mit mir,
wenn das deine Art ist, mir deine Liebe zu zeigen
dann liebe ich es,
und laß kein Deut davon ab,
versuche mich einfach nicht zu sehen
mit mir kein einziges Wort zu reden
wenn das deine Art ist, mir deine Liebe zu zeigen
dann tu es,
und ich liebe dich,
liebe dich
auch wenn alles in mir rebelliert
wenn ich dabei ständig mein Leben verlier
jede Sekunde ein Leben, doch tu es ruhig
ich muss es ertragen
was soll ich sagen
warte auf ein Wort von dir
ein Fingerzeig,
einen Augenblick des Glücks
und wenn du diesen nicht verlierst,
dann ist es wohl deine Art, mir deine Liebe zu zeigen
und du sollst wissen, lieber werde ich daran leiden,
als dich verlieren
lieber werde ich daran leiden
als dich verlieren
egal, dann ist es wohl deine Art, mir deine Liebe zu zeigen.
Ich warte auf Dich
gehe umher und verliere mich
zwischen Kühlschrank und Flur
sitze auf dem Klo
und warte auf Dich
schaue umher, halte nach Dir Ausschau
schaue hinter jeder Gestalt, Dich
und versuche die Zeit, die uns trennt totzuleben
einfach so der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den
Allerwertesten zu geben
Ich warte auf Dich
gehe umher und verliere mich
zwischen meinen Tagträumen und dem
was ich sehe, wenn ich nach Dir sehe
mich nach Dir sehne.
Fahre ständig Straßenbahn, fahre Straßen, Wege, Plätze ab
in meinen Gedanken lasse ich mich treiben
versuche dabei bei mir zu bleiben
während ich an Dich denke
koche und esse und trinke, mich ablenke, meine Gedanken nach Dir verrenke
das Leben, das Leben, das Leben, das mich von dir trennt, totlebe
totlebe, weil Du mir fehlst.
Ja, werde die Zeit, die uns trennt totleben
werde einfach so der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den
Allerwertesten geben
werde der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den
Allerwertesten geben
der Zeit, die uns trennt einen Tritt in den
geben.
geben, ja geben
und ich lebe, wenn ich dich sehe
mich Dir gebe, mich Dir nehme
und ich lebe, wir leben beieinander
zusammen beisammen
beisammen zusammen
und ich lebe, wir leben beieinander
zusammen beisammen
beisammen zusammen.
und ich lebe, wir leben beieinander
zusammen beisammen
beisammen zusammen.
Gern wäre ich krank vor Glück,
gern wäre ich nicht bedrückt
von all den Hoffnungen
von all den Erwartungen
die sich in mir aufgebaut haben
wie der Turm von Babel
und ich verstehe nichts mehr
vor lauter wirren Sprachgeräuschen
die mich Tag und Nacht herum scheuchen.
Gern wäre ich krank vor Glück
gern wäre ich nicht bedrückt,
und wenn alles nicht hilft,
so will ich mich verlieren
in eine nette Krankheit
krank sein ist so schön
krank sein ist so edel
krank,
gern wäre ich krank an Dir
so dass ich mich verlier,
eine Depression wäre doch ganz nett
eine kleine Depression mit der ich mich ret'
von all den Erwartungen
gern wäre ich krank an Dir
so dass ich mich verlier,
doch doch doch selbst das ist mir verwehrt
lache über mich selbst
denk ich über mich nach
ist es mir jedes Mal ein lustiges Fest,
als Spätberufener die Liebe finden
und sie doch nicht für sich gewinnen,
ach, denk ich über mich nach
ist es mir jedes Mal ein lustiges Fest,
und gern würde ich zusammen mit dir lachen weinen
einfach Unsinn treiben
und gern würde ich zusammen mit dir lachen weinen
einfach Unsinn treiben
aber das wäre meinem Leben zu einfach
lieber ärgert es mich dreifach
einfach dreifach.
Ich weiß, dass du es bist,
mein Gegenüber
mein Mein,
dass du es bist,
weswegen ich mehr bin
als nur das Ewige
Gleiche, Immergleiche.
Ich habe dich getroffen
und bin von dir getroffen worden
unerwartet und kaum dass ich ausweichen konnte
ausweichen mochte,
ließ mich treffen und wurde getroffen
von dir getroffen
mit jedem Blick, mit jedem Wort
mit allem was du bist.
Und so versuche ich an uns zu glauben,
mich mit dir ins Leben zu trauen
Schritt um Schritt zu Dir
zu gelangen
Schritt um Schritt zu Dir,
das ist mein Verlangen,
dahin geht mein Bangen,
und ich schaue nach dir
und ich schaue, schaue.
Ich weiß, dass du es bist,
mein Gegenüber
mein Mein,
dass du es bist,
weswegen ich mehr bin
als nur das Ewige
Gleiche, Immergleiche.
Ich weiß, dass du es bist,
du es bist, und schaue nach dir
denn ich weiss, dass du es bist
du es bist, und schaue nach dir
dir vom Hier zum Hier zu Dir
dir vom Hier zum Hier zu Dir.
Ich gehe mein Leben entlang
stets auf dem gleichen Gang entlang
habe gefrühstückt und zu Abend gegessen
kann dich niemals vergessen
habe allein geschlafen und den Tag über gewacht
habe doch all die Zeit mit dir verbracht.
Der Wind spielt mir um's Gesicht
versucht mich anzutreiben
wohin?
ich gehe mein Leben entlang
und du bist mittenmang
warte auf die ersten Herbstblätter
wie sie mit dem Wind spielen
warte auf die ersten Schneeflocken
Gebilde bildend, im Wind sich schaukelnd
warte auf das erste Erwachen
und am Ende stets die Pusteblume
Pusteblume
und der Wind treibt sie dahin und dorthin
Pusteblume
Pusteblume
und
und der Wind treibt sie dahin und dorthin.
Ich gehe mein Leben entlang
stets auf dem gleichen Gang entlang
habe gefrühstückt und zu Abend gegessen
kann dich niemals vergessen
habe allein geschlafen und den Tag über gewacht
habe doch all die Zeit mit dir verbracht.
Was bleibt ist das Zusammen
sind stets beisammen
kann mich nicht ohne dich denken
sind stets beisammen
Hoffnung und Glück
damit das Leben uns nicht weiter bedrückt
Fühle uns beisammen
nichts trennt uns
Fühle uns beisammen
vom Wind der Zeit umgeben
werden wir doch irgend zusammen
zusammen leben.
Ich gehe mein Leben entlang
stets auf dem gleichen Gang entlang
habe gefrühstückt und zu Abend gegessen
kann dich niemals vergessen
habe allein geschlafen und den Tag über gewacht
habe doch all die Zeit mit dir verbracht.
Ganz leis sag ich Dir, ich liebe Dich,
ganz leis so leis, ich liebe Dich,
so leis, als wäre es ein Geheimnis um uns
so leis, als wäre jeder Laut zu laut für uns
so leis, als lebte das Leben im Leisen
so leis, als wollte ich es schreien,
schreien:
ich liebe Dich
so leis, leis
und im ersten Laut will ich Dir sein so laut,
wie der Urknall so laut,
als wäre es leise,
so leis, als könnten wir es sagen
ohne einen Ton von uns zu geben
so leis, als könnten wir es wagen
zusammen zu leben,
ganz ohne uns ein Wort zu geben.
Ich habe es neulich und vor Ewigkeiten erfahren,
dass ich Dich liebe,
ein Wort hat es zu mir getragen,
ganz leis und doch zu hören
ich liebe Dich,
es war einfach da vom irgendwo,
hat sich niedergelassen in meinen Gedanken
und ich hatte schon immer das Verlangen
es zu erfahren,
ja, die Liebe zu erfahren
und alles zu tragen, zu tragen, zu tragen
es auszuhalten,
ganz leis, so leis auszuhalten.
Ich möchte Dich lieben
und einfach lieben
ganz einfach lieben
nichts einfacher als lieben.
und
Ich möchte Dich lieben
und einfach lieben
ganz einfach lieben
nichts einfacher als lieben.
Und ganz leis möchte ich es Dir sagen
einfach indem ich neben Dir stehe
und Dich anschaue,
sollst Du begreifen,
wie es um mir steht,
dass mich Deine Liebe
nicht unberührt lässt,
ganz leis, ganz leis:
ich liebe Dich.
und wenn Du Dich zurück ziehst,
und wenn Du alle Kraft zu Dir nimmst,
wie die Natur im Herbst,
der Baum, der seine Säfte zu den Wurzeln nimmt,
der Bär, der sich in seine Höhle begibt,
alles Leben langsamer geht,
so ist es nur,
um den Winter zu überstehen,
die Kälte, den Wind, die Dunkelheit,
das lange Auseinanderstehen,
das Sehen und doch nicht sehen,
das Sprechen und doch nicht sprechen,
das Wort, das in den Raum fällt,
wie loses Gestein fällt,
und liegen bleibt,
rollt, in einem grollt und liegen bleibt,
und wenn Du Dich zurück ziehst,
und wenn Du alle Kraft zu Dir nimmst,
wie die Natur im Herbst,
dann verstehe ich Dich wie mich
und liebe Dich um so mehr,
denn es wird nach dem Winter
unserer Frühling kommen,
in zwei Tagen, in zwei Jahren
und aller Herbst war gut,
denn alle Kräfte sind endlich,
die Natur zeigt sich in bunten Farben
will uns trösten, hier und dort fällt ein Blatt, doch
es wird nicht das letzte sein,
warte nur unseren Frühling ab,
und wir sind ein Paar
zwei, die nicht auseinander können
weil sie sich sonst niemals gefunden hätten
und wir sind ein Paar
zwei, die nicht auseinander können
weil sie sich sonst niemals gefunden hätten.
Ich stehe auf, recke mich
schaue nach Draußen und bleibe bei mir
und Dir und denke, vielleicht ist es ja dieser Tag
an dem wir uns finden
in all dem Gewirr uns finden
und denke dieses und denke das und denke nichts
was uns trennen könnte
während mir der Toast auf dem Fuß fällt
nehme es gelassen
schaue nach Draußen
zu schauen den Tag, wie er sich gibt
schaue den Tag, wie er sich gibt
der Blick frei zu den Wolken, darüber mag
Gott hocken neben seinen Posaunisten
und hier unten ist alles so frisch
gemacht für einen ausgeschlafenen Blick
und während mir der Toast auf dem Fuß fällt
nehme ich es gelassen,
lecke die Marmelade vom großen Zeh
und versuche zu ergründen, warum es mir gut geht,
denke an Dich und lecke versonnen am großen Zeh herum
ich will hinaus gehen, den Tag verstehen
ein neues Gesamtkunstwerk ist gerade aus der Nacht heraus geboren
kaum dass ich wach wurde, ist der Tag geworden
kaum dass ich es verstehen konnte, war es Realität geworden
Du stehst an meiner Tür und klingelst Dich zu mir
Ich stehe auf, recke mich
schaue nach Draußen und bleibe bei mir
und Dir und denke, vielleicht ist es ja dieser Tag
an dem wir uns finden,
was für ein Traum
ein Traum?
Ja, ja , ja
Ich stehe auf, recke mich
schaue nach Draußen und bleibe bei mir
und Dir und denke, vielleicht ist es ja dieser Tag
an dem wir uns finden,
dieser Tag, an dem wir uns finden.
an dem wir uns finden
wir uns finden.
Was für ein Tag,
ich decke den Tisch
und schaue Dir beim Wohlfühlen zu
und setze mich daneben
zu beginnen ein Gespräch eben
zu finden das Du, das immerwährende Du.
Und ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,
zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag
zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich
und alles soll nur eines bedeuten
ich liebe Dich.
Was für ein Tag,
wir schauen uns an, fangen damit an.
schauen uns hinter unseren Gesichtern
und ich bin bei Dir
zu fühlen Deine Gefühle
Dir alles von mir zu geben
meine Gefühle übervoll.
Und ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,
zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag
zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich
und alles soll nur eines bedeuten
ich liebe Dich.
Was für ein Tag,
ich schenke Dir ein Lächeln,
lasse meine Augen leuchten
die Lippen spitzen, sie Deine finden,
und schaue Deinen vertrauten Blick
angekommen bei Dir, verliere ich mich
immerwährend bei Dir.
Und ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,
zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag
zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich
und alles soll nur eines bedeuten
ich liebe Dich.
Was für ein Tag,
ich hebe Dich auf ,
und bin bei Dir aufgehoben
trage Dich über die Schwelle
zu schauen hinter dem Horizont
wo alles weiter geht
hinterm Horizont, das Wir beginnt
das Wir zusammen lebt
und wir sind wir
für Ewigkeiten wir.
Glaube mir,
Ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,
zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag
zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich
und alles soll nur eines bedeuten
ich liebe Dich.
Ich bin bei Dir, ich bleibe bei Dir,
zu wechseln, ein, zwei Worte für den Tag
zu wechseln, ein, zwei Worte für Dich
und alles soll nur eines bedeuten
ich liebe Dich.
Ich schaue zu Dir,
auf dass ich mich bei Dir verlier,
mein Gesicht an Dir verlier,
für Dich bade ich in Kuschelweich,
auf dass ich in Deinem Leben bleib,
mein Leben lang bei Deinem bleib.
Viele Wege führen nach Rom,
einer zu Dir genügte mir schon,
und säße ich auf einer Insel,
will ich Dein Hadrian sein,
und bleiben und bleiben und bleiben
will ich Dein Hadrian sein,
und bleiben und bleiben und bleiben.
Der Gesang der Vögel trägt mich fort
immer und immer und immer zu Dir fort
und wüßte ich einen Ort
an dem unsere Liebe uns erreicht
würde alles so wunderbar leicht
einen Ort an dem unsere Liebe uns erreicht
uns erreicht erreicht erreicht
es würde alles so leicht,
leicht leicht leicht, so wunderbar leicht
uns erreicht so leicht,
unsere Liebe uns erreicht
einen Ort, an dem uns unsere Liebe,
Liebe,
wüßte ich diesen Ort,
ich ginge mit Dir zu diesem fort,
an diesem Ort,
an dem uns unsere Liebe erreicht.
Ich schaue zu Dir,
auf dass ich mich bei Dir verlier,
mein Gesicht an Dir verlier,
für Dich bade ich in Kuschelweich,
auf dass ich in Deinem Leben bleib,
mein Leben lang bei Deinem bleib.
Du hast mich mitgenommen,
ehe ich etwas von Dir vernommen,
hast Du mich in Deine Westentasche gesteckt,
mit einem Taschenspielertrick
es ist Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick
Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick
Liebe solange ich schaue,
mich endlich zu dieser Liebe traue,
Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick
ersten zweiten dritten Blick
Liebe,
Liebe solange ich schaue.
Und ich schaue zu Dir,
auf dass ich mich bei Dir verlier,
mein Gesicht an Dir verlier,
für Dich bade ich in Kuschelweich,
auf dass ich in Deinem Leben bleib,
mein Leben lang bei Deinem bleib.
für Dich bade ich in Kuschelweich,
auf dass ich in Deinem Leben bleib,
mein Leben lang bei Deinem bleib.
in Kuschelweich,
einfach nur in Kuschelweich.
Es ist Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick
Liebe
Liebe auf dem ersten zweiten dritten Blick
und für Dich bade ich in Kuschelweich,
einfach nur in Kuschelweich.
Was will es schon, das Leben
lass es leben,
während wir zusammen gehen
lass es leben,
Was will es schon, das Leben,
alles was es fordert
alles was es ordert
ist für das Nichts
Nullum, nichts, nichts nichts nichts
alles nichts,
komm, laß es leben
das Leben, während wir zusammen gehen
all das Öde vergessen
und die Wiese wieder als Wiese sehen
die Blume am Wegesrand
sehen
und das Licht am Himmel,
wie es sich verändert
sehen
und all das, woran es sich so leicht
so leicht vorüber gehen läßt
ohne Halt ins Nichts,
uns bedeutet so Vieles viel zu viel
uns erreicht Vieles viel zu viel
Stop Stop Stop
laß es sich leben, das Leben
während wir zusammen gehen
während wir zusammen gehen
Stop Stop Stop
laß es sich leben, das Leben
während wir zusammen gehen
während wir zusammen gehen.
Ich hatte Dich erwartet
an diesem Tag wirst Du bei mir sein
ich hatte mich danach gesehnt
ab diesem Tag werden wir zusammen bleiben.
Ich habe Dir noch so wenig erzählt
von dem was ich bin
so wenig erwähnt,
dass ich in Dich verliebt bin
paar Augenblicke haben sich unsere Augen
getroffen
paar Ewigkeiten haben wir uns in Ihnen gesehen
und doch
was würde ich Dir alles erzählen
sonst noch alles erwähnen
jeden Moment mit Dir kosten wollen
naschen wie an Erdbeermarmelade
Trüffel mit Erdbeermarmelade.
naschen wie an Erdbeermarmelade
Trüffel mit Erdbeermarmelade.
Ich hatte Dich erwartet
an diesem Tag wirst Du bei mir sein
ich hatte mich danach gesehnt
ab diesem Tag werden wir zusammen bleiben.
Wir werden reden und zusammen gehen
die Zukunft zu ergründen
Tag um Tag uns neu zu finden
Wir werden nicht auseinander können
werden wir uns erst einmal finden
und ich will mit Dir Pferde stehlen gehen
und wenn wir keine Pferde sehen
werden wir uns Ameisen nehmen
alles Mögliche wird uns einfallen
während wir reden und zusammen gehen
die Zukunft zu ergründen
Tag um Tag uns neu zu finden.
Ich hatte Dich erwartet
an diesem Tag wirst Du bei mir sein
ich hatte mich danach gesehnt
ab diesem Tag werden wir zusammen bleiben.
und nichts wird uns auseiander bringen
uns wird alles gelingen.
Liebe mich nicht so sehr,
sonst bleibt der Kummer bei Dir
Liebe mich so sehr,
sonst finde ich niemals zu Dir.
Versuche es mit einem guten Spruch
versuche es mit einem kurzen Blick
versuche es mit einem Lächeln
versuche es mit einem Gefühl
und sage nie,
es würde nicht gehen
es würde nicht funktionieren
ich sehe uns zusammen einen Weg finden
direkt zu uns einen Weg gründen
und hinter uns die Welt
wie sie langsam zerfällt
aus den Fugen fällt
und alles so hell
hinter uns die Welt
wie sie langsam zerfällt
aus den Fugen fällt
fällt fällt.
Und liebe mich nicht so sehr,
sonst bleibt der Kummer bei Dir
Und liebe mich so sehr,
sonst finde ich niemals zu Dir.
Versuche es einfach mit Dir
Versuche es mit einem Bier
Versuche es mit einem Steak
Versuche es mit einem Lied
und ich bin bei Dir
Dich mitzunehmen zu mir
Dich mitzunehmen und bleibe
bleibe bei mir
Versuche es mit einem Bier
Versuche es mit einem Steak
Versuche es mit einem Lied
und ich bin bei Dir
bei Dir
Dir Dir.
Und liebe mich nicht so sehr,
sonst bleibt der Kummer bei Dir
Und liebe mich so sehr,
sonst finde ich niemals zu Dir.
Und gehst Du weg
so wäre es nicht besonders nett
kein Wort von Dir
als letzten Versuch schreie ich zu Dir
ich liebe Dich
und hoffe, mein Schrei wird von Dir gehört
versuche Dich zu erreichen
versuche es in allen Bereichen
versuche mich Dir zu geben
versuche das Leben anzuflehen
anzuflehen zu flehen
flehen flehen.
Und ich liebe Dich so sehr,
so bleibt der Kummer bei mir
Und ich liebe Dich so sehr,
sonst finde ich niemals zu Dir.
Hatte gedacht gedacht gedacht
zu viel gedacht
und fühle Deine Macht
sie überfällt mich im Schlaf, am Tage,
überfällt mich und meine Gedanken,
lässt mich bei Dir verharren, warten vor
der offenen Tür
und alles was uns bleibt ist die Zeit
soll sie richten, gerecht sein und richten
alles richten,
und wir sind zusammen
vereint in eins,
hatte gedacht gedacht gedacht
zu viel gedacht
und fühle Deine Macht
sie überfällt mich im Schlaf, am Tage,
überfällt mich und meine Gedanken,
lässt mich bei Dir verharren,
und lobe mein Glück,
Dich zu kennen
möchte Dich bei meinem Namen
nennen
vor Glück die
Schmetterlinge fliegen
lassen,
vom Eise befreit
und bereit vom Berg zu steigen
vom Berg zu steigen
zu steigen
hatte gedacht gedacht gedacht
zu viel gedacht
und fühle Deine Macht
sie überfällt mich im Schlaf, am Tage,
überfällt mich und meine Gedanken,
lässt mich bei Dir verharren, warten
warten warten vor
Liebe.
Wo bist Du,
während Du bei mir bist,
wo bist Du,
sag mir wo das Ziel ist
und ich schaue mich um
versuche mit blinden Augen zu sehen
verstehe nichts und glaube an Dich
verstehe nichts und vertraue
vertraue meinem Gefühl,
halte allen Belagerungen stand
versuche es mit meinem Verstand
und suche Dich
wo bist Du,
während Du bei mir bist,
wo bist Du,
während Du mich nicht vergisst,
wo bist Du,
während sich meine Gedanken mit Deinen treffen
ganz ungeheuren Sex miteinander haben
und sich dabei so gut vertragen,
uns einfach mit sich ziehen
ins Irgendwo
ins Reich der Liebe
gleich hier,
und nicht zu verfehlen
treffe mich und ich bin bei Dir
Du bist der Sieger
mein Gewinner
und ich schaue mich um
und suche Dich
während Du bei mir bist
während Du bei mir bist.
und suche Dich
während Du bei mir bist
bei mir bist.
Schicke eine SMS ins Nichts
werfe eine Flaschenpost ins leere Meer
angele mitten in der Luft
hoffe auf ein Wunder
auf ein verdammtes Wunder
sehe Dich vor jeder Wand
male meine Traurigkeit an ihr an
damit ich Dich nicht verlier
nichts Neues brauche ich außer Dir
ohne Dich gehe ich im Sommer eisbaden
ohne Dich werde ich im Tal die Berge erklimmen
ohne Dich ziehe ich all meine Sachen verkehrtherum an
Du fehlst mir wie ein verlorenes Stück von mir
kein Geld könnte dich ersetzen
würde jeden Euro auf dich setzen
Schicke eine SMS ins Nichts
werfe eine Flaschenpost ins leere Meer
angele mitten in der Luft
hoffe auf ein Wunder
auf ein verdammtes Wunder
sehe Dich an meiner Seite
uns beide Seite an Seite und
will nichts anderes sehen
kein Licht neben Dir
und alles mag neben Dir dunkel bleiben
alles mag nichts, rein gar nichts sein
alles alles alles
nichts und nichts, nichts
alles mag nichts sein
Schicke eine SMS ins Nichts
werfe eine Flaschenpost ins leere Meer
angele mitten in der Luft
hoffe auf ein Wunder
auf ein verdammtes Wunder
Schicke eine SMS ins Nichts
werfe eine Flaschenpost ins leere Meer
angele mitten in der Luft
hoffe auf ein Wunder
auf ein verdammtes Wunder
Komm, lege Dich neben mir,
gleich auf dem Rasen hier
schauen wir den Sternen beim Strahlen zu
und ich finde für jeden Stern einen neuen Namen,
indem ich Ihnen Deinen Namen sage
so habe ich Dich stets bei mir,
kann mich Nachts mit Dir zudecken
und flüsternd mit Dir reden
Dir all meine Tränen geben
während ich versuche zu schlafen
versuche zu träumen
versuche bei Dir zu sein
versuche mich an Dir zu wärmen
Komm, lege Dich neben mir,
gleich auf dem Rasen hier
schauen wir den Sternen beim Strahlen zu
und ich finde für jeden Stern einen neuen Namen,
indem ich Ihnen Deinen Namen sage
so bleibst Du bei mir,
auch wenn das Trennende uns trennt
wenn alles gegen uns zu sein scheint
und komm, ich will Dich finden
ganz nah bei mir ergründen
all Deine Liebe entdecken
wie ein Sternensucher in der Nacht
wie ein Sternensucher in der Nacht
such ich den Himmel nach Dir ab,
und nenne jeden Stern nach Deinem Namen
so kann ich Dich stets bei mir haben
wie ein Sternensucher in der Nacht
in der Nacht kurz vor dem Tag
in der Nacht vor dem Tag
Komm, lege Dich neben mir,
gleich auf dem Rasen hier
schauen wir den Sternen beim Strahlen zu
und ich finde für jeden Stern einen neuen Namen,
indem ich Ihnen Deinen Namen sage
Ich brauch mal wieder einen Überraschungsgast,
der so richtig zu mir paßt
der all das mit mir macht, was in eine geile Nacht paßt,
brauch 'nen Überraschungsgast,
'nen Überraschungsgast,
der all das mit mir macht, was in 'ne geile Nacht paßt.
Schaue mich bereits um,
schaue dort und hier herum, herum herum na und
nach einem Überraschungsgast, ein Gast, der alles für mich hat,
wo bist du, rufe ich in die weite Welt
sei mein Überraschungsei,
aus dem ich dich in einer geilen Nacht pell,
sei mein Überraschungsei,
aus dem ich dich in einer geilen Nacht pell.
Schaue mich bereits um
und verdrück 'ne Träne, hab dich längst gefunden,
muss Dich nur noch verpacken, an mich senden, als Überraschungsgut
das Trauerspiel zu enden, am Ende wird alles gut,
scheiße, brauche mal wieder einen Überraschungsgast,
brauche dich und liebe dich und binde dich und finde dich dich dich dich.
Ich brauch mal wieder einen Überraschungsgast,
der so richtig zu mir paßt
der all das mit mir macht, was in eine geile Nacht paßt,
brauch 'nen Überraschungsgast,
'nen Überraschungsgast,
der all das mit mir macht, was in 'ne geile Nacht paßt.
Ich brauch mal wieder einen Überraschungsgast,
der so richtig zu mir paßt
der all das mit mir macht, was in eine geile Nacht paßt,
brauch 'nen Überraschungsgast,
'nen Überraschungsgast,
der all das mit mir macht, was in 'ne geile Nacht paßt.
Das Land lebt seinen Tag
und alles wie ein Ostermarsch,
all die Spaziergänge Geschichte,
es verschieben sich die Gewichte.
Laßt uns unseren Staat erobern,
macht nicht kaputt, was uns kaputt macht,
rennt nicht die Mauern ein,
laßt sie Teil unseres Hauses sein,
ja, laßt die Grundrechte unsere sein,
wir fordern sie für uns ein,
brauchen keine Politiker
die lügen, nötigen, erpressen
verleumden, töten, morden,
fälschen, betrügen, körperverletzen
foltern, unsere Seelen foltern.
und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.
Laßt es uns ganz leise sagen
die zehn Tabus, die uns plagen:
brauchen keine Politiker
die lügen, nötigen, erpressen
verleumden, töten, morden,
fälschen, betrügen, körperverletzen
foltern, unsere Seelen foltern.
und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.
Das Papier meint es gut mit uns,
alles steht geschrieben
doch nichs funktioniert
alles steht geschrieben
auf feinem Papier, schön pointiert,
ganz leise rufen wir:
brauchen brauchen brauchen
brauchen brauchen brauchen
keine Politiker
die lügen, nötigen, erpressen
verleumden, töten, morden,
fälschen, betrügen, körperverletzen
foltern, unsere Seelen foltern.
und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.
Die Gerechten sind uns versprochen,
von dem da oben versprochen
sollen kommen und die Welt regieren
doch was hält uns davon ab,
nicht auf dem da oben zu warten
was hält uns davon ab,
all das von unseren Politikern zu erwarten,
denn wir brauchen brauchen brauchen,
keine Politiker
die lügen, nötigen, erpressen
verleumden, töten, morden,
fälschen, betrügen, körperverletzen
foltern, unsere Seelen foltern.
und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich.
brauchen sie wirklich nicht,
brauchen auch kein Gericht,
wenn wir es sebst schaffen
mit uns als unseren Waffen
indem wir ganz leise zu ihnen rufen
wir brauchen brauchen brauchen,
keine Politiker
die lügen, nötigen, erpressen
verleumden, töten, morden,
fälschen, betrügen, körperverletzen
foltern, unsere Seelen foltern.
und ich liebe dich, liebe dich dich, ich liebe dich,
liebe dich.
mein Schmerz ist riesengroß
du bist einfach fort
ich liebe dich.
Glaubst Du, dass die Blumen blühen
in einem Land, in dem nichts besteht
Glaubst Du, dass es die Liebe gibt
in einem Land, in dem nichts gilt.
Dann laß uns unsere Liebe leben
laß uns nur noch zusammen gehen.
Und liebst Du mich, dann liebe mich,
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich
liebe
liebe liebe liebe mich.
Glaubst Du so glaube mir,
ich führe Dich in's sonnige Süden
dort wo die Blumen ewig blühen
ich führe Dich ins Land der Liebe
dort wo das Leben sich gerne lebt.
Folge Dir auf Deinen Wegen
möchte Dich stets bei mir sehen.
Und liebst Du mich, dann liebe mich,
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich
liebe
liebe liebe liebe mich.
Glaubst Du an eine Welt im Frieden
eine Welt, in dem die Liebe lebt
Glaubst Du an eine Welt mit Zukunft
eine Welt, die sich zusammen hält,
Glaubst Du an uns, so glaube
und glaubst Du an uns, so glaube.
Und liebst Du mich, dann liebe mich,
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe mich
liebe
liebe liebe liebe mich.
Und ich liebe Dich, denn ich liebe Dich,
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe Dich
liebe liebe liebe, liebe liebe liebe, liebe liebe liebe liebe liebe Dich
liebe
liebe liebe liebe Dich.
Ich sitz beim Frühstück, laß die Zeit vergehen,
denn es ist so schön, der Zeit beim Vergehen zuzusehen,
ruhig in den Tag hinein zu träumen,
den Wolken beim Ziehen am Himmel zuzusehen.
Ich versuche nicht an Dich zu denken,
um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,
laufe meinen Weg in den Tag hinein,
kann es nicht ohne zu weinen.
Ich hoffe, Du hast einen guten Tag,
ich hoffe, Du denkst an mich Tag und Nacht
ich sehe Dich ständig in meiner Nähe,
könnte dich ja begegnen,
neulich war es mir so, als sähe ich Dich auf einem Fahrrad,
und schaue in jedes Auto, dass Deine Marke trägt.
schau in die Gesichter und denke an Dich,
ich versuche nicht zu weinen
doch laufe ich meinen Weg in den Tag hinein,
bleibe ich nicht lange allein, die Wangen werden feucht,
jeder Tropfen sagt, ich liebe Dich.
Ich versuche nicht an Dich zu denken,
um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,
laufe meinen Weg in den Tag hinein,
kann es nicht ohne zu weinen.
Doch doch doch, bin ganz gut im Warten,
vertreibe mir die Zeit im Nichts,
schaue Wolken, wie sie am Himmel ziehen
versuche meine Gedanken an sie zu verlieren
überschütte mich mit Arbeit, um meine Gedanken
in ihr zu begraben, schaufele ein Loch,
für all meine Gedanken,
und doch, ich kann sie nicht verlassen
möchte Dich auf all meinen Wegen begegnen,
schaue mich um, Dich zu finden,
verloren ist erst, was man nicht mehr sucht,
verloren ist erst, was man nicht mehr sucht.
Ich versuche nicht an Dich zu denken,
um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,
laufe meinen Weg in den Tag hinein,
kann es nicht ohne zu weinen.
Ich versuche nicht an Dich zu denken,
um diesem Tag nicht meine Tränen zu schenken,
laufe meinen Weg in den Tag hinein,
kann es nicht ohne zu weinen.
ich mag es, wenn Du mich beglückst,
wenn Du mich wieder ein paar Worte finden läßt
ein paar Worte zum Beschreiben des Glücks zwischen uns
und das was wird, wenn wir uns finden
ich mag Dich,
aber das habe ich bereits gesagt
ich mag es, wenn Du anders bist als ich
ich mag es, wenn Du so bist wie ich
ich mag das Gemeinsame und
das Unterschiedliche, das uns zusammen hält
ich laß für Dich den Mond leuchten
die Sonne rot im Meer eintauchen
den Morgen wie eine Briese erscheinen
die Nacht vom Tag begleiten
ich will bei Dir sein,
neben Dir aufwachen und Dich in die Nacht
küssen
ich will bei Dir sein,
mit Dir mein Leben leben und Dich in den Tag
begrüßen
guten Morgen, ich liebe Dich
und laß mich nicht los,
versuch mich zu finden
mich an Dich zu binden
ich laß für Dich den Mond leuchten
die Sonne rot im Meer eintauchen
den Morgen wie eine Briese erscheinen
die Nacht vom Tag begleiten
und ich mag es,
an Dich zu denken
wie Du mich beglückst,
weil es Dich gibt.
und ich mag es,
an Dich zu denken
wie Du mich beglückst,
weil es Dich gibt.
Ich möchte Dir die Welt zu Füßen legen
lieber jedoch,
Dir zu Deinen Füßen liegen.
Ich möchte alle Augenblicke verbinden
an denen ich an Dich denke
zu einem Band
an dem ich ewig an Dir hänge.
Schau, die Blume im Obstgarten,
die möchte ich Dir sein,
allein und doch
eins mit dem Garten sein.
Neulich dachte ich, wir würden uns bald wieder sehen
mein Denken hat daran geglaubt,
so sehr konnte ich uns zusammen sehen, reden gehen leben
und wie wir über alles dachten
uns stets dabei zusammen sahen.
Und doch, ich sehe uns zusammen
und ich kann mein Glück kaum fassen
bekommen wir uns zu fassen
will ich nicht mehr von Dir lassen
auch wenn Du denkst, warum nur will er mich nicht verpassen,
so lass die Liebe lieber ohne groß zu denken nach uns fassen
so lass die Liebe lieber ohne groß zu denken nach uns fassen.
Denke nicht:
Warum nicht er, warum nur ich,
warum nicht so, und doch nur so,
warum gibt es die Liebe,
wenn alles nur Chemie ist,
so bist doch Du es, der es ist
so bist doch Du es, der es ist.
Denke nicht:
Warum nicht er, warum nur ich,
warum nicht so, und doch nur so,
warum gibt es die Liebe,
wenn alles nur Chemie ist,
so bist doch Du es, der es ist
so bist doch Du es, der es ist.
Du,
Du Du Du,
ich liebe Dich
hey, wo bist Du?
warte, ich finde Dich,
ganz bestimmt:
finde Dich
hey, wo bist Du?
wenn ich etwas kaufen wollte
kämest nur Du in Frage
ich habe zwar kein Geld
bin auch kein Mann von Welt
die mich und uns zusammen hält
habe aber mich als meine Währung
zahle mit mir sehr gerne
und wollte Dir bald meine erste Anzahlung geben
wollte Dich bald mit mir zusammen sehen
dann kann ich mich an Dir vergeben
wenn ich etwas kaufen wollte
kämest nur Du in Frage
ich habe zwar kein Geld
bin auch kein Mann von Welt
die mich und uns zusammen hält
und Liebe ist nicht käuflich,
und Liebe ist nicht käuflich,
man kann es aber versuchen
man kann so vieles tun
wenn alle Verzweiflung alles von einem verlangt
wenn alles in einem nur nach dem einen langt.
glaube mir,
wenn ich etwas kaufen wollte
kämest nur Du in Frage
ich habe zwar kein Geld
bin auch kein Mann von Welt
die mich und uns zusammen hält
und doch möchte ich Dich erwerben
hoffentlich bin ich es Dir wert
habe nur mich, ich muss Dir genügen
und vielleicht bereitet es Dir ja ein Vergnügen
mich als Zahlungsmittel zu nehmen,
biete mich, biete mich für Dich
hörst Du mich
biete mich, biete mich für Dich.
wenn ich etwas kaufen wollte
kämest nur Du in Frage
ich habe zwar kein Geld
bin auch kein Mann von Welt
die mich und uns zusammen hält
meine Verzweiflung ist aber groß genug
dass ich gerne alles versuche
ist es auch noch so verrucht
ich glaube, nein, ich weiß,
Dich treffe ich nur ein Mal im Leben
Du bist es, und ich werde mit Dir zusammen sein.
Dich treffe ich nur ein Mal im Leben
Du bist es, und ich werde mit Dir zusammen sein.
wenn wenn wenn
wenn ich etwas kaufen wollte
kämest nur Du in Frage, Du in Frage
wenn wenn wenn
wenn ich etwas kaufen wollte
kämest nur Du Du Du in Frage
nur Du Du Du
ich habe zwar kein Geld
bin auch kein Mann von Welt
die mich und uns zusammen hält
wenn ich aber etwas kaufen wollte
kämest nur Du, nur Du in Frage
das Leben schaut vorbei
und es schaut aus wie Du,
ich möchte ganz genau schauen
bist du wirklich mit dabei?
ich möchte meinen Augen trauen
bist du wirklich mit dabei?
ich versuche den aufkommenden Wind zu spüren
ihn ganz nah an mich heran zu lassen
soll er mich zu uns tragen
ich versuche das Licht im Dunkeln zu finden
alle Tunnel weiter und weiter zu schreiten
sollen sie mich zu uns geleiten
ich versuche das Feuer in mir zu gründen
alle Feuer in mir in einem zu bündeln
sollen sie mich zu uns vereinen
ich versuche das Wasser zu überwinden
sehend auf allen Pfützen zu gehen
sollen sie mich zu uns erhöhen
das Leben schaut vorbei
und es schaut aus wie Du,
ich möchte ganz genau schauen
bist du wirklich mit dabei?
ich möchte meinen Augen trauen
bist du wirklich mit dabei?
ich habe nichts zu tun, außer zu staunen
offenen Mundes an Dir zu kauen
und nicht zu verzagen
mich nicht einfach so betragen
wie der Immergleiche
immer anders zu sein
mit Dir vereint
immer anders zu sein
nicht wie jeder und jeder zu sein
mehr wie Du zu sein
einfach
einfach mit Dir vereint.
das Leben schaut vorbei
und es schaut aus wie Du,
ich möchte ganz genau schauen
bist du wirklich mit dabei?
ich möchte meinen Augen trauen
bist du wirklich mit dabei?
sag es, rufe es
bist Du wirklich mit dabei?
Du?
Du wirklich mit dabei?
der Wind geht um
und die Wolken lauern am Himmel
auf dass sie abwärts sich bewegen und Regen
bringen
dies und das bewirken
Gutes und Schlechtes bewirken
wie es gerade gesehen wird vom Richter
aber wer will schon richten, wenn nichts richtiger erscheint,
als nicht zu richten was nicht zu richten ist,
und das Leben schaut vorbei,
und es schaut aus wie Du,
ich möchte ganz genau schauen
und wenn die Zeit mein Blick nicht verdeckte
ich schaute mit hängender Zunge zu Dir und leckte
mein Verlangen hinweg damit Du
nicht zurück schreckst
von meiner Gier
nach Dir
damit Du nicht zurück schreckst
von meiner Gier
nach Dir
ich habe Dich gesehen,
im letzten Traum gleich neben mir
und spürte Deinen Atem auf meiner Haut
legte mich extra nahe zu Dir
legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir
und sah Dich
in einem Film von Dir in Endlosschleifen
zu mir eilen.
Du, immer nur Du,
Du, immer nur Du,
so perfekt für mich, wie ich es mag,
so perfekt für mich, wie ich es mag,
ich möchte nichts anderes mehr sehen,
während meines gesamten Lebens
und ich hoffe, ich erdrücke Dich damit nicht
mit meinen Träumen, Gedanken, meinem Dir Nahe sein
und versuche Dir Deinen Raum zu geben
damit Du atmen kannst,
nein nein nein
ich möchte Dich ständig bei mir haben
wie einen guten Fim,
ständig bei mir haben
und bin ich Dir zu viel, so werde ich es
hoffentlich merken
hoffentlich einfach merken.
ich habe Dich gesehen,
im letzten Traum gleich neben mir
und spürte Deinen Atem auf meiner Haut
legte mich extra nahe zu Dir
legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir
und sah Dich
in einem Film von Dir in Endlosschleifen
zu mir eilen.
ich habe Dich gesehen,
im letzten Traum gleich neben mir
und spürte Deinen Atem auf meiner Haut
legte mich extra nahe zu Dir
legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir
und sah Dich
in einem Film von Dir in Endlosschleifen
zu mir eilen
ich musste mich beeilen.
ja, es ist wahr,
ich habe Dich gesehen,
im letzten Traum gleich neben mir
und spürte Deinen Atem auf meiner Haut
legte mich extra nahe zu Dir
legte mich mit all meinen Gedanken zu Dir
und sah Dich
in einem Film von Dir in Endlosschleifen
zu mir eilen
ja ja, zu mir eilen
weißt du, ich liebe Dich
aber das weißt Du
weißt Du, ich begehre Dich
aber das weißt Du
und ich verehre Dich
halte Dich in Ehren
wie ein kostbares Kleinod,
gebe ich Dich nicht mehr fort,
mit Dir möchte ich durch alle Welten schreiten
mit Dir alle Wege beschreiten
die Wege des Frohsinns,
und der Erkenntnis, das jeder Streit lösbar ist
nur eines für uns in ewig unlösbar bleibt
eines was uns für immer vereint,
ja ja ja, unsere Liebe ist gemeint,
ich vermisse Dich so sehr
Dich so sehr.
ja, es ist wahr,
ich habe Dich gesehen,
im letzten Traum gleich neben mir
und spürte Deinen Atem auf meiner Haut
legte mich extra nahe zu Dir
legte mich mit all meinen Gedanken nahe zu Dir
und sah Dich
in einem Film von Dir in Endlosschleifen
zu mir eilen
du bist so perfekt für mich, wie ich es mag,
so perfekt für mich, wie ich es mag,
Was will ich schon,
was darf ich wollen
ein Steak mit Dir zusammen essen
das genügte mir
ein Bier mit Dir zusammen trinken
das genügte mir
ein bißchen Sex und so lalala
ein bißchen Sex und so lalala
Ich habe eine Ahnung von uns
vom Reden, vom zusammen Leben
hab' 'ne Ahnung von uns
vom Reden, vom zusammen Leben
doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,
doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,
werden n' paar Wunder wahr
was will ich schon
was darf ich wollen
paar Wunder wären schön
das Buch der Bücher könnte noch n' paar Absätze gebrauchen
scheint lange nichts in sich aufgenommen zu haben
sein Kanon abschließend
dabei wären noch n' paar Wunder schön
als schmückendes Beiwerk zum wichtigen, wie die
Zeichnungen zum Buch, wenn es eine Schmuckausgabe ist
paar Bilderchen, n' Fotostrecke, du und wir zusammen als Einspieler
ewiges Laufband unserer Liebe.
Ich habe eine Ahnung von uns
vom Reden, vom zusammen Leben
habe eine Ahnung von uns
vom Reden, vom zusammen Leben
doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,
doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,
werden n' paar Wunder wahr
was will ich schon
was darf ich wollen
habe Dich neulich gesehen
oder Deinen natürlichen Doppelgänger
er ging durchs Internet und ich traf Dich
paar Tränen zu verdrücken
wollten mich die Bilder doch beglücken
erst gestern wieder habe ich dich besimst
wollte wieder mal etwas von mir geben
paar Worte geschrieben in den Wind,
Luftpost ganz ohne Taube,
und ich warte nicht auf Antwort
ich warte auf Dich
mehr will ich nicht
ich warte auf Dich
mehr will ich nicht.
Ich habe eine Ahnung von uns
vom Reden, vom zusammen Leben
habe eine Ahnung von uns
vom Reden, vom zusammen Leben
doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,
doch das Wirkliche wird wirklicher, so wunderbar,
werden n' paar Wunder wahr
Ohne Dich ist mir die Welt
nur halb so viel wert
ohne Dich ist mir das Alles
nur wenig mehr als nichts
ein Steinwurf in den leeren Brunnen
ein Hall der ewig währt.
Ich halte für Dich alle Türen offen
zerstöre alle unsichtbaren Grenzen
ebne alles Hügelige
lass alles Krumme gerade werden
während ich meinen Traum von uns träume
und bin verzweifelt in ihm gefangen
möchte mit ihm in die reale Welt gelangen
bin verzweifelt in ihm gefangen
möchte mit ihm in die reale Welt gelangen
Dabei warst Du mir bereits so real,
so unglaublich real
ich hatte ein Wort mit Dir gewechselt
ein Anfang war getan
Das Wort, das Wort
unser Wort
und Du warst fort
doch fort
paar Kreppel, mehr blieben nicht
paar Kreppel, mehr blieben nicht
ich liebe Dich
paar Kreppel zum Abschied,
ich liebte sie bis zu diesem Augenblick
taugen nicht zum Abschied nehmen
ich muss dich wieder sehen
Ohne Dich ist mir die Welt
nur halb so viel wert
ohne Dich ist mir das Alles
nur wenig mehr als nichts
ein Steinwurf in den leeren Brunnen
ein Hall der ewig währt.
Ohne Dich ist mir die Welt
nur halb so viel wert
ohne Dich ist mir das Alles
nur wenig mehr als nichts
ein Steinwurf in den leeren Brunnen
ein Hall der ewig währt.
Ohne Dich ist mir die Welt
nur halb so viel wert
ohne Dich ist mir das Alles
nur wenig mehr als nichts
ein Steinwurf in den leeren Brunnen
ein Hall der ewig währt.
Und es kommt die Zeit,
in der wir uns zusammen leben
unzertrennlich, unzerbrechlich
unzerzerzer, unzerzerzer
ich versuche nicht zu weinen
unzertrennlich, unzerbrechlich
unzerzerzer, unzerzerzer
komm, ich gebe Dir ein Taschentuch,
nass von meinen Tränen, Deine Augen
zu trocknen
nass von meinen Tränen, Deine Augen
zu trocknen,
zu trocknen, wie mit einem Blick
ins Ich, ich liebe liebe liebe
Dich.
ich fühle Deine Liebe
ich fühle Deine Nähe
ich fühle Deine Gefühle
und fühle mich bei Dir
ganz aufgehoben
möchte bei Dir sein
und bei Dir bleiben
endlich daheim
angekommen im Leben
soll es nichts anderes geben
als unsere Liebe
ich fühle Deine Liebe
ich fühle Deine Nähe
ich fühle Deine Gefühle
sage mir, wie es ist,
so nahe zu sein
und doch nicht nah genug
sage mir, wie es ist,
zusammen zu sein
vereint geeint,
sage es mir, damit ich Deine Stimme höre
sage es mir, damit ich mich bei Dir finde
sage es mir, damit ich Dich mit allem spüre
sage es mir, während wir es zusammen treiben
bleiben bleiben bleiben
es zusammen treiben, ganz unartig treiben
und bleiben bleiben bleiben.
ich fühle Deine Liebe
ich fühle Deine Nähe
ich fühle Deine Gefühle
ja
ich fühle Deine Liebe
ich fühle Deine Nähe
ich fühle Deine Gefühle
und
ich fühle Deine Liebe
ich fühle Deine Nähe
ich fühle Deine Gefühle
laß uns ins Strandbad fahren
die Sonne im Handstand ertragen
etwas Gewöhnliches tun
vielleicht gewöhnen wir uns
am Gewöhnlichen und können
uns dabei verlieren
ein wenig verlieren
um uns zu finden
uns zu finden.
Ich stehe da und verliere mich im Augenblick
augenblicklich in Dich, sehe ich Dich
in meiner Nähe stehen
ganz nahe spüre ich die Wärme deiner Haut
sie ist mir so vertraut,
so weich, so Du, ich liebe Dich.
Hast Du etwas vor,
so komme doch sogleich zu mir,
nehme Dir etwas Zeit und sei bereit,
für unseren Anteil am Glücklichsein.
Ich schaue zu Dir und verliere mich im Nichts,
alles bereits gesagt in unendlichen Selbstgesprächen
mir bleibt nichts als das Schweigen
und ein Blick wie ein Kuss,
spüre Deine Lippen
so zart, so Du, ich liebe Dich.
Hast Du etwas vor,
so komme doch sogleich zu mir,
nehme Dir etwas Zeit und sei bereit,
für unseren Anteil am Glücklichsein.
Ich liege an Deiner Seite und verliere mich in Dich,
ganz nahe und ganz bei Dir, höre Deinen Atem,
und will diesen Augenblick festhalten,
laß meine Gefühle Schnappschüsse schießen,
spüre Deinen Atem,
so beruhigend, so Du, ich liebe Dich.
Hast Du etwas vor,
so komme doch sogleich zu mir,
nehme Dir etwas Zeit und sei bereit,
für unseren Anteil am Glücklichsein.
genug geweint, genug gegreint,
laß uns sein und laßt uns sein,
genug genug,
genug geweint, genug gegreint,
laß uns sein und laßt uns sein,
genug genug,
die Welt hat uns verdient,
auch wenn sie lieber arm bliebe,
so lieben wir uns und so lieben wir uns
und hast Du etwas Zeit für mich,
so singe ich Dir ein Lied von dies und das,
von dies und das,
von uns und von alles,
weißt Du es?
klar, wer soll es sonst wissen,
Du weißt es,
ich liebe dich.
Die Erde wankt,
die Luft ist irgend raus,
alles wird zu Sternenstaub
kann ich Dich nicht treffen,
wird sich alles zersetzen
in Nichts und Nichts,
ich muss Dich wiedersehen
flehe Gott und alle Götter an,
schaue zum Himmel
ob ich dort oben einen finde,
ne' Hand, n' Finger würde mir genügen
zum Berühren und Verführen
zum letzten Tanz auf Erden
soll sie im 3/4 Takt wackeln,
letzte Brücken zusammenkrachen
ich will Dich
und alles geht dahin
wo das Warten ein Ende hat
wo alles ein Ende hat,
wenn alle Fundamente nicht mehr sind,
wenn nichts mehr fest und alles lose ist
wenn sich nichts mehr fügt, da alles verfügt ist,
die Macht den Mächtigen ohnmächtig macht so
sollen sie es verbringen was ich nicht vermag,
das Ende naht,
sie wollen es kosten
lachen lachen lachen
was soll uns schon ein Grummeln
steht man auch an des Kraters Rand
was soll uns schon ein Grummeln
lachen lachen lachen
die letzte Sendung im Fernsehen
wünsch dir was
letzte Wünsche werden stets
erfüllt
letzte Wünsche werden stets
gekillt,
im letzten Augenblick,
wenn nichts mehr ist,
ist alles Wünschen gewünscht,
nichts gilt mehr,
und ich will Dich
ich will Dich
ewig lieben und für uns kämpfen
als Himmelsritter Sterne entfachen
und alles dem Garaus machen
als letzten Schrei,
ich will Dich,
was soll mich halten,
werde ich haltlos gemacht,
was soll mich halten,
werde ich aufgebracht,
scharf gemacht wie 'ne Bombe,
ich höre es ticken,
und ich will Dich,
spüre Dein Verlangen
und möchte mich mit der Erde wieder vertragen
wenn es Dich gibt,
und unser Verlangen gestillt wird,
dann hört das Brüllen auf,
auf auf auf,
ja,
ich liebe Dich,
und sei nicht traurig,
freue Dich, dass es uns gibt.
Hey, was meinst Du wie
wie ich Dich liebe
Hey, was glaubst Du wie
wie ich Dich liebe,
Hey, Du bist mein Plan A bis A
für Dich reicht mein Alphabet
von A nach A,
denke ich an Dich so
schwitze ich mir meine Augen aus,
und mache mir nichts draus,
versuche ein Mann zu
Mama sagte: Jungs heulen nicht
doch große Jungs glaubens nicht
große Jungs glaubens nicht mehr
längst nicht mehr
glaube es mir,
große Jungs glaubens nicht mehr.
Hey, was meinst Du wie
wie ich Dich liebe
Hey, was glaubst Du wie
wie ich Dich liebe,
Hey, Du bist mein Plan A bis A
nichts außer Dir nehm ich wahr,
Du bist es,
sehe uns Häuser bauen im Sandkasten des Lebens
uns richtig wichtig nehmen,
streiten um nichts und alles,
lieben um nichts und alles,
weinen, fluchen, lachen zusammen
siehe dort,
die Sonne, den Regen
den Regenbogen, das Leben in allen Farben
das Leben in allen Farben.
Hey, was meinst Du wie
wie ich Dich liebe
Hey, was glaubst Du wie
wie ich Dich liebe,
Hey, Du bist mein Plan A bis A
mit Dir will ich alt werden und jung bleiben,
spielen und lieben
zu uns kommen
und wenn ich Dich an mir vorbei
fahren sehe mit weinenden Augen so
will ich sie trocknen mit einem Lächeln
Hey, Du bist mein Plan A bis A
Hey, und denk an mich,
dann bin ich Dir ganz nah,
all unsere Träume werden wahr.
Hey, was meinst Du wie
wie ich Dich liebe
Hey, was glaubst Du wie
wie ich Dich liebe,
Hey, Du bist mein Plan A bis A
Hey Hey Hey, was meinst Du
Hey Hey Hey, was meinst Du
laß uns über Wiesen gehen
den blauen Himmel sehen
einfach leben, zusammen gehen.
Hey, laß uns über Wiesen gehen
den blauen Himmel sehen
einfach zusammen, zusammen leben.
Ich wollte dir etwas erzählen
von Grenzen in denen wir leben
und weiß doch
Du kannst mich verstehen
ganz ohne ein Wort zu wählen
aus dem großen Wörterteich
des Vielen Gesagten
Versagtem
so schnell Versagtem
stehst Du ständig bei mir
gleich hier
Wortlos verständlich
wortlos unvergänglich
sprachlos tonlos
sprachlos tonlos
möchte ich Dich begegnen in
einer Minute des Glücks
vollkommenen Verstehens
wie zwei linke Latschen eben
soll es uns geben
wie zwei linke Latschen eben
soll es uns geben
Laß uns ein paar Minuten
Worte reden
laß uns aus allen Wolken
Regen regnen
fröhlich sein im nassen Wörterreigen
nicht mehr unbetroffen
durchnässt bis zur Haut
laß uns alle Wörter unter die
Haut gehen
sie in uns aufnehmen
damit sie endlich Ruhe geben
ich möchte Dich begegnen überall und
auf all meinen Wegen
ich möchte nicht mehr gehen
lieber bei Dir stehen
und sehen
wie es uns zusammen gut ergeht
auch wenn sich alles um uns erregt
auch wenn sich alles um uns erregt
wie totes Laub rasselt auf des Erden Staub
wie totes Laub rasselt auf des Erden Staub
ja, Worte auf uns nieder fallen
wie Hagelkörner auf uns mit Getöse widerhallen
wie Hagelkörner auf uns mit Getöse widerhallen
Ich wollte dir etwas erzählen
von Grenzen in denen wir leben
und weiß doch
Du kannst mich verstehen
ganz ohne ein Wort zu wählen
aus dem großen Wörterteich
des Vielen Gesagten
Versagtem
so schnell Versagtem
stehst Du ständig bei mir
gleich hier
Komm zu mir und laß uns ...
du gehörst zu mir
und laß uns ...
ewig
nach all dem streben
was Worte nicht ersetzen können
nach all dem streben
was Worte nicht ersetzen können
Komm zu mir und laß uns ...
du gehörst zu mir
und laß uns ...
ewig
nach all dem streben
was Worte nicht ersetzen können
nach all dem streben
was Worte nicht ersetzen können
ich verstehe es nicht,
was geschieht nur hier
mit mir und dir
doch denke ich daran
so denke ich
wenn alles gegen uns steht
dann stehen wir für uns
wenn alles gegen uns gerät
dann stehen wir für uns
deinen süßen Mund
will ich küssen
deinen Geschmack für mich
in mir wissen
dich spüren mit allen Sinnen
sollen sie doch auf das Gegenteil sinnen
so schaue ich zu dir
doch zu dir
und, deinen süßen Mund
den will ich küssen
dein liebes Lächeln
will ich um mich wissen
ganz nahe bei dir sein
und bleiben.
ich verstehe es nicht,
was geschieht nur hier
mit mir und dir
doch denke ich daran
so denke ich
wenn alles gegen uns steht
dann stehen wir für uns
wenn alles gegen uns gerät
dann stehen wir für uns
die letzten Tage wurde Hoffnung gesät
die letzten Tage, und die Ernte steht aus
die letzten Tage, die letzten Tage
und die Ernte steht aus
hey, raus aus dem Schlamassel,
kann dich spüren, fühlen
eins sein mit dir und schauen
über den letzen Tag hinaus,
vielleicht wird doch was draus
möchte deine Hand bei mir spüren
sie überall fühlen, sie verführen
in ungeahntes Geahntes spüren.
ich verstehe es nicht,
was geschieht nur hier
mit mir und dir
doch denke ich daran
so denke ich
wenn alles gegen uns steht
dann stehen wir für uns
wenn alles gegen uns gerät
dann stehen wir für uns
Wir leben in einem freien Land
in dem man frei sein kann
wenn alles geschähe
was nicht geschieht
um das freie Land zu freien
vor den Barbaren jeder Zivilisation
den öffentlichen Barden mit ihren Garden
und ich sehe dein Gesicht
und in jedem meiner Träume
erzähle ich ihm ein Gedicht
während ich weine
und wollt doch bei dir sein
und will doch bei dir sein
in einer Nacht und zweien und dreien
für immer vereint.
ich verstehe es nicht,
was geschieht nur hier
mit mir und dir
doch denke ich daran
so denke ich
wenn alles gegen uns steht
dann stehen wir für uns
wenn alles gegen uns gerät
dann stehen wir für uns
wenn ich mir etwas wünschen könnte
wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich
ein Mal liebeslänglich mit Dir
einfach liebeslänglich mit Dir.
nehme mich gefangen,
lass mich von Dir fangen,
ich möchte mit Dir zum höchsten Punkt
gelangen
und mein Verlangen soll auch Deines
sein
eins und eins macht eins
eins und eins macht eins
stets schaue ich nach dir,
versuche uns zu ergründen
stets Tag um Tag
versuche irgend die Zeit
zu brücken,
bis wir uns haben
in einer stillen Nacht
unser Verlangen stillen
bis zum nächsten Tag
wenn ich mir etwas wünschen könnte
wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich
ein Mal liebeslänglich mit Dir
einfach liebeslänglich mit Dir.
und sind wir auch getrennt,
so trennt uns nichts,
ich sehe dich
in meinen Träumen
Tag und Nacht
und komme dir nahe
ich möchte mit Dir zum höchsten Punkt
gelangen
und mein Verlangen soll auch Deines
sein
eins und eins macht eins
eins und eins macht eins
suche nach dir jeden Tag
versuche dich zu finden
und schaue mir meine Augen aus
die Fernen zu prüfen
auf ein Bild von dir
von dir zu finden
du warst weg und ich blieb da
und du bist da, als wenn du niemals
weg gewesen warst.
wenn ich mir etwas wünschen könnte
wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich
ein Mal liebeslänglich mit Dir
einfach liebeslänglich mit Dir.
wenn ich mir etwas wünschen wünschen wünschen könnte
wünschte ich mir ein Mal liebeslänglich liebeslänglich
ein Mal liebeslänglich
einfach liebeslänglich mit Dir.
wenn ich mir etwas
wünschte ich mir ein Mal
ein Mal liebeslänglich mit Dir
einfach liebeslänglich mit Dir.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht
einfach nur bei mir zu sein
nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,
nein, ganz real zusammen sein
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht
ich fühle es
fühle fühle fühle es
und sind wir uns nahe, so braucht es
keine Worte mehr,
Du bist mir dann so vertraut,
als befände ich mich in mir selbst
so vertraut, als könnte mir in Deiner Nähe
nur Gutes geschehen
Waren uns heute wieder ganz nahe,
was für ein gutes Gefühl,
geborgen sein
ohne ein Wort gesagt zu haben
einfach ganz bei uns zu sein,
und
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht
einfach nur bei mir zu sein
nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,
nein, ganz real zusammen sein
Kannst mir ja 'ne Mail schicken
ne' SMS oder ne' Postkarte
Kannst mich aber auch einfach so nehmen,
stehe für dich bereit, schreibe es an jede Wand
nimm mich wie ich bin, texte es im ganzen Land
ich bin Dein neuer Mann, Du und ich, wir zu zweit,
denn da ist dieses Gefühl von zu Hause,
bist Du mir nahe, fühle ich mich angekommen
bei uns zu Hause, endlich gemeinsam, was stets eins war, zweisam.
Komm, laß mich in Dein Haus,
laß mich in Deine Gedanken hinein,
laß mich mit Dir weinen,
und
laß mich nicht mehr aus Dir raus,
laß mich nie wieder aus Dir raus.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht
einfach nur bei mir zu sein
nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,
nein, ganz real zusammen sein
klar klar klar
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht
einfach nur bei mir zu sein
nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen,
nein, ganz real zusammen sein
nicht nur über Nacht, in Deinen Träumen
nein, ganz real zusammen sein,
weißt Du
ich liebe Dich,
auch wenn es kitschig klingen mag
ich liebe Dich,
und für mich klingt es so hart,
so hart, aber wenn Du mir nahe bist,
ist alles klar, so klar, klar,
ich liebe Dich.
Glaubst Du, ich wäre nicht gerne bei Dir,
aber wo führt uns unser Weg hin
und warum fährst Du auf dem Gleis neben mir
wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,
das sich Leben nennt,
wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,
das sich Leben nennt.
Irgend wann führt jedes Gleis über jedes Gleis hinweg
irgend wann treffen wir uns am Horizont
wenn die großen Weichensteller den Horizont Horizont lassen
wir ihn nicht längst verlassen haben im letzten Sternenstaub.
Irgend wann führt jedes Gleis über jedes Gleis hinweg
ich will dich wieder finden, dich halten, an mich binden,
mit einem Blick, einem Wort,
ein Wort, auf das du vertraust wenn du dich traust
ja
ja ja ja
und bis ans Lebensende
was Gott zusammengefügt hat,
das soll der Mensch nicht und die Macht nicht
das soll niemand
ja
ja ja ja
und bis ans Lebensende
Du und Ich,
und hießen wir Romeo und Julia
so ließen wir Shakespeare uns neu erfinden
so schrieben wir um, was uns nicht passt, so wären
wir Regisseure unseres eigenen Stücks
und endete das Stück auch banal im Glück,
und hätten wir keine Zuschauer
so hätten wir doch uns
uns,
uns endlich allein,
so wie wir sind,
schrecklich fehlbar, befehlert
nicht passend für all die Qualitätsmaßstäbe
die das Leben setzt.
Glaubst Du, ich wäre nicht gerne bei Dir,
aber wo führt uns unser Weg hin
und warum fährst Du auf dem Gleis neben mir
wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,
das sich Leben nennt,
wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen,
das sich Leben nennt
warum fährst Du auf dem Gleis neben mir
warum warum fährst Du auf dem Gleis neben mir
warum
warum fährst Du auf dem Gleis neben mir
und wer stellt die Weichen, in dem ganzen Reigen
in dem ganzen Reigen, das sich Leben nennt
wer wer wer ...
Hatte ich Dir schon gesagt,
dass ich Dich liebe?
Habe ich es Dir mit meinem Blick gesagt?
Habe ich es Dir mit meinen Gesten gesagt?
Habe ich es Dir mit meinem Sagen gesagt?
Erst Gestern wollte ich es Dir sagen
und heute ist heute,
heute versuche ich es mit ein paar Zeilen
heute versuche ich es mit 'ner SMS
heute versuche ich alles klar zu sagen
mit all den Unklarheuten aufzuräumen,
Unsere Sicht auf uns vom Milchglas
zu befreien
soll es scheppern, alles zerdeppern,
am Ende wir, am Ende wir.
soll es scheppern, alles zerdeppern,
am Ende wir, am Ende wir.
Klar soll alles sein, klarer Blick, klare Sicht,
und ich stehe auf einem Boot, das im Wellengang
meiner Gefühle schaukelt und fühle mich ein wenig wie
Odysseus, während die Sirenen rufen und rufen
finde ich Dich nicht,
zu allem Überdruß rufen Sie mich
und Dich, Dich finde ich nicht
rufen Sie mich
ich finde Dich nicht.
und wollte schon herumficken, ganz ohne Liebe,
weil Ficken auch ganz ohne Liebe geht
ein schöner Zeitvertreib ist
und doch
ich warte noch ein Weilchen
weil Ficken mit Liebe
Ficken mit Liebe ist
wenn Du es bist.
Ja, doch, ich glaube, Du siehst mich
und läßt nicht ab mit Deinem Blick
Ich habe das Gefühl Du fühlst wie ich
ich habe das Gefühl, Du verstehst mich.
So vertraue ich auf unsere Kraft
gegen all die Macht
vertraue ich auf unsere Kraft
soll sie doch ihre Wellen schlagen
wir werden ihr Sirenengeheul ertragen
am Ende wir, am Ende wir
am Ende wir, am Ende wir.
Die Zeit vergeht im Streben zum Nichts
nichts kann sie erheitern
die Zeit vergeht im Streben zum Nichts
irgend, dort hinten, schaute sie hervor
mit verschmitztem Blick schaut sie herüber
und sie schaut, als sei bald alles vorüber
so oder so, es wird ein Ende geben
ein Ende mit Anfang, ein Ende mit Ende
so oder so, es wird ein Ende geben
ein Ende mit Anfang, ein Ende mit Ende
nichts wird sein wie zuvor,
da niemals etwas sein wird wie zuvor,
die Zeit rückt voran, läßt Sekunden marschieren
als wären sie Soldaten
läßt sie Minuten, Stunden aus losem Lehm treten
läßt die Zeit in sich verlieren
und wir, wir schauen unser Glück
so oder so, unser Glück ist unser Glück
am Ende wir, am Ende wir,
am Ende, am Ende
wir,
einfach wir.
Ich sitze im Sandkasten und versuche
Türmchen zu bauen
aber wie soll ich es dir erklären,
alles was geschehen ist,
ist geschehen,
alles was im Sand bewegt ist, ist bewegt,
nichts kann wieder zum selben Platz bewegt werden
aber lass uns doch unser Leben leben
denn es gehört uns
keinem Sandkasten, in dem so gerne Krieg gespielt wird
denn es gehört uns
keinem Sandkasten, in dem so gerne Krieg gespielt wird.
Ich sitze im Sandkasten
und der Sand gleitet mir zwischen den Fingern hindurch,
alles so kompliziert,
so kompliziert, so einfach kompliziert,
und das Leben, so einfach
zu einfach,
man wird geboren, man lebt sein Leben und
man wird gestorben,
so einfach, zu einfach
der große Weltenvereinfacher lässt uns das Leben selbst gestalten,
einfach selbst gestalten, drüber walten, Jahre zählen,
leben, immer wieder leben,
Ach, sei doch einfach bei mir,
weil ich Dich brauche
Ach, sei doch einfach bei mir,
weil ich Dich liebe,
ach, sei doch einfach bei mir,
weil ich nichts weiter verlangen, erlangen will
einfach bei mir,
einfach einfach einfach,
einfach,
bei mir sein und lass es sein, sein, sein.
Und ich sitze immernoch im Sandkasten,
versuche Türmchen zu bauen,
Kiesel zu zählen, und immer wieder Du,
versuche Türmchen zu bauen
Kiesel zu zählen, und immer wieder Du
und immer wieder Du.
Und ich sitze im Sandkasten,
auf dem Moment wartend, in dem Du dich
zu mir gesellst, einfach, so einfach.
Ach, sei doch einfach bei mir,
weil ich Dich brauche
Ach, sei doch einfach bei mir,
weil ich Dich liebe,
ach, sei doch einfach bei mir,
weil ich nichts weiter verlangen, erlangen will
einfach bei mir,
einfach einfach einfach,
einfach,
bei mir sein und lass es sein, sein, sein.
Ich gehe in den Supermarkt
und kaufe dies und das
kaufe dies und das und schaue in die Welt hinein
stehe an der Kasse und warte auf dich
bezahle dies und das
dies und das
zahlen muss ein jeder
und alles selbst ausgesucht,
der Supermarkt bietet alles von dies und das
dies und das
alles selbst ausgesucht
und zahlen
zahlen muss ein jeder.
Falsche Worte und dies und das
wer gibt mir Ablass
wer betreibt den Handel mit den günstigen Scheinen
einem Verzeihen zum Geldeswert
und Du verstehst mich
nimmst meine Entschuldigung an
Falsche Worte und dies und das
wer gibt mir Ablass
wer betreibt den Handel mit den günstigen Scheinen
einem Verzeihen zum Geldeswert
und Du verstehst mich
mich und nimmst meine Entschuldigung an.
Ich stehe vor dem Supermarkt
habe das Gefühl, ich brauche noch dies und das
während die Sterne den Himmel beleuchten
und der Horizont ganz nahe ist
paar Schritte und dann geht es weiter
der Supermarkt hat geschlossen
dies und das ist nicht zu erwerben
ich schaue zu dir
und ich hoffe, du verstehst mich,
du kannst meine Worte begraben im Alphabet
der Buchstaben zerlegen
Recycling ist angesagt und
wer sagt schon, dass es keinen Ablass
geben darf, Luther ist tot,
komm, verkaufe mir ein paar Scheine,
ich zahle mit Liebe
verkauf mir ein paar Scheine
für jedes gesagte Wort genügend
paar Scheine und
ich zahle mit Liebe, einer
Währung, die nicht verliert,
an Kraft, an Wert.
Ich stehe vor dem Supermarkt
suche dies und das zu erwerben
und wenn ich dich wieder finde
schenke ich dir all meine Worte
als seien sie Gäule
denn einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
schaut man nicht ins Maul,
dann kann ich alles sagen ganz unbedenklich
alles irgend wie, ohne zu denken
dass ich die falschen Worte verwende
alles alles alles
geschenkt
und ein Geschenk ist gut ohne
schlecht sein zu können
und ich stehe vor dem Supermarkt
in ihm kann man alles kaufen
aber vor allem dies und das
dies und das,
und
ich wollte es schon immer sagen
ich liebe Dich
dafür wirst Du mich nicht bestrafen,
denn ich liebe Dich
Dich.
Ich habe mich an Dich verloren,
bitte finde mich,
ich fühle mich wie neu geboren
bitte finde mich.
Ich gebe mich im Fundbüro ab,
schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen
lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen
werde alles tun, damit Du mich findest
denn ich fühle mich verloren
seit dem ich Dich kenne
verliere ich mich Stück um Stück
was ich zuvor dachte erwies sich als verdacht
was ich zuvor machte war so wenig ich
und jetzt
jetzt finde mich.
Ich gebe mich im Fundbüro ab,
schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen
lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen
werde alles tun, damit Du mich findest
Du bist weg
Dein Lachen, Dein waches Herz, Dein schelmischer Blick
Dein Ernst, Dein prüfendes Auge, Deine Gier nach mir,
alles alles Erinnerung, alles Erinnerung,
Erinnerung,
wenn ich Dir nahe war, war ich bei mir
hatte mich gefunden und jetzt
jetzt finde mich.
Ich gebe mich im Fundbüro ab,
schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen
lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen
werde alles tun, damit Du mich findest
Ich habe mich an Dich verloren,
bitte finde mich,
ich fühle mich wie neu geboren
bitte finde mich.
Ich gebe mich im Fundbüro ab,
schreibe Findungsanzeigen in allen Zeitungen
lass mich in jedem Freibad als Verlaufen ausrufen
werde alles tun, damit Du mich findest
werde alles tun, damit Du mich findest.
bitte finde mich.
Ich habe eine Idee,
wir leben einfach bis zum Ende der Tage zusammen
weil wir zusammen gehören wie Sonne und Regen
soll es einen schönen Regenbogen geben
und zu Deinem Geburtstag will ich Dir mich schenken
mit allem Drum und Dran
du wirst sehen,
es kann kein schöneres Geschenk geben
Ich schicke mich zu Dir,
damit ich im Haufen aller Pakete lande
Ich schicke mich zu Dir,
damit ich irgend wann bei Dir lande
Und ich lass es zu deinem Geburtstag regnen
jeder Tropfen soll dir eine Träne weniger kosten
jeder Tropfen soll mir eine Träne weniger kosten
und lass zu deinem Geburtstag die Sonne scheinen
sonst wäre unser Leben nicht ein ganz normales Leben
ohne Regen und Sonnenschein kann es eben
keinen Regenbogen geben
keinen Regenbogen geben
Ich sitze neben Dir
Du sitzt neben mir
und wir sinnen über nichts nach
denn wir fühlen uns so nah
da bleibt kein Platz zum Denken
wir können uns nur selbst schenken
Ja,
Ich schicke mich zu Dir,
damit ich im Haufen aller Pakete lande
Ich schicke mich zu Dir,
damit ich irgend wann bei Dir lande
und wir sind zusammen
Ich schicke mich zu Dir,
damit ich im Haufen aller Pakete lande
Ich schicke mich zu Dir,
damit ich irgend wann bei Dir lande
und wir sind zusammen
zusammen zusammen
zusammen.
und ich schicke mich zu dir
zu dir zu dir zu mir
zu mir zu dir
zu dir zu mir
mir und dir.
Jetzt stehe ich hier vor dir
und ich hätte nie gedacht,
meine große Liebe zu finden
Jetzt stehe ich hier vor Dir
und bin so unendlich traurig
da mein Fuß den letzten Schritt
nicht findet.
und bin so unendlich traurig
da mein Fuß den letzten Schritt
nicht findet nicht nicht nicht
findet.
Doch der Tag ist mein Verbündeter,
am Tage kann ich lachen und versuchen
zu verdrängen, auch wenn jeder Gedanke
nach Dir drängt
zu verdrängen, auch wenn jeder Gedanke
nach Dir drängt
Der Tag ist mein Verbündeter
ich versuche Dich zu finden, und bei Lichte
ist es einfach einfacher als im Dunkeln,
irgend musst Du stecken und ich werde
dich einfach küssen, wenn ich Dich finde.
Doch die Nacht lässt mich mit meiner
Traurigkeit allein
Im Schlaf ist alles Denken unmöglich, er
reißt mich mit in eine tiefe Traurigkeit
alles, was ich am Tage denke
um nicht in Trauer zu fallen
alles, was ich am Tage denke
ist nichts mehr, wenn die Nacht mich hat
dann bleibt nur diese Traurigkeit und
wenn der Morgen kommt
liegst du immernoch nicht neben mir
dein Platz ist frei
mein Gott, wo treibst Du dich herum
während ich am Morgen allein erwache
wo, wo bist Du und sage nicht
Du seiest nur mal kurz weg
auf eine Zigarette oder so,
denn du rauchst nicht
und es wäre auch eine solch blöde Ausrede
wo bist Du?
weißt Du, ich vermisse Dich.
Die Welt hat Sehnsucht nach
dem Weihnachtsmann, der alles kann
mit roter Robe schreitet er voran
alle Wünsche erfüllen sich sodann.
Glaubst Du an den Weihnachtsmann?
An den, der alles kann?
Die Welt verbessern und ein Licht zu bringen
in jedes kleine Glück?
Glaubst Du an den Weihnachtsmann?
An den, der alles kann?
Ich höre schon sein Läuten, sein Stampfen,
sein Dröhnen und schaue mit verliebten Augen
zu Dir, denn was soll er mir sonst bringen,
zu Dir, denn was soll er mir sonst bringen.
Friede für die Welt ist mir zu viel,
eine heile Glückseligkeit ist mir ein grobes Ideal
lachende Kinderaugen sind es wohl
und dann Du, wie ich Dich sehe
und dann Du, wie ich Dich sehe
das wäre es wohl, was mir genügte.
Komm, wir zünden eine Kerze an,
stellen sie ins Fenster sodann
und hoffen, dass er uns erschaut
auf dass er uns mit unserer Freiheit versorgt.
Uns alle Fesseln zu lösen,
auf dass wir säuseln:
ein Kind ist gerade geboren
und wir sind miteinander verwoben
werden entlassen aus all dem Muttermief
der uns beim Gebären umgibt,
hinaus in die unheile Welt,
auf dass das immer neue Gesunde sie ein Stück weit zusammen hält,
auf dass das immer neue Gesunde sie ein Stück weit zusammen hält.
Glaubst Du an den Weihnachtsmann,
an den, der alles kann,
vom Singen bis zum E-Mail-Schreiben
und sonst auch noch, was jeder kann.
Ich will an ihn glauben,
denn ich will Dich
so wie Du bist.
Einfach glauben, glauben glauben, ja,
ich will an ihn glauben,
denn ich will Dich
so wie Du bist
so wie Du bist
will ich Dich.
Du bist nicht bei mir
und ich will keinen guten Gedanken
in mir haben
Du bist nicht bei mir,
und ich fühle das Weh und Ach
bis zum letzten Tag,
Soll doch am Ende des Tunnels ein schwarzes Loch
erscheinen,
na und?
Soll es doch.
Wen kümmert es.
Soll doch alles ins Jammertal verschwinden
ich gebe dem Jammertal die Schaufel, auf dass es sich
beerdigen kann, und Blumen oben drauf,
auf, auf zum letzten Paradiese
auf, auf zum letzten Paradiese
Soll doch alles ins Jammertal verschwinden
ich gebe dem Jammertal die Schaufel, auf dass es sich
beerdigen kann, und Blumen oben drauf,
auf, auf zum letzten Paradiese
auf, auf zum letzten Paradiese
und lasst uns auf unseren Gräbern tanzen
und glücklich
so glücklich sein.
Ich fühle keinen guten Gedanken in mir
und es beunruhigt mich nicht
ich erwarte nichts,
außer Tritte und Schläge,
und Du, Du bist es,
auf den ich warte
sonst wäre mir alles egal,
sonst würde ich in der ersten Reihe Platz
nehmen,
sollen die Posaunen zum letzten Spiele aufspielen,
im Jammertal lässt es sich gut posaunieren,
gibt einen guten Klang,
wahrlich einen guten Klang,
und alles in mir erwartet nichts mehr,
der Mensch ist ein Mensch und deshalb ist er schlecht,
und deshalb weiß er, dass er schlecht ist
deshalb könnte er gut sein,
na und?
und und und
ich erwarte nur den Konjunktiv, nichts weiter
und Dich, sonst nichts,
und Dich, sonst nichts.
Wenn es Nacht wird und die Sterne
aus der Vergangenheit zu uns scheinen,
habe ich stets das eine Gefühl,
ich muss Dich treffen
ja ja ja, so
habe ich stets das eine Gefühl,
ich muss Dich treffen
um Dir sagen zu können,
dass wir neu beginnen sollten
und ich treffe Dich
und wir beginnen neu,
wie die Sonne jeden Morgen neu
beginnt das Licht zu bringen
so will ich mit Dir neu beginnen,
lass uns zusammen kommen
und nach vorne schauen
alles hinter uns lassend
um nichts Neues zu verpassen
und denke ich an Dich
so denke ich stets an steilen Sex
ich kann nicht anders, es denkt mit mir
mein kleiner Freund macht was er will, er will
will ganz nah bei Dir sein und ich
ich denke stets an Sex
ich kann nicht anders, es denkt mit mir,
mit mir, mit mir, mit mir,
und es könnte mir peinlich sein
Ist es nicht! Ist es nicht,
ich hoffe nur, du nimmst es mir
nicht übel, dass ich endlich kaum noch einen
anderen Gedanken habe, ich genieße es und möchte
all mein Denken verlieren, wenn ich nur an das eine denke
und mich verlieren, mich verlieren, mich verlieren,
lasslasslass uns neu beginnen,
ich baue bereits an unserem Leben herum,
wenn ich einen Augenblick nicht an Sex denken muss,
stelle ich mir alles Leben vor mit Dir
und hoffe auf hunderte von Überraschungen
die all das über den Haufen werfen, was ich mir denke,
denn ich will dich so wie du bist,
kein Ideal, kein perfektes Menschlein,
denn ich bin auch nicht perfekt und es wäre mir zu anstrengend
das überhaupt versuchen zu wollen, lieber denke ich einfach einfacher
ohne alles Gewese,
ich liebe Dich und ich will nicht mehr zurück
in die Zeit davor, ich brauche Dich und ich genieße es
an Dich zu denken, mit allem Sex, allem allem Sex
ja, ich bin vermessen, aber lass es uns testen
und wäre ich ein Parfum, würde ich schreien
come in and find out
komme zu mir und finde es heraus, ob es passt
was soll schon geschehen, Du musst mich nur nehmen,
was soll schon geschehen, Du musst mich nur nehmen,
was was was soll schon geschehen, geschehen, ha, was was was,
Du musst mich nur nehmen, nur nehmen, nehmen,
auch wenn das Einfache meist am schwersten zu tun ist,
hey, ich bin immer für Dich da,
hey, für Dich werde ich immer da sein,
immer immer immer,
hey, für Dich stets
und wie geht es?
bald besser, bald besser, denn ich kann Dich trösten,
und tröste mich mit Dir.
Du, ich habe geträumt von Dir
und wollte es Dir bloß mal sagen,
es kann ja nicht schaden,
ich habe geträumt von Dir.
Weißt Du, manchmal vergißt man das Wichtigste zu sagen
ungesagt bleibt es im Raum stehen,
ungesagt hat es keine Chance zu sein,
es bleibt im Nichts
unter ferner liefen, dort hinten, wo das Nichts ist,
es bleibt einfach im Nichts
Du, ich habe geträumt von Dir
und wollte es Dir bloß mal sagen,
es kann ja nicht schaden,
ich habe geträumt von Dir.
Manchmal hat man das Gefühl,
da ist noch etwas, ein Wort, eine Geste,
ein Leben, ein Leben mit Dir,
Manchmal hat man das Gefühl,
da ist noch etwas
mehr, als das, was man gesagt hat,
aus einer Laune heraus nicht sagte,
weil die Zeit zum Sagen zu kurz war
weil man einfach nicht dazu gekommen ist,
weil der Mut die Angst nicht besiegte,
in einem Augenblick, als all das hätte geschehen
können, und es bleibt das Gefühl,
da ist noch etwas
mehr, als das, was man gesagt hat,
da ist noch etwas
mehr, als das, was man gesagt hat,
da ist noch etwas
mehr, als das, was man gesagt hat.
mehr mehr mehr,
mehr
Du, ich habe geträumt von Dir
und wollte es Dir bloß mal sagen,
es kann ja nicht schaden,
ich habe geträumt von Dir
ich komme einfach vorbei zu Dir
und sage es, damit wir uns nicht verlieren.
Angekommen im Jetzt und Hier
möchte ich Dich nicht mehr verlieren.
Du, ich habe geträumt von Dir
und wollte es Dir bloß mal sagen,
es kann ja nicht schaden,
Du, ich habe geträumt von Dir
und wollte es Dir bloß mal sagen,
es kann ja nicht schaden,
nicht schaden,
weißt Du.
Ich schaue die Sterne und frage mich
wo bist Du?
und bist Du weg
so bist Du doch bei mir
und doch, wo bist Du?
bleibe bei mir,
bleibe doch bei mir,
ich möchte Dein bester Fehler sein,
Dir wenigstens zu etwas nütze bleiben.
Ich möchte, möchte, möchte Dein bester Fehler sein,
so fehlerhaft, dass es schon wieder gut ist,
ich möchte, möchte, möchte Dein bester Fehler sein,
so fehlerhaft, dass es schon wieder gut ist,
und damit wenigstens zu etwas nütze bleiben
Dir und Dir und Dir und uns ganz einfach nützlich sein.
Wer will schon sagen, was richtig und falsch ist
wer besitzt die Deutungshoheit über unser Leben
wer möchte sich das anmaßen
wer hat die Macht,
und wem ist so arrogant,
wer wer wer,
und alle Begründung begründet nichts
solange jeder Beweis einen Gegenbeweis seinen Zwilling nennt
lass uns Bäume auseißen, lass uns Häuser einreißen,
lass uns Kinder sein, auf dass es keine Kinder von uns gibt,
lass lass lass all das und lass uns geschehen
wie eine Naturgewalt eben
wie eine verdammte Naturgewalt eben.
Wo wachsen die letzten Blumen?
wo bist Du geblieben?
ich vermisse Dich
und lege Dich neben mir
auf dass ich nicht mehr allein einschlafen
muss,
muss, und nicht mehr allein aufwachen,
lass mich doch Dein bester Fehler sein,
so fühle ich mich bei Dir, ganz Mensch,
bei Dir, zu lieben uns und unser Glück,
lass mich doch Dein bester Fehler sein,
Dein bester Fehler sein,
so kann ich zu etwas nütze bleiben,
bleiben,
weisst Du, komm zu mir und küsse mich,
auf dass ich Dich in mir spüre,
mich bei Dir verliere
es wird sicher kein Fehler sein,
sind wir erst vereint.
Du, ich liebe Dich nicht nur,
Du, ich finde Dich extrem geil
Du, ich bin Dein, ich bin Dein
Dein, Dein, Dein
lass mich nicht allein mit meinem Gefühl
lass mich Dein bester Fehler sein,
einfach Dein bester Fehler sein
und wir sind vereint, geeint
hundert Küsse und ein ich liebe Dich
ach ja,
und hundert Küsse und ein ich liebe Dich
.
Gerade bin ich nicht bei Dir,
ich stehe im Leben herum und
suche den einen Grund,
warum das alles so ist wie es ist.
und die Sonne nimmt den täglichen Lauf
und der Tag bahnt sich seinen Weg
durch all das was geschieht
weil Menschen Menschen sind
weil Kriege Kriege sind
weil Ideen Ideen sind
und ich frage mich was all das soll
warum das Spiel der Mächtigen so dumm ist
und all das geht mir durch den Kopf
aber eines beherrscht mich doch und doch
ich suche Dich
Denn gerade bin ich nicht bei Dir,
ich stehe im Leben herum und
suche den einen Grund,
warum das alles so ist wie es ist.
Alles bleibt so lange es bleibt,
nichts geht weiter, wenn alles steht
und manchmal geht der Fortschritt rückwärts
auch wenn sich das Wissen türmt im
neuen Turm von Babel bis zum Cyber-Himmel hinauf
bleibt alles so merkwürdig stehen im Gestern
nichts geht voran, denn alles ist mit dem Stehen
beschäftigt, weil es nicht umfallen will
aber eines beherrscht mich doch und doch
ich suche Dich
Denn gerade bin ich nicht bei Dir,
ich stehe im Leben herum und
suche den einen Grund,
warum das alles so ist wie es ist.
Denn denn denn
Gerade bin ich nicht bei Dir,
Gerade bin ich nicht nicht,
nicht bei Dir
ich stehe im Leben herum und
suche den einen Grund,
warum das alles so ist wie es ist.
warum das alles so ist wie es ist,
glaube mir,
ich suche den einen Grund,
warum das alles so ist wie es ist,
Denn gerade bin ich nicht bei Dir,
ich stehe im Leben herum und
suche den einen Grund,
warum das alles so ist wie es ist.
Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt
dann fehlst Du mir,
ich suche Dich in meinen Träumen,
ich suche die Nacht nach Dir ab
und alles bleibt ein Gedanke
ein machtvoller Gedanke.
wo bist Du,
wo hast Du dich versteckt
wo kann ich Dich finden
wo sagst Du ja und nicht nein
wo ist alles vom Suchen befreit
wo ist alles vom Suchen befreit
Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt
dann fehlst Du mir,
ich suche Dich in meinen Träumen,
ich suche die Nacht nach Dir ab
und alles bleibt ein Gedanke
ein machtvoller Gedanke.
Ich versuche Dich zu suchen
leichter ist es aber, gefunden zu werden
vielleicht brauchst Du nur ein paar Tage
paar Tage und Du findest mich,
es kann ja sein, dass Du längst an
meiner Seite bist und ich schaue
blind vor Glück ins Nichts
versuche zu sehen,
statt einfach zu verstehen.
einfach zu verstehen.
Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt
dann fehlst Du mir,
ich suche Dich in meinen Träumen,
ich suche die Nacht nach Dir ab
und alles bleibt ein Gedanke
ein machtvoller Gedanke.
Was machst Du, was
bleibt Dein Leben
ohne mich?
Was kann geschehen, was
bis wir uns sehen
für Dich?
Was soll ich tun, was
nicht tun
für Dich?
für Dich?
Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt
dann fehlst Du mir,
ich suche Dich in meinen Träumen,
ich suche die Nacht nach Dir ab
und alles bleibt ein Gedanke
ein machtvoller Gedanke.
ein machtvoller Gedanke,
und alles bleibt ein Gedanke
ich suche die Nacht nach Dir ab
ich suche Dich in meinen Träumen,
dann fehlst Du mir,
Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt.
Wenn die Nacht erwacht und der Tag beginnt.
Dann fehlst Du mir,
fehlst Du mir
Dann.
Habe ich Dir schon erzählt,
wie es um mir war,
als ich Dich zum ersten Mal sah,
wie ich schaute und nicht wusste,
warum ich schaute,
weil ich mir das Schauen längst abgewöhnte,
längst dachte, mein Deckel sei bereits während der letzten
Sintflut verloren gegangen,
Noah hatte ihn einfach vergessen, er hatte ein paar Tiere eingepackt, paar Menschen
und Du,
Du, mein Du, warst nicht dabei,
bis ich Dich sah,
und ich wusste nicht, warum es mit mir geschah,
erst später ahnte ich,
Du bist es,
Du, mein Du, warst es, einfach mein
und bist es.
Auf dem Flur sind alle Gestalten grau,
und ich schaute Dich auf dem Flur,
und alles war hell, ich sprach Dich an,
stellte Allerweltsfragen zur gemeinsamen Arbeit
und genoß Deine Stimme zu hören und konnte
mir dennoch nicht vorstellen,
nicht vorstellen, Dich,
Dich an meiner Seite,
zu finden,
weil ich mich längst noch nicht
finden wollte
nicht finden wollte.
Habe ich Dir schon erzählt,
wie es um mir war,
als ich Dich zum ersten Mal sah?
wie es um mir war,
als ich Dich zum ersten Mal sah?
Ich habe gedacht, wow, was für ein Typ, und hatte gehofft,
Du merkst es nicht, was ich dachte,
denn was ich stets machte, war doch stets alles Vertuschung
ausweichen auf das, was ich mir dachte, dass ich es denken sollte,
ich war mir mein größter Schauspieler, ich war mir meine größte Bühne
und spielte nur für mich, um mich,
und war mir mein größter Schauspieler, beschauspielerte mich und fügte mich
mich,
bis ich Dich sah, und fühlte,
alles gelogen, alles gelogen alles alles alles
gelogen
was ich mir zuspielte,
und alles im Nu verloren,
jedes geistige Gerüst gefallen
während einer Sekunde auf einem
grauen Flur,
auf dem ich Dich traf und nur fühlte,
nicht dachte, dass Du es bist,
den ich finden sollte.
Habe ich Dir schon erzählt,
wie es um mir war,
als ich Dich zum ersten Mal sah?
wie es um mir war,
als ich Dich zum ersten Mal sah?
Habe ich Dir schon erzählt,
wie es um mir war,
als ich Dich zum ersten Mal sah?
wie es um mir war,
als ich Dich zum ersten Mal sah?
Wie oft verliert man sich
in den Weiten der Welt
und ist sich nicht mehr sicher
warum sie dieses alles zusammen hält
Wieso und warum
weshalb und wofür
wir spielen hier ein Spiel
und alles ein winziger Augenblick
im Schatten des Alles so klein
warum muss es sein
warum muss es sein.
Wie oft verliert man sich
in den Weiten der Welt
und ist sich nicht mehr sicher
warum sie dieses alles zusammen hält
Wofür den Lorbeer suchen
um Geschichte zu sein?
für zehntausend Jahre gekannt zu sein
in Milliarden von Jahren ein Nichts
ein Haufen Unsinn
und doch für viele so viel
und doch für viele so viel.
Wie oft verliert man sich
in den Weiten der Welt
und ist sich nicht mehr sicher
warum sie dieses alles zusammen hält
Wofür Kindern das Leben schenken
werden sie an einem denken?
Und wird ein Teil des Ganzen nicht Nichts sein
auch wenn das Alles nichts ist
jeder Stammbaum ein Teil des Raumes Nichts
und doch für viele so viel
und doch für viele so viel.
Wie oft verliert man sich
in den Weiten der Welt
und ist sich nicht mehr sicher
warum sie dieses alles zusammen hält
Aber warum denke ich nach,
wo bleibt dabei der Sinn,
wo wir doch hier sind, einfach sind,
und ich habe Dich getroffen
nun muss ich hoffen,
dass das Alles einfach Leben ist
und leben wir zu zweit, so ist es einfach Glück
und leben wir zu zweit, so ist es einfach Glück
ich liebe Dich.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich spüre Deine Nähe
in aller Unnahbarkeit spüre ich Dich
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich spüre Deine Liebe
ganz nah bei mir.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich stelle mir ein Leben
mit Dir so bunt vor.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich werde ewig bei Dir sein
werde Dich halten, wie Du mich hältst.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich werde den Stein den Berg
hinauf rollen bis zur Spitze.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich werde über das Wasser
laufen, für Dich, für Dich.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich werde alle Wunder
vollbringen, für Dich, für Dich.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich werde flehen, greinen
weinen, ja weinen, um Dich.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
Und ich werde keine Ruhe geben
und ich werde keine Ruhe geben
und ich werde keine Ruhe geben.
Ich möchte mit Dir sein,
ich möchte Dich befreien
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich freien.
und
ich möchte Dich freien,
ich möchte Dein sein
ich möchte Dich befreien
Ich möchte mit Dir sein.
Und überhaupt,
was will die Welt von uns
wir sollen die Spielregeln der Alten
einhalten, wie ein göttliches Gesetz,
wir haben eine Sprache und doch keine Worte,
verlieren uns im Jetzt des Einerlei,
stets gehetzt, das Leben zu leben
wie es uns geschrieben steht
irgend wo geschrieben, in einem Text, der nicht
der unsere ist.
irgend wo geschrieben, in einem Text, der nicht
der unsere ist.
Und überhaupt,
was will die Welt von uns,
sie kann uns mal
sie kann uns mal
und kann uns mal am Arsche lecken
ihre Konventionen stinken uns wie modrige Stricke
wir müssen sie uns neu erfinden,
das, was es ist, ist nicht das,
was es sein kann,
wir müssen sie uns neu erfinden,
denn
das, was es ist, ist nicht das,
was es sein kann.
Und überhaupt,
was will die Welt von uns,
sie läßt uns nicht sein,
sie packt uns in ihr Portfolio ein,
Wirtschaftsmasse, Kriegsmasse, Inflationsmasse,
zu sein
Masse Masse Masse,
Wirtschaftsmasse, Kriegsmasse, Inflationsmasse,
zu sein
Masse Masse Masse,
lasst uns unsere Liebe leben
lasst uns unsere Liebe leben,
was soll schon geschehen, wenn wir zusammen gehen
in unserem Leben,
was was was,
soll schon geschehen?
Und überhaupt,
was will die Welt von uns,
nehmen wir sie ein wie ein leeres Blatt Papier
und bekritzeln sie mit unserem Wir,
wie es alle zuvor getan haben
haben wir es noch nicht getan
nehmen wir sie ein wie ein leeres Blatt Papier
und bekritzeln sie mit unserem Wir,
wie es alle zuvor getan haben
haben wir es noch nicht getan
Du, ich liebe Dich,
komm, wir schreiben zusammen
ein neues Lied von uns
und allem was uns
uns lieb ist,
denn, ich liebe Dich,
Und überhaupt,
was will die Welt von uns?
Was will die Welt von uns?
Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,
möchte ich Dich kennenlernen
gib mir ein Wort von Dir
und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,
bilde Geschichten, Romane und
Lieder, einfach nur Lieder vom Wir
Es ist nicht einfach
an Dich zu denken, ohne
einfach loszurennen, um Dich zu finden
Es ist nicht einfach
an Dich zu denken, ohne
einfach rumzugooglen, um Dich zu finden
es ist nicht einfach
einfach zusammen zu leben
sich zu finden im Gestöber der Gefühle.
Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,
möchte ich Dich kennenlernen
gib mir ein Wort von Dir
und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,
Wir könnten ja mal angeln gehen,
gut, welch blöde Idee,
die armen Fische könnten lieber leben
bis sie in der Tiefkühltruhe liegen
ach, Wir könnten ja mal ...
mal mal,
gib mir ein Wort von Dir
endlich ein Wort von Dir
ich brauche ein Wort von Dir
und ich bilde daraus ein Satz mit Wir
ein Satz mit Wir.
Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,
möchte ich Dich kennenlernen
gib mir ein Wort von Dir
und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,
ich treffe Dich täglich bei jedem Gang
in meinen Gedankengängen an
frage mich, was will ich hier, und
staune über Dich, dass Du es so lange
mit mir aushältst, schaue, und lächle Dich an
bei jedem Gang treffe ich Dich
in meinem Gedankengängen an,
ich kann Dich gar nicht verpassen
es wird schon passen
passen passen.
Du Du Du, seitdem ich Dich kenne,
möchte ich Dich kennenlernen
gib mir ein Wort von Dir
und ich bilde daraus ein Satz mit Wir,
ein Satz mit Wir
von Dir und uns
gib mir ein Wort von Dir, denn
seitdem ich Dich kenne,
möchte ich Dich kennenlernen
ich Dich kennenlernen.
Wo bist Du?
und wenn Du wo bist,
wo bist Du?
Ich bin verliebt,
ich merke es deutlich
endlich verliebt und ich kenne
mich nicht mehr
neulich erst habe ich mich wieder
an Dich ganz und gar verloren
ich habe dabei zugeschaut
und mir war wohl dabei
so wohl dabei
so ein Gefühl,
welches von unten nach oben steigt
von oben nach unten sinkt
sich in der Mitte trifft,
mich so wohlig wärmt,
während ich versuche,
einen rechten Gedanken zu fassen
die Liebe kann nicht vorüber gehen
verliebt verliebt
ich bin verliebt, endlich verliebt.
Wo bist Du?
und wenn Du wo bist,
wo bist Du?
Ich hätte Dir so viel zu sagen
von meinem Versagen
es Dir zu sagen
von alles und nichts
wo fange ich an,
wo bist Du
und wenn Du wo bist,
wo bist Du?
Hätte ich Dich nicht gehen lassen sollen?
Hätte ich Dich festhalten sollen
auch wenn Du mich
nicht halten
wolltest
konntest
ich weiß es
ich weiß es nicht,
ich hätte so gerne noch
ein paar Minuten mit Dir, in
denen ich Dir die Zeit vergessen lasse
habe noch Dein verschmerztes Gesicht im
Blick, als dort unser letztes Schauen war, am
Ausgang,
am Eingang, dort und
in der Nähe, wo alles begann.
wo bist Du
und wenn Du wo bist,
wo bist Du?
Kerl,
nun melde Dich,
sonst finden wir nie heraus,
ob wir zusammen zusammen sind.
Kerl,
nun melde Dich,
sonst finden wir nie heraus,
ob wir zusammen zusammen sind.
Ich bin verliebt,
endlich verliebt, verliebt,
ich finde es geil, und alles was
andere denken, sollen andere denken
wie sie es wollen
Kerl,
wo bist Du
und wenn Du wo bist,
wo bist Du?
wo
wo bist Du
und wenn Du wo bist,
wo bist Du?
Denke ich an Deinem süßen SoSo
kann ich an nichts mehr denken,
ich möchte Dir meine Liebe schenken
und mit Dir süße Träume träumen
während Du mir Deinem süßen SoSo
schenkst, in einer späten Stunde,
in einer einzigen Sekunde,
die ewig währt
so ewig wie ein Schrei sein kann
ein Punkt, den es zu überschreiten gilt
und der so ungemein hilft,
das Leben rosarot zu färben, purpur und knallig gelb zugleich,
zugleich und alles alles in allem und in einem Augenblick des Glücks.
Denke ich an Deinem süßen SoSo,
kann ich an nichts mehr denken,
alles Denken fällt dagegen so leer aus,
wie unnützes Armpaddeln im Wind
wie unnützes Leuchten im hellsten Licht
wie unnützes Graben im losen Sand
wie unnützes Wellenschlagen im Meer
Denke ich an Deinem süßen SoSo,
kann ich an nichts mehr denken,
ich will Dich zu mir lenken
und mich gerne von Dir einnehmen lassen
komm, fang mich ein und schon bin ich bei Dir
fange mich ein und ich schenke Dir ein Netz mit mir.
Denke ich an Deinem süßen SoSo,
kann ich an nichts mehr denken,
Denkst Du an meinem süßen SoSo,
wird mir ganz warm soso und ich
ergebe mich für Dich und mich
ergebe mich für Dich und mich
kann nicht anders
will nicht anders,
weil ich nicht anders kann, und
warum die Minuten nicht zerrinnen
wie Sekunden, kann ich nicht verstehen
denn ich muss dich wieder sehen
wieder sehen
einfach wieder sehen
verstehst Du? wieder wieder wieder
sehen
einfach wieder sehen
wieder und wieder
sehen
einfach so und so und so,
soso sehen
ist das so schwer zu verstehen?
Nein,
ich liebe Dich.
Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,
denn ich kann doch nicht sterben,
und daran bist Du schuld,
denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,
unsterblich unsterblich unsterblich
unsterblich verliebt,
wir treffen uns und ich küsse Dich,
schon jetzt ständig in
all meinen Gedanken
wir treffen uns am Tage,
denn ich will Dich nicht
in einem dunklen Raum treffen
meine Träume verstopfen mir das Leben
ich leide an Verstopfung eben
zu viele Träume
zu viele Träume,
wo ist unser Leben
zu viele Träume
zu viele Träume eben
verstopfen mir das Leben
in dunklen Räumen kann man keine Liebe
finden
in dunklen Räumen kann ich Dich nicht
finden
in dunklen Räumen kann man alles Geile
finden
nur Dich, Dich nicht,
Deine Liebe nicht.
Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,
denn ich kann doch nicht sterben,
und daran bist Du schuld,
denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,
unsterblich unsterblich unsterblich
unsterblich verliebt,
und ich weiss nicht nicht
nicht nicht nicht
mein Leben lebt sich so dahin
hoffentlich gibt es nur ein solches,
denn wo bliebe sonst der Sinn
wo bliebest Du
wo bliebest Du,
denn wo bliebe sonst der Sinn,
wo bliebest Du.
Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,
denn ich kann doch nicht sterben,
und daran bist Du schuld,
denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,
unsterblich unsterblich unsterblich
unsterblich verliebt,
vielleicht bist Du auch ein Läufer
dann könnten wir uns begegnen auf
unseren Wegen irgend wann
irgend wann, irgend wann
irgend wann ganz sicherlich,
denn die Erde ist rund,
wir kommen nicht von uns los
so viel wir laufen, laufen wir uns
doch nur entgegen,
doch nur entgegen.
Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,
denn ich kann doch nicht sterben,
und daran bist Du schuld,
denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,
unsterblich unsterblich unsterblich
unsterblich verliebt.
Hey, ich warte auf Dich in Ewigkeiten,
denn ich kann doch nicht sterben,
und daran bist Du schuld,
denn ich bin in Dich unsterblich verliebt,
unsterblich unsterblich unsterblich
unsterblich verliebt.
Als Krieger geboren,
zum Krieger geworden,
um die Freiheit ringend,
den Feinden die gerechte Strafe bringend:
Krieg
Krieg den Mächtigen, die die Freiheit biegen
Krieg den Verleumdern und Lügnern
Krieg den Untadeligen tadeligen
komm hernieder, Engel der Gerechtigkeit
richte die Ungerechten gerecht
komm hernieder, Engel des Krieges
lass Dein Wort erschallen, auf dass Ruhe ist
von all den Worten, die die Lüge bringen,
lass Dein Wort erschallen, zeige, wer Du bist.
Von denen, die dich nicht fürchten, wird es
keinen mehr geben, sie werden verrecken
in ihrer ungläubigen Gläubigkeit an sich selbst,
als seien Sie nichts als schmelzendes Eis
im Feuer Deiner Gerechtigkeit.
Ich mag Sie nicht mehr hören,
die Worte voll Lüge und Verleumdung,
Bitte, schließe mir meine Ohren und
öffne mir meine Augen, damit ich ihre Taten
um so besser schauen kann
Sie reden von Freiheit, in
gedrechselten Worten und bauen
damit Zäune des guten Glaubens
schmücken Ihre Vorgärten mit Worten
und schauen mit Ihren Spießerseelen
auf des Nachbars Teller und spießen
alle Freiheit auf, um sie zu entsorgen
im Wohlstandsmüll ihrer Gefühle
für Nichts und Nichts.
Und wird euch die Endlichkeit ereilen
so habt ihr nichts mehr außer eurem Traum
vom Glück, und seht ihn zerplatzen
im letzten Atemzug auf Erden als
sei er Nichts
und Nichts ist, was Nichts ist
Ihr werdet zu Staub und nichts wird bleiben
in Unendlichkeiten überdauert nicht das Geringste
alles wird getilgt sein, keine Spur eures elenden Besitzes
Nichts könnt ihr mitnehmen, außer eure ehrliche Haut,
und habt ihr sie verkauft,
so bleibt euch nichts
nichts von Wert
und das Leben ist kurz, zu kurz
um es unrecht zu leben
um damit besser dazustehen
als alles, was danach kommen mag.
Krieg Krieg Krieg
den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,
und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.
Krieg Krieg Krieg
den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,
und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.
Krieg Krieg Krieg
den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,
und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.
und nochmals Krieg Krieg Krieg
als Krieger geboren
zum Krieger geworden,
bleibt es das einzige Lebensglück, die Feinde verrecken zu sehen
im Urecht, das sie selbst angerichtet haben.
Krieg Krieg Krieg
den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,
und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.
Krieg Krieg Krieg
den Lügnern und Verleumdern, den Mächtigen,
und denen, die von Freiheit reden, während sie alles Fesseln anlegen.
Krieg Krieg Krieg.
Irgend wo, da vorne ist
der letzte große Flieger
gesehen worden
bevor der Nebel kam
und alles verdeckte,
nichts ist mehr zu sehen
ich höre verzweifelt dem Wind
beim Säuseln zu
und hoffe ihn recht zu verstehen:
Du liebst mich säuselt er, doch
Woher sollte ich wissen,
dass ich Dich nur ein paar Wochen
richtig sprechen kann
und alles dann ganz anders wird,
Schweigen in der Fülle meiner Gefühle,
herrscht, zwischen uns
während wir uns sahen
Woher sollte ich wissen,
dass ich Dich nur ein paar Wochen
richtig sprechen kann
und alles dann ganz anders wird,
ein Bauchgefühl mir genügen muss
um zu fühlen, dass Du mich liebst,
auch wenn alles ganz anders
ausschaute und sich anhörte, sich ergab.
Woher sollte ich wissen,
dass ich Dich nur ein paar Wochen
richtig sprechen kann
und alles dann ganz anders wird,
ein Rudel weiblicher Begehrlichkeiten
mich hetzte Tag und Nacht
über alle Lügenmeere
auf dass ich mich den Sirenen ergeben möchte.
Woher sollte ich wissen,
dass ich Dich nur ein paar Wochen
richtig sprechen kann
und alles dann ganz anders wird,
und wenn wir uns sehen, bin ich bei Dir
einfach nur bei Dir und bin dann das
was Dir fehlte und bin dann das,
was mir fehlte, einfach und nur das.
Verdammt, woher sollte ich wissen,
dass ich Dich nur ein paar Wochen
richtig sprechen kann
und alles dann ganz anders wird,
es langt, ich will Dich finden,
mich um Dich winden,
Dir Schutz und Leben sein,
bis das uns nichts mehr scheidet,
ja,
ich will.
Ich spüre Deine Tränen
mein Herz ist voll von Ihnen
sie lassen mich nicht mehr denken
ich muss ich muss ich muss,
Dich finden, jetzt und bald
möchte ich bei Dir sein,
ewig und ewig
keine Minute weniger
ewig und ewig,
keine, keine Minute weniger,
ich muss ich muss ich muss,
Dich finden, jetzt und bald
möchte ich bei Dir sein,
ewig und ewig
keine Minute weniger
ewig und ewig,
keine, keine Minute weniger.
Ich verstehe die Welt nicht mehr,
und seit ich dich kenne
weiß ich, ich habe sie nie
nie verstanden, habe irgend wie gelebt
dahin und dorthin, wie Wellen im Wind
irgend wie gelebt, irgend, irgend wie gelebt,
dahin und dorthin, wie Wellen im Wind
seit ich Dich kenne, weiß ich, dass ich das will
was ich bin, dass ich das will,
was ich bin,
Ich muss ich muss ich muss,
Dich finden, jetzt und bald
möchte ich bei Dir sein,
ewig und ewig
keine Minute weniger
ewig und ewig,
keine, keine Minute weniger,
Und sage mir,warum nur weinst Du,
wenn Du mich nicht sehen willst,
warum nur weinst Du,
und doch finden wir uns nicht,
ich möchte bei Dir sein und all
Deine Tränen trocknen, möchte
Dich nur noch lachen sehen
und möchte nicht mehr, niemals mehr plötzlich spüren,
dass Deine Seele weint, so sehr weint,
dass es zu mir überschwappt, all die
Traurigkeit, die Traurigkeit,
wir, weißt Du, wir
sind irgend wie verbunden,
wie nur Liebende miteinander verbunden
sind, verbunden sind,
ich muss ich muss ich muss,
Dich finden, jetzt und bald
möchte ich bei Dir sein,
ewig und ewig
keine Minute weniger
ewig und ewig,
keine, keine Minute weniger,
Du bist nicht da und dort
alle Wut bleibt mir im Halse stecken
ich muss fort
aus all dem Sehnen weg
neue Wege begehen in der
Hoffnung, Dich dabei zu treffen
unverhofft erhofft so oft,
bis wir uns sehen
unverhofft erhofft so oft
bis wir uns sehen.
Ich könnte Dich vergessen
ich glaube, ich könnte Dich vergessen,
sicherlich,
mit ein bisschen
Komadenken ginge
es sicherlich etwas besser,
oder mit einer
kleinen Gehirnwäsche
vielleicht sollte ich es mir auch
amputieren lassen, verschenken, egal,
zu Ausstellungszwecken verkaufen, sicherlich
könnte ich Dich dann dann dann vergessen, irgend
vergessen,
kann ich Dich nicht,
Du verfolgst mich, ohne
dass Du mich verfolgst verfolgst
Du mich und ich muss sehen, dass ich
zu Dir gelange auf langen Wegen gehend zu
zu Dir gelange, gelange, zu Dir, zu
zu Dir gelange, auf langen
langen Wegen
zu zu zu
Dir.
Du bist nicht da und dort
alle Wut bleibt mir im Halse stecken
ich muss fort
aus all dem Sehnen weg
neue Wege begehen in der
Hoffnung, Dich dabei zu treffen
unverhofft erhofft so oft,
bis wir uns sehen
unverhofft erhofft so oft
bis wir uns sehen.
sehen sehen sehen
einfach sehen
nichts einfacher als
neue Wege begehen in der
Hoffnung, Dich dabei zu treffen
unverhofft erhofft so oft,
bis wir uns sehen
unverhofft erhofft so oft
bis wir uns sehen.
so oft so oft so oft,
bis, bis wir uns und sehen,
sehen, so unverhofft
sehen.
Ich ging hinüber und ging vorbei,
an großen Bäumen voller Blattwerk
unter denen der Schatten herrscht und
der Duft vom frischen Moos und dem
modernden Holz,
hoch oben ein Musiker
bei der Arbeit, dem das Balzen
in die Wiege gelegt ist
sein Gegenüber wird ihn hören,
ich höre ihn und er wird
vereint sein und schweigen
schweigen von seinem Glück, es
ängstlich versteckend vor allen Neidern
auf dass es sich hält,
sich hält.
Ich ging hinüber und vorbei,
in Straßen voller Leere,
Häuser rechts und links, Wege,
Menschen mit ihrem großen Blablabla,
Wichtigkeiten, Unwichtigkeiten, sonstige -keiten,
Eitelkeiten mehr und weniger,
das große Hauen
in Kultur eingeschlagen,
mit buntem Papier mit netten Vöglein
drauf
zu verstecken, was alles unwichtig ist
was alles unwichtig ist,
um wichtig erscheinen zu können,
buntes Papier mit netten Vöglein
netten Vöglein drauf.
Ich ging hinüber und vorbei,
das Leben blieb am Leben
blieb irgend stehend lebend
als ich Dich suchte und Dich fand,
in jedem Wort, das sich in mich um Dich wand
Dich fand,
Dich fand.
Ich bin ein hoffnungsloser Optimist,
ein Pessimist ohne jede Hoffnung, nicht belehrbar,
nicht bekehrbar, ich lass die Hoffnung Auferstehung feiern,
jeden unglücklichen Tag mit fernem Licht beleuchten,
und versuche das Glück zu greifen
damit ich es verstecken kann
bei mir, in mir, auf dass
es sich nicht fort macht,
nicht fort macht.
Ich ging hinüber und vorbei,
hinüber und vorbei
bis ich Dich fand
hinüber und vorbei
bis ich Dich fand.
Ich ging hinüber und vorbei,
hinüber und vorbei
bis ich Dich fand
hinüber und vorbei
bis ich Dich fand.
Hey, ich liebe Dich.
und was ich noch sagen wollte,
Hey, ich liebe Dich.
Bist Du bei mir?
Ich habe das Gefühl,
als wärest Du niemals weg
gegangen, ohne ein Wort zu verlangen
als wärest Du stets bei mir geblieben
beobachtest mich und schaust mir nach
was ich so ohne Dich mach.
Bist Du bei mir?
Bist Du bei mir?
Ich spüre Deine Eifersucht
und
Entschuldigung
ich fühle mich gut dabei,
ich fühle mich so gut dabei,
wie sollte ich mich sonst definieren
als über Deine Liebe und Deiner Eifersucht.
Bist Du bei mir?
Bist Du bei mir?
Ich möchte Dich wiedersehen
endlich bei Dir mit Dir sein,
alles gemeinsam tun
nachdem wir alles allein getan
haben, uns treffen und nicht mehr
loslassen,
nicht mehr loslassen,
vielleicht ein wenig, gut, ein
wenig nur, um uns zu spüren, wenn wir
uns wieder sehen, uns besser spüren, wenn
wir uns wieder wieder wieder sehen.
Bist Du bei mir?
Bist Du bei mir?
Ich habe Dich verloren,
wie man ein Leben verliert,
ich konnte nichts tun, Du warst weg
und ich allein,
vielleicht
vielleicht sind wir bald bei uns,
bei uns zusammen,
ich warte auf Dich, auch wenn
wenn der Sex nicht mehr warten will bis zu dem
was kommen soll,
was kommen muss,
was was was, ja,
ja ja ja,
ich liebe Dich.
Ich sitze hier herum
und frage mich,
was soll ich tun, um dich zu bekommen.
Ich weiß nur so viel,
nichts ist umsonst,
alles ist zu bezahlen,
komm, sage mir Deinen Preis,
und ich zahle zum großen Liebesbeweis,
mit Liebe:
ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,
ich lass die Wolken lachen,
ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,
gehen kann schon einer und
ich tue alles Unmögliche,
Unmögliche für Dich
um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist,
ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,
ich lass die Wolken lachen,
ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,
gehen kann schon einer und
ich tue alles Unmögliche,
Unmögliche für Dich
um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist.
Ich sitze hier herum,
und suche in mir einen Ausweg
einen Weg zu Dir
und finde mich dabei so nahe bei Dir,
als wenn Du bereits jeden einzelnen meiner
Wünsche kennst,
als wenn Du längst bei mir bist, obwohl
Du so abwesend wie alles Wunderbare bist,
so will ich dem mit Wunder trotzen,
ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,
ich lass die Wolken lachen,
ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,
gehen kann schon einer und
ich tue alles Unmögliche,
Unmögliche für Dich
um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist,
ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,
ich lass die Wolken lachen,
ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,
gehen kann schon einer und
ich tue alles Unmögliche,
Unmögliche für Dich
um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist.
Ich sitze hier herum,
und versuche den Tag zu vergessen
an dem ich Dich verlor,
mit paar Worten verlor,
und versuche Dich wieder zu finden,
und ich würde liebend gerne vor dem Heuhaufen sitzen
dem berühmten Heuhaufen sitzen,
dann könnte ich die Nadel finden,
alle Wunder wären nicht nötig,
ich müsste suchen und würde finden,
die Zeit wäre mit mir und so und so,
doch Du bist weg und ich
ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,
ich lass die Wolken lachen,
ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,
gehen kann schon einer und
ich tue alles Unmögliche,
Unmögliche für Dich
um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist,
ich hole für Dich die Sonne vom Himmel,
ich lass die Wolken lachen,
ich schwebe auf dem Wasser, denn gehen kann schon einer,
gehen kann schon einer und
ich tue alles Unmögliche,
Unmögliche für Dich,
um das zu bezahlen, was nicht zu bezahlen ist.
bis bald.
Was hast Du gerade getan
was wolltest Du tun
gerade habe ich an Dich gedacht
will Dich nicht verlieren
in einer blöden Sekunde verlieren
ich halte Dich hier
auch wenn Du mich nicht siehst
so sehe ich Dich, mein
Herz ist voll von Dir
ich liebe Dich
und ich möchte bei Dir sein
ich will mit Dir zusammen den Blues
spielen
mit Dir zusammen den Blues
den Blues spielen.
bis wir drüber lachen können
ewig lachen können.
Gut, es ist nicht alles gut gelaufen
nichts ist perfekt
vieles geht vorüber und
bleibt nicht stehen
um es leben
zu können sehen
zu können verstehen
zu können.
Ich glaube nicht, dass es keine
zweite Chance gibt
ich glaube nicht, dass alles
ewig bestehen bleibt
ich glaube nicht, dass wir
ewig allein bleiben
und mein Glaube ist stark, irre stark, so stark
bleibe bei mir, und wir sehen das Glück
und wenn ich mich für Dich bück,
ja, nicht, was Du denkst, wenn
ich mich für Dich bück,
hebe ich es auf
in einem simplen Augenblick.
Du, mein
Herz ist voll von Dir
ich liebe Dich
und ich möchte bei Dir sein
ich will mit Dir zusammen den Blues
spielen
mit Dir zusammen den Blues
den Blues spielen.
bis wir drüber lachen können
ewig lachen können.
Du, mein
Herz ist voll von Dir
ich liebe Dich
und ich möchte bei Dir sein
ich will mit Dir zusammen den Blues
spielen
mit Dir zusammen den Blues
den Blues spielen.
bis wir drüber lachen können
ewig lachen können.
Weißt Du, wenn ich Gott mal begegne
und er fragt mich, was ich in meinem
Leben erreicht habe,
so kann ich ihm sagen,
ich habe einen Menschen richtig geliebt,
einen Menschen richtig geliebt,
und er wird staunen, was
ich alles erreicht habe,
das Größte überhaupt,
einen Menschen richtig zu lieben,
und alles andere erreicht die Zeit
alles andere bleibt nicht bestehen
alles andere nützt einem nichts, nichts, nichts
im Nichts.
Ich errinnere mich an Deine Zuneigung,
an Dein Schmunzeln, an Deinen Witz,
und als Du Deinem Sternbild folgtest,
den Schützen spieltest, gleich zwei Mal
als Amor und als Robin Hood
ich war Dein Gutes
ich war Dein Böses
aber immer hast Du mich geliebt
und liebst mich, ich spürte es,
ich spüre es, es so sehr.
Weißt Du, wenn ich Gott mal begegne
und er fragt mich, was ich in meinem
Leben erreicht habe,
so kann ich ihm sagen,
ich habe einen Menschen richtig geliebt,
einen Menschen richtig geliebt,
und er wird staunen, was
ich alles erreicht habe,
das Größte überhaupt,
einen Menschen richtig zu lieben,
und alles andere erreicht die Zeit
alles andere bleibt nicht bestehen
alles andere nützt einem nichts, nichts, nichts
im Nichts.
Ich möchte an Deinem Geburtstag
bei Dir sein, Dich spüren und Dich
niemals mehr verlieren, ich möchte
so jung wie Du sein, einfach so
damit wir uns nicht verlieren
aus einem blöden Grund heraus,
ich will Dich ausführen und verführen
ich will Dir folgen und Dich verfolgen
ich möchte einfach da sein, wie ein Topf
ganz selbstverständlich da sein, ohne dass sich einer
fragt, was soll er da, und Du seiest mein Deckel
einfach so mein Deckel.
Weißt Du, wenn ich Gott mal begegne
und er fragt mich, was ich in meinem
Leben erreicht habe,
so kann ich ihm sagen,
ich habe einen Menschen richtig geliebt,
einen Menschen richtig geliebt,
und er wird staunen, was
ich alles erreicht habe,
das Größte überhaupt,
einen Menschen richtig zu lieben,
und alles andere erreicht die Zeit
alles andere bleibt nicht bestehen
alles andere nützt einem nichts, nichts, nichts
im Nichts.
Hey, Schläfer erwache
und schaue aus dem Fenster hinaus
die Welt,
was sie für Dich bereit hält
Hey, Schläfer erwache
und ich gehe hinaus und schaue die Welt
ich gehe und sehe zwei Menschen
die ich besonders liebe
und ich muss mich nicht zerreißen,
ich habe genug Liebe
für zwei, und einer von Beiden wird meine Liebe erwidern
ich habe genug Liebe
für zwei, und einer von Beiden wird meine Liebe erwidern.
Hey Schläfer, hey Schläfer,
gehe hinaus und schaue die Welt,
was sie für dich bereit hält,
laß dich verführen,
von Licht und Prunk,
laß dich ein und gehe in sie hinein
versuche alles zu ergründen
und nichts zu wissen
versuche
versuche Dich zu finden
und Deine Liebe an dich zu binden
Deine ewige Gretel zu finden
und schreibe das Ende der Geschichte neu
schreibe deine eigene Geschichte und sei glücklich dabei.
Ich weiß nicht was ich tun soll
ich bin wie ein weißes Blatt Papier
ich versuche meinen Stift zu finden
damit er mich beschreibt mit unserem
Leben und
Ich weiß nicht was ich tun soll,
zwei Lieben sind keine zu viel
ich bin für Polygamie
ich bin für alles was Spaß macht
ich bin und
ich weiß nicht was ich tun soll
ich weiß nicht was ich tun soll.
Ich stehe herum und die Welt entscheidet
für mich,
der eine meldet sich nicht
der andere liebt einen anderen
und könnte ich einen Zipfel ergreifen
ich griffe zu und ließe ihn nie mehr los und
bis dahin versuche ich etwas zu schlafen und doch
ich gehe hinaus und schaue die Welt
was sie für mich bereit hält
ich gehe hinaus und schaue die Welt
was sie für mich bereit hält.
Die Liebe verzeiht alles
alles verzeiht die Liebe,
ich bin bereit
ich schaue die Welt
was sie für mich bereit hält.
Sequenz
man bist du schön
so lieb ich es,
so wunderschön
so werd ich dich
ich dich lieben
Sollt ich eine Blume pflücken
für dich
sollt ich sterben
um dich
sollt ich dich lieben
so sollt ich es tun
und schweigen
so wunderschön schweigen
man bist du schön
so lieb ich es,
so wunderschön
so werd ich dich
ich dich lieben
Getroffen im Nichts
im leeren Nichts
nach dem letzten Leben
nun sollten wir uns ...
Mist
man bist du schön
so lieb ich es,
so wunderschön
so werd ich dich
ich dich lieben